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A der Jäger zum Gejagten wurde

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2 Kapitel - 3.167 Wörter - Erstellt von: DarkRose - Aktualisiert am: 2014-08-15 - Entwickelt am: - 1.275 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Eine alte Legende, ein junges Mädchen und ein seltsamer Traum!
Was wenn die Wölfe anfangen sich zu rächen? Was wenn der Jäger einen zu viel erschoss?

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Als der Jäger zum Gejagten wurdeProlog:Einsam streifte ich durch den vereisten Wald. Es war still geworden, die letzten Rehe und Hasen suchten ihren
Als der Jäger zum Gejagten wurde
Prolog:
Einsam streifte ich durch den vereisten Wald. Es war still geworden, die letzten Rehe und Hasen suchten ihren Weg nach Hause. Ich beschloss ihnen heute mal nicht nach zu hetzen um mir ein Abendbrot zu verdienen, dafür war meine Aufgabe zu wichtig. Ich ging schneller. Leise knirschte der Schnee unter meinen Pfoten. Mein Blick war stur nach Norden gerichtet, dort wo sie sein musste eingeschlossen in eine falsche Hülle. Ihre arme kleine Seele muss sich bestimmt ganz unglücklich fühlen, in mitten von lauter Menschen die alle nichts mit ihr zu tun haben möchten. Ich konnte es ihr gut nach fühlen, noch vor kurzem war ich ja auch in so einer misslichen Situation. Plötzlich riss mich ein Geräusch aus den Gedanken. Ich spitzte die Ohren um zu erkennen woher dieses merkwürdige Geräusch kam. „ Mist! Hoffentlich ist er jetzt nicht weg gelaufen!“, rief mir eine nur zu gut bekannte Stimme. Der Jäger war wieder hinter mir her. Hektisch blickte ich mich um, immer auf der Suche nach einem möglichem Fluchtweg, der nicht von seinen Fallen gespickt war. Zu meiner rechten Seite begann der Wald, voller undurchdringlicher Bäume und tiefer Finsternis. Doch vor mir, in ein paar Metern, begann schon das Dorf der Menschen. Wenn ich diesen Weg nehmen würde, wäre ich innerhalb von wenigen Minuten bei ihr, doch der Jäger wäre wahrscheinlich schneller mit seinem Gewehr. Und eher ich auch nur einen Schritt in das Dorf gemacht hätte, hätte er mich schon ins Jenseits befördert. Wieder wanderte mein Blick zum Waldrand. Ein kleiner Abstecher darein, und mit ein wenig Glück wäre ich ihn losgeworden. Aber was wäre dann mit ihr? Sie müsste erneut auf eine Erlösung warten, und dass möchte ich nicht erneut riskieren. Ich hörte wie die Schritte des Jägers näher kamen. Wenn ich mich nicht bald entscheiden würde, würde er mich erschießen noch bevor ich eine Wahl treffen konnte. Also beschloss ich ins Dorf zu gehen um sie zu finden. Leichten Schrittes flitzte ich am Waldrand entlang zum Dorf. Meine grauen Pfoten wirbelten den Schnee ganz schön auf als ich über ihn rannte, doch das war mir in diesem Moment egal. Mir war auch im Moment egal, dass ich eine gut sichtbare Fährte hinterließ, die den Jäger früher oder später doch zu mir führen würde. Das einzige was für mich wichtig war, war es so schnell wie möglich zu ihr zu gelangen! Der Rest war mir egal. Ein lauter Knall ertönte und die erste Kugel des Jägers sauste knapp an meinem Körper vorbei und landete in einem Baum. Noch bevor ich richtig realisieren konnte was passierte schoss er schon die zweite Kugel auf mich. Geschickt wich ich ihr mit einem kleinen Sprung nach rechts aus. Sie verfehlte mich nur um ein Haar, und traf stattdessen in den Schnee. „ Mist! Schon wieder verfehlt“, hörte ich ihn brüllen während er sein Gewehr nach lud. Es dauert kaum fünf Sekunden da flog auch schon die nächste Kugel durch die Luft. Eilig versuchte ich ihr mit einem weiterem Sprung aus zu weichen, doch dieses Mal war ich nicht schnell genug und die Kugel traf mich in die linke Pfote. Ich hielt kurz in meinem Lauf inne, beschloss dann aber die stärker werdenden Schmerzen zu ignorieren und rannte weiter. Mein Herz fing an immer schneller zu schlagen und ich merkte wie mein Atmen unruhig wurde. Rote Tropfen fielen nach jedem meiner Schritte in den sonst so vollkommenen, weißen Schnee und bildeten einen starken Kontrast zu ihm. Erneut traf mich eine seiner stählernen Kugeln, doch dieses Mal in den Rücken. Die Schmerzen wurden unerträglich stark, und mein Körper drohte gegen meinen Willen zusammen zu brechen und auf zu geben. Ich spürte wie heißes, klebriges Blut mir über das Fell lief. Meine Beine knickten ein, und ließen so zu das ich mit der Schnauze in den eiskalten Schnee fiel. Ich spürte nun alle meine Körperteile zittern und schmerzen. Wieder ertönte ein Schuss, und wieder traf mich eine der Kugeln des Jägers. Nun rann mir das Blut schneller über das Fell, es bildete kleine Kleckse auf dem Schnee. Ich durfte jetzt nicht aufgeben, noch nicht! Mühsam richtete ich mich auf. Meine Beine wollten mich nicht mehr tragen, doch ich ignorierte ihr schmerzen und zittern und rannte weiter. Ich rannte so schnell es mir mein verwundeter Körper erlaubte, leider war es nicht schnell genug und der Jäger traf mich erneut. Keuchend blieb ich stehen und fiel auf alle Viere. Die Umgebung vor meinen Augen schien zu verschwimmen, Formen und Farben vermischten sich zu einem einzigen undurchdringlichen Schwarz. Das letzte was ich hören konnte war das eiserne Lachen des Jägers...
Kapitel 1:
In der Ferne jaulte ein Wolf. Seine Schmerzens Schreie erreichten auch mich, mich die hier in meiner kleinem Hütte am Dorfrand aus dem Fenster in die Nacht starrte. Der Mond leuchtete hell über den vereisten Wald und ich fragte mich was dem armen Wolf wohl passiert war. Ob ihn wohl der Jäger erwischt hat? Hoffentlich nicht. Er war so ein Scheusal! Hielt sich hier im Dorf für den größten, nur weil er halb tot geschlagene Tiere am Dorfplatzt häutete. Als ob das ein Zeichen von Größe wäre! Pah! Der hat doch keine Ahnung. Doch keiner traut sich es ihm zu sagen, da er guten Kontakt zum Bürgermeister hat und jedes Jahr ein großes Weihnachtsfest schmiss. Langsam schloss ich das Fenster und trat zurück in meine Stube. Ich ließ meinen Blick durch die ein Raumhütte schweifen. Neben dem Fenster stand mein kleines Bett, daneben stand eine Ansammlungen von alten und mit jedem erdenklichen Kram vollgestopften Schränken. Weiter hinten in dem Raum stand eine Couch und eine Küche mit Tisch. Seufzend ließ ich mich auf mein Bett fallen und zog die löchrigen Strümpfe aus um mich zum Schlafen bereit zu machen. Mein silbernes Amulett ließ ich wie immer an. Es war ein Erbstück meiner Mutter gewesen, um genau zu sein das Einzige was sie mir da gelassen hat bevor zu in den Wald ging und starb. Wie genau sie gestorben ist, dass weiß ich nicht. Manche meinen sie sei vom Jäger erschossen worden, andere sagten sie sei schlicht und einfach erfroren. Was von diesen Spekulationen nun stimmt das weiß ich nicht, und es ist mir auch egal. Ich kam gut ohne sie und Dad zu Recht! Ich griff nach der dicken Wolldecke und kuschelte mich unter sie. Es war eiskalt in dieser Nacht, so wohl draußen als auch drinnen und trotzdem fror ich kein bisschen. Langsam schloss ich meine Augen und schlief ein...
Wo war ich hier? Ich lag auf einer grünen Wiese mitten im Wald. Dieser Ort kam mir so schrecklich bekannt vor, doch woher? Ich blickte mich um, außer mir schien keiner auf der Wiese zu sein. „ Hallo?“, rief ich, meine Stimme hallte ein paar Mal zurück, doch dann wurde es wieder so totenstill wie vorher. Vorsichtig richtete ich mich auf. Als ich an mir runter blickte bekam fiel mir etwas Fürchterliches auf. Mein Ganzer Körper hatte sich verändert. Ich war nun kein Mensch mehr mit langen, schwarzen Haaren und Eisblauen Augen. Nein! Ich war nun ein schwarzer Wolf. Überall an meinem Körper waren dichte schwarz/graue Haare und meine Hände und Füße sind zu Pfoten geworden. „ Was? Was ist denn hier los!“, stotterte ich verwirrt. Plötzlich trat etwas aus dem Wald, ängstlich wich ich ein paar Schritte zurück. Zuerst hielt ich es nur für einen Schatten der Bäume, doch als es näher kam erkannte ich, dass es ein riesiger, grauer Wolf war. Er war ungefähr doppelt so groß wie ich (also in meiner jetzigen Gestalt). Seine Augen glühten blutrot. „Habe keine Angst, kleine Rose...“, fing der Wolf mit einer tiefen knurrenden Stimme an zu reden. Als er sein Maul öffnete konnte ich lange, spitze Zähne sehen. „ W... woher kennst du meinen Namen?“, fragte ich verblüfft. Er ging nicht auf meine Frage ein und begann weiter zu erzählen: „ Rose, ich will dir nur helfen. Du musst mir jetzt genau zu hören“ Er blickte fragend zu mir. Ich nickte leicht. „ Du bist du letzte Nachfahrin des Rezurne Klans. Du bist die letzte Wölfin mit dem magischen Blut in ihren Adern. Du bist die letzte Trägerin des Wolfsternamulettes...“ Ich blickte an mir herunter, ich trug immer noch das silberne Amulett. Bei genauerem Betrachten fiel mir auf das in der Mitte des Amulettes zwei Wolfe mit roten Augen geritzt waren. Sie heulten grade den Mond an. „ ...du wurdest dazu auserwählt deine verstorbenen Klan Mitglieder zu rächen und Frieden über die Totenwolfsseelen bringen. Du allein kannst es schaffen den Jäger zu jagen“ Er verstummte. „ Warum ich? Was soll an mir den so besonderes sein? Ich bin doch nur eine normale Waise in einem normalen Dorf( mit etwas zu hartem Jäger). Nichts an mir ist irgendwie besonders!“ Ich schaute ihm direkt in die Augen. Er trat ein paar Schritte auf mich zu. Die Erde schien unter seinen Schritten anzufangen zu beben. „ Du, liebe Rose, bist im Zeichen der ewigen Rose geboren. Es wurde dir also in die Wiege gelegt die Seelen anderer zu erlösen. Es ist dein Schicksal das zu tun. Und außerdem hast du doch auch was Besonderes an dir. In dir stecken die Wolfs Gene. Du bist halb Mensch halb Wolf, du bist beides in einer Seele und zwei Körpern“ Ich schaute ihn verwirrt an: „ Eine Seele zwei Körper?“ „ Ja, du hast eine Seele aber zwei verschiedene Körper, einmal deinen falschen, menschlichen Körper und einmal deinen Wolfskörper. Du kannst sie mithilfe deines Wolfsternamulettes wechseln“ Ich konnte nicht glauben was meine Ohren da grade vernahmen. Ich, Rose Lucia Mirabello, soll so eine Art Werwolf sein, der andere Rächen muss? Das klingt... echt unglaubwürdig! Wer denkt sich so einen Scheiß aus? Aber wiederum... wenn es doch mein Schicksal sein soll? Ich nehme so was mit dem Schicksal sehr ernst. Meine Mutter hat mir bevor sie starb immer wieder gesagt: Dein Schicksal ist dein vor bestimmter Weg. Jeder hat einen und keiner kann sich gegen ihn wehren! Also wenn du irgendwann mal auf dein Schicksal treffen solltest sträube dich nicht dagegen! Ich seufzte einmal kurz. Mir blieb nun also die Wahl zwischen diesem Wolf glauben oder es einfach als unbedeutsamem Traum abzustempeln. Ich entschied mich für mir das am unlogischsten: Nämlich ihm zu glauben. „ Und wie soll ich heraus finden wer der Jäger ist, geschweige denn wie ich ihn töten kann?“ „ Der Jäger ist immer derselbe, und wie du ihn töten kannst das weißt du selber. Ich muss nun gehen kleine Rose, aber wir werden uns bestimmt bald wieder sehen“, sagte er und sprang mit einem riesigem Satz zurück in die Bäume. Die Umgebung verschwamm, erst langsam dann immer schneller...
Als ich wieder aufwachte lag ich eng eingekuschelt unter meiner Bettdecke. Mein Atem raste immer noch von der seltsamen Begegnung mit diesem Wolf. Eilig tastete ich meinen Körper hab. Keine Haarmaßen, nur nackte Haut. Erleichtert atmete ich auf. War es alles nur ein Traum gewesen? Nein, dafür war es viel zu real gewesen. Doch was sollte ich jetzt tun? Sollte ich einfach rüber in die Hütte des Jägers spazieren und ihn erdolchen? Mh... so eine schlechte Idee ist es gar nicht. Dachte ich mit einem Lächeln auf dem Lippen. Es würde ihm jedenfalls nicht schaden mal dass zu erleben was er jeden Tag den armen Waldtieren antat. Ja, es war sogar eine recht gute Idee. Umso mehr ich darüber nachdachte umso besser gefiel mir die Idee. Langsam stieg ich aus meinem Bett und begann mich anzuziehen. Ich zog mir eine leinen Hose an und eine schwarze Bluse. Doch wo bekam ich nun ein Messer her? Der Jäger hat bestimmt genug in seiner Wohnung. So machte ich mich also mit nichts außer einer Jacke bepackt auf den Weg den Jäger zu töten. Wie das Klang, ich mach mich auf den Weg den Jäger zu töten. Ich verkniff mir ein Lächeln. Zum Glück wohnte der Jäger nicht weit von meinem Haus entfernt und so stand ich schon nach wenigen Minuten vor seiner Haustür. Kurz bevor ich die Türklinke runter drückte kam mir eine Idee. Was wäre wenn ich den Jäger nicht nur tötete, sondern ihn auch noch durch die Gegend jagte so wie er es immer mit den halb toten Hasen tat. Anstatt ihnen den Gnadenschuss zu verpassen jagte er sie weiter, bis sie irgendwann vor Erschöpfung wimmernd am Boden lagen und um jeden Atemzug kämpften. Also beschloss ich ihn durch die Gegend zu hetzten. Nun endlich drückte ich energisch die Türklinke hinunter und trat in das Haus des Jägers. Die Türe knarrte zwar kurz beim Öffnen, gab aber sonst keinen Widerstand. Ich trat in die Mitte des Eingangsraumes um mir einen kleinen Überblick zu verschaffen. An der Wand gegen über von mir hingen Tierleichen, manche gehäutet, manche Ausgestopft und manche waren grade mitten im Ausbluten. Leise schlich ich weiter einen kleinen Gang entlang der zu einem schnarchenden Mann auf der Couch führte. Es war der Jäger, der da lag und Seelig vor sich hin schlief. Wie verwandle ich mich jetzt am besten in einen Wolf? Wie war das noch mal? Ich dachte scharf nach und umklammerte währenddessen das silberne Amulett. Einen Wimpernschlag später fand ich mich am Boden des Raumes wieder. Nun erneut mit Pfoten und ganz Körper Fell. Mit meiner Zunge fuhr ich langsam über meine spitzen Reißzähne. Wie sollte ich jetzt anfangen? Ihn aufwecken und fort jagen? Nein, ich Schritt näher an die Couch heran und öffnete mein mit Zähnen gespicktes Maul. Vorsichtig schlossen sich meine Zähne um den Arm des Jägers. Ich blickte ihm währenddessen ins schlafende Gesicht. Er hatte lange, feine, schwarze Haare die zu einem Zopf zusammen gebunden worden und einen kleinen spitz Bart am Kinn. Sein Gesicht war makellos und wie von handgearbeitet. Er sah aus wie ein schlafender Engel. Sollte ich es wirklich tun? Er sah so unbeschreiblich schön und anmutig aus. Energisch schüttelte ich meinen Kopf, ich musste jetzt stark bleiben. Also biss ich zu, zwar nicht so fest wie ich es eigentlich vor hatte aber schon fest genug das er aufwachte. Voller Entsetzen starrten mich seine dunkel braunen Augen an. Ich verlor mich für kurze Zeit in ihnen. Das so schöne Augen so schlimme Taten voll bracht haben können. Es war mir unbegreiflich! „ W...was macht den ein Wolf hier? Ah! Mein Arm“, er zog rasch seinen blutenden Arm aus meinem Maul und ich beschloss mit meinem Plan fortzufahren. Laut knurrend jagte ich ihn von der Couch runter. Er folgte meinen geknurrten Befehlen brav wie ein ängstliches Kaninchen. Ich knurrte lauter und fing an ihn immer schneller werdend aus dem Haus zu treiben. Nun fing das Spiel erst richtig an. Laut knurrend jagte ich ihn immer weiter. Er rannte panisch vor mir weck. „ Hau ab! Ich habe dir doch gar nichts getan!“, schrie er. Und rannte in seiner Angst in den dunklen Wald. Ich lachte nur. Als ich ihn eine Weile durch den Wald gejagt hatte, und merkte dass er langsam erschöpfte fing ich an nach ihm zu schnappen. Keuchend rannte er weiter vor mir her und versuchte ängstlich meinen Bissen aus zu weichen, doch er schaffte es nicht und so konnte ich einen Teil seines Armes erwischen. Ich ries eine tiefe, hässliche Wunde in seine sonst so makellose Haut. Sein Blut schmeckte merkwürdig süß. Er schrie vor Schmerzen, doch das half ihm jetzt auch nichts mehr. Locker jagte ich ihn weiter durch den Wald immer darauf bedacht ihn schön oft in den kalten Schnee fallen zu lassen. Plötzlich kamen wir auf eine Lichtung mitten im Wald. Der Jäger brach weinend und schluchzend zusammen. Ich jedoch hielt mich im Schatten der Bäume und beobachtete ihm. „ Bitte! Hilf mir doch einer Mal“, schrie er in die Nacht hinein. Seine wunderschönen braunen Augen waren rot geworden. Irgendwie tat er mir ja leid, doch ging er sonst anders mit den Tieren um? Aber, fragte eine kleine Stimme tief in mir drin, bin ich dann nicht auch so schlimm wie er? Wenn ich ihn jetzt halb tot beiße und dann weiter jage? Man! Das bin doch alles nicht mehr ich! Fange ich jetzt ernsthaft schon an Menschen zu töten nur weil es mir ein Traum befohlen hat? Okay, dann bin ich halt ein halber Wolf, aber das muss doch nichts ändern! Ich bin doch immer noch ich und kein Grausames Monster! Ich will das doch eigentlich gar nicht tun! Weinend fiel ich auf den Boden. Meine Pfoten verwandelten sich wieder in Hände und Füße, und auch das Fell wich zurück. Ich war wieder ich, und so sollte es von nun an auch bleiben! Egal was irgendwelche Leute sagen mein Schicksal kann immer noch ich bestimmen und wenn ich sage ich will kein grausames Monster werden das irgendeinen Klan rächen muss, dann werde ich das auch nicht. Sauer ries ich mir das Amulett vom Hals und warf es in den Schnee. „ Ist da wer?“, fragte die ängstliche Stimme des Jägers. Ich trat langsam aus dem Wald hervor und setzte mich neben ihm auf die Mondbeschiene Lichtung. Er sah im Mondlicht, trotz der Wunden die ich ihm zugefügt habe, immer noch wunderschön aus. Er zog mich magisch an. Langsam beugte ich mich vor und küsste ihn auf die Lippen...

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1406888211
A der Jäger zum Gejagten wurde
A der Jäger zum Gejagten wurde
Eine alte Legende, ein junges Mädchen und ein seltsamer Traum! Was wenn die Wölfe anfangen sich zu rächen? Was wenn der Jäger einen zu viel erschoss?
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2014-08-01
40GC
Katzen

Kommentare (3)

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jamira (89706)
vor 955 Tagen
ein bisschen lang oder? aber sehr schön
DarkRose (59554)
vor 1110 Tagen
@Amondine
Wirst du bald erfahren, wenn ich mal die Musee finde weiter zu schreiben :D Freut mich aber sehr das es dir gefallen hat :D
Amondine (15272)
vor 1110 Tagen
Spannend!!! Wie gehts weiter!!!