Angels to fly, Angels to die [[CalumHood||5SOS]]

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1 Kapitel - 1.616 Wörter - Erstellt von: HellReality - Aktualisiert am: 2014-08-15 - Entwickelt am: - 1.988 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

[[Calum Hood]] Wie weit würdest du für die Liebe gehen? Wenn die Liebe deines Lebens vor deinen Augen von einem Auto erfasst werden soll… Was würdest du tun? Würdest du dich, so wie ich getan habe, vor sie werfen, nur damit ihr nichts geschieht? Würdest du das Risiko eingehen, zu sterben, nur damit deine große Liebe weiter leben kann? Für mich stand es schon fest als sie in blinder Wut weinend über die Straße gerannt ist. Was hätte ich auch tun sollen? Es war meine Schuld, deswegen hätte ich an ihrer Stelle sein sollen, was ich schlussendlich auch war. Ob es die richtige Entscheidung war? Was hättest du an meiner Stelle getan? © HellReality || 2014

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Wie weit würdest du für die Liebe gehen?Wenn die Liebe deines Lebens vor deinen Augen von einem Auto erfasst werden soll… Was würdest du tun?Würd
Wie weit würdest du für die Liebe gehen?
Wenn die Liebe deines Lebens vor deinen Augen von einem Auto erfasst werden soll…
Was würdest du tun?
Würdest du dich, so wie ich getan habe, vor sie werfen, nur damit ihr nichts geschieht?
Würdest du das Risiko eingehen, zu sterben, nur damit deine große Liebe weiter leben kann?
Für mich stand es schon fest als sie in blinder Wut weinend über die Straße gerannt ist.
Was hätte ich auch tun sollen?
Es war meine Schuld, deswegen hätte ich an ihrer Stelle sein sollen, was ich schlussendlich auch war.
Ob es die richtige Entscheidung war?
Was hättest du an meiner Stelle getan?

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„Ist das dein Ernst?“ Es wurde still um uns herum. Nur das Gewitter war noch zu hören und Melinas leises atmen. „Ist das wirklich dein Ernst, Calum?“, fragte sie mich erneut, doch ich konnte ihr nicht antworten. Meiner eigenen Schuld bewusst blickte ich zu Boden. Ich wusste, dass sie eine Antwort verdient hatte, aber was sollte ich ihr sagen? Die Wahrheit konnte ich ihr nicht sagen. Nicht jetzt.

„Keine Antwort ist auch eine Antwort!“ Melina schmiss das Tuch, mit dem sie gerade das Geschirr abgetrocknet hatte, beiseite und stützte sich mit ihren Armen an der Theke ab. „Ich hätte wirklich mehr von dir erwartet, Calum. Gerade jetzt, wo bei mir sowieso alles drunter und drüber geht.“ „Lina…“ Ich machte einen Schritt auf sie zu, doch wegen ihrer abweisenden Reaktion blieb ich stehen.

„Nenn‘ mich nicht so.“ „Aber…“ „Kein ‚aber‘, Calum. Du hattest deine Chance. Es ist vorbei!“ Ich blieb wie angewurzelt stehen. Diese drei Worte hallten in meinem Kopf wieder und ich wollte nicht glauben, was sie da gerade gesagt hatte. ‚Es ist vorbei‘… das konnte sie doch nicht ernst meinen… oder?

Da ich zu sehr geschockt war, hatte ich nicht bemerkt, dass Melina gegangen war, doch Geräusche, die aus dem ersten Stock kamen, ließen mich wissen, dass sie noch immer im Haus war. Ich folgte der Treppe nach oben bis ich vor einer geschlossenen Tür stand. Ich wollte sie öffnen, doch ich konnte nicht. Melina hatte abgeschlossen!

„Melina, bitte mach die Tür auf!“ Keine Antwort. Ich begann mit meinen Fäusten gegen das Holz, welches mir den Weg versperrte, zu hämmern. „Lina, bitte! Es tut mir leid.“ Sie reagierte wieder nicht.

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Ich wusste nicht, wie lange ich da stand und gegen die Tür hämmerte. Irgendwann realisierte mein Kopf, dass es sinnlos war, weiterzumachen, weswegen ich mich auf den Boden sinken ließ. Meinen Kopf ließ ich auf meine Arme fallen und ich atmete tief durch.

Das alles fühlte sich momentan an, als wäre ich in einem sehr schlecht gemachten Schnulzenfilm gelandet. Doch in solchen Filmen war das Ende doch immer wieder ‚happy‘ oder nicht?

Die Tür ging auf. Schnell erhob ich mich und blickte in die roten, verweinten Augen meiner Freundin. Vorsichtig, um sie nicht zu erschrecken, näherte ich mich ihr und nahm sie in den Arm. Diese Zweisamkeit hatten wir in letzter Zeit viel zu selten. Zu selten, wenn ich ehrlich war, denn seit Melina Streit mit ihren Eltern hatte, war alles noch viel komplizierter. Zum Glück waren sie momentan nicht zuhause, ansonsten hätte ich abgesehen von meiner Freundin noch ein weiteres Problem gehabt – ihre andauernd nörgelnden Eltern.

Ich spürte, wie mich zwei Hände sanft wegdrückten. Es tat mir weh, mein Mädchen so zu sehen und ich weiß auch, dass sie die Wahrheit verdient hatte, doch die konnte ich ihr nicht sagen. Und ich wusste schon jetzt, dass mir das irgendwann einmal zum Verhängnis werden würde. Oder Melina. Einen von uns beiden würde es jedenfalls treffen.

„Melina, bitte lass uns noch einmal darüber reden. Ich kann es dir erklären!“ Ich nahm ihr Gesicht in meine Hände und wischte ihr mit meinen Daumen die salzigen Tränen weg, die sich ihren Weg über ihre Haut bahnten. „Calum, wir haben so oft darüber geredet. Wieso sagst du mir nicht einfach, was los ist?“ Sie fing meinen Blick ein. Ihre strahlend blauen Augen sahen mich an und mir fiel auf, dass sie trotz unseres Streites, der nun schon seit Tagen andauerte, immer noch dieses Glitzern in den Augen hatte. Wie am ersten Tag.

„Ich kann es dir nicht sagen.“ Wieder hatte ich das Falsche gesagt, denn sie schob mich beiseite, aber ich hielt sie auf. „Lina, glaub mir doch! So gern ich es dir auch sagen möchte, ich darf nicht. Ich kann einfach nicht!“ „Wie soll ich dir noch glauben, Calum, wenn du immer wieder nur das Eine sagst?“

Ich versuchte eine Antwort zu finden, doch während ich dies tat, sprach sie weiter. „- Ich kann es dir nicht sagen, Melina, aber glaub mir, ich würde es liebend gerne machen. – Wann, Calum… wann!“ „Melina, ich…“ „Ja, Calum, du…was?“

Sie sprach meinen Namen wie Gift aus, was mich verletzte, doch was anderes konnte ich wohl sowieso nicht mehr erwarten. Mit diesem verfluchten Geheimnis hatte ich schon zu viel in unserer Beziehung kaputt gemacht.

„Weißt du eigentlich wieso ich es dir nicht sage, Lina?“ Ich nahm ihr Gesicht wieder in meine Hände, damit sie mich ansah. „Ich tu es um dich zu beschützen. Um dich ni-…“ „Um mich zu beschützen?“ Melina schlug meine Hände weg und trat einige Schritte zurück. „Melina, wenn du wissen würdest, was ich da vor dir verheimliche, würdest du es verstehen.“ „Ja, aber ich weiß es nicht. Genau deswegen kann ich dich auch nicht verstehen, Calum.“

Hastig lief sie Treppe hinab, gefolgt von mir. „Lina, ich will nur nicht, dass sie mit dir das Gleiche machen wie mit mir.“ Als wir bei der Tür angelangt sind, die hinaus in den Regen führte, hielt sie inne und entzog mir so brutal ihren Arm, dass ich beinahe zu Boden fiel. „Schön! Wenn du unbedingt meinst, hier den ‚Frauenheld‘ spielen zu müssen, dann geh doch zurück zu Fiona und versuch bei ihr dein Glück!“ Sie schnappte sich ihre Jacke und machte die Haustür auf. „Ich bin bei Phoebe.“

„Du kannst mich hier doch nicht einfach so zurücklassen? Melina…“ Doch sie war bereits zu weit weg. Durch das Gewitter und das Prasseln des Regen konnte sie mich nicht mehr hören.

Gerade als ich mich umdrehen und ins Haus zurück wollte, sah ich in den Augenwinkeln ein Scheinwerferlicht viel zu schnell in unsere Richtung kommen. Instinktiv drehte ich mich um, um zu sehen, wo Melina war. Sie war gerade dabei die Straße zu überqueren und schien nicht zu merken, dass das Auto immer näher kam, gefährlich schnell. Tja, und genauso schnell lief dann auch alles ab.

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Als das Auto nur noch wenige Meter entfernt war, stieß ich meine Freundin zur Seite. Sie fiel hin. Ihr Blick suchte meinen und er beantwortete mir auch die Frage auf das, was gerade geschah. Das Einzige, was ich sah, als mich das Auto erfasste, war sie.

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Ich lag auf dem Boden. Mein Kopf dröhnte und drohte zu explodieren. Ich nahm einige Stimmen wahr, auch die Melinas. Sie weinte. Bitterlich. Ich versuchte mich zu bewegen, aber es gelang mir nicht. Das Einzige, was ich konnte war, die Augen zu öffnen, aber selbst das gelang mir nur schwer.

Meine Hände tasteten auf dem Boden herum. Ich lag in etwas Nassem und es war kein Regen. Es war warm. Sehr warm. So gut es ging, hob ich meine Hand. Meine Finger waren rot. Es sah aus, als hätte ich in eine rote Farbe gegriffen. In meine eigene rote Farbe, die sich ‚Blut‘ nannte.

Nicht daran denkend, dass ich verletzt war und an allen möglichen Geräten befestigt wurde, suchte ich sie. Und ich fand sie.

Ihre Augen, aus denen gerade das Glitzern verschwand. Ihre Lippen, die meinen Namen schrien. Ihr Atem, der stoppte, als auch meiner stoppte. Mein Mädchen, das immer das Wichtigste für mich war.

Das Alles sollte also nicht mehr sein.
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[[Calum Hood]] Wie weit würdest du für die Liebe gehen? Wenn die Liebe deines Lebens vor deinen Augen von einem Auto erfasst werden soll… Was würdest du tun? Würdest du dich, so wie ich getan habe, vor sie werfen, nur damit ihr nichts geschieht? Wü...
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2014-08-03
40HB
5 Seconds of Summer, 5SoS

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sophie ( 62829 )
Abgeschickt vor 550 Tagen
die story ist ECHT geil aber gibt es noch eine fortsetztung?
Eila ( 25800 )
Abgeschickt vor 739 Tagen
Wow! Super geschrieben! Die Story gefällt mir echt gut, weil sie auch realistisch wirkt und einfach eine wunderbare Idee ist!

Falls du Lust und Laune hast, schreib doch noch eine Story!