Sherlock Holmes Herausforderung in Form einer Frau (BBC) (1)

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1 Kapitel - 2.183 Wörter - Erstellt von: Ninnyách - Aktualisiert am: 2014-07-15 - Entwickelt am: - 2.035 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

So jetzt geht es weiter. Dieses Mal ist das Kapitel wesentlich länger. Viel Spaß dann. Herzlichen Dank auch an JJ33 für das Kommi.
Eure Ninnyách.

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    Kapitel1: Einzug in der Bakerstreet

    Ich aß in einem für London üblichen gelben Taxi. Auch genannt Cab. Da fiel mir ein, ich hatte meiner besten Freundin, die nebenbei bemerkt in Deutschland zurückbleiben musste, versprochen sie anzurufen, wenn ich gelandet war. Schon tippte ich ihre Nummer in meinem Handy ein und wartete. Da tönte eine bekannte Stimme aus dem Hörer:"Hallo?" "Mian, hi. Ich wollte mich ja melden, wenn ich gelandet bin.", begrüßte ich sie. "Liss! Oh Gott. Wie geht es dir? Es ist doch alles gut gelaufen, oder? Wie sieht deine Wohnung aus? Sind deine neuen Mitbewohner auch nett zu dir? Findest du dich gut zurecht...?" "Mia, ganz ruhig. Alles ist gut. Ich habe weder meinen neuen Schlafplatz noch deren Bewohner noch nicht gesehen. Im Moment sitze ich noch in einem Cab auf dem Weg zur Bakerstreet. Aber sorry Süße, ich muss jetzt auflegen, ich bin gleich da. Ich rufe dich heute Abend noch einmal an, Ok?" Ich musste sie irgendwie abschütteln. Aber ich war auch tatsächlich an meinem Ziel angekommen. Wir verabschiedeten uns und ich legte auf. Ich bezahlte den Fahrer und stieg aus dem Cab. Nun stand ich mit meinem kleinen Trolli vor der Haustür der 221B in der Bakerstreet. Ich holte einmal tief Luft und klopfte. Während ich wartete, schaute ich mir die Gegend in der ich heute einziehen würde. Da hörte ich schnelle Schritte, doch da wurde schon die Tür aufgemacht, und ich schaute in das freundliche Gesicht einer älteren Dame."Ah, sie müssen Larissa Bell, die neue Mitbewohnerin sein. Freut mich sie kennen zu lernen. Mein Name ist Mrs. Hudson. Bitte kommen sie doch rein." Ich grüßte sie und trat ein und sah mich ein bisschen um. „Kommen sie. Ich zeig ihnen ihere neue Unterkunft. Ihre Mitbewohner sind leider momentan nicht da. Sie müssten aber bald da sein, dann können die beiden sich mal nützlich erweisen und ihnen beim auspacken helfen. Möchten sie in der Zeit vielleicht einen Tee?“ Mir war klar, dass ich jetzt schon Mrs. Hudson in mein Herz geschlossen hatte. „ Tee wäre wirklich eine gute Idee. Aber was das mit dem helfen angeht, das schaff ich auch bestimmt alleine...“ „ Die Jungs haben aber sonst nichts weiteres zu tun, zu mindestens nichts nützliches, also werden sie helfen. Sie können sich ruhig schon mal ein bisschen umsehen, währenddessen werde ich Tee kochen. Ich bringe ihn dann zu ihnen hoch.“ Mit diesen Worten verschwand Mrs. Hudson schon die Treppe runter. Darauf drehte ich mich von der Tür zu dem Wohnzimmer, und bekam mit Abstand den Schreck meines Lebens. Konnte man dieses Zimmer noch Wohnzimmer nennen, oder doch eher Rumpelkammer? Ich war mir nicht ganz sicher. Auf dem ganzen Boden lagen überall irgendwelche Blätter oder sonst noch was. Auf Zehnspitzen taumelte ich durch das Chaos in den Raum, der wahrscheinlich die Küche sein sollte. Meiner Meinung war das eher ein Chemielabor, aber gut. Ich musste einfach mit dem zufrieden sein wie es nun war. Die Tür ging auf und Mrs. Hudson Kam mit einem kleinen Tablett, wo eine Tasse dampfender Tee und ein Teller Kekse draufstanden. Vorsichtig stolperte ich zurück, machte ein bisschen Platz auf dem Sofa und setzte mich hin. „ Hier mein Kind, bedienen sie sich ruhig.“ „ Danke, dass ist sehr nett von ihnen, Mrs. Hudson.“ „ Es tut mir leid, dass hier so ein Chaos ist. Aber wenn ich aufräume, bringe ich Sherlocks Meinung nach alles durcheinander. Naja, ich geh dann mal wieder runter. Ich muss noch aufräumen. In meiner Wohnung. Bis später.“ Meine Vermieterin lächelte mir noch einmal zu und ging dann wieder die Treppe hinunter. Ich trank gedankenverloren meinen Tee, da wurde die Tür schwungvoll aufgerissen, und ich erschrak so sehr, dass ich die Tasse fallen ließ. Diese zersprang direkt. Ich sah mir die beiden Männer mal genauer an und beschloss, dass beide mal nicht ganz so schlimm aussahen. Vor allem der größere von beiden, der mit den dunklen Locken, sah schon ziemlich attraktiv aus. Ich stand schnell auf und, vielleicht etwas zu schnell. Denn ich übersah einen kleinen Bücherstapel, trat darauf und rutschte aus. Ich fiel rückwärts laut krachend hin. Dabei schlug ich ziemlich fest mit dem Kopf auf. Kurz wurde mir schwarz vor Augen. Aber auch nur ganz kurz. Ich hielt meine eine Hand auf meinen Hinterkopf und versuchte mich mit einem Stöhnen auf zusetzten, da hielt mir schon der kleinere der beiden eine Hand hin um mir aufzuhelfen. Als ich stand sagte mein Gegenüber: „ Wie geht es ihnen. Können sie allein stehen?“ Erst da fiel mir auf, dass der Mann mich immer noch festhielt. „ Es geht schon wieder, danke. Mein Name ist übrigens Larissa Bell, und ich ziehe hier nun auch ein. Mit wem hab ich denn das Vergnügen?“ „ Freut mich sie kennen zu lernen, Mrs. Bell. Mein Name ist Dr. John Watson.“ „ Oh, bitte nur Liss.“ Stellte ich meinen Mitbewohner klar. Dieser sah den anderen Mann der immer noch an der Tür stand intensiv an und stöhnte genervt auf. „ Nett sie kennen zu lernen, Liss. Mein Name ist Sherlock Holmes.“ Damit verschwand dieser schon in der Küche. Fragend sah ich Dr. Watson an. Dieser zuckte jedoch nur mit den Schultern und ließ sich auf einem Sessel nieder. Von unten tönte plötzlich ein Stimme: „ John, Sherlock. Helft ihr bitte Mrs. Bell beim auspacken ihrer Sachen. Seid so gut.“ Sofort sprang Dr. Watson auf. Ich jedoch stammelte vor mich hin: „ Dass müssen sie nicht. Ich krieg das auch alleine hin, Dr. Watson.“ „John.“ „ Wie bitte?“ Ich sagte, nenn mich bitte John.“ „ Okay, John. Aber du musst wirklich nicht hel...“ John unterbrach mich: „ Keine Wiederrede. WIR HELFEN SEHR GERNE; STIMMTS SHERLOCK?“ Den letzten Satz hatte John extra laut gerufen, damit der Mann Namens Sherlock in der Küche auch etwas mitbekam. „ John, ich mag deinen Humor ja sehr, aber ich persönlich habe keine Zeit jemanden wie ihr, die Koffer auszupacken. Soweit ich gesehen habe, hat sie funktionierende Hände und Füße.“ „ Genau, sie brauchen mir nicht helfen. Ich... Moment, so jemand wie MICH? WAS GLAUBEN SIE DENN WER SIE SIND!“ „ Sherlock Holmes. Der einzige Consulting Detektiv der gesamten Welt. Ich helfe da, wo auch New Scottland Yard zu unfähig ist. Sonst noch irgendwelche Fragen?“ Ich starrte verlegen auf meine Füße und brachte ein kleines Sorry hervor. „ Sherlock, jetzt beweg endlich deine vier Buchstaben hier her.“ Hörte ich John sagen. Sherlock fragte höhnisch: „ Oder was?“ „ Oder du darfst dir ein anderes Versuchskaninchen für deine Experimente suchen.“ Man hörte aus der Küche irgendein Getuschel und Sherlock tauchte aus der Küche auf. Er sah mich fragend an: „ Wo stehen jetzt ihre Sachen?“ Ich schmunzelte und deutete auf meinen Trolli. Sherlock seufzte nahm den Koffer und verschwand in einem Zimmer. John und ich sahen uns an und liefen Sherlock hinter her. Das Zimmer war relativ klein, aber dafür schön gemütlich eingerichtet. Sherlock öffnete den Koffer und holte einen Stapel Klamotten raus. Ich fragte Sherlock: „ Aus welchem Grund haben sie sich jetzt um entschieden, Mr. Holmes? Ist es weil ihr Freund ihnen gedroht hat?“ „ Wir sind nicht zusammen. Ich bin nicht Schwul.“ Kam es direkt von John. Sherlock reagierte erst nicht auf meine Frage, sagte dann aber doch: „ Hätte ich sie alleine mit John in einem Zimmer gelassen, wäre es möglicherweise nicht ganz gut ausgelaufen befürchte ich. Ich habe nicht wirklich Lust, den Rest des Tages von lauten Geräuschen gestört zu werden.“ „Sherlock!“ rief John. Ich sah entsetzt von Sherlock zu John und wieder zurück. Ging es diesem Typen eigentlich noch gut? Ich ging noch einen Schritt auf diesen Möchtegern Detektiv zu und gab ihm eine Ohrfeige. Etwas fester als beabsichtigt. Dabei zischte ich ihm zu: „ Ich steige nicht gleich mit jedem Mann in die Kiste, nur weil ich mit einem alleine in einem Zimmer bin!“ Sherlock starrte mich verblüfft an und strich sich gedankenversunken die Wange mit dem roten Abdruck meiner Hand. Plötzlich fing er an: „ Sehr Impulsiv. Haben sie öfters solche Wutausbrüche, Liss?“ „ Nein, normalerweise nicht. Es sei denn jemand behauptet etwas von mir was gar nicht stimmt.“ Mit einem Blick auf John fügte ich noch hinzu: „ Nichts gegen dich John, aber mein anderer neuer Mitbewohner macht sich langsam immer unbeliebter bei mir.“ Nach diesen Worten verschwand ich wieder im Wohnzimmer, wo ich die Scherben der fallengelassenen Tasse noch immer vor fand. Ich ging die Treppe runter und fragte bei Mrs. Hudson nach einem kleinen Besen und dem dazu gehörigen Kehrblech. Zurück in meiner Wohnung entsorgte ich die Scherben und ging vorsichtig zu meinem Zimmer. Es kam noch Stimme aus diesem, weshalb ich mich erst noch außerhalb des Zimmers versteckte. „ Sherlock, du gehst jetzt sofort zu Liss und entschuldigst dich. Sie ist neu hier und muss sich jetzt erstmal richtig zu rechtfinden. Das geht aber schlecht, wenn du dich immer so eiskalt anstellst. Bitte, sei zu mindestens in erster Zeit nur ein bisschen netter. Ok?“ „ Gott John. Immer diese menschliche Verletztheit.” „ Du bist doch selbst auch ein Mensch. Ach egal. Das wird mir jetzt alles ein bisschen zu blöd. Aber frag Liss mal, ob sie einen Tee oder so haben möchte und entschuldige dich.“ Daraufhin ging John zur Tür und öffnete sie. Schnell sprang ich auf das Sofa und schnappte mir die Zeitung die zufällig neben mir lag. Schon trat John in den chaotischen Raum und setzt sich auf seinen Sessel. „ Sherlock räumt noch deine restlichen Sachen weg, ist dann aber gleich fertig. Ähm Liss... Mich würde es mal interessieren, aus welchem Grund du von Deutschland nach London gekommen bist.“ Bevor ich antworten konnte, kam mir jemand namens Sherlock zuvor: „ Das ist doch offensichtlich, John. Sie hat jahrelang für ein medizinisches Studium gespart. Sie hatte nicht genug Geld im Anbetracht, dass sie alle Utensilien für das Studium kaufen musste. Aus diesem Grund konnte sie sich gerade mal eine Unterkunft in einer WG leisten, da Mrs. Hudson ein großzügiges Angebot gemacht hatte. Außerdem...“ John ermahnte Sherlock während mir der Mund die ganze Zeit offen gestanden hatte: Sherlock, ich habe Liss gefragt und nicht dich. Kannst du dich mit dem deduzieren nicht mal etwas zurückhalten?“ Sherlock öffnete den Mund um eine schnippische Antwort zu geben, doch ich unterbrach ihn, denn er hatte jetzt meine Neugierde geweckt: „ Woher wissen sie das alles?“ „ Oh, das war noch nicht mal alles. Ich meine, ich sollte einen Stapel Bücher über Medizin in ihren Schrank räumen. Und wenn man so viele Bücher hat die sich nur auf eine Sache beziehen ist das nicht schwer herzuleiten. Was das jahrelange sparen betrifft, ist logisch, denn ich habe ja schon gesagt, dass sie das billigste Angebot einer Wohnung angenommen haben wegen den ganzen Utensilien und dem Studium. Man muss einfach auch als normaler Mensch zusammenhänge feststellen.“ Den letzten Satz sagte er mit einem arroganten Blick auf John der nur mit den Augen rollte. Er war das also schon gewohnt. Na super, dachte ich mir. Das kann dann ja lustig werden. Aber dieser Sherlock Holmes faszinierte mich irgendwie. Dazu kam ja noch, dass er verdammt gut aussah. Erst jetzt bemerkte ich, dass ich ihn die ganze Zeit angestarrt hatte. Ich schüttelte kurz den Kopf um wieder klare Gedanken zu bekommen und schaute die faszinierende Wand an, bis ich leises Geflüster von den beiden Männern hörte. Ich sah sie an und hörte von Sherlock noch ein kleines Murren. Dann sagte er: „ Möchten sie einen Tee, Liss?“ „ Wie bitte!“ fragte ich ungläubig. Ein Sherlock fragte nicht besonders oft, ob jemand einen Tee trinken möchte. „ Wenn sie glauben ich wiederhole mich können sie lange warten.“ Schnauzte er mich wieder an. Ich seufzte: „ Ja, ein Tee wäre nicht schlecht, nachdem ich meinen letzten wegen ihnen fallen gelassen hatte.“ „ Ich kann nichts dafür, wenn sie so schreckhaft sind.“ Bevor ich irgendwas erwidern konnte war Sherlock Holmes schon die Treppe runter gelaufen. „ Ich fürchte daran musst du dich gewöhnen. Er ist nicht unbedingt leicht. Manchmal kommt er mir echt wie ein kleines vierjähriges Kind vor.“ Ich musste grinsen. Ja, das konnte echt lustig werden.

Kommentare Seite 1 von 1
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Tami ( von: RinRiddle )
Abgeschickt vor 352 Tagen
Bitte schreib weiter die Story ist supi 😊😊😊😊😊
RinRiddle ( 24577 )
Abgeschickt vor 395 Tagen
Du schreibst echt super es wäre echt toll wen du weitere schreiben würdest
Mizuki ( 46857 )
Abgeschickt vor 466 Tagen
Bitte sei so gut und schreib weitere Kapitel
OK
Nanami 454^^ ( 52731 )
Abgeschickt vor 500 Tagen
Bitte schreib weiter bitteeeeeeeeeeeee
Nanami 454^^ ( 70333 )
Abgeschickt vor 505 Tagen
Bitte schreib weiter bitteeeeee
anna ( 09323 )
Abgeschickt vor 628 Tagen
Find die Idee cool
Viel Glück beim weiterschreiben!
Schwarzmaler ( 34572 )
Abgeschickt vor 671 Tagen
Hallo,
ich wollte nur kurz anmerken, das die Taxen in Englands Hauptstadt meistens schwarz sind.
Die Idee finde ich ganz gut, aber ich muss gestehen, das mir alles etwas zu schnell ging. Sherlock würde ich nie dazu herablassen, anderer Leute Sachen zu verstauen! Und mal ehrlich, wenn du umziehen würdest, würde doch ein kleiner Trolli nicht reichen, oder? Und ich denke du würdest nicht einen wildfremden Mann dein gesamtes Eigentum verstauen lassen, oder?
Ich hoffe, dass war nicht zu viel Kritik und möchte nur helfen dich zu verbessern. Vlt. liest du noch ein paar andere FFs (egal welches Genre) weil man dabei merkt, was man sich selbst für eine Geschichte wünscht und es dann auch leichter umsetzten kann.
Ich wünsche dir noch ein gutes Gelingen und viel spaß beim scheiben, vlt. ließt man sich mal wider,
LG
Schwarzmaler
Draco Malfoy ( 89689 )
Abgeschickt vor 684 Tagen
Bitte schreib schnell weiter. P.S. ich freue mich auf den nächsten Teil. Lass mich aber bitte nicht so lange warten ;)
Lalaith ( 21613 )
Abgeschickt vor 717 Tagen
Cool , ich bin voll gespannt auf den 2. Teil
ich ( 90275 )
Abgeschickt vor 724 Tagen
Ja,es hat mich sogar sehr neugierig gemacht ! Echt kasse und die idee ist auch super !