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Lily Allenson - Unerreichbar (Kapitel 7)

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3 Kapitel - 3.083 Wörter - Erstellt von: Adhara - Aktualisiert am: 2014-08-01 - Entwickelt am: - 2.740 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

    1
    Am nächsten Morgen wachte ich in Hütte 3 auf, weil ich von einen Geräusch geweckt wurde. Schon wieder.

    Bevor ich beschloss, mich bemerkbar zu machen,
    dachte ich noch eine Weile über die letzte Nacht nach. In meinen Bauch bildeten sich Schmetterlinge, wenn ich an Hermes dachte. Aber genau dieses Gefühl machte mich ungeheuer wütend.
    Ich dachte an meine Mum und all die anderen Sterblichen die sich mit Göttern eingelassen hatten. Klar, meine Mum und viele andere haben das gut weggesteckt, aber Gottheiten entsprechen einfach nicht der Vorstellung, die ich mir von einem Traumprinzen gemacht habe.
    Vielleicht bin ich auch zu anspruchsvoll.
    Schließlich machte ich mich dann doch bemerkbar.
    Als ich die Augen aufschlug, sah ich Percy, der seinen Schrank ausräumte. Zum ersten Mal hatte ich nun das Innere seines Schranks gesehen und schockiert stellte ich fest, dass er praktisch nichts mithatte. Nur ein, zwei Hosen ein Wechselshirt und ein paar Boxershorts lagen darin herum. Ich räusperte mich und Percy sah zwar aufgeschreckt aus, schien sich aber auch nicht weiter daran zu stören, dass ich seine Unterwäsche begutachtete.
    »Guten Morgen. Alles klar? «
    »Jupp. Bist wohl auch schon am Packen? Du fährst doch in-«
    Ich sah auf meinen Wecker. Er zeigte 5 Minuten vor 9.
    »in 5 Minuten. Das fällt dir aber auch früh ein, was? «
    »Tja, ich habe verschlafen. Ich habe mich darauf verlassen, dass Nico mich um 8 weckt. Er sagte, er wollte dann wieder gehen. Wohin auch immer. Aber der Junge hat sich nicht mal die Mühe gemacht sich zu verabschieden. «
    »Er ist generell ein wenig ... mies gelaunt. «
    »Man kann es ihm aber auch kaum verübeln. Seine Mutter starb als er ganz klein war. Er war jahrelang im Lotus-Kasino in einer Zeitschleife gefangen, wurde nur umhergetrieben. Immer ruhelos. immer rastlos. Und der Einzige, auf den er zählen konnte war seine Schwester. Doch sie starb vor ein paar Jahren. Er fühlt sich allein gelassen. Seine einzige Familie ist Hades und der ist nicht gerade "Father of the year", wenn du verstehst was ich meine. «
    Plötzlich bekam ich ein ganz schlechtes Gewissen wegen Nico. Er hatte es echt nicht verdient, dass ich ihn so grob behandelte.

    Erstaunlicherweise hatte es Percy sogar noch geschafft pünktlich zu sein, auch wenn Annabeth etwas genervt aussah.
    Bevor er ging, nahm Percy mich noch einmal auf die Seite, er packte mich an den Schultern und zwang mich, ihm in die Augen zu sehen.
    »Ich weiß dass du dir Sorgen machst, den Titel als Poseidons Tochter nicht gerecht zu werden und alle zu große Anforderungen haben, aber so darfst du nicht denken. Jeder von uns hat mal klein gestartet, naja außer den Göttern natürlich ... «
    Der Gedanke versetzte mir einen kleinen Stich.
    »Ist schon in Ordnung, Perce. Ich krieg das Alles schon irgendwie auf die Reihe. «
    Percy lächelte mir noch ein letztes Mal aufmunternd zu, umarmte mich und stieg zu Annabeth in Taxi. Sie würden ihre freie Zeit wohl hauptsächlich in Manhattan verbringen, da Annabeth als Architektin des Olymps immer in der näheren Umgebung bleiben musste.
    Und ich würde meine Freizeit hier auf Long Island verbringen.
    Yippie.

    Manchmal begann ich mich zu fragen, warum ich nie auf Einsätze geschickt wurde. Ständig bekamen die Halbgötter Aufträge, wegen der ganzen Aufräumarbeiten und so.
    Mal mussten Statuen an den richtigen Platz gestellt werden.
    Mal musste die Erinnerung der Sterblichen ausgelöscht werden.
    Mal mussten bestimmte youtube-Videos von der Bildfläche verschwinden.
    Doch nie wurde ich auf Einsätze geschickt. Ich war nun schon fast 3 Monate im Camp und nie kam ich von Long Island runter. Nicht mal als Poseidons Palast wiederaufgebaut werden musste, wurde meine Hilfe benötigt. Obwohl ich Eine der Wenigen war, die unter Wasser atmen konnte.
    Übrigens, das mit dem unter Wasser atmen habe ich schon ganz gut raus. Ich habe es sogar schon mal geschafft unter Wasser ein Streichholz anzuzünden. Nur das mit dem Wasser-macht-was-ich-will klappt es noch nicht so ganz. Manchmal spielt es mir sogar Streiche und macht mich nass. Jetzt mobbte mich sogar schon das Meer.
    Echt super.

    Eines Tages war ich am Strand und übte kleine Wellen zu erzeugen. Ich konzentrierte mich so stark auf die Strömungen des Meeres, das ich schon fast einpinkelte. Ich stampfte wütend mit den Fuß in den Sand, da entstand eine kleine Monsterwelle (okay, klein ist hier wohl relativ, aber ihr wisst was ich meine), die größer als unsere Farm in Maine war.
    Vor Überraschung fiel die Welle zusammen, natürlich zerstörte sie auch die Sandburg, die ich mühevoll gebaut hatte. Nur noch das kleine Schirmchen, das ich aus der Mensa geklaut hatte stand in den kläglichen Haufen Matsch.
    »Mit mehr Emotion, Prinzessin. «
    Heiliger Poseidon. Nicht der schon wieder.
    »Ich sah ihn wütend an.
    »Willst du dass ich gehe? « fragte er unschuldig.
    "Ja. Ja! JA!" dachte mein Verstand.
    "Nein, auf gar keinen Fall! Heirate mich!" dachte mein Herz.
    »Ist mir egal. « sagte ich.
    Er setzte sich selbstzufrieden neben meine Burgruine aus Sand und ärgerlicherweise war der Sand bereits getrocknet.
    Ich schnaubte, setzte mich jedoch neben ihn.
    »Warum schickt dich Chiron eigentlich nie auf Einsätze? «
    Warum fängt er jetzt damit an? Mittlerweile hatte ich von ihm gelernt, das jede seiner Fragen, die er mir stellte, irgendeinen Hintergedanken verfolgten. Einerseits fühlte ich mich ja geschmeichelt, andererseits fand ich das, dann irgendwie gruselig, dass er so interessiert an mir war. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass das Geschmeichelt sein vorwiegend war.
    Dennoch erzählt ich ihm von einer meiner Theorien, da ich lange Zeit darüber nachgedacht hatte.
    »Weißt du, was eine fatale Schwäche ist? «
    »Ich weiß nur, dass jeder Held eine hat, weil er sonst zu mächtig wäre. «
    »Percys Schwäche ist absolute Treue. Er würde lieber die Welt untergehen lassen, als einen seiner Freunde zu opfern. Ich glaube Chiron hält mich deswegen zurück, weil er Angst hat das ich fast draufgehe und Percy mich dann rettet. Er hat Vieles überlebt, aber wer sagt, dass nicht genau das, ihm das Leben kosten könnte? «
    »Und du hörst auf Chiron? Deinen Bruder hat das vor 3 Jahren auch nicht abgehalten. «
    »Du hast ihn auch dazu angestachelt. « Das Gespräch ging in eine Richtung die mir überhaupt nicht gefiel.
    »Hast du etwas Angst, ein paar Regeln zu brechen? « er sah amüsiert aus.
    Sein selbstzufriedenes Grinsen trieb mich noch in den Wahnsinn und ich war kurz davor ihn eine zu scheuern. Doch ich versuchte die Situation mit einem Witz zu retten.
    » Ich sage nichts ohne meinen Anwalt! «
    Ich weiß, nicht sehr gelungen. Schließlich entschloss ich mich zu gehen. Was ich wohl jemals an diesen Idioten gefunden hatte. Ich sprang auf, doch Hermes hielt mich sanft in seinen Griff.
    »Bitte gehe nicht! « Seiner Stimme wurde unglaublich sanft und zu meiner Befriedigung klang er leicht panisch.
    »Ich meine, als ich noch ein kleiner Gott war stahl ich einst die Rinder des Apollo.
    Ich hatte wahnsinnige Panik vor seinen Zorn, als er mich erwischte. Doch mit meinen Verstand bin ich einer Bestrafung entgangen.
    Ich schenkte ihm eine Harfe und ihr Klang entzückte Apollo, sodass sein Zorn verrauchte. «
    Ich war stehen geblieben, wenn auch nur aus Neugier.
    »Was hat das mit mir zu tun? «
    Ich sah ihn an und bemerkte, dass er einen hilflosen Blick aufgesetzt hatte.
    Langsam fragte ich mich woher diese verdammten Stimmungsschwankungen kamen.
    »Ich wollte damit ausdrücken, dass man mit Verstand und Diplomatie mehr Schlachten gewonnen hatte, als du dachtest. Und kein einziger Halbgott hat so viel von diesen Eigenschaften wie du. «
    Gegen meinen Willen war ich gerührt. Ich wollte ihnen eigentlich noch was sagen, aber keine Worte waren passend außer »Danke. «
    Ich umarmte ihn fest und nahm einen leichten Minzegeruch war. Er war weich und warm wie ein Mensch. Ich hatte ihn mir irgendwie anders vorgestellt. Vielleicht ein wenig wie Marmor. Möglicherweise verwechselte ich das jetzt auch mit Vampiren.
    Doch dann tat er etwas völlig Unvorhergesehenes. Er legte seine Stirn an meine und küsste mich. Eigentlich war es unfair, denn der Kuss eines Gottes ist unübertreffbar, glaubt mir. Kein sterblicher Junge konnte da mithalten.
    Ich sah, was er gesehen hatte. Die schönsten Dinge, die er immer in Erinnerung behalten würde. Ich stand an der Küste Griechenlands und sah hinunter zum Meer.
    Ich blickte in die Niagara-Fälle, schwamm in einen Atoll und bewunderte die unendliche Natur Kanadas. Und ich sah immer wieder mich selbst im Laufe der Jahre. Hörte meine ersten Worte. Sah meine ersten Schritte gehen. Meinen ersten Tag in der Schule.
    Dann löste er sich plötzlich von mir. Er sah mich besorgt an, als erwarte er, dass mich ein Blitz treffen würde.
    Er blickte mich distanziert und kühl an.
    Er legte mir eine Decke um die Schultern und trat ein paar Schritte weg, als ob ich giftig wäre. Seine Augen waren hart und kalt wie Marmor Tausend spitze Nadeln durchbohrten mein Herz. Ich versuchte keinen verletzten Blick aufzusetzen, aber es fiel mir schwer.
    »Ich muss weg. Wichtiges Botendienstaufgabendings.«
    Und schon war er verschwunden.
    Verdammt.

    2
    Ich würde gern behaupten ich hätte das alles weggesteckt, aber verdammt es tat immer noch verdammt weh.
    Mit Eiscreme und Staffeln von "Once upon a time" versuchte ich den Schmerz zu überbrücken, aber ein wenig Schmerz blieb dennoch.
    Training verpasste ich trotz allem nie. Ich wurde sogar besser. Meine Schwertarbeit wurde fast fehlerlos.
    Die körperlichen Ansprüche lenkten mich ganz gut ab und auch mein neuer Trainingspartner war total nett.
    Wenn auch nicht so nett wie Percy, aber ich konnte ihm da auch keine Vorwürfe machen.
    Ich glaube ihr kennt ihn noch, es war Robert aus der Ares-Hütte. Er erzählte mir, dass er selten mit den Jungs aus seiner Hütte abhing, da sie alle solche "BOOM-du bist tot"- Leute waren und nicht viel von Intelligenz hielten.
    Er erzählte mir von den Fallen, die er erfunden hatte. Dieser Typ kannte wahrscheinlich 100 kreative Arten andere Leute umzubringen. Wenn er sich richtig in Rage redete, verstand ich in der Regel kein Wort und sein diabolisches Grinsen war auch nicht gerade beruhigend. Doch das wirklich Beeindruckende war, das er erzählen konnte während er mit mir Schwertkampf übte.
    Er schwafelte irgendetwas über ein Gas, das die Ohren abfallen lässt und zerstückelte mich ganz nebenbei noch mit sein Schwert. Vielleicht wäre ich besser mit dem Schwert, wenn ich nicht so viel Angst um meine Ohren hätte.
    Reizender Junge, nicht wahr?

    Meine zweite Trainingspartnerin war Sarah. Erinnert ihr euch an sie? Sie war das gebräunte Apollo-Mädchen, das mit mir Bogenschießen geübt hatte. »Du musst den Bogen etwas höher halten.
    Ja - genau so. «
    Sie machte es mit ihren eigenen Bogen vor und ich mimte ihre Bewegungen.

    »Jetzt zielen. Beachte den Wind.
    Du musst ihm etwas entgegenwirken. Ja. So. Genau.« Ich ahmte ihre Bewegungen so gut es ging nach, aber meine Konzentration war ziemlich
    im Eimer und so verfehlte ich
    wieder.
    »Beim Bogenschießen musst du einen kühlen Kopf bewahren. Du musst lernen Gefühle abzuschalten. Während du im Schwertkampfkampf auch noch kreative Idee einbringen kannst, musst du dich beim Schießen direkt auf die Sache konzentrieren.«
    Das erklärte so Einiges. Ich hatte nämlich herausgefunden, dass man, wenn man das Wasser beherrschen will, sich ganz auf die Gefühle verlassen muss und nicht zu viel nachdenken darf. Mein Liebeskummer kam mir da ganz entgegen, auch wenn es die Sache kein bisschen verbesserte. Doch auch etwas Anderes spukte in meinen Kopf herum. Warum zum Hades konnte Hermes mich eine Weile nicht treffen? Ein Gott hat in der Regel keine Einschränkungen und der Einzige, der die Macht hatte, Hermes von irgendetwas abzuhalten war Zeus. Hatte er etwas dagegen, dass Hermes und ich eine Beziehung hatten? Das glaubte ich wohl kaum, nachdem ich Hermes Gesichtsausdruck gesehen hatte. Er hatte nie wirklich etwas empfunden, ich war nur ein Spielzeug, ein Schachstein, den er umher schieben konnte und der ihn amüsierte. Es war naiv, von mir das Gegenteil zu glauben. Aber was konnte Hermes sonst davon abhalten mich zu treffen?

    3
    Hermes stapfte durch die Straßen des Olymps. Heute waren alle Häuser verriegelt, die die Straße säumten. Kein Satyr, keine Nymphe und keine Gottheit war zu sehen. Vollkommene Stille herrschte, niemand war fröhlich und ausgelassen wie sonst.
    Hermes nahm die Hauptstraße zum obersten Palast. Obwohl er dessen Anblick gewöhnt war, musste er noch immer nach Luft schnappen. Eine Prunkbaute aus Weiß und Silber starrte ihm entgegen. Er durchschritt den Innenhof und trat in den Thronsaal ein. Gewaltige Säulen trugen eine gewölbte Decke, welche mit allerlei beweglichen Sternbildern ausgestattet war.
    Zwölf Throne waren in Hufeisenform aufgestellt. Obwohl die Nebengottheiten in Camp Half-Blood Hütten bekommen hatten, durften nach wie vor nur die Olympier einen Thron im großen Saal für sich beanspruchen.
    Eine Zeit lang war Hermes stolz auf seinen Thron gewesen, aber die Zeiten hatten sich geändert. Nun wünschte sich, er würde unter den Sterblichen wandeln. Als die Olympier ihre Throne gestalten durften, wurde ihnen großenteils freie Hand gelassen und es war Hermes' einziger Platz in dem er etwas Individualität ausleben durfte. Sein Thron war komplett verkabelt und ein W-LAN-Kasten war daran montiert. Damit er immer erreichbar war. Es gab eine Halterung für seinen Caduceus, das einzige, Persönliche war ein kleines Foto von Lily Allenson und ein Poster von "My Chemical Romance".
    Hermes seufzte und wandte sein Gesicht zum einzig besetzen Thron. Sein Vater starrte ihn wie immer grimmig an. Ehrfürchtig neigte er seinen Kopf vor Zeus.
    »Was wünscht ihr, Zeus?«
    »Ich dachte, du hast dich gefreut, als du den Botenjob angenommen hattest. «
    »Habe ich auch, Vater. «
    »Warum lässt du dich von einer Sterblichen ablenken? Du hattest mit vielen Sterblichen angebändelt, aber keine hat dich so in Beschlag genommen wie sie. Was ist nur los mit dir Hermes? Glaubst du echt an die Prophezeiung, die dir Apollo erzählt hat. Du kennst ihn doch, er hat einen Sinn für das Theatralische. «
    Er lachte leise.
    »Das Schicksal von Göttern kann nicht geändert werden. Daran kann nicht einmal eine kleine Sterbliche etwas ändern. «
    »Ist das der Grund, warum ihr den Olymp habt sperren lassen und kein Gott die Welt der Sterblichen betreten kann? « fragte Hermes aufgewühlt. Die Frage hatte sich ihm während Zeus' ganzem Monolog aufgedrängt. »Es ist einer der Gründe. «, sagte Zeus ruhig.
    »Wie dem auch sei. Ich weiß nicht wann und ob ich Kontakt zu der Sterblichenwelt zulassen werde, aber du musst mir versprechen deinen Job ernster zu nehmen und dieses Mädchen nicht mehr zu treffen« Erst wollte Hermes widersprechen, doch kleine Blitze bildeten sich um Zeus und Hermes wusste, das es besser war sich nicht mit dem Göttervater anzulegen.
    »Wie ihr wünscht, Herr Zeus. « knurrte er.

    Hermes brummte noch der Kopf von dem Gespräch mit seinem Vater, da traf er auf Jemanden, der hier ganz und gar nicht sein sollte. »Lily?« Das Mädchen drehte sich zu ihm und als er ihre Augen sah, erkannte er sie sofort. Sie ähnelten Lily in keinster Weise. Zwar waren sie blau, aber doch fehlten ihnen dieses gewisse Etwas. Wenn er Lilys Augen sah, dachte er, dass sie wohl gerade an tausend Sachen gleichzeitig dachte. »Aphrodite, muss das sein? Musst du ihre Gestalt annehmen? «
    »Du müsstest doch wissen, dass ich meine Gestalt nicht kontrollieren kann, Süßer. Übrigens sehe ich in diesen Licht besser aus, Hermes-Schätzchen? «
    Sie stellte sich neben eine der Fackeln, die sofort pink aufleuchtete, als sie sich neben ihr im Kreis drehte.
    »In dieser Gestalt siehst du immer perfekt aus. «
    sagte er ruhig. Aphrodite machte einen Schmollmund. »Früher warst du immer charmanter, Hermes.«
    »Eines wundert mich allerdings noch immer, ich habe die attraktivsten und anziehendsten Frauen aller Jahrhunderte gesehen und dennoch nimmst du die Gestalt eines Mädchens, die noch nicht mal richtig Frau ist. «
    Ihr Gesicht wurde ernster.
    Wenn es um ihr Thema ging kannte sie keine Scherze.
    »Liebe macht blind. Das Sprichwort habe ich erfunden, als sich jemand für seine große Liebe das Auge ausgestochen hat, damit er keiner anderen hinterher sehen konnte. So wörtlich ist es zwar bei den Wenigsten, aber ich hoffe du verstehst mich, Hermes. Ich habe dein Herz gesehen und was auch immer du für die Anderen empfunden haben magst, es ist nicht zu vergleichen mit wahrer Liebe. «
    Hermes' Augen wurden dunkler. Jetzt ähnelten sie einem Nachthimmel, kleine Lichtpünktchen tanzten darüber.
    »Ich wünschte ich könnte es ändern. Wir werden nie zusammen sein können, ohne ihr Leben zu zerstören.«
    »Eines kannst du mir glauben, du denkst du könntest sie vor dir beschützen, aber Liebe wird immer einen Weg finden. Ich spreche aus Erfahrung. Aus bitterer Erfahrung.« Mit dieser fröhlichen Ankündigung verschwand die Liebesgöttin, aber Hermes sah noch immer nachdenklich auf die Stelle, auf der Aphrodite ein paar Momente zuvor gestanden hatte.

Kommentare (236)

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Ista ( von: Ista)
vor 11 Tagen
Ich hab die Bilder per Mail verschickt. (Und mein liebes Handy hat zwei Mails auf einmal geschickt... weil es gerade ein bisschen lustig war †.†)
Adhara ( von: Adhara)
vor 12 Tagen
Ich schicke dir Mal eine Mail, damit du meine Adresse hast. Dann kannst du mir über meine richtige Mail-Adresse die Bilder zuschicken :)
Ista ( von: Ista)
vor 21 Tagen
Würde mich sehr freuen :). Wie soll ich die Bilder verschicken? Über Testedich kann man als Nachricht keine Bilder verschicken (habe jedenfalls nichts derartiges gesehen...)
Adhara (94057)
vor 21 Tagen
Klar, such ich noch Fanart! Ich finde es echt toll, wenn du etwas in die Richtung gemacht hast und würde dies gerne in meinem nächsten Kapitel verwenden, wenn ich darf... Danke :D
Ista ( von: Ista)
vor 22 Tagen
@Adhara Falls du noch nach Fanart suchst:
Ich hätte einmal Lily in ihren normalen Klamotten (basierend auf deinem Steckbrief bei _Estrella_'s Bilderliste) gezeichnet und Lily im Chiton mit Flügelsandalen, Flügelhut/Flügelhelm und Caduceus.
Alles aber bis jetzt nur in schwarz-weiß.
Adhara (28435)
vor 34 Tagen
Hey! Es tut mir echt Leid, dass mir im Moment ein wenig die Motivation für dieses Projekt fehlt, aber wenn es doch fortgesetzt werden soll, sage ich auch Bescheid.
Adhara ( von: Adhara)
vor 150 Tagen
Ich habe bei Estrellas Bilderliste einen Steckbrief von ihr und Hermes hinterlassen..
Bianca ( von: Paradise)
vor 152 Tagen
Ich könnte Lily theoretisch auch zeichnen, habe aber keinen blassen Schimmer wie sie aussieht ...
Adhara (97453)
vor 188 Tagen
Vielen Dank :D Percy ist einfach cool, das stimmt ;)
Oh das wäre klasse, Lynn!
Lynn (65784)
vor 188 Tagen
Ist echt gut geworden! :3
(Und ich könnte Lily zeichnen ^^)
Oceana (00320)
vor 194 Tagen
Wow, du schreibst so toll!!! Wenn ich deine Geschichte lese, wünsche ich mir auch einen Bruder wie Percy. Ich finde es so toll, dass die Geschichte parallel zu denen von Rick Riordan spielen. Nur Lily an sich mag ich nicht so gern.
Adhara ( von: Adhara)
vor 204 Tagen
Vielen, lieben Dank für das Lob :3
Saphirkralle (55672)
vor 204 Tagen
OMG! Deine Fanfiktion sind so cool! So spannend! Manchmal glaube ich das deine Geschichte besser ist als die von Percy Jackson. WeIter so!;)
Adhara ( von: Adhara)
vor 205 Tagen
Oh Mann, ich bewundere Vegetarier für ihre Willenskraft... Ich wünschte, ich könnte das auch^^
Naja, ich geb mir Mühe so schnell wie möglich weiterzuschreiben :)
Amethyst (78904)
vor 211 Tagen
Der Gestank von Fischen hasse ich. Vor allem von toten Fischen. Vegetarier for Life. Wo war ich stehengeblieben?
Ich finde, das Kapitel ist dir wieder mal gut gelungen und ich hoffe, dass du bald weiterschreibst ;)
Adhara ( von: Adhara)
vor 228 Tagen
Ja das könnte in etwa hinkommen...

Tja, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt^^ Aber ich denke Lily wird das überleben, auch wenn es natürlich seine Vorteile hat, mit einem Gott zusammenzusein...
Lupa ( von: Lupa)
vor 229 Tagen
Etwas so gutes wird einfach nicht alt... xD und ka, müsste so umgefähr ein bis eineinhalb Jahre her sein...

Noch etwas zu Hermes und Apollo, wegen der Sterblichkeit: Hermes hat noch den Vorteil, dass er sein gutes Aussehen behält... hoffe ich zumindest xD
Aber leider kann er dann nicht mehr so coole Sachen bringen wie beim Tanzen in die Luft schweben oder meinetwegen auch Blumen aus dem nichts holen... :(
Adhara (19152)
vor 229 Tagen
Ach ja und nochmal vielen Dank :) Ich freue mich immer riesig, wenn andere Menschen meine Geschichten gern lesen. Die GF ist ja mittlerweile schon drei Jahre alt.... Ich bin immer wieder erstaunt, wie lange die Geschichte noch gelesen wird.
Adhara (19152)
vor 229 Tagen
Oh Mann, es ist ja schon Ewigkeiten her, dass ich in diesem RPG war 😊
Ich weiß nicht, mir ist nie aufgefallen, dass Teile von der Seite geflogen wären. Versuch eventuell sie Mal in der Google Suchleiste zu finden.... Ansonsten kann ich die Teile auch nochmal hochladen, aber ich bin sicher, dass die Teile noch irgendwo sind :)
Aber natürlich erinnere ich mich an dich ;)
Lupa ( von: Lupa)
vor 229 Tagen
Hey Adhara (oder sollte ich lieber Becky sagen, wo ich dich doch unter dem Namen kennen gelernt habe?),
Ich hab schon vor längerem diese beiden FFs angefangen und sie als ziemlich gut empfunden. Jetzt habe ich sie noch einmal komplett durchgelesen und bin der Meinung, dass sie seeeehr gut gelungen ist, von Idee, Schreibstil,... einfach in jeder Hinsicht. Allerdings finde ich einige Teile nicht, zum Beispiel untrennbar 9. sind die vielleicht von der Seite geflogen? Wäre nämlich schade, weil dann doch ein Teil der Geschichte fehlt...
Liebe Grüße,
Lupa

PS: wenn du dich fragst, wer zum teufel ich bin... vielleicht erinnerst du dich ja noch an das Camp halfblood-rpg von Nicky... :)