Apokalypse mit Freunden

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2 Kapitel - 2.787 Wörter - Erstellt von: DarkRose - Aktualisiert am: 2014-08-15 - Entwickelt am: - 1.755 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

„ Wir unterbrechen das gerade laufende Programm für eine Landesweit ausgestrahlte Mitteilung. Bitte schalten sie nicht um und hören sie uns genau zu. Es betrifft ihre alle Sicherheit“, dies waren die ersten Worte des Fernsehsprecher.
Und mit genau diesen Worten beginnt sich das Leben der drei WG Freundinnen drastisch zu ändern! Die Apokalypse hat angefangen!

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PROLOG:


Ich hatte es geschafft! Endlich die Formel war mir nun perfekt gelungen! Nichts konnte mit dem was ich hier in meinen Händen hielt noch schief gehen! Ich begutachtete die grünliche Flüssigkeit, die sich in einem Glaskolben befand, und staunte nicht schlecht über meine herausragende Leistung! Noch nie war es einem Wissenschaftler vor mir gelungen diese Formel so zu perfektionieren wie ich es tat! Na dann, worauf warte ich den noch? Ich musste meine Erfindung endlich an einem Lebenden Objekt erforschen! Zeigen dass sie perfekt war und die Wissenschaft vorantreiben! Ein leises Grinsen huschte über meine Lippen. Ja. Nun hatte ich es wahrlich geschafft! Ich, Gwen Albert Heinz Junsen, hatte es geschafft das unmögliche möglich zu machen. Langsam trat ich mit dem Glaskolben in meiner Hand aus meinem Labor heraus in den perlweißen und klinisch sauberen Gang um zu meinem Objekt zu gelangen. Ob es nun in der Endphase doch noch scheitern sollte? Nein! Rasch schüttelte ich meinen Kopf. Das würde mir nicht passieren! Ich hatte es vollbracht! Da durfte jetzt einfach nichts mehr schief laufen! Nichts würde mich mehr davon abhalten es allen zu zeigen! Allen zu beweisen dass ich einfach der Beste war! Ich schaute noch einmal den Gang entlang um mich auch wirklich zu versichern dass keiner mir folgte. Ich konnte es mir einfach nicht leisten Gestört zu werden bei meinem letzten Test. Der Gang war immer noch Totenstill. Nichts war zu hören außer dem Geräusch meines aufgeregten Atems und dem meiner Schritte. Also gut. Dann gehen wir es mal an. Entschlossenen Schrittes setzte ich meinen Weg fort. Der Gang führte mich von meinem Labor aus eine Treppe hinunter in ein weniger weißes Abteil des Gebäudes in dem ich mich befand. Hier etwas weiter unten waren die Wände leicht bräunlich verfärbt, ab und zu auch mit ein paar roten Kontrasten versehen, die wie ich vermutete nicht grade das Werk eines Malers waren... Ein breites Lächeln machte sich auf meinem Gesicht breit als ich dem Gang der unteren Abteilung weiter entlang folgte. Leere Wände wichen nun Kerker ähnlichen Türen hinter denen entweder leere Zellen oder arme Objekte warteten. In der unteren Abteilung war es nun nicht mehr so ruhig wie oben, doch das lag wahrscheinlich größtenteils an dem Raschelndem Atem der Objekte. Ich seufzte leise. Konnten die nicht einmal still sein? Es war so angenehm oben in meinem Labor gewesen. Nun gut. Was man nicht alles für die perfekte Forschung tat. Meine Füße führten mich automatisch zu der letzten Zellentür des unteren Abteils. Ich blieb stehen und erlaubte mir einen kleinen Blick in die Zelle bevor ich die Akte las. In der Zelle lag zusammen gekauert ein Mann Mitte fünfzig mit dunklen, schwarzen Locken. Seine Haut war bleich und sein Körper mager. Die Augen des Objektes waren geschlossen in Richtung Decke gerichtet. Ist wohl ein wenig wahnsinnig geworden durch all die einsame Zeit als Objekt, doch das werde ich jetzt beenden. Nun sollte es mir gehören, mir helfen und den Beweis meiner Genialität hervor bringen. Als ob der eigentlich noch von Nöten wäre. Ein Kichern drang aus meiner Kehle und die Augen des Objektes vor mir bewegten sich rasch unter den Geschlossenen Lidern. Es wusste also das ich da war. Das ist schon mal ein gutes Zeichen für nachher. Nach dieser kurzen Beäugung des Objektes nahm ich mir seine Akte zur Hand und begann zu lesen. Was für einen Bastard haben wir den hier vor uns? Mhm..... Name: Alastra Mil. Was für eine Verschwendung von Buchstaben! Ich schnalzte kurz mit der Zunge. Dann wand ich mich seinem Alter und seinem Arrestgrund und den ersten paar Versuchen mit ihm zu. Ich muss ja wissen mit was für einer Mogelmischung ich hier arbeiten muss! Beim Alter hatte ich mich eben nicht wirklich verschätzt. Das Objekt war 54 Jahre alt. So nun der Einlieferungsgrund. Ah ja ein ganz harter Bursche. Wurde verhaftet wegen drei Vergewaltigungsfällen, 500 Morden in je einem Fall und Sachbeschädigung. Sein Anwalt konnte ihn also von der Todesstrafe frei kaufen und hat ihn eher für die Versuche im Namen der Wissenschaft vor geschlagen. Wenn der wüsste dass die Todesstrafe dieses Höllenloch um weites übertrifft hätte er es sich bestimmt anders überlegt. Tja Pech für ihn und Glück für uns. So spielt das Leben nun mal, c'est la vie. Wie man so schön sagt. Nun wanderten meine Augen die Infos in der Mappe nur schnell ab, bis ich zu der Überschrift bisherige Experimente kam, welche ganz zu meinem Freuen leer stand. Das heißt also unser liebes Objekt ist noch ganz unbenutzt. Hätte ich von so einem Burschen nicht erwartet. Mein Lächeln wurde breiter. Ich legte die Akte wieder weg und kramte stattdessen in meiner Jackentasche umher auf der Suche nach dem kleinen, silbernen Zellenschlüssel um endlich anzufangen! Nach einer geraumen Zeit des herumwühlen fand ich ihn und steckte ihn eilig in das passende Loch. Meine Hände fingen schon an vor Aufregung und Vorfreude zu zittern, doch ich musste mich beherrschen! Ich durfte ja den Glaskolben mit der grünen Flüssigkeit nicht verlieren! Was wäre das den auch für eine Schande! Kurz vor dem Ziel durch eine zittrige, alters schwache Hand behindert zu werden. Die Tür öffnete sich laut knarrend und das Objekt schaute mich nun mit dunkel braunen, leeren Augen an. Ich wusste nicht ob er etwas sagen wollte oder nicht, jedenfalls öffnete er den Mund, um ihn wenig später jedoch gleich wieder Stumm zu schließen. „ Na du kleines Arschloch? Bist du bereit für die Strafe auf deine Taten?“, fragte ich und betrat die Zelle. Es stank nach Blut, Erbrochenem und Fäkalien. Ob das Objekt wohl in die Ecken der Zelle scheißt? So roch es auf jeden Fall. Das Objekt blieb stumm. Ach wie ich es liebe, seelisch Kaputte Objekte vor meinem Experiment noch ein wenig mehr in die psychische Hölle zu schicken. Schließlich brauchte ich nur ihren Körper und der schien bei diesem Objekt noch recht gut erhalten zu sein. Es machte mir jedes Mal aufs neue Spaß sie fertig zu machen. Ihre Angst in den sonst so leeren Augen zu sehen und sie dann als meine Objekte zu missbrauchen. Ich lachte leise bei diesen freudigen Gedanken auf. Das Objekt zuckte für seinen Teil nur kurz bei meiner Lache zusammen. Doch eine Antwort auf meine vorhin gestellte Frage erhielt ich nicht. Also beschloss ich einfach mit meinem Experiment an zu fangen, bevor das Objekt noch auf irgendwelche falschen Gedanken kam. Ich ging also noch ein paar Schritte mehr auf das stinkende, schwarz haarige Objekt zu und holte eine desinfizierte Spritze aus meinem weißen Mantel heraus. Die Spritze befüllte ich mit der grünen Flüssigkeit und schaute dem Objekt direkt in die leeren Augen. Will wohl ein ganz tapferer, kleiner Mistkerl sein. Aber es juckte mich heute nicht ob er eine größere Gefühlsregung zeigte. Ich wollte nur meinen Beweis! Mehr interessierte mich nicht, für heute zumindest. „ Na dann wolle wir mal ohne weitere unnütze Worte anfangen.“, ich schnappte mir seinen zitternden Arm und zog ihn zu mir heran. Der Gestank von Fäkalien und Erbrochenem wurde stärker. Dann erhob ich die Spritze in meiner rechten Hand und stieß sich fachlich in seinen linken Arm. Nun wollen wir doch mal schauen wie sehr ich recht hatte. Die Formel war ohne gleichen perfekt! Und dieser kleine Unnötige Test musste das einfach beweisen. Mehr stand auch gar nicht außer Frage. Ich drückte also den Spritzenkopf weiter nach unten, so lange bis die grüne Flüssigkeit ganz und gar in den Adern des Objektes verschwunden war. Voller Staunen und freudiger Erwartung trat ich ein paar Schritte zurück und beobachtete. Doch was ich da sah. Das verschlag mir die Sprache! Das Objekt fing an blasser zu werden, noch blasser als die Lebende Leiche vor mir eh schon war! Aus seinem Mund fing Blut an zu tropfen und mit seinen Augen war es nicht anders! Die Pupille wurde erstaunlich klein und die Iris glich nun keinen schönem Braun mehr, sondern einem gräulichem, verrauchtem Weiß. Er gab ein komisches Stöhnen von sich. Blut tropfte aus jeder seiner Körperöffnungen und ich fing wirklich an, an meiner perfekten Formel zu zweifeln. Nein! Jetzt hatte ich so lange dafür gearbeitet, da konnte es einfach nicht misslungen sein! Das durfte mir nicht passiert sein! Das ist unmöglich! Ich ging einen Schritt näher an das Objekt heran, was im Nachhinein jedoch ein großer, ein sehr großer Fehler war! Das Objekt richtete nun seine grauen, aufgerissenen Augen auf mich und fing an zu keuchen wie ein alter Hund! Immer noch waren seine Augen blutunterlaufen und sein Blick seltsam leer. Ob das wohl einzig und alleine Nebenwirkungen waren? Bestimmt! Das Objekt schien mich nun jedoch wieder wahrgenommen zu haben und stand schwankend auf. Meine Neugierde trieb mich einfach an! Ich wollte wissen was da mit dem Objekt vor sich geht. Also wich ich nicht zurück. Dies jedoch war mein größter Fehler, wie ich gleich darauf hin feststellen musste! Seine weißen Augen starrten mich jetzt undurchdringlich an, etwas Neues war in diesem normaler weise leeren Blick aufgetaucht! Eine Lust! Eine neue Leidenschaft. Und diese Leidenschaft sollte ich nun am eigenen Leib spüren! Er kam auf mich zu, hievte ohne zu warten seinen Unterkiefer in meinen Arm und biss mit erstaunlich viel Kraft zu...

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Blaustern#Blaui ( von: Blaustern#Blaui )
Abgeschickt vor 70 Tagen
Sehr gut geschrieben! Und auch spannend. Weiter so ^^
LostHopeLisa ( 62662 )
Abgeschickt vor 789 Tagen
HÄH?!?! Ich find die Fortsetzung nicht! Kann mir mal Jmd sagen, wo ich die finden kann?
LostHopeLisa ( 62662 )
Abgeschickt vor 789 Tagen
Gute Story ich such jetzt mal die Fortsetzung...:-D
DarkRose ( 59673 )
Abgeschickt vor 956 Tagen
@fluttershy Danke :D
fluttershy ( 93258 )
Abgeschickt vor 959 Tagen
Eine sehr interessante Geschichte!
DarkRose ( 59554 )
Abgeschickt vor 966 Tagen
Über Kommentare würde ich mich sehr freuen