Breaking Youth - Love kills

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1 Kapitel - 4.987 Wörter - Erstellt von: Slytherin_Princess - Aktualisiert am: 2014-08-15 - Entwickelt am: - 1.420 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

"Sag mal, empfindet du was für James?", fragte ich schüchtern. Sie starrte mich an, als wäre ich total durchgeknallt. "Um Gottes willen! Nein!" Aber ich sah, dass auch ihr etwas durch den Kopf ging, was sie mir sagen wollte. "Warum hast du gestern versucht mich zu küssen?" Ich schluckte hörbar, da ich gehofft hatte, sie würde es nicht bemerken. Ich setzte mich neben sie, weil ich dachte, in dieser Position könnte ich ihr meine Lage besser erklären. Damit lag ich auch richtig, ich war nicht so nervös und klang viel emotionaler, als sonst. "Naja", begann ich vorsichtig. "Es hat so geknistert zwischen uns und wir waren so impulsiv, ich fand einfach keinen besseren Augenblick." Sie lächelte und verengte ihre Augen zu schlitzen. Jetzt hatte sie mich, dachte ich. "Dabei hab ich noch nie ein Mädchen geküsst.", sagte ich ohne Scham. Sie weitete ihre Augen und hob eine Augenbraue. "Du wolltest deinen ersten Kuss an ein älteres, reiferes Mädchen verschwenden, dessen bester Freund dich umbringt, wenn du sie noch einmal berührst?" Ohne zu zögern sah ich ihr genau in die Augen und sagte: "Ich will es immer noch."

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    "Sei leise, sonst wecken wir meine Eltern noch auf.", sagte James und packte Jenna bei der Hand, und tapste mit ihr durch die Wohnung. Jenna und James waren die allerbesten Freunde. Seit einem Jahr. Jenna ging bereits in James' Zimmer, während James in die Küche schlich, um etwas zu essen zu besorgen. Er knipste das Licht an, als er plötzlich Jasper am Küchentisch saßen sah. "Wo wart ihr?", fragte er neugierig, und zwar so laut, dass Jenna aufgeregt in die Küche lief und ihm befahl, leise zu sein.

    Tja, dieser Jasper bin ich. Ich war bis spät in die Nacht wach und wartete auf James. Und das alles nur, um Jenna einmal zu sehen. Ich hab sie schon ein paar Mal getroffen, aber sie hat noch nie mit mir geredet, bestimmt weil ich noch so jung bin. Sie ist wunderschön. Ein paar Mal hab ich sogar schon von ihr geträumt. Aber sie interessiert sich eh nur für James. James und ich sind eigentlich gar keine Geschwister. James' Vater verliebte sich in meine Mum und dann zogen wir zusammen. Er war Einzelkind, ich war Einzelkind. WAR! James ist schon 16 während ich gerade mal 14 wurde. Außerdem ist er braunhaarig mit schulterlangen locken, meine Haare sind blond und stehen mir als zu Berge. Wir sehen uns auch im Allgemeinen nicht ähnlich. Er hat eine Zahnspange, ich hab Sommersprossen. Er ist groß und schlank, ich bin klein und sportlich. Er ist das Großmaul, ich halte mich aus allem raus. Aber darum geht's ja in dieser Geschichte auch nicht. Ich saß dann also in der Küche und wartete auf James, und dann sah ich Jenna. Sie war noch hübscher als in meinen Träumen. Verstrubbeltes rotes Haar, blaue Augen und stets ein Lächeln auf den Lippen. Und so groß wie ich. Leider war sie auch schon 16, was ich ziemlich schade finde. James sah mich an und sagte mir, ich solle gefälligst ins Bett gehen und seinem Dad bloß nicht erzählen, dass Jenna da ist. Ich schwor hoch und heilig, dass ich nichts sagte und ging zu Bett. Zufrieden sackte ich in mein Kissen. Ich war schon halb am Schlafen, meine Gedanken in Jenna versunken, da hörte ich laute schreie. "WARUM KOMMST DU ERST JETZT NACH HAUSE? DU HÄTTEST WENIGSTENS ANRUFEN KÖNNEN, UND SAGEN KÖNNEN, DASS DU LÄNGER WEGBLEIBST! DEINE MUTTER UND ICH HABEN UNS SOLCHE SORGEN GEMACHT!" Das war James' Vater. Ich hörte, wie James aufstand und seinem Vater die Meinung geigte. "MEINE MUTTER? MEINE MUTTER SITZT IN HONGKONG BEI IHREM NEUEN LOVER! SYBILLE IST NICHT MEINE MUTTER!" Dann hörte ich, wie er, zusammen mit Jenna, die Haustür zuknallte. Er war fort.
    Als ich am nächsten Morgen meine Jalousien hochzog, stellte ich fest, dass Jenna und James im Garten übernachteten. Ich sah, wie er Jenna verabschiedete (er umarmte sie, verdammt!) und dann samt Zelt hoch in die Wohnung kam. Ich öffnete ihm die Tür, und lächelte ihm zu, doch er sah mich genervt an, und verzog sich in sein Zimmer.
    Beim Mittagessen setzte er sich an den Tisch, wo sein Dad ein klärendes Gespräch suchte. "Obwohl du dich nicht an unsere Absprachen gehalten hast, wollen wir dir noch eine zweite Chance geben. Du und Jenna wolltet doch am Wochenende zur Kirmes im Nachbarort gehen, hab ich recht?" James nickte nervös und schluckte, er hatte wohl Angst, sein Dad würde ihm verbieten, dorthin zu gehen. "Du darfst.", sagte sein Vater, und James grinste über beide Ohren. "Unter einer Bedingung, du nimmst Jasper mit." Das grinsen verschwand genauso schnell, wie es gekommen war. "Was soll der Kleine denn auf einer Party für jugendliche? Der ist doch noch'n Kind!", rebellierte James. "Keine Widerrede! Jasper kommt mit, oder die Kirmes ist für dich gestrichen!", rief sein Vater. James sah mich entgeistert an, ich grinste, und er sah mit hochgezogenen Augenbrauen seinen Vater an. "Wann sollen wir wieder da sein?"

    "Beeil dich Knirps, in zehn Minuten kommt Jenna." Es war Samstagabend und ich war überglücklich. Ich verbrachte über eine Stunde im Bad um mir meine Haare zu richten. Ich trug meine Nike Air's, Jeans und mein heißgeliebtes Hollister Shirt. Zur Sicherheit nahm ich mir noch Geld und eine Jacke mit. Es klingelte. "Auf geht's.", scheuchte mich James aus dem Bad. Ich ging aus der Tür und erblickte den unglaublichen Anblick Jennas. Die drei Kilometer sollten wir zu Fuß zurücklegen und ich ging die ganze Zeit neben Jenna. Ich redete aber nicht mit ihnen (ich wollte lieber Jenna zuhören). Auf der Kirmes wollte Jenna erstmal was trinken, aber kein Wasser. "Ein Cola-Bier wäre jetzt ganz erfrischend.", sagte sie und stellte sich an den Tresen. "Ich nehme dasselbe.", sagte James. Dann sah Jenna mich an. "Und was willst du?" Noch bevor ich antworten konnte, sagte James: "Der darf noch keine Alkohol." Traurig blickte ich zu Boden. "Dann nehme ich lieber gar nichts." Jenna und James tranken voller Freude ihr Cola-Bier und ich stand niedergeschlagen da und war durstig. "Ich geh mal kurz aufs Klo.", sagte James und trank seinen letzten Schluck, ehe er seine leere Flasche wegwarf. Jetzt waren Jenna und ich unter uns. Hin und wieder trank sie. "Hast du wirklich keinen Durst?", fragte sie mich. "Naja, um ehrlich zu sein, bin ich halb am Verdursten.", antworte ich schüchtern. Dann hielt sie mir ihre Flasche hin. "Ich erzähl's auch nicht deinem Bruder." Mit großen Augen trank ich einen Schluck. Es war zwar nicht das erste, dass ich Alkohol trank, (Konfi), aber das erste Mal, dass ich mich an Cola-Bier wagte, und es schmeckte ausgesprochen gut. Ich gab ihr die Flasche zurück, noch bevor James wieder kam. "Hat's geschmeckt?", fragte sie und lächelte mich an. Ich nickte und lächelte ebenfalls. In diesem Moment hatte ich mich unsterblich, unwiderruflich und total in Jenna verliebt, und ich konnte nicht dagegen ankommen, sie war einfach zu heiß.
    Okey, ich empfand schon seit einem Jahr etwas für sie, sie war eher meine Vorstellung meiner feuchten träume, aber in sie verliebt war ich nie. James bestellte für sie beide 3-4-5 Cola-Bier und jedes Mal ließ mich Jenna hinter James' rücken etwas trinken und jedes Mal zwinkerte sie mir hinterher zu. Irgendwann wurde es zwölf und wir machten uns angetrunken auf den Weg nach Hause. James war total betrunken, er teilte ja auch seine Biere nicht. Jenna und ich waren nur leicht angetrunken, aber nach Hause schafften wir es trotzdem. Wir legten James in sein Bett und ließen ihn seinen Rausch ausschlafen, ich und Jenna gingen in die Küche. Einige Zeit fanden wir nichts, worüber wir uns unterhalten konnten, also ging sie zu James ins Bett. Ich kramte meinen Pyjama aus dem Schrank, da fiel ein kleines Tütchen aus meinem Schrank. Ich hob es auf und wusste sofort was zu tun war. Ich schlich mich aus meinem Zimmer und ging in James. Jenna saß auf der Schlafcouch und spielte an ihrem Handy. Ich lockte sie aus dem Zimmer und ging mit ihr in meins zurück. Als sie mich fragend anschaute, kam ich ihr unglaublich nah, und flüsterte ihr "Du kiffst doch, oder?" zu. Mein Gesicht entfernte sich von ihrem Ohr und ich stellte mich vor sie. Wir waren genau gleich groß. "Aber woher...?", wollte sie fragen, doch ich legte ihr meinen Zeigefinger auf die Lippen und bat sie, sich auf den Fußboden zu setzen. Bevor ich es öffnete, zeigte ich ihr das Tütchen und sie war anscheinend sehr erregt von dem Anblick. In kürzester Zeit drehte ich einen perfekten Joint, obwohl ich ziemlich aufgeregt und nervös war. Ich nahm in zwischen meine Lippen und zündete ihn an. Ich zog einmal kräftig und sagte dann: "Es ist leider nur einer." Doch sie nahm es mir nicht übel sondern entnahm mir ihn ganz vorsichtig aus dem Mund. Sie nahm einen Zug zog dann ihre Jacke aus (Sie hatte noch den Joint im Mund, was das ganze ziemlich sexy machte). Dann gab sie mir den Joint. Unter ihrer Jacke trug sie eine weiße Bluse, wo ihr roter BH deutlich zum Vorschein kam. Nun war auch ich etwas erregt. Als jeder von uns zwei oder drei Züge nahm, öffnete ich das Fenster, damit meine Mum nicht mitkriegte, dass ich hier in meinem Zimmer mit einem heißen Mädchen kiffte. Sie zog viel öfter als ich, und irgendwann nahm ich ihr zum Spaß den Joint ab. Sie stand direkt auf und wollte den Joint wiederhaben, doch ich steckte ihn mir in den Mund. Sie packte mich am Kragen, und ich dachte, sie wollte mir für diese Aktion eine Reinhauen, doch sie warf mich auf mein Bett und bestieg mich regelrecht. Sie saß auf meinem Schoss und nahm mir leidenschaftlich den Joint zwischen den Lippen weg und ich hoffte inständig, dass sie meine Erektion nicht bemerkte. Sie zog und blies mir den Rauch ins Gesicht und ich betete, sie würde noch etwas ganz anderes blasen. Es gab da ein Problem, weder sie noch ich waren richtig high. Es gab da noch ein Problem, der Joint war abgebrannt. So saß sie im Dunkeln auf meinem Schoss. Ich wollte sie gerade an mich reißen und küssen, als etwas ganz anderes aufgerissen wurde, nämlich die Tür. "WAS ZUR HÖLLE MACHT IHR DENN HIER!" Es war James. Wie war er aufgewacht? "Wir haben gekifft.", erklärte Jenna und ging von meinem Schoss. James musterte mich aufgebracht und machte dann hinter Jenna die Tür zu. Wütend ließ ich mein Gesicht ins Kissen fallen. Warum hatte ich sie nicht geküsst? Warum hat sie mir keinen geblasen? Erst jetzt merkte ich, wie high ich im Endeffekt war. Ich konnte Jenna nie wieder clean unter die Augen treten, so viel stand fest.
    Nach einer schlaflosen Nacht wollte ich nur noch eins, unter die kalte Dusche. ich betrat das Badezimmer, als mir plötzlich eine Rauchwolke die Sicht vernebelte. Als ich wieder klar sehen konnte, sah ich eine Gestalt in der Dusche, es war Jenna. Ich hielt mir die Augen zu, obwohl ich keine Ahnung hatte, warum eigentlich. Ich hoffte, dass wenn ich sie wieder öffnete, sie nackt vor mir stand. Doch wie gesagt, es war bloß eine Hoffnung. "Du kannst die Augen wieder öffnen.", sagte sie und nahm mir die Hände von den Augen. Fertig angezogen und mit nassen Haaren stand sie nun vor mir. "Wie hast du...?", wollte ich fragen, kam jedoch nicht dazu, da sie das Bad vorher verließ. Wollte ich sie eigentlich vor Scham nie wieder sehen? Achselzuckend sprang ich unter die kalte Dusche. Es war ein herrliches Gefühl nach einer schlaflosen Nacht einen guten Schuss kaltes Wasser ins Gesicht zu bekommen. Diese Herrlichkeit hielt jedoch nur wenige Sekunden an, da mich irgendjemand aus der Dusche zerrte und zu Boden warf. Es war James. Er kniete sich zu Boden und zog mich a, Hals hoch. "Wenn du mit deinen dreckigen Wichsgriffeln noch einmal Jenna anpackst, mach ich dich kalt! Hast du das verstanden?", schrie er und hielt meinen Hals immer fester zu. Ich nickte ängstlich und hoffte, er würde mich für die gestrige Aktion nicht erwürgen, und diesmal wurde meine Hoffnung sogar erhört. Er ließ mich los, spuckte mir ein letztes Mal ins Gesicht und verließ das Bad. Noch nie in meinem Leben hab ich meinen Halbbruder so wütend erlebt.
    Den ganzen Tag sprach James kein Wort mit mir, er sah mich ab und zu an, als wäre ich das Minderwertigste, was es gibt, und sah dann wieder weg. Ich selbst machte mir immer noch Vorwürfe, dass ich ein mehr oder weniger leidenschaftliches Verhältnis mit der allerbesten Freundin meines Halbbruders hatte. Jedes Mal, wenn sie hier aufkreuzte, schlug mein Herz tausendmal schneller als gewöhnlich und mir wurde warm. Ich konnte nicht mehr schlafen, kaum noch essen und wenn sie dann mal mit mir sprach, war ich nervös und wusste nicht, was ich sagen sollte. Mich hatte es noch nie so erwischt, aber warum fühlte es sich so gut an, etwas Schlechtes zu tun?
    Die Antwort bekam ich eine Woche später. James hatte mir immer noch nicht verziehen, und ich wusste, dass würde sich in Zukunft auch nicht ändern. Ich war allein zu Haus, James war beim Kieferorthopäden wegen seiner Zahnspange und meine Eltern waren bei meiner kranken Oma, als es plötzlich klingelte. Ich dachte, es wäre James, der früher fertig wurde, aber ich irrte mich. "Hey Jasper, ist James nicht zuhause?", fragte Jenna, die erwartete, dass James wie gewöhnlich die Tür öffnete. "Nein, er ist beim Kieferorthopäden, aber du kannst gerne hier warten.", bat ich ihr an und sie ging dankend in die Küche. Da ich James' Gast nicht allein lassen wollte, fragte ich sie, ob sie was trinken wollte. "Nur etwas Wasser, wenn's dir nichts ausmacht.", bestellte sie. Mit zitternden Händen füllte ich ihr Glas. Wieder bedankte sie sich. "Wie lange ist James eigentlich schon weg?", fragte sie, als sie trank. Ich schaute auf die Uhr. Es war 15:45 Uhr und sein Termin begann erst um vier. "Um vier kommt er dran.", sagte ich und sah dabei auf ihr Glas anstatt in ihre Augen. Sie stand auf und ging in James' Zimmer. Ich folgte ihr, da mir etwas auf den Lippen brannte, ehe James nach Hause kam. "Sag mal, empfindet du was für James?", fragte ich schüchtern. Sie starrte mich an, als wäre ich total durchgeknallt. "Um Gottes willen! Nein!" Aber ich sah, dass auch ihr etwas durch den Kopf ging, was sie mir sagen wollte. "Warum hast du gestern versucht mich zu küssen?" Ich schluckte hörbar, da ich gehofft hatte, sie würde es nicht bemerken. Ich setzte mich neben sie, weil ich dachte, in dieser Position könnte ich ihr meine Lage besser erklären. Damit lag ich auch richtig, ich war nicht so nervös und klang viel emotionaler, als sonst. "Naja", begann ich vorsichtig. "Es hat so geknistert zwischen uns und wir waren so impulsiv, ich fand einfach keinen besseren Augenblick." Sie lächelte und verengte ihre Augen zu schlitzen. Jetzt hatte sie mich, dachte ich. "Dabei hab ich noch nie ein Mädchen geküsst.", sagte ich ohne Scham. Sie weitete ihre Augen und hob eine Augenbraue. "Du wolltest deinen ersten Kuss an ein älteres, reiferes Mädchen verschwenden, dessen bester Freund dich umbringt, wenn du sie noch einmal berührst?" Ohne zu zögern sah ich ihr genau in die Augen und sagte: "Ich will es immer noch." Zu meinem Erstaunen war sie gar nicht schockiert, sondern lächelte schüchtern. In dieser Sekunde lehnte ich mich zu ihr rüber und gab ihr einen Kuss. Doch mit einem Kuss gab Ich mich nicht zufrieden. Ich nahm ihr Gesicht in meine Hände und küsste sie nun länger. Sie griff in meine blonden Haare und erwiderte meine Küsse mindestens so intensiv, wie ich es tat. Nach einiger Zeit leidenschaftlicher Küsse, setzte sie sich in meinen Schoss und griff in mein T-Shirt. Meine Hände strichen über ihre Beine, und da sie einen kurzen Rock trug, meinte das Schicksal es diesmal wohl gut mit mir. Sie griff unter mein T-Shirt und ich hatte keine Ahnung, wo ich hinsehen sollte, also schloss ich, wie beim Kuss, die Augen. Ich küsste ihren Hals und drückte sie an mich. Ich wollte sie so sehr. Ich konnte ihren Puls fühlen. Er war mindestens so hoch wie meiner. Sie war immer noch mit meinem Oberkörper beschäftigt, als die Haustür aufgeschlossen wurde. Blitzschnell sprang sie von meinem Schoss, strich sich ihre Klamotten glatt, und fuhr sich durch die Haare. Ich begleitete sie zur Tür. "Du hast da etwas Lippenstift.", wies sie auf meinem Hals und wusch es mit angefeuchtetem Finger weg. Ich wollte ihr noch einen letzten Kuss geben, doch sie zwinkerte mir nur zu und schloss die Tür hinter sich. Ich rutschte zu Boden und ließ das ganze erst einmal sacken. Ich hatte gerade mit dem schärfsten Mädchen des gesamten Planeten rumgemacht! ICH! Dabei war ich gerade mal 14! Ich wusste in diesem Moment nicht, ob ich lachen, weinen, oder schreien wollte. Ich war glücklich, da ich das bekam, wo drauf ich schon so lange gewartet hatte, doch war ich auch traurig, da sie mir nicht nur die Zunge aus dem Mund, sondern gleich auch das Herz aus der Brust riss. Ich war verliebt in ein älteres, reiferes Mädchen, dessen bester Freund mich umbringen wird, wenn er es jemals herausfindet.

    Nun sind schon mehrere Wochen vergangen, und James hatte keinen blassen Schimmer, was Jenna und ich damals getrieben hatten. Leider hatte sich das bis dato auch nicht wiederholt. Langsam hatte ich das Gefühl, sie spielte nur mit meinen Gefühlen. Ob ich mich irrte wurde erstmal nicht geklärt, da James darauf zu bestand, sich nur noch bei Jenna ZUHAUSE zu treffen. Das brachte mich auf eine Idee.
    So sicher war ich mir noch nie in meinem ganzen Leben! Ich zog einen alten Mantel und einen Hut von James' Dad an und machte mich auf den Weg zur Drogerie. Ich schwör's euch, ich hatte die Kondome schon in der Hand! Ich war auf den Weg zur Kasse, als Jenna und James auftauchten. Schnurstracks ließ ich die Kondome fallen und rannte so schnell ich konnte aus der Drogerie. Mann, war das peinlich! Ich rannte nach Hause und ging in mein Zimmer, als ich sah, dass James' IPod auf meinem Bett lag. Ich brachte ihn in James' Zimmer. Hätte ich ihn nicht sorgfältig in die letzte Schublade seines Nachttisches getan, hätte ich niemals die frischgekaufte Packung Kondome gefunden, die er dort hortete. Ich nahm mir ein oder zwei Kondome aus der Schachtel und schloss sie professionell wieder. Jetzt brauchte ich nur noch zu warten, dass James nach Hause kam, und dann kam ich ins Spiel.
    Gegen zehn war er dann daheim und ich schlich mich heimlich nach draußen. Ich nahm mein Fahrrad und fuhr zu Jenna' Haus, das außerhalb der Stadt lag. In keinem Zimmer brannte mehr Licht, außer in ihrem. Sie saß oben auf der Fensterbank und las ein Buch. Als sie mich sah, erschrak sie kurz und ich hatte schon Angst, sie würde von der Fensterbank fallen, denn dann könnte ich sie ja nicht mehr knallen. Sie klappte das Buch zu und flüsterte, sie käme nach draußen, und zehn Sekunden später stand sie dann vor mir. Wir hatten uns lange nicht gesehen, deswegen war ich ziemlich nervös. Ich stieg von meinem Fahrrad, welches dann, weil ich es vor Nervosität los ließ, umfiel. Sie grinste. Auch wenn es dunkel war, ihr grinsen konnte ich immer erkennen. Abrupt küsste ich sie. "Was machen wir jetzt?", sagte sie nach dem Kuss und biss sich auf die Unterlippe. Ich hob mein Fahrrad auf. "Darf ich bitten?", sagte ich höflich und zeigte auf den Rücksitz meines Fahrrads. Sie lächelte und setzte sich. Zitternd bestieg auch ich das Fahrrad. Zuerst fuhren wir durch den Wald, doch weil es da zu kalt war, waren wir genauso schnell wieder draußen, wie wir drinnen waren. Dann fuhren wir sinnlos durch die Gegend (was richtig Spaß machte!), bis wir an einen See kamen. Auf dem See war ein verlassenes Boot angebunden. "Wir satteln um.", flüsterte ich ihr zu und wir sprangen ins Boot. Ich band es los und nahm die Paddel zur Hand. Jenna saß einfach nur da und blickte in den Vollmond. Wie kann ein Mensch bei Vollmond so hübsch sein? "Ich versteh nicht, warum James dich als Spaßbremse bezeichnet.", sagte sie und zwinkerte mir zu. Ich hatte ein Dauergrinsen. Das war der schönste Abend meines Lebens und er würde noch schöner werden! Ich paddelte orientierungslos über den See, als wir am anderen Ufer ankamen. Ich (als geborener Gentleman) half Jenna aus dem Boot und wir liefen Hand in Hand den steilen Hügel hinauf. Auf dem Hügel befand sich ein altes rostiges Auto, ein Oldtimer. Außen sah es demoliert und schäbig aus, aber innen war es sauber und gemütlich. Ich dachte, das Auto wäre abgeschlossen, da es sicher jemanden gehörte, aber Jenna öffnete die Hintertür. Sie rutschte in den Oldtimer und durchsuchte ihn nach Akten, Ausweisungen oder Lizenzen. Jedoch war die suche hoffnungslos, denn das Auto gehörte niemanden. Also stieg ich ebenfalls ein und machte es mir neben Jenna bequem. Sie untersuchte gerade das Radio, und als sie es schaffte, es anzustellen, lehnte sie sich gegen meine Schulter. Schnell schloss ich die Hintertür. Im Moment spielten sie so einen Song der über "Ohne dich schlaf ich heut' Nacht nicht ein" handelte. Irgendwie ein romantischer Song, dachte ich. Ich gab ihr einen Kuss auf die Wange. Dann drehte sie sich zu und mir um und küsste mich, aber richtig! Sie schob mir ihre Zunge etwa zehn Kilometer in den Hals und ich tat es ihr gleich. Am Ende lag ich auf ihr und schaffte es sogar ihren Rock auszuziehen. Währenddessen hatte ich ohne es zu bemerken mein T-Shirt aus. Sie griff in meine Hose und zog das Kondom heraus. Verblüfft sah sie mich an und merkte anscheinend gar nicht, dass sie schon längst kein Top mehr trug. Auch meine Hose war urplötzlich weg. Mit zittrigen Fingern öffnete ich ihren BH, wobei sie lachte, da ich mich ziemlich dämlich anstellte. Verführerisch zog sie sich ihren Slip aus und ich versuchte es genauso bei meinen Boxershorts. Als sie merkte, wie aufgeregt ich war, sagte sie: "Es ist auch mein erstes Mal. Viel falsch machen können wir beide nicht."
    Ich erspar euch die Einzelheiten, da mir eh keiner glaubt, dass ein Vierzehnjähriger eine Sechzehnjährige entjungfert hat. Auf jeden Fall war es der Wahnsinn! Ich hatte es mir immer viel schmerzvoller, ekelhafter oder widerlicher vorgestellt. Dabei war es unglaublich schön. Ich kann euch nicht erzählen, was am schönsten war, denn es war alles atemberaubend, aber ich glaube, dass beste war, dass sie nach dem Sex weinte. Zuerst war ich schockiert und dachte, ich hätte wohl alles falsch gemacht, aber im Gegenteil: "Das war das allerschönste, was ich jemals in meinem Leben gemacht hab.", sagte sie. Sie umarmte mich (wir waren noch nackt, Freunde!) und sagte: "Danke, dass ich das mit dir erleben durfte."
    Ich kann's immer noch nicht glauben. Erst am Morgen, als wir beide nebeneinander nackt aufwachten, war Ich der völligen Überzeugung mit diesem Mädchen letzte Nacht Sex gehabt zu haben. Wir zogen uns an und machten uns auf dem Weg zum Boot, doch es war verschwunden. Also mussten wir den ganzen langen Weg, der uns gestern mit dem Boot noch so kurz vorkam, zu Fuß zurücklegen. Es dauerte bis mittags, als ich sie nach Hause brachte. Diesmal machte ich keine Anstalt, sie küssen zu wollen, sondern nahm einfach ihre Hand. "Ich hoffe wir sehen uns demnächst beim Kiffen.", sagte ich und zwinkerte. Daraufhin gab sie mir einen Kuss auf die Wange. Ich schnappte mir mein Fahrrad und fuhr nach Hause. Kaum schloss ich die Tür auf, stand auch schon meine Mum vor mir. "Wo bist du gewesen?", fragte sie mit ernster Miene. Da ich lügen konnte, ohne rot zu werden, sagte ich: "Frühsport."
    Außer Jenna und ich wusste keiner von unserem sexuellen Verhältnis. Immer wenn sie bei uns war, sahen wir uns verführerisch an, oder ich machte eine Kusshand. Doch unser Geheimnis blieb nicht lange ein Geheimnis. Mit der Zeit bekam James von unserer Leidenschaft Wind und ging der Sache auf den Grund. Hin und wieder fragte er Jenna, warum ich sie so verliebt anschaute und ob sie nicht mal was ändern wollte. Sie sagte jedes Mal, dass ich ganz normal guckte und sie nichts dagegen tun kann. Aber es kam noch schlimmer: Eines Abends, als ich nach Hause kam, sah ich zu, wie James Jenna küsste und sie dabei am ganzen Körper berührte. Ich erkannte an ihrem Gesichtsausdruck, dass sie gegen diese Berührungen war und ich riss James von Jenna los. "Was willst du denn Knirps?", fragte James und schubste mich gegen die Wand. "Lass sie in Ruhe! Sie will dich nicht!", schrie ich ihn an. Da packte er mich am Kragen und sagte wütend: "Woher willst du das denn wissen?" Als er sah, dass ich nicht zum Antworten im Stande war, ließ er mich fallen und verschwand mit Jenna in seinem Zimmer.
    Es war grauenvoll! James schien sich mit Jenna zu vergnügen! Sie hingegen schien zu leiden. Nachts, wenn James schlief, kam sie in mein Zimmer und bat um Hilfe. "Keine Angst, ich übernehm die Sache. Dieses Arschloch wird dich nie wieder missbrauchen.", sagte ich zu ihr.
    Eines Nachts, als James von einer Party kam, war er ziemlich betrunken. Er legte sich in sein Bett, um seinen Rausch auszuschlafen. James' Vater war Polizist, und er hatte einen geheimen Waffenschrank. Noch bevor sein Vater von der Arbeit, noch James nach Hause kam, schlich ich mich zu diesem Schrank und klaute mir einen kleinen Revolver. Mitsamt Revolver ging ich in James' Zimmer. Er lag auf dem Bauch auf seinem Bett. "Du wirst ihr nie wieder wehtun.", sagte ich, zielte auf seinen Kopf und drückte ab. In Sekundenschnelle war sein halbes Zimmer voll mit Blut. "Jasper? Ich hab was knallen gehört. Warst du...?", sagte meine Mutter, brach aber ab, weil sie schreien musste, als sie das Blutbad sah. Auch James' Vater war aus dem Häuschen. "HAST DU MEINEN SOHN UMGEBRACHT?" Mit einem Grinsen gab ich ihm den Revolver wieder. "Ja, und weisst du was? Ich bin stolz drauf." Mit diesen Worten rannte ich aus der Tür. Ich musste Jenna die gute Nachricht überbringen, dass der Widerling tot ist und wir endlich zusammen sein konnten.
    "Verschwinde! Sofort! Ich will dich nie wieder sehen!", sagte Jenna und warf mich aus ihrem Haus. Sie war Tränenüberströmt. "Mein bester Freund... Tot!", stammelte sie und schloss die Haustür. "Aber du wolltest doch, dass er dich nicht mehr verletzt!", schrie ich ihr durch das offene Fenster. "Aber nicht so!", schrie sie zurück.
    Zuhause wartete die Polizei auf mich. "Jasper Crowley?", fragte der Polizist, der meine Daten aufnahm. Ich wurde sofort abgeführt. Auf den Weg zum Polizeirevier musste ich nur weinen. Ich tötete James, um bei Jenna zu sein. Doch diese will mich nie wieder sehen, weil ich ihren besten Freund tötete. Jetzt muss ich für 25 Jahre wegen Mordes ins Gefängnis. Ich war doch erst 14. Hätte ich damals auf meinen Halbbruder gehört, und die Finger von Jenna gelassen, wäre ich jetzt nicht im Gefängnis.
    Aber er ist schon tot.

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Its me ( 25262 )
Abgeschickt vor 3 Tagen
Das Ende kam ja mal richtig überraschend, aber die Geschichte mal aus Sicht des Typs zu schreiben, ist ne gute Idee. Schöne und ..dramatische Story.
Swity ( 24401 )
Abgeschickt vor 590 Tagen
Ist voll hart das Ende...
aber echt gut geschrieben...
weiter so;-)!