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Shadow Ice Teil 8

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4 Kapitel - 4.263 Wörter - Erstellt von: Ahri - Aktualisiert am: 2014-07-15 - Entwickelt am: - 1.562 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Kapitel 30: Endgültig tot?
Ich irrte umher und mein Blick schweifte umher. Bislang hatte ich noch niemanden gesehen, dennoch lief ich suchend weiter. Ich kletterte den gewaltigen Trümmerhaufen vor mir hinauf. Oben angekommen, blickte ich hinunter und konnte fünf Personen ausmachen. Zwei lagen am Boden, einer kniete neben einem der Liegenden, ein anderer war zwischen Steinen eingeklemmt und die fünfte Person stand einige Meter vor dem Mann, der im Stein steckte. Der Typ hatte orange Haare, diese Metallstifte im Gesicht und das Rinnegan, neben ihm lag ein glatzköpfiger und besaß ebenfalls Metallstifte. Der Shinobi im Stein hatte graue Haare und die anderen zwei hatten denselben Haarschnitt, jedoch unterschiedliche Haarfarben. Den kleineren erkannte ich als Choji und der andere sah nach seinem Vater aus. Wie auch immer, der Typ mit dem organem Haar holte, wie ein Magnet, eine Schraube aus einem Brett und schleuderte es auf den Grauhaarigen. Kurz darauf sackte sein Kopf nach vorne. War er tot? Dann verschwand der Typ auch schon. Nun sprang ich hinunter und lief auf sie zu.
„Choji geh und berichte Tsunade über Pains Fähigkeiten“, ertönte Kakashis Stimme. Er war noch am Leben! Wie denn das? Choji wischte sich mit seinem Ärmel über das Gesicht und lief los. Ich kam bei Kakashi an und begann ihn zu heilen. „Akira? Du hier und nicht im Krankenhaus?“, wunderte er sich. Ich wollte gerade etwas erwidern, als sich der andere Paintyp mit dem Kopf aufrichtete und aus seinem Kopf eine Rakete abfeuerte. Choji sprintete, aber er schien nicht entkommen zu können. „Akira, geh zur Seite“, befahl der Kopierninja. Ich tat, was er sagte und sah, wie er sein Sharingan aktivierte, aber es war nicht das normale, sondern das Mangekyou. „Dann wäre das auch erledigt“, murmelte er nun.
„Was denn?“, fragte ich, während ich ihn weiter heilte.
„Choji braucht sich keine Gedanken mehr um die Rakete zu machen. Die ist jetzt weg“, meinte er. „Wie das!“, fragte ich verwirrt.
„Mit meinem Kamui habe ich es in eine andere Dimension teleportieren können.“
„Vorsicht, ich werde dich jetzt aus dem Stein befreien“, warnte ich ihn und leitete mein Chakra in meine rechte Faust und schlug zu. Das Gestein zerbrach in kleine Teile und Kakashi sackte erschöpft nach vorne. Ich fing ihn noch auf und legte ihn behutsam auf den Rücken.
„Danke. Ich dachte schon, es wäre mein Ende“, sagte er.
„Nichts zu danken, aber du musst ins Krankenhaus. Dort wird man sich um dich kümmern. Ich habe dich nur notdürftig behandelt. Chojis Vater müssen wir auch noch mitnehmen“, bestimmte ich.

Nachdem ich auch Chojis Vater ein wenig geheilt hatte, ging ich mit beiden zu Sakura. Es war sehr anstrengend zumal ich beide irgendwie stützen musste und zum anderen Trümmerhaufen uns den Weg erschwerten. Immer wieder mussten wir eine Verschnaufpause einlegen, auch wenn es sehr riskant war, da immer irgendwo etwas explodierte und uns Dinge dabei um die Ohren flogen. Es war das Risiko wert, denn ich wollte nicht vor Erschöpfung umfallen und somit meinen und den Tod der anderen beiden riskieren. Obwohl, mir würde vermutlich nichts passieren, immerhin hatte ich ja mein Schild, der für meine Sicherheit sorgte, aber zumal ich ja auch eine Iryonin war, ging das Leben der anderen vor. Nach etlichen Minuten kamen wir an. „Sakura!“, rief ich atemlos durch das Gebäude und schon kam sie auf mich zu geeilt. „Kümmere dich erst um Chojis Vater, der hat weniger Heilung von mir bekommen. Kakashi hingegen kann noch ein wenig warten“, berichtete ich noch immer außer Atem.
„Gut, danke“, entgegnete sie und nahm mir die beiden ab und versorgte sie, während ich mich ein wenig ausruhte.

Da ich körperlich immer schnell zu Kräften kam, war ich auch schnell wieder außerhalb der Klinik, um nach weiteren zu suchen. Zwar war Tsunades Schnecke auch auf dem Weg, dennoch befand ich es für gut sie zu unterstützen. Jedoch sollte ich nicht so weit kommen, denn aus heiterem Himmel entstand ein grelles Licht, das wohl jeden zu blenden vermochte. Was war denn jetzt los? Und im nächsten Moment spürte ich einen wahnsinnigen Druck. Eine mächtige Druckwelle legte sich über das Dorf und vernichtete alles in seinem Radius. Mit voller Wucht wurde ich zurückgeschleudert und wurde sogleich von einigen Trümmern begraben, die auch mein Leben enden ließen. Alles um mich herum wurde schwarz und mein Herzschlag schwand. Mein Leben vorbei. Aus und vorbei. Das war's wohl. Ein recht schönes, wenn auch kurzes Leben hatte ich hinter mir. Meine Gedanken erloschen auch.

Es war vorbei. Dachte ich jedenfalls. Ich wurde von einer weiten Blumenwiese umgeben und der Himmel strahlte in einem hellen Blau. Die Wiese war mit Blumen übersät und eine Hand schob sich in mein Sichtfeld. Ich ergriff diese verwirrt und blickte in die Augen meines Vaters. „Papa?“, fragte ich verwundert.
„Ja, meine Liebe Kira?“
„Ist Mama auch hier?“
„Ja, sie ist dort hinten“, er deutete auf einen Wasserfall, an dem eine Person saß. Gemeinsam gingen wir zu ihr hin und setzten uns zu ihr.
„Seit wann? Seit wann bist du tot?“, wendete ich mich an meine Mutter.
„Es ist nicht viel Zeit verstrichen, nachdem du mich vor drei Jahren besucht hattest, als irgendwelche Leute mir grausam mein Leben nahmen“, erzählte sie, während ihr blinder Blick auf dem Wasser ruhte.
„Heißt das, dass ich auch tot bin?“, fragte ich vorsichtig.
„Ja“, kam es von meinen Eltern. Eine Träne rollte über meine Wange.
„Jetzt erzähl uns doch von deinem Leben. Du weißt, dass wir nicht dabei waren, also musst du uns alles erzählen“, meinte mein Vater dann. Langsam begann ich von meinem Leben zu erzählen, nachdem ich Akatsuki mit acht Jahren entkommen war. An manchen Stellen kamen mir die Tränen, aber eines war gut daran tot zu sein: Ich musste nie wieder mit Akatsuki konfrontiert werden.

Als ich geendet hatte, bemerkte ich, wie ich anfing zu verblassen und mich auflöste. „Was passiert mit mir!“, rief ich erschrocken aus.
„Scheint so, als würde man dir noch eine Chance zum Leben geben“, schmunzelte meine Mutter. „Deine Mutter hat Recht. Geh und genieße es“, pflichtete mein Vater meiner Mutter bei.
„Ich werde euch vermissen“, sagte ich mit Tränen in den Augen.

Kommentare (5)

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anja (56680)
vor 1030 Tagen
toll toll weiter MEHR
Akaya (59127)
vor 1160 Tagen
Ich finde die Geschichte echt toll^^!
tenchi (98659)
vor 1297 Tagen
die geschichte gefällt mir
Hino Kuraiko (95411)
vor 1306 Tagen
Ich bin ein richtiger Fan von Shadow Ice ;D!
bzw ich hab dir eine E-mail geschrieben, also eine längere Kritik! Eben wie versprochen!
glg Hino
Kyubay (68775)
vor 1324 Tagen
Die Story ist auch super freu mich auf den nächsten Teil
Gruß Kyuba