Ability for saving the world?^^

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3 Kapitel - 1.815 Wörter - Erstellt von: Anna1 - Aktualisiert am: 2014-08-01 - Entwickelt am: - 579 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Kathrina ist gerade 21 Jahre geworden, und studiert an einer Uni, um später Zeitungsartikel schreiben zu können. Es läuft alles gut, bis sie plötzlich von schrecklichen Schwindelanfällen und ihren schon seit ihrem 14.ten Lebensjahr bekannten Kopfschmerzen getroffen wird. In der Welt draußen tauchen immer mehr dunkle Kräfte, welche Kath für irrsinnig und nicht ernst zu nehmen nimmt und findet, auf die die Menschheit bedrohen. Kathrina kann sich einfach nicht vorstellen, dass die Welt wie in einem Heldenfilm sein soll. Aber die Frage, die sie sich nach einem beunruhigendem Erlebnis stellt ist: Wo ist dann der Held?

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    Ein Pochen in ihrer Schläfe ließ sie aufschrecken. Ihr Herz wummerte gegen ihre Brust und sie befürchtete es würde ihr gleich, jeden Moment rausspringen. Sie wappnete sich für den bekannten Schmerz der kurz darauf folgen würde. Das kannte sie jetzt schon seit 5 Jahren. Sie schnappte nach Luft und zählte bis drei. Dann endlich passierte es. Es war immer ein sich ankündigender, aber sobald er eintraf plötzlicher Schmerz. Mit den Jahren ist er schon ein wenig zurück gedimmt, aber es war immer noch eine Qual.
    Gott sei Dank, dachte Kathrina sich, Gott sei Dank stand sie nicht. Alles um sie verschleierte sich und verschwamm von den Tränen, die sich in ihren Augen bildeten. Ein heftiges Ziehen und Brennen erfüllte ihren Kopf, und sie fühlte sich wie als hätte sie sich schon daran gewöhnt, als es sie schon das dritte Mal heimgesucht hatte. Sie griff nach ihrem Kissen, welches direkt hinter ihr lag und klammerte sich fest daran. Sie biss auf ihre Hand, um sich von dem einen Schmerz auf den in ihrer Hand zu konzentrieren und zu fokussieren. Und nach einer gefühlten Ewigkeit, hörte es plötzlich auf. Wie aus dem nichts. Das plötzliche Anhalten ließ sie nach hinten aufs Bett fallen und erleichtert aufseufzen.
    Ihre Atmung beruhigte sich, und nur ihr Herz schlug noch auf Hochtouren. Eine hohe Stimme neben sich ließ sie aufhorchen. "Kathy? Ist alles in Ordnung?", fragte ihre jetzt schon 7 jährige Nichte. Kathrina lächelte sie sanft an und strich ihr über den braunen Wuschelkopf. "J-Ja, mach dir keine Sorgen", sagte sie und lächelte, hörte aber selbst, dass ihre Stimme sich leicht kratzig und gepresst anhörte. Anscheinend musste sie durch das Plumpsen wach geworden sein. Lilly, so hieß die Kleine, krabbelte rüber und kuschelte sich an sie. "Sicher? Du sahst so aus wie als tut was weh", ging sie noch einmal sicher und blickte ihre junge Tante mit großen Augen an.
    Kathrina lachte und schmiegte sie an sich. "Ja, ich bin absolut sicher!", schwor sie und schmunzelte leicht. Solange sie das noch konnte war es nicht allzu schlimm. Immer lächeln. "Okay, aber du erzählst mir alles, ja? Wir haben keine Geheimnisse, ja?", mit hoffnungsvollen Augen schaute sie zu ihr hoch. Kathrina guckte kurz nach oben an die Decke, und sammelte in der Zeit Energie. "Okay... Nein, wir haben keine Geheimnisse voreinander, das verspreche ich dir.." Ihr versetzte es einen Stich sie anzulügen, aber was sollte sie tun. Sie wollte mit niemandem darüber reden, vor allem nicht mit ihrer Mum, welche ziemlich viel Stress hatte. Genauso wenig mit ihrem Dad, dem sie mittlerweile wieder vertrauen konnte ( eine lange Geschichte, da er sie damals enttäuscht hatte, weil er sie belogen hatte und es um etwas wichtiges ging, damals mit 12) der es zurzeit auch nicht sonderlich einfach hatte, da seine Mutter, sprich Kathrinas Oma im Krankenhaus lag. Also verheimlichte sie es. Nur mit Juliet, ihrer besten Freundin, wie auch Giulia 'konnte sie darüber sprechen. Die beiden waren schon seit Ewigkeiten ihre beiden "kleinen Schwestern" sozusagen.
    Doch selbst da musste sie sich eingestehen, dass sie Details manchmal gerne wegließ. Sie wollte kein Mitleid. Sie wollte sich nicht noch schwächer vorkommen, als sie sich jetzt schon fühlte.
    Sie wollte einfach mal abschalten. Aber wann konnte sie das schon? Sie konnte sich nicht mehr dran erinnern.

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    Nach ungefähr drei Stunden lag sie noch immer wach in ihrem Bett und starrte an die Decke. Genau genommen war sie bei ihrem großen Bruder, den sie über alles liebte zu Besuch, und schlief zusammen mit ihrer Nichte im Wohnzimmer. Ihre kleine Nichte Lilly hatte sich eine Matratze geholt, die sie neben die Couch auf der Kath schlief geschoben hatte. Egal, wie sie auch versucht hatten, Lilly zu überreden, sie wollte unbedingt bei ihrer Tante schlafen. Und das tat sie auch im Augenblick. Kathrina blickte aus den Scheiben der Terrasse, die links von ihr waren. Der Rollladen war eigentlich extra gesenkt worden, doch Kathrina hatte ihn direkt wieder hoch geschoben, als sie wusste, dass sie mal wieder Stunden wach liegen wird. Außerdem wollte sie gerne die Sterne und den Himmel sehen, denn er war wunderschön. Alles leuchtete und strahlte, und Kath stellte sich manchmal vor, dass wenn man auf ihr Leben irgendwann zurück blicken würde, dass es vielleicht genauso aussah. Leuchtend, hell, schön...
    Zumindest wünschte sie es sich sehr. Denn zurzeit könnte man es in einem Müllsack sehen. Ja, sehr kreativ, das wusste sie. Aber anders hätte sie es nicht zum Ausdruck bringen können. Wie schlecht es ihr eigentlich ging. Sie vermisste jemanden. Und zwar immer noch, seit rund 6 ein halb Jahren. Und das Schlimmste, es wurde nie weniger. Es wurde immer stärker, dieses beklemmende erdrückende Gefühl, der Schmerz auf ihrem Herzen, tief in ihrer Brust. Bei dem Gedanken an Ihn stiegen ihr immer wieder Tränen in die Augen und sie musste lachen, wenn sie an all die Momente dachte. Er lebte noch, aber sie wusste aus irgendeinem unerklärlichen Grund, dass sie nicht zu Ihm konnte. Ihr Bruder sah sie immer mit diesem besorgten Ausdruck in den Augen an, und versuchte manchmal mit ihr zu reden, wie sie es früher jedes Mal getan hatte, wenn ihr etwas tief im Herzen zu schaffen machte. Doch diesbezüglich konnte sie nicht mit ihm drüber reden, denn er würde sie nicht verstehen.
    Aber da, da war es. Sie konnte sich nicht mal selbst verstehen. Sie würde am liebsten zu Ihm fahren. Gott was würde sie das gerne. Aber sie hatte Angst. Sie hatte Angst verletzt zu werden, aber das kann man nicht verhindern. Deshalb hatte sie mit 13 so das sich verlieben gefürchtet, und es ist trotzdem geschehen. Ausgerechnet bei Ihm, Ihn, in den sie heute nicht "nur" verliebt war, sondern den sie liebte.
    Richtig gehört, Liebte. Doch konnte sie nicht.
    Kath konnte nicht, wollte nicht, vermutete aber, dass es schon zu spät ist.

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    Am nächsten Morgen schien alles nur schlimmer zu sein. Ihr Kopf pochte von dem ganzen Bier, das sie gestern runtergekippt hatte, oder von dem nicht Sinn ergebendem Schmerz. Sie hatte keine Ahnung. Gestern hatte sie sich Stunden noch hin und her gewälzt und die Sterne betrachtet, mit den Tränen gekämpft. Kämpfe nie mit Tränen und Gefühlen, hatte ihr Kopf ihr gesagt, doch sie hatte widersprochen. Tja, so ist das mit dem Streiken.
    Nachdem ihr nerviger Wecker sie genervt hatte, endlich aufzustehen, schwang sie sich hoch, ging ins Bad, schminkte sich dezent, einfach nur um ihre Augenringe abzudecken, wobei sie gegen das Waschbecken knallte, als sie blind durch die Gegend torkelte und trug ein wenig Mascara auf. Sie fuhr mit einem nudefarbenen Lippenstift über ihre weichen rosanen Lippen, die jetzt leicht cremefarben glänzten und erhellte ihre Augen mit einem Hauch weißem Lidschatten. Ihre dunkelblonden Haare, welche mit helleren blonden Strähnen geziert waren, band sie hinten zu einem lockeren Dutt zusammen, steckte sich ihre Perlenohrringe ein, legte ihre Engelsflügel-herz-anhänger-Kette um, und trug ihr Parfüm auf.
    Danach taumelte sie in die Küche. "Guten Morgen", sagte sie betont munter. "Na, habt ihr ausgeschlafen, ja?", ärgerte Kath ihren Bruder und zwinkerte ihm zu.
    "Ha, ha, du siehst aber auch sehr ausgeschlafen aus, mein kleiner Maulwurf", grinste er. Sie schnitt eine Grimasse und warf ihn mit meiner Bananenschale ab. Er fing sie gerade noch so und Kath lief zu ihrer Schwägerin. "Morgen, Tina", sagte sie und umarmte sie. "Guten Morgen, Kathy! Und hast du wenigstens ein bisschen Schlaf abbekommen?", fragte sie lachend und drückte sie. Sie seufzte nickte dann aber. "Ja, es passt schon, danke. Ich brauch nicht besonders viel Spaß um besser als mein Bruder auszusehen", sagte Kath und streckte ihm die Zunge raus. Tina lachte und erwiderte dann: "Ja, das stimmt!" Sie alle lachten und Kath setzte sich noch dazu, als die beiden frühstückten. Mit einem Blick auf die Uhr stand sie langsam, wegen ihrem Kreislauf auf. "Ich muss los, vielen Dank das ich für die paar Tage bei euch bleiben durfte. Ich schätze morgen kommen wir in unsere Wohnung. Ich komme euch bald wieder besuchen, wenn das okay ist. Bis dann, ihr Süßen", verabschiedete sie sich, drückte beide noch einmal innig, gab Lilly, welche kurz aufgewacht war einen Knutscher auf die Stirn und hetzte zu ihrem kleinen Auto, welcher draußen vor der Tür stand. Schnell fuhr sie los, um nicht zu spät zu ihrer ersten Vorlesung zu kommen, und realisierte erst als sie ankam, dass sie ihren Latte Macchiato stehen gelassen hatte. Ach, dachte sie sich, dann holt sie sich einen in der Pause zwischen zwei ihrer Vorlesungen. Sie griff nach ihrer Tasche, stieg aus und atmete die frische Morgenluft ein. Die Sonne schien unglaublich hell heute. Sie wärmte Kathrinas Rücken und gab ihr Kraft, gut gelaunt ins Gebäude zu gehen. Lächelnd stieß sie die Drehtür voran und trat ein. "Hi, Hey. Na, alles gut. Oh, Hi", begrüßte sie ab und zu mal die Leute aus ihren Kursen, als sie bei dem Raum ihrer Vorlesung ankam. Puh, heute würde ein guter Tag werden. Zumindest hoffte sie das. Aber, sie hatte es schon mal im Gefühl.^^
    Doch gerade als sie reingehen wollte, flog die Tür auf und bretterte gegen ihren Kopf. Ach, verdammt!
    Scheiß Gefühl!

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