Erbin des Mond-Sharingans Teil 18

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4 Kapitel - 4.628 Wörter - Erstellt von: Ahri - Aktualisiert am: 2014-07-15 - Entwickelt am: - 1.937 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Ich wusste nicht, wohin man mich führte, doch vertrauen tat ich Sasuke. "Wir sind nun in Konoha. Wir werden zu Naruto gehen. Ihn wird es sicherlich interessieren, warum du wieder hier bist", berichtete er. Leise stimmte ich ihm zu. Es bereitete mir noch immer ein mulmiges Gefühl nichts sehen zu können. Ich fühlte mich ständig unwohl und auch ein wenig ungeschützt und unsicher, denn mein Umfeld hatte ich nicht im Blick, wie damals. Ohne es zu wissen, klammerte ich mich regelrecht an meinen Begleiter. "Was ist los?", flüsterte er. "Ich fühle mich unsicher, weil ich mein Umfeld nicht im Blick habe. Wer weiß, was die Leute so vorhatten", erzählte ich meinem Freund. "Alles ist in Ordnung. Ich bin bei dir und werde dich mit meinem Leben beschützen. Ich liebe sich so sehr. Viel mehr als mein eigenes Leben. Du bist mein Leben", er zog mich noch näher an sich, wenn es überhaupt noch möglich war. Es verlieh mir zudem ein besseres Gefühl von Sicherheit.

"Vorsicht es kommen Treppen", sagte er an und öffnete eine Tür, durch die wir traten. Danach folgte ein kurzer Gang und wieder sagte Sasuke die Treppen an. Wir kamen an der nächsten Tür an, nachdem wir einen längeren Gang entlang gingen. Auch diese wurde von dem jungen Uchiha geöffnet und wieder geschlossen, nachdem wir eingetreten waren. "Schön dich zu sehen Sasuke. Akako? Was machst du schon wieder hier?", fragte ein völlig irritierter Naruto. Mein Freund übernahm für mich das Reden: "Ich bin ihr gefolgt, weil ich ein komisches Gefühl bei der Sache hatte und ich hatte recht behalten. Als ich ankam, hatte Kumogakure sichtliche Schäden eines Angriffs. Ich realisierte dies schnell und machte mich auf die Suche nach Akako und man sagte mir, dass sie im Krankenhaus gelandet war. Aber sie scheint eine Gehirnerschütterung oder so etwas ähnliches zu haben, denn sie kann sich nicht erinnern diese Mission bekommen zu haben", ratterte er herunter. "Okay, verstehe. Hast du eine Ahnung, wer die Angreifer sind?", fragte Naruto. War die Frage jetzt an mich gerichtet? Die Frage wurde mir jedoch schnell beantwortet. "Nein. Als ich eintraf, waren alle Angreifer schon weg", antwortete Sasuke und ich hörte, wie er sich von mir entfernte. "Sasuke?", fragte ich und versuchte mit meinen Händen nach ihn zu greifen. Nur Luft gelang zwischen meinen Händen. "Wärst du so freundlich und bringst mich nach Hause?" "Oh ja, keine Sorge mach ich schon." "Ich wartete, bis sich der Uchiha wieder neben mir befand. "Sie ist blind", meinte Sasuke. "Wie bitte? Erblindet? Jetzt schon! Was hat sie angestellt, dass sie jetzt schon nicht mehr die Welt mit ihren Augen sehen kann!", aufgebracht ertönte Narutos Stimme. "Ich weiß es auch nicht. Hängt höchstwahrscheinlich mit dem Angriff auf Kumo zusammen", mutmaßte Sasuke und harkte sich bei mir ein, um mit mir das Büro zu verlassen. "Du wirst bei mir wohnen, wenn es in Ordnung ist." "Schon okay", erwiderte ich daraufhin und lächelte. "Du solltest dich zu Hause noch ein wenig ausruhen. Um das Problem mit deiner Blindheit werden wir regeln können. Aber vorher ist ausruhen angesagt." “Wenn du meinst“, murrte ich. “Ich meine es so“, sagte er und gab mir einen Kuss.

Ich hörte das Rascheln eines Schlüssels und kurz darauf wurde eine Tür aufgemacht. “Wir sind da“, kündigte meine Begleitperson an und geleitete mich durch die Wohnung oder das Haus, wo auch immer Sasuke wohnte. Schließlich fand ich mich auf einem Bett wieder. “Ich weckte dich in ein paar Stunden, wenn ich wieder bei dir bin meine Süße“, verabschiedete er sich und ließ mich allein. Was ich alles dafür gäbe wieder sehen zu können. Es war einfach viel besser und angenehmer. Mit einigen Gedanken schlief ich ein.

“Aufwachen“, weckte mich Sasuke einige Stunden später. Ich merkte, wie die Matratze links und rechts, neben meinem Arm und links und rechts neben meinen Beinen, einsank. Sanft bekam ich einen Kuss auf den Mund und dann noch einen auf die Wange. Ich murrte etwas unverständliches und drehte mich auf den Rücken. Sasuke strich mir eine Strähne aus dem Gesicht und ich wurde erneut geküsst. “Ist ja gut“, murrte ich. “Kannst von mir runtergehen.“ “Und wenn ich das nicht will?“, hauchte er mir ins Ohr. “Mir doch egal.“ “Los, raus aus dem Bett. Hier ist jemand, der sich darum kümmert, dass du dich trotz der Blindheit orientieren kannst. Sie wird dir helfen. Komm mein Engel“, erklärte er mir. “Wenn du mal von mir gehen würdest, dann wäre ich schon längst aus dem Bett.“ Nur widerwillig stand er vom Bett auf. Ich schlug die Decke zur Seite und stand auf. Mit Sasuke an meiner Seite verließ ich das Zimmer und wurde in einem anderen an jemanden übergeben. “Wir sind dann im Garten“, sagte Sakura Bescheid und führte mich vorsichtig nach draußen. Ich spürte, wie das trockene Gras in meine Füße stach. Sakura ließ mich stehen und entfernte sich von mir und begann dann mit mir zu üben, mich zu orientieren, indem ich das Chakra von Lebewesen aufspürte. Sie erklärte mir, dass wir Schritt für Schritt vor gingen. Zunächst sollte ich Menschen und Tiere aufspüren können, bevor wir mit Pflanzen und anderen Dingen fort fuhren. Die nächsten zwei Stunden verbrachte ich damit Menschen aufzuspüren. Zuerst in einem kleinen Radius und später in einem großen.

Nachdem wir fertig waren, ging sie und mein Freund und ich aßen zu Abend. Er erzählte mir ein wenig von dem, was vor dem Angriff auf Kumo passiert war und ich lauschte einfach seinen Worten. Ich schwankte zwischen ihm glauben und ihm nicht glauben. Ich war mir total unsicher, was stimmte und was nicht. Diese Blindheit war mir einfach ein Dorn im Augen, genau wie die Gedächtnislücken. Irgendwann würde ich schon die Wahrheit herausfinden. Wie heißt es so schön? Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Und dieses Korn stellte die Wahrheit dar. In den nächsten Wochen trainierte ich immer wieder mit Sakura und ich konnte mich immer besser orientieren. Die Blindheit wurde mir immer vertrauter. Mittlerweile war es mir sogar egal, ob ich nun blind war oder nicht, darauf kam es auch nicht mehr an. Aber nicht nur das Chakra spüren trainierte ich, sondern blind zu kämpfen, dabei half mir der Uchiha Hokage.

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