Jägerin der Augen Teil 1

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3 Kapitel - 2.825 Wörter - Erstellt von: Ahri - Aktualisiert am: 2014-07-15 - Entwickelt am: - 2.617 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ein Mädchen bekommt den Auftrag, die Herzen aller Menschen zu brechen, indem sie deren geliebteste Person umbringt. Jedoch hat das Mädchen, das den Namen Oniko trägt ein anderes Problem und arbeitet nur gelegentlich an ihren eigentlichen Auftrag. Ihre Versuche um ihr Ziel zu erreichen scheitern immer wieder, doch dann kreuzt Onikos Weg den von Kairi und sie bekommt eine neue Idee, um ihrem Ziel näher zu kommen. Die Jagd auf Doujutsus hat begonnen!

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Kapitel 1: Kind im Wald

Die idyllische Stille des Waldes wurde von kläglichen Schreien eines Babys unterbrochen. Es lag in schwarzen Tüchern eingewickelt an einer großen Eiche. Der ganze Körper wurde von dem schwarzen, glatten Stoff überdeckt, nur das Gesicht war offen zu sehen. Das Mädchen hatte die Augen geschlossen und weinte. Immer wieder wurde das stille Wäldchen von ihren Schreien erschüttert. Sie war ganz alleine. Ihre Eltern hatten sie los werden wollen, denn sie spürten, dass ihre Tochter nicht normal war, denn das kleine Mädchen umgab eine viel zu düstere Aura. Sobald die ein oder anderen Shinobis an ihr vorbeikamen, hatten sie das Gefühl, dass das Blut ihrer Adern gefror und ließen das Kind ohne jeglichen Schutz zurück.

Ein Rascheln und sie war augenblicklich ruhig. Es folgte ein lautes Brüllen und ein hungriger Bär sprang aus dem Gebüsch. Er wurde vom Geschrei des jungen Menschenkind angelockt. Mit einem hungrigen Blick betrachtete er das Mädchen. Langsam schritt er auf sie zu, dabei knurrte er gefährlich, bevor er schließlich vor ihr stand und mit seiner Pfote nach ihr ausholte. Blut spritzte nach links und rechts und es folgten schmerzvolle Schreie. Die Schreie gingen sowohl vom Bären, als auch vom Mädchen aus. Die Pfote des braunen Tieres wurde von schwarzen Flammen umhüllt und verbrannt. Schlagartig ergriff das noch immer hungrige Tier die Flucht. Das Gesicht des Mädchens war hingegen mit Blut und Kratzspuren übersät. Die Spuren verliefen senkrecht über die Stelle, wo sich normalerweise ihre Augen befanden. Doch sah man neben dem Mädchen, so konnte man die Augäpfel von ihr sehen. Der Bär hatte es geschafft ihr die Augen auszukratzen. Sie schrie unaufhörlich wegen diesen quälenden Verletzungen. Wo blieb ihre Hilfe? Wo blieb ihre Erlösung? Aber diese sollte so schnell nicht kommen.

Eine ältere Dame war in den Wald gegangen, um, wie jeden Sonntagnachmittag, einen kleinen Spaziergang zu unternehmen. Sie hörte Geschrei und leises schluchzen. Es klang nach einem Baby, dachte sie sich und folgte den Geräuschen. Es wurde immer lauter, je mehr sie sich näherte. Die Dame kämpfte sich durch das grüne Gestrüpp und kam endlich am Ziel an. Vom weiten sah es so aus, als ob ein schwarzes Paket am Fuße der Eiche lag. Unbeirrt schritt sie immer weiter darauf zu und erkannte, dass ein blutüberströmtes Mädchen dort lag. Sie war alleine und verlassen. Wo waren ihre Eltern? So etwas war verantwortungslos!, schoss es der alten Frau durch den Kopf. Sie ließ sich neben dem schreienden Kind nieder und wich vor Schreck nach hinten zurück. Diese Aura, dachte die Frau. Der nächste Schreck wurde bei ihr ausgelöst, als sie die kleinen Augen sah und bei genauerem Hinsehen, konnte die Erwachsene leere Augenhöhlen sehen, die vom Blut verziert wurden. Das Mädchen musste verflucht sein! Denn diese Aura konnte kein normaler Mensch haben!, schoss es der Seniorin erneut durch den Kopf, aber sie brachte es auch nicht übers Herz, das arme Ding hier alleine im Wald verrecken zu lassen. In ihrer Jugend war sie eine Top Iryonin und war es noch immer, weshalb sie sich schnell daran machte das Mädchen zu verarzten. Schließlich nahm sie es in ihre Obhut und beschloss es großzuziehen. Sie gab ihr den Namen Oniko.

Die Jahre vergingen schnell und auch kam der Tod und holte Onikos Ziehmutter, als sie gerade mal 5 Jahre alt war. Wieder war Oniko auf sich alleine gestellt, auch wenn sie sich nicht mehr an den Tag des Bärenangriffs erinnerte. Provisorisch hatte die Alte ihr immer Augen von Verstorbenen eingesetzt, aber meist hielten diese nicht lange, denn Onikos Aura verhinderte dies. Die provisorischen Augen wurden meist nach vier Tagen von ihrer mysteriösen Präsenz verbrannt. Immer wieder war es eine schmerzhafte Angelegenheit für das kleine Mädchen. So kam es, dass Oniko hauptsächlich mit leeren Augenhöhlen herumlief und in einigen Fällen so kämpfen musste, aber sie hatte sich über die Jahre daran gewöhnt und auch an den Schmerz, den sie dann erlitt.

Ihre Ziehmutter hatte sie auf Nahkampf spezialisiert, denn sie selber hatte feststellen müssen, dass man Oniko nicht zu nahe kommen durfte, ohne den beschützerischen Dämonenflammen zum Opfer zu fallen.

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