Goldene Schatten - eine Naruto Lovestory (2)

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5 Kapitel - 3.684 Wörter - Erstellt von: Sayuri Hoshikami - Aktualisiert am: 2014-08-15 - Entwickelt am: - 2.016 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das ist die Fortsetzung zu meiner ersten Fanfiktion. Ich hoffe, dass es euch gefällt und freue mich schon auf Mails und Kommentare.
Viel Spaß beim Lesen
Sayuri Hoshikami

1
Es war noch früh am Morgen, als ich auf dem Weg zu Pains Büro war. Sasuke lief schweigend neben mir und hing seinen Gedanken nach. Pain teilte uns gleich nach unserer Ankunft im Büro unsere Mission mit. „Die Mission wird diesmal sehr langwierig sein. Ihr sollt einen Jinchuuriki einfangen. Er hält sich laut eines Spion in der Nähe von Kumogakure auf. Eure Aufgabe ist es, ihn einzufangen und hierher zu bringen, damit wir den Bijuugeist extrahieren können. Die Mission ist von äußerster Wichtigkeit für Akatsuki, ich dulde also keine Fehlschläge. Ich habe beschlossen, das gesamte Team Taka zu schicken, da so ein Erfolg garantiert ist. Macht euch am besten sofort auf den Weg.“ Mit diesen Worten entließ er uns und wir machten uns ans Packen.
Eine Stunde später flogen wir durch die Baumwipfel Richtung Kumogakure. Pain hatte gesagt, es handele sich um den Jinchuuriki des Elfschwänzigen Tigers. Er soll sehr stark und geschickt sein, daher war äußerste Vorsicht geboten.
Auf dem Weg sprach niemand ein Wort, man hörte nur den Wind in den Blättern. Sonst war alles still. Totenstill. Je näher wir Kumo kamen, desto stärker wurde das ungute Gefühl in meiner Magengegend. Ich warf einen Blick auf meine Teamkollegen, den es nicht anders ging. Auf einmal hörte ich einen schrillen Pfeifton. Er war so laut und so hoch in der Tonlage, dass ich mir die Ohren zuhalten musste. „Was ist los?“ fragte Suigetsu. „Hast du nicht diesen irren Pfeifton gehört?“ Er verneinte. Hatte nur ich diesen Ton gehört? Aber wie konnte das sein? Er war doch so laut, dass man ihn wahrscheinlich bis nach Kirigakure gehört hatte. Doch anscheinend war ich die einzige, die ihn wahrgenommen hatte. Da jetzt nichts mehr zu hören war, dachte ich mir nicht mehr viel dabei und konzentrierte mich wieder auf den Weg.
Wir verließen den Wald und erreichten eine Landzunge, die sich zum Meer hinstreckte. Zur Vorsicht hatten wir die Kapuzen unserer Akatsukiroben aufgesetzt. Ich hob meine ein wenig an und suchte die Landzunge ab. Doch zu meiner Überraschung war da nichts. Ich wollte mich gerade wieder umdrehen, als wieder dieser schmerzende Ton ertönte. Ich presste die Hände auf die Ohren und versuchte, den Ton auszublenden. Ich hob den Kopf und blickte zur Klippe hinauf. Dort stand eine Gestalt. Sie war mit einem langen Gewand bekleidet und hielt eine Flöte in der Hand. Hatte dieses Instrument den Ton verursacht? Doch bevor ich darüber nachdenken konnte, fing der Fremde an zu sprechen. „Na, hat euch mein kleines Flötenspiel gefallen?“ Er wartete keine Antwort ab und sprang von der Klippe auf die Landzunge. Als er sich aufrichtete, konnte ich die vielen Narben in seinem Gesicht sehen. Er musste schon viele Kämpfe bestritten haben und war wirklich ein ernst zunehmender Gegner. Sein kurzes braunes Haar stand wirr in alle Richtungen ab, seine roten Augen sahen uns hochnäsig an. Sasuke trat einen Schritt vor und musterte den Mann vor uns. „Bist du der Jinchuuriki des Elfschwänzigen?“ fragte er kühl. Der Mann warf sich in die Brust und hob stolz den Kopf. „Wie er leibt und lebt. Und wenn ihr mich einfangen wollt, vergesst es. Das haben schon einige versucht, allerdings hat es bisher noch keiner überlebt.“ Er lachte heiser und sah uns dann der Reihe nach an. „Man nennt mich auch den Schrillen Tod. Und wenn ihr nicht bald die Kurve kratzt, werde ich euch zeigen, mit wem ihr es zutun habt.“ sagte er drohend. Wie die anderen nahm auch ich meine Kapuze ab. Der Schrille Tod sah uns wieder der Reihe nach abschätzig an und gähnte demonstrativ. „Ihr seht so schwach aus, dass sogar meine Großmutter euch besiegen könnte.“ sagte er von oben herab. Suigetsu wollte schon auf ihn losstürmen, doch Sasuke hielt ihn zurück. „Wartet auf mein Zeichen. Wir gehen ganz nach Plan vor.“ sagte er knapp. „Ihr habt einen Plan? Na, dann kann ich mich ja auf einen lustigen Kampf freuen.“ lachte der Schrille Tod und ließ die Knochen seiner Hände knacken. Auf Sasukes Zeichen hin griffen Suigetsu und Juugo ihn gleichzeitig an. Der Schrille Tod wehrte Suigetsus Schwert mit Leichtigkeit ab und übernahm es. Dann rammte er Juugo den Schwertgriff in den Bauch und Juugo ging zu Boden. Suigetsu versuchte, sich sein Schwert zurückzuholen, doch vergebens. Der Schrille Tod rammte auch ihm den Schwertgriff in den Bauch. Suigetsu spuckte Blut und klappte zusammen. „War das etwa schon alles?“ Auf seine Frage folgte ein Schrei und er sah auf seinen Unterarm. Blut lief aus der Wunde und tropfte auf den Sand. Der Schrille Tod zog den Pfeil heraus und ließ ihn auf den Boden fallen. Suigetsu und Juugo nutzten die Gelegenheit, rappelten sich auf und kamen zu uns zurück. „Guter Treffer, Sayuri.“ sagte Suigetsu anerkennend. „Nicht ganz. Ich wollte eigentlich seinen Rumpf treffen.“ erwiderte ich und legte einen neuen Pfeil an. Der Schrille Tod sah auf und richtete seinen Blick auf mich. „Du kleine Göre. Glaubst du wirklich, dass mich so ein mickriger Pfeil aufhalten könnte?“ Mit diesen Worten startete er einen Gegenangriff. Er zog ein Katana aus der Scheide auf seinem Rücken und stürmte in einer unglaublichen Geschwindigkeit auf uns zu. Ich konnte gerade noch rechtzeitig ausweichen und der Schlag ging ins Leere. Rasend vor Wut deckte der Schrille Tod mich mit einem Hagel von Schlägen ein. Ich wich gekonnt aus und konzentrierte mich auf mein Konshigan. Dann sah ich dem Schrillen Tod direkt in die Augen. „Was soll das werden?“ fragte er. Ich erwiderte nichts und konzentrierte mich auf die Gedankenkontrolle. Bald hatte ich den Schrillen Tod unter Kontrolle. „Sasuke, Jetzt!“ rief ich. Sasuke zog sein Kusanagi und startete den finalen Angriff. Doch kurz bevor er zuschlagen konnte, ließ die Gedankenkontrolle nach. Der Schrille Tod hatte seine Flöte gezogen und spielte eine kurze Melodie. Der Ton war wieder so unerträglich hoch, ich musste mir wieder die Ohren zuhalten. Doch dadurch ließ auch die Wirkung meines Kekkei Genkai nach. Die Schmerzen in meinen Ohren wurden immer schlimmer. Ich ging in die Knie und versuchte, das Geräusch abzublocken, doch vergebens. Plötzlich stoppte der Tonschwall und ein Klirren ertönte. Ich hob den Kopf und sah Sasuke und den Schrillen Tod, die Klingen ihrer Schwerter waren fest zusammengedrückt. Ich spürte eine Hand auf meiner Schulter und drehte mich um. „Ist alles in Ordnung?“ fragte Suigetsu. Ich nickte stumm und spürte, dass die Schmerzen langsam nachließen. Suigetsu half mir auf und wir verließen so schnell wie möglich den Umkreis der Schwertreichweiten. Der Schrille Tod drängte Sasuke immer weiter zurück in Richtung Meer. „Wir müssen etwas
unternehmen!“ rief Karin und sah sich nach uns um. „Hat irgendjemand eine Idee?“ fragte Juugo. „Ich könnte ihn ganz einfach mit meinem Konshigan unter Kontrolle bringen. Aber der Klang dieser Flöte macht mich ganz kirre. Wir müssen sie ihm irgendwie abnehmen. Doch zuerst müssen wir Sasuke helfen.“ sagte ich und griff nach meinem Bogen und einem Pfeil. Wenn ich genau auf die Schwerter treffe, dann dürfte Sasuke eine Chance haben, diesem Muskelprotz zu entkommen. Ich legte den Pfeil an und zielte. Ein Surren ertönte und der Pfeil traf direkt auf das Schwert des Schrillen Todes. Sasuke schaltete sofort und sprang über dessen Kopf zu uns. Der Schrille Tod fluchte lauthals.
„Nun gut. Ihr habt es nicht anders gewollt.“ sagte er. Im nächsten Moment hatte er sich in ein tigerähnliches riesiges Monster verwandelt, das jetzt wie eine riesige Wand auf uns zukam. Es stieß einen schrillen Schrei aus und wurde immer schneller. Wir retteten uns auf die Klippe, den Riesen unter uns. Ich überlegte fieberhaft, wie wir ihn unter Kontrolle bekommen können. Plötzlich hatte ich eine Idee. Ich zog einen Pfeil aus dem Köcher und konzentrierte mich stark. Ich spürte die Blicke der anderen auf mir, doch das war mir egal. Ich öffnete die Augen und legte den Pfeil an. „Was hast du vor?“ fragte Sasuke. „Ich habe einen Teil meines Chakras in den Pfeil fließen lassen. Wenn ich das Monster damit treffe, ergibt der Kontakt meines Chakras mit seinem einen irren Schmerz und wird ihn soweit schwächen, damit wir ihn attackieren können.“ erklärte ich und zielte auf das Monstrum unter uns. Der Pfeil flog mit einem unheilvollen Surren durch die Luft und traf sein Ziel. Doch der Elfschwänzige schüttelte sich nur kurz und machte sich dann nichts mehr aus dem Angriff. „Was! Aber es hätte funktionieren müssen. Warum geht es dem Typen noch so gut?“ rief ich und starrte ungläubig auf den Elfschwänzigen. Da ertönte die Stimme des Schrillen Todes. „Habt ihr es jetzt verstanden? Ich bin unbesiegbar! Eure schwachen Angriffe reizen mich überhaupt nicht! Außerdem ist dein Chakra nicht wirklich stark, Kleine. Es hat nur kurz gejuckt!“ schrie er und holte nun seinerseits zum Angriff aus. „Ihr seid eine Zeitverschwendung!“ schrie er und ließ seine riesige Pranke auf uns niedersausen. Im letzten Moment konnten wir ausweichen. „Wir müssen uns schnell etwas einfallen lassen, sonst werden wir noch zerquetscht.“ sagte Suigetsu. Ich war ganz seiner Meinung und versuchte, mir eine Strategie auszudenken. Ich hatte schon einen großen Teil meines Chakras verbraucht, den anderen ging es nicht anders. Ich überlegte krampfhaft, doch mir fiel nichts ein. Unser Gegner war ein riesiges Monster mit großen Kräften, da hatten wir eigentlich überhaupt keine Chance. Nein, ich durfte jetzt nicht den Mut verlieren. Es musste doch einen Schwachpunkt bei diesem Monstrum geben. In diesem Moment fiel mir ein glühender Punkt auf der Stirn des Ungeheuers auf. Er war sehr klein und mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Es war ein kleiner rot glühender Punkt. Das musste sein Schwachpunkt sein. Ich berichtete den anderen von meiner Entdeckung. Blieb nur die Frage, wie wir diesen Punkt treffen wollten. Und da fasste ich einen Entschluss. Ich wusste, dass es riskant war, doch ich musste es wagen, wenn wir hier lebend rauskommen wollten. Ich stand auf und formte ein spezielles Fingerzeichen. „Was soll das werden?“ fragte Sasuke. „Ich werde das Chakra aus meinem Herzen auf dieses Monster lenken. Dieser Angriff wird eine Explosion im Inneren des Körpers auslösen und die Vitalpunkte und lebenswichtigen Organe angreifen.“ sagte ich. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie die anderen zusammenzuckten. „Bist du verrückt geworden, Sayuri? Wenn du das Chakra aus deinem Herzen benutzt, wird dich das eventuell dein Leben kosten.“ sagte Karin. Ich nickte stumm. „Ich weiß.“ Ich löste das Fingerzeichen vorerst und drehte mich zu den anderen um. „Aber wenn wir eine Chance haben wollen, diesen Auftrag zu erfüllen, dann müssen wir alle Mittel einsetzen. Und außerdem…“ Ich machte eine Pause und spürte einen Kloß im Hals. „Ihr seid meine Freunde. Ich würde alles tun, damit ihr das hier überlebt.“ Sasuke kam auf mich zu und sah mir in die Augen. Er legte mir die Hände auf die Schultern, sein Blick wurde eindringlich und bittend. „Sayuri. Wenn du das hier nicht überlebst, wirst du ganz viel zurücklassen müssen. Ist dir das klar?“ Ich wusste, was er damit meinte. Ich wusste, dass er damit vor allem sich selbst meinte. Ich erwiderte seinen Blick. „Ich werde das überleben. Vertrau mir, Sasuke.“ Er ließ mich nur sehr widerwillig los, sein Blick ruhte die ganze Zeit auf mir. Ich drehte mich wieder zum Jinchuuriki um und atmete tief durch. Ich würde es schaffen. Ich würde es überleben. Ich formte das Fingerzeichen erneut und ließ das Chakra aus meinem Herzen in meine Hände fließen. Ich öffnete die Augen und öffnete die Hände in Richtung des Monsters. Eine gewaltige Energiewelle schoss auf den Elfschwänzigen zu und schloss ihn ein. Mit einem markerschütternden Schrei ging er zu Boden und blieb dann regungslos liegen. Ich ließ die Hände sinken und sank auf die Knie. Mein Körper fühlte sich schwach und unbrauchbar an. Vor meinen Augen verschwamm alles. Ich spürte noch, wie mich jemand hochhob und davontrug. Dann wurde mir endgültig schwarz vor Augen.

Kommentare Seite 1 von 1
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Blutschweif ( 85021 )
Abgeschickt vor 429 Tagen
Boah cool!!! Kannst du mal eine Fanfiction mit Tobi machen?
Yoko ( 90359 )
Abgeschickt vor 561 Tagen
Voll süß!!!!!!!
sasuke love ( 68890 )
Abgeschickt vor 714 Tagen
Tolle ff mach bitte mal eine über obito
anja ( 22407 )
Abgeschickt vor 775 Tagen
omg omg omg omg ich glaube ich habe mich in deine ff verliebt
Sayuri Hoshikami ( 67232 )
Abgeschickt vor 913 Tagen
Klar, krieg ich hin. Könnte nur etwas dauern, aber ich mach auf jeden Fall eine. Danke für das Lob ^^
hina ( 49446 )
Abgeschickt vor 919 Tagen
Deine Ff war fantastisch ^^
Könnteste vill auch eine Ff MIT pain machen?😃
Sayuri Hoshikami ( 11338 )
Abgeschickt vor 952 Tagen
Dankeschön, ich bin total gerührt *rot werd*
Eine Deidara-FF dürfte ich hinkriegen, bei Hidan muss ich nochmal gucken. Bitte nicht böse sein, wenn es nichts wird.
Trotzdem danke für die netten Kommis ^^
Misaki-Misato ( 36883 )
Abgeschickt vor 963 Tagen
Ich mag deine FF sehr :D Und wollte fragen ob du eine Hidan und eine Deidara FF schreiben könntest? ^-^
Nozomi ( 47690 )
Abgeschickt vor 965 Tagen
Aww ich mag deine FF und der Spruch am Ende...Klasse!:)