Jägerin der Augen Teil 4

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
3 Kapitel - 5.135 Wörter - Erstellt von: Ahri - Aktualisiert am: 2014-08-01 - Entwickelt am: - 1.796 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wie ergeht es Kairi nach ihrer Mission? Was passiert als nächstes in ihrem Leben? Aber was für ein Geheimnis hütet Kiri? Und was wird aus ihr, nachdem sie Kirigakure verlassen hat? Hier erfahrt ihr es!

1
Kapitel 10: Wärst du nicht gewesen


Erst am Morgen des nächsten Tages hatten Kakashi und seine Schwester ihre Augen geöffnet. Neben ihnen saß Minato auf einen Stein, neben ihm auf dem Boden hatte sich Rin niedergelassen. Sie hatte Minato bereits am gestrigen Tag über die Geschehnisse aufgeklärt. Der Tod Obitos nimmt das komplette Team mit, besonders Kairi. "Na, ihr zwei?", lächelte er seine Schüler an. "Es tut mir Leid, dass ich nicht eher kommen konnte", entschuldigte der Blonde sich gleich daraufhin. "Du kannst nichts dafür. Die anderen brauchten vermutlich deine Unterstützung", hielt Kakashi dagegen, der mittlerweile fit auf den Beinen stand. Sein Stirnband trug er nun schräg auf dem Kopf, sodass es sein Sharingan bedeckte. Seine Schwester saß nun aufrecht und starrte geistesabwesend Löcher in die Luft. Sie konnte und wollte es nicht akzeptieren, dass Obito tot war. Die Streitereien zwischen ihrem Bruder und ihm fehlten ihr jetzt schon. Kairi hoffte, dass der junge Uchiha doch irgendwo da draußen noch war und von jemanden gerettet wurde. Sie wollte die Hoffnung einfach nicht aufgeben.

"Kairi?", fragte ihr Sensei besorgt, doch seine Schülerin hatte ihn nicht gehört. Zu sehr war sie abwesend. Es ging ihr schlecht und sie wollte einfach nur alleine sein. Obito hatte ihre Gedanken mit sich gefüllt. Das einzige, was ihr durch den Kopf schwebte, war der Schwarzhaarige. Es gab seit Stunden keine Gedanken ohne ihn. "Kairi? Wir müssen los", versuchte es der Sensei erneut. Wieder keine Reaktion. Er seufzte und wandte sich an Rin. "Von hier aus ist es nicht weit zur Kannabi-Brücke. Meinst du, du kannst für circa eine Stunde mit Kairi hier alleine warten, während Kakashi und ich die Brücke zerstören?" Rin überlegte und bezweifelte, ob sie es schaffen konnte, aber sie überwand sich und stimmte zu. Die beiden Shinobis machten sich dann auf den Weg und Rin blieb an Ort und Stelle mit der Schwester des Hatakes.

Die Nohara ließ sich neben Kairi nieder und stellte sich auf die Probe, das grauhaarige Mädchen wieder in die Realität zurück zu holen. Nach mehreren Versuchen schaffte sie es dann doch. Aber sie hatte nicht Kairis Reaktion erwartet. "Kairi?", fragte die Braunhaarige die ganze Zeit und rüttelte leicht an der Schulter des anderen Mädchens. Diese blinzelte paar Mal und hörte nun die Stimme des Mädchens, das Obito viel mehr mochte als sie. In ihr kochte Wut auf, denn sie war der Meinung, dass Rin allein schuld an seinem Tod hat. Wäre sie nicht gewesen, dann wäre sie nicht entführt worden. Wäre sie wachsamer gewesen, dann hätte man sie ebenfalls nicht entführt. Wäre sie stärker gewesen, dann wäre das alles hier nicht passiert! Kairi hasste Rin nun völlig. Zuvor war sie ihr neutral gegenüber, aber war hin und wieder eifersüchtig, dass Obito ihr mehr Aufmerksamkeit schenkte als Kairi selbst, aber nach seinem Tod, hatte sich ihre Neutralität zum Hass entwickelt.

Mit vor Wut funkelnden Augen drehte sie ihren Kopf zu ihrer Teamkameradin und schnellte mit ihrer Hand zu Rins, die sie wieder an der Schulter rütteln wollte. "Fass mich nicht an!", knurrte sie funkelnd und schleuderte die Rins Griffeln zu ihr zurück. Mit vor Schreck geweiteten Augen sah sie Kairi von der Seite an. "Wa? Was ist denn los? Warum bist du sauer auf mich? Was habe ich dir getan?", bombardierte die Braunhaarige Kakashis Schwester mit Fragen. Bitter uns spöttisch lachte die Angesprochene auf. "Was du mir getan hast!", stellte sie verbittert die Frage. "WAS DU MIR GETAN HAST! DAS FRAGST DU NOCH!", brüllte Kairi die Iryonin an. Bei diesem lauten Tonfall war Rin zusammengezuckt und hatte die Schultern hochgezogen, während sie ihr Kinn auf die Brust drückte. Jedoch hatte sie keine Ahnung, was die Hatake meinte. Langsam öffnete sie die Augen, die sie während des Zusammenzuckens geschlossen hatte. "Ich mein es ernst. Was habe ich dir getan?" Mit einem ahnungslosen Blick bedachte sie die Grauhaarige. Diese Frage veranlasste Kairi dazu auf zu springen und sich wütend zu ihr zu umdrehte. "Du willst mir doch echt nicht weiß machen, dass du es nicht weißt." Ihre Verbitterung ließ keine Sekunde nach, sondern steigerte sich langsam. Jetzt wurde auch Rin sauer. Was fiel Kairi ein ihr so etwas zu unterstellen! "Sag mal, geht's dir noch gut? Was unterstellst du mir! Das ist unglaublich! Ich habe dir nie etwas getan. Ich habe dir immer geholfen, als du verletzt warst und außerdem war ich stets nett und freundlich zu dir gewesen! Aber jetzt sehe ich ja, was du für eine falsche Schlange bist. Auf nett und freundlich tun und dann das?" Empört hatte Rin ihre Hände in die Hüften gestemmt. Die Worte drangen in Kairis Ohren und diese riefen nun die Wut an erste Stelle. Fassungslos schüttelte die Hatake den Kopf und fuhr Rin an: "Du hast mir mein Leben ruiniert. Du hast mir das genommen, was ich über alles geliebt habe! Wärst du nicht gewesen, dann wäre das alles hier, nie passiert!" Dann drehte sie ihrer Kameradin den Rücken zu und äußerte im ruhigen Ton: "Ich wünschte, du wärst an seiner Stelle gestorben. Oder noch besser: Dass du nie geboren wärst!" All der Hass und die Verbitterung war mit diesen Worten verklungen und statt jener Emotionen kehrte die Trauer zurück. Tränen nahmen den Platz in ihren Augen ein und Kairi begann hemmungslos zu schluchzen.

Es verging eine halbe Stunde, in der die junge Hatake sich nicht beruhigt hatte, als ihr restliches Team wieder eintraf. Die Grauhaarige hatte sich auf den Boden gesetzt und den Kopf in ihre Arme vergruben. Die Knie hat sie zu ihren Körper gezogen. Kakashi und Minato gingen auf Rin zu und gaben ihr Bescheid, dass die Mission erfolgreich war. Als sie dann das Schluchzen von Kairi vernahmen eilten sie zu ihr. "Shhht. Beruhig dich Kairi", flüsterte ihr Bruder ihr zu und nahm sie in den Arm. Minato hatte ebenfalls einen Arm um sie gelegt. "Kairi? Was ist mit dir?", besorgt musterte er seine Schülerin. "Es tut so weh", jammerte sie unter Tränen. "Was tut so weh", sprach der Blonde im ruhigen Ton. "Ich ertrage es nicht", wimmerte sie. "Dieser Schmerz ist unerträglich", fügte das trauernde Mädchen hinzu. "Was meint sie? Ist es wegen Obito?", fragte der Sensei ihren Bruder, jedoch formte er nur mit dem Mund Obitos Namen. Dieser nickte als Antwort und verstand. Wehleidig sah Minato seine Schülerin an, während Kakashi seiner Schwester beruhigende Worte zu flüsterte. Kairi genoss die Nähe ihres Bruders, diese vorsorgliche Art hatte sie all die Jahre vermisst. Seine Umarmung war ein Trost, den sie vermisst hatte. Den sie gebraucht hatte, als ihr Vater Suizid begannen hatte. "Lass mich bitte nicht alleine, Kakashi", jammerte sie. "Keine Angst, das werde ich nicht", versicherte er ihr. Allmählich beruhigte sich das Mädchen, dessen Namen Meer bedeutete und ihr Team begab sich auf den Weg zurück nach Konoha.

Einige Wochen waren seit der Mission vergangen. Kairi kam noch immer nicht mit dem Verlust ihrer großen Liebe klar. Sie versank in ihrem Kummer, aber sie ließ niemanden an sich heran. Auch wenn Kakashis Umarmungen ihr Trost gaben, wollte sie ihn nicht damit belästigen und wies ihn ab. Der tiefe Schmerz fraß sie von innen auf. Trotz ihrer Geistesabwesenheit, wurde sie mit ihrem Zwillingsbruder auf Mission geschickt. Rin wurde von Kirinins entführt und die beiden sollten sie wieder zurückbringen. Selbst auf dieser Mission war ihr Zustand der gleiche. Kakashi mochte es zwar nicht gerne tun, aber er musste seiner Schwester immer wieder Feuer unterm Hintern machen, damit sie ihrer Umgebung ein wenig Aufmerksamkeit schenkte. Es war zum Verrückt werden für ihn. Es gelang ihnen jedoch Rin zu befreien und flohen vor den Jonins und Anbus aus Kirigakure. Die Kirinins waren jedoch zu schnell und hatten es schließlich geschafft die drei Konohanins zu umzingeln. Rin war sich durchaus bewusst in welcher Lage sie steckten. “Kakashi bitte, du musst mich töten. Es geht nicht anders!“, flehte sie ihn an, was Kairi jedoch nicht mitbekam. Zu sehr hing sie mit ihren Gedanken an Obito nach. Nebensächlich bekam sie nur den Kampf zwischen ihrem Team und den feindlichen Ninjas mit, dennoch schlug sie sich überraschend gut. “Spinnst du! Ich kann und werde meine Freundin nicht umbringen. Ich werde es auf keinen Fall tun“, entgegnete er ihr völlig entgeistert über ihre Bitte. “Bitte, dann seid ihr in Sicherheit“, hielt sie dagegen. “Ich werde mit dir und Kairi zurückkehren“, meinte er. Darauf erwiderte die Nohara nichts, sondern verteidigte sich, wie es auch ihre Kameraden taten. Kakashi behielt sie aus dem Augenwinkel stets im Blick und wartete auf eine Gelegenheit sich in seinen Angriff zu werfen.

Ein weiterer Shinobi ließ sich blicken, aber versteckt im Wald. Sein Körper wurde von dem Spiralzetsu umhüllt, der ihm auch mitgeteilt hatte, dass seine Teamkameraden von Ninjas aus Kirigakure angegriffen wurden. Demnach hatte er sich auf dem Weg zu den drei Konohanins gemacht, um sie zu unterstützen. Er sah jedoch nur den letzten Teil des Gefechts. Der junge Uchiha sah, wie Kakashi Rin mit seinem Chidori durchbohrte und auch, wie Kairi verletzt zu Boden ging. Sein Sharingan veränderte sich durch dieses Szenario. Er besaß nun das Mangekyou Sharingan, wie auch Kakashi, welcher gleich darauf erschöpft zu Boden ging. In Obito schäumte Wut auf. Die Wut, dass Rin tot war. Es sprang aus dem Wald heraus und richtete ein Blutbad an. Keinen Kirinin ließ er verschont. Er nahm ihn allen ihr Leben.

Sein Werk war vollbracht und er schritt auf Rins Leblosen Körper zu. Trauer und Wut plagte ihn in diesem Moment. Er konnte ihren Verlust nicht akzeptieren. Er schritt rüber zu Kairi. Sie hatte einen tiefen Schnitt an ihrer linken Schulter, ihre Doppelklingen hatte sie in ihren Händen. Ihr roter Lebenssaft floss unaufhaltsam aus dieser Wunde heraus. Er kniete sich zu ihr nieder und fühlte ihren Puls. Es ergab sich, dass dieser schwach war, leichter gesagt, sie stand dem Tod nahe. Aber das konnte nicht nur an dieser Wunde liegen. Er erblickte eine weitere Schnittwunde, die von ihrem rechten Bein bis zu ihrem Bauch verlief. Sie konnte er nicht auch noch verlieren! Es war zu viel für ihn. “Ihr ist noch zu helfen, aber nur wenn du ihre Wunden ein wenig versorgst“, meinte die hallende Stimme des Spiralzetsus. “Aber ich beherrsche keine medizinischen Jutsus“, entgegnete Obito bitter. “Aber ich. Du musst nur aus mir heraus und mir dein Chakra leihen“, wies der Zetsu ihn an. Obito tat, was er sagte. Der Spiralzetsu kniete sich neben dem Mädchen hin und begann ihre Wunden zu heilen, während der Uchiha ihm seine Hände auf den Rücken sein legte und ihm so sein Chakra lieh. Er wollte nicht auch noch Kairi verlieren. Aber warum? Was war der Grund dafür? War sie ihm wirklich so wichtig? Konnte es sein, dass er sich mit seinen Gefühlen für Rin geirrt hatte und diese doch tatsächlich für Kakashi Schwester bestimmt waren? Nein, das konnte nicht sein. Denn wenn es so wäre, dann hätte er doch nicht ständig zu Rin hinüber gelinst, aber Kairi war ständig vor Rin oder neben ihr und verhinderte, dass er Rins Gesicht vollständig sah, sondern nur zum Teil. War der Blick nur zur Ablenkung auf Rins Richtung gerichtet, sodass er Kairi im Augenwinkel beobachten konnte? Obito war hin und her gerissen. Er war verwirrt, wusste nicht, wem seine Gefühle galten. Der eine Teil sagte ihm, dass sie Rin galten, aber der anderen waren für Kairi. Trotz allem entschied er sich schlussendlich Madara bei seinem Plan zu helfen und diesen nach seinem Tod fortzuführen.

Der junge Uchiha stand auf und kehrte zurück zu dem Mann, der ihn vor dem Tode bewahrt hatte.

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.