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Naruto: Shadow Ice Teil 10

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7 Kapitel - 7.791 Wörter - Erstellt von: Ahri - Aktualisiert am: 2015-04-02 - Entwickelt am: - 1.992 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Kapitel 38: Deal!

Ein Tag später saß ich vor Akako und hatte Zettel und Stift in der Hand. Ich begann heute mit dem ersten Gespräch. „Was soll dieser Scheiß?“, fragte sie mich daraufhin betont langsam.
„Das wird ein Teil meiner Aufgabe, die mir Naruto zu geteilt hat. Ich bin nicht nur deine Ärztin, sondern auch deine Psychologin, schon vergessen?“, stellte ich die Gegenfrage.
„Ach wirklich?“, fragte die Erbin des Mond-Sharingans nun überrascht.
„Ja?“
„Aber mal ganz ehrlich: Ich brauche keine Seelenklempnerin. Ich bin nicht verrückt oder so. Ich bin klar bei Verstand. Also ehrlich!“, empörte sie sich.
„Das sehen sowohl Naruto, als auch ich anders. Du hast viel durchgemacht und ich kann verstehen, wenn in dir noch Rache schlummert, aber ich kann dir helfen damit umzugehen.“

Ich konnte mir nur zu gut ausmalen, wie sie innerlich an die Decke ging. Ich habe sie als kalte Person kennengelernt, aber man muss nicht viel Zeit mit ihr verbringen um zu sehen, dass sie sehr temperamentvoll war und bei fast jeder Kleinigkeit an die Decke ging. Eine lange Zeit wurde geschwiegen. Immer noch wartend, dass sie etwas erwiderte, saß ich vor ihr und musterte sie eindringlich. Ich wollte den Druck auf sie erhöhen, um sie zum Sprechen zu bewegen.

„Ich habe alles sehr gut verarbeitet“, knurrte sie nach einer gefühlten Ewigkeit.
„Das sehe ich anders, denn wenn du es hättest, hättest du dich nicht von deiner Vergangenheit leiten lassen, während des Kriegs auf der feindlichen Seite zu stehen und zu kämpfen“, besserwisserisch sah ich sie an.
„Ach ja? Du kennst mich doch gar nicht. Weder meine Gefühle noch mich!“
„Ich habe mir die ganze Zeit ein Bild von dir gemacht. Seitdem du hinter Gittern warst, tat ich dies schon. Ich habe dich beobachtet und mir Notizen gemacht“, sagte ich, obwohl das letztere nur gelogen war, aber in ihrem damaligen Zustand hätte sie es eh nicht gemerkt. Dann sprach ich sie auf die vermutlichen Nebenwirkungen ihres Sharingans an. Ich wollte ihr helfen. „Außerdem kann ich mir mittlerweile denken, warum du damals diesen Anfall hattest und Blut gespuckt hattest. Ich habe dich untersucht und dabei nichts festgestellt, aber dann kam mir ein anderer Gedanke und ich bin mir ziemlich sicher, dass es daran liegt.“
„Ich wäre dir dankbar, wenn du nicht in Rätseln sprechen würdest“, giftete sie mich an.
Ihr gesprochenes ignorierend fuhr ich fort: „Es liegt an deinem Mangekyou...“
„Wie ich es mir gedacht habe. Frau Doktor neunmalklug“, unterbrach sie mich abrupt, was mich wütend machte. Sie war so respektlos und frech. Oh Gott! Wie sollte ich nur mit ihr klarkommen.
Ich fasste mich und ging in die Offensive: „Ich an deiner Stelle würde mich zurücknehmen, denn ich wollte dir meine Hilfe anbieten.“
„Ach ja? Inwiefern?“ Akako schien nun sichtlich interessiert zu sein.
Ich wartete einen Moment und fuhr fort: „Ich würde nach einem Mittel forschen, damit du die Medizin nicht mehr nehmen musst, sodass du auch ohne sie diesen Anfall nicht bekommst.“
„Und wie lange würde es dauern?“, kam schlagartig ihre Gegenfrage.
„Das ist ungewiss, denn so etwas Kompliziertes hatte ich noch nie behandeln müssen. Ich kann es dir nicht sagen, aber im Gegenzug verlange ich auch etwas von dir“, versuchte ich einen Deal vorzuschlagen.
„Ich höre“, sprach sie dramatisch langsam.
„Du machst hier richtig mit und öffnest dich mir. Ich will meine Mitbewohnerin besser kennenlernen und nicht wie eine Fremde ansehen müssen. Ich will deine Freundin sein. Ich will, dass du mich an dir heranlässt, mich in deine Geheimnisse einweihst und so was?“, fragte ich ein wenig vorsichtig. Ihre Miene schwang zu entsetzen und dann zu kalt.
Süße, Geheimnisse sind da, um gelüftet zu werden“, meinte sie mit finsterer Stimme.

„Entweder du tust, was ich sage oder du musst immer mit den Medikamenten klar kommen. Du hast die Wahl“, stellte ich sie vor die Wahl. Überlegen sah ich sie dabei an und tatsächlich ging die Trägerin des Mond-Sharingans ins Grübeln hinüber.
Wieder entstand eine lange Redepause.
„Okay, Deal!“, Akako reichte mir ihre Hand. Verdutzt und ungläubig blickte ich ihr entgegen. Seit wann ließ sie sich so schnell auf Deals ein? Was war nur geschehen oder hatte sie ein fiesen Hintergedanken? Heckte sie etwas aus? Ich reichte ihr schließlich die Hand.
„Deal.“ Ich hatte so gar nicht damit gerechnet, dass sie so schnell darauf einging. Da musste etwas im Busch sein!

„Erzähl mir bitte von deiner Zeit bevor du nach Konoha kamst“, bat ich und sie tat dies auch. Zu meiner Überraschung war sie ehrlich zu mir. Ich nickte zwischendurch und fragte das eine oder andere nach. Zum Beispiel, wie sie sich gefühlt hatte und so weiter. Als wir bei ihrer Zeit bei Akatsuki angelangt waren, war es bereits spät am Abend und ich entschloss für heute zu beenden.
„Ich werde mich in nächster Zeit in mein Zimmer zurückziehen oder in die Bibliothek gehen, um nach zu forschen. Ich hab's dir schließlich versprochen, nachdem du so aufrichtig zu mir warst. Gute Nacht“, informierte ich sie kurz, ging in mein Zimmer und ließ sie alleine im Wohnzimmer zurück.

Ich warf mich auf meinen Stuhl und wandte mich meinem Schreibtisch zu. Ich legte meiner Notizen zu ihrer Akte und durchsuchte mein voll bepacktes Regal nach meinen medizinischen Büchern. In Wirklichkeit besaß ich von ihnen kaum welche. Ich besaß viel mehr Bücher, die beispielsweise um die Geschichte der Ninjas, Legenden und alles Mögliche, handelten. Ich hatte viel meines Wissens aus ihnen. Ich griff nach den nötigen Büchern und legte sie auf meinen Schreibtisch ab. Es waren sechs Bücher, die ich an diesen späten Abend durchforstete. Es stellte sich als Reinfall heraus. Es stand absolut nichts Brauchbares in ihnen. Enttäuscht seufzte ich und machte mich fürs Bett fertig. Morgen wollte ich dann in die Bibliothek gehen um dort nach brauchbarem Material zu suchen.

Kommentare (5)

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anja (56680)
vor 970 Tagen
toll toll weiter MEHR
Akaya (59127)
vor 1099 Tagen
Ich finde die Geschichte echt toll^^!
tenchi (98659)
vor 1237 Tagen
die geschichte gefällt mir
Hino Kuraiko (95411)
vor 1246 Tagen
Ich bin ein richtiger Fan von Shadow Ice ;D!
bzw ich hab dir eine E-mail geschrieben, also eine längere Kritik! Eben wie versprochen!
glg Hino
Kyubay (68775)
vor 1264 Tagen
Die Story ist auch super freu mich auf den nächsten Teil
Gruß Kyuba