Der Kampf um Fallen Skies

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1 Kapitel - 2.022 Wörter - Erstellt von: Namucro - Aktualisiert am: 2014-07-15 - Entwickelt am: - 686 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

In Fallen Skies lebt ein Wolf, der besondere Fähigkeiten besitzt.

Taucht mit ein, in sein Abenteuer.

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    Es war einmal ein Wolf im Land Fallen Skies, der anders als die anderen Wölfe war. Denn er hatte eine sehr außergewöhnliche Fähigkeit, er konnte mit den Menschen reden. Außerdem hatte er ein rotes Muster an seiner rechten Vorderpfote. Niemand anderes hatte so ein seltsames Muster je gesehen. Aber das störte Sam nicht, im Gegenteil. Er wollte herausfinden, was es damit auf sich hat und machte sich deshalb auf den Weg in die Bibliothek, um etwas darüber in Erfahrung zu bringen.

    Dort angekommen stöberte er in den Bücherreihen nach einem Buch, dass mehr über seine Rasse erzählt. Nach langem Suchen fand er schließlich ein großes und dickes Buch, welches einen Wolf mit dem gleichen Muster auf dem Umschlag besaß. Sam las eine Zeit lang das Buch und fand heraus, dass seine Rasse sehr selten ist und Hüter des Landes Fallen Skies war.

    Das Muster gehörte zum Licht-Clan. Es heißt, wenn das Land vor der Zerstörung stände, würde es seine wahre Macht zeigen. Als Sam das las, war er erstaunt, dass er einer von ihnen ist. Denn einst gab es noch zwei Wölfe und laut dem Freund von Sam, Namucro, wurde der vorletzte in seiner Schlacht gegen das Böse so schwer verletzt, dass ihm nach dem Sieg dennoch der Tod ereilte.

    Somit war Sam der letzte überlebende Licht-Wolf. Nun wollte er für den Ernstfall bereit sein und machte sich auf eine Reise durch das Land. Dadurch wollte er Erfahrungen sammeln und nützliche Kampftechniken erlernen. In der darauffolgenden Nacht konnte er kaum schlafen. Er überlegte, wo er zuerst hingehen sollte.

    Aber dann schlief er doch noch ein. Am nächsten Tag machte sich Sam auf den Weg ins WhiteLight, dem Dorf, welches jeden frühen Morgen weiß glänzte. Dort suchte er sich genügend Proviant, das er in seinen Rucksack packte. Bei einem Händler fand er eine Karte von Fallen Skies. „Wie viel möchtest du für deine Karte?“, fragte Sam. „Fünf Münzen.“, antwortete der Händler.

    So gab er ihm das Geld und erhielt die Karte und ging zu seinem Freund Namucro, um zu erfahren, wo das Kampfdojo ist. „Die ist bei der Korallenküste, ich werde sie dir auf der Karte kennzeichnen, damit du sie gleich findest.“, entgegnete Namucro. „Danke, ich werde mich heute Abend auf den Weg dorthin machen.“, meinte Sam. Am frühen Abend machte er sich auf zur Küste. Unterwegs traf er andere Wölfe, mit denen er sich austauschte.

    Dann gelangte er zu einem Wald, den er durchqueren musste, um zur besagten Küste zu gelangen. In den Tiefen des Waldes, hörte Sam etwas hinter sich. Er drehte sich um doch es war nur eine Maus. „Ich bin Sam und auf der Durchreise zur Korallenküste.“, sagte er kühl. „Wenn du dem Weg weiter folgst, kommst du bald zum Ende des Waldes.“, piepste die Maus und flitzte davon. Dankbar aber dennoch ein wenig verwirrt schritt er weiter voran.

    Nach einer Weile sah er ein helles Licht und als er darauf zukam, war er plötzlich aus dem Wald gelaufen. Es war Nacht geworden und der Wolf suchte sich einen gemütlichen Platz zum Schlafen. Am Morgen ging die Reise weiter. Laut der Karte kam nach dem Wald die große Stadt, Aelon genannt. „Vielleicht können mir die Bewohner sagen, wie lange es noch bis zur Küste ist.“, dachte Sam. Er rannte die Straße hinunter und ging durch das große Stadttor.

    In Aelon angekommen, suchte er sich einen Händler, um seinen Proviant aufzufüllen. Der Händler erschrak sich halb zu Tode, da er dachte, er würde sich das nur einbilden, dass der Wolf sprechen könne. Doch er verstand und verkaufte ihm die nötigen Waren. Sam bedankte sich und ging weiter, da traf er auf einen alten Bekannten, den er schon seit Jahren nicht mehr gesehen hatte.

    „Hey Murphy, lange ist’s her.“, rief er erfreut. „Hi Sam, ja es ist lange her. Komm mit, ich lade dich ein, du kannst dich in meinem Haus ausruhen.“, sagte Murphy grinsend. Beide gingen in ein großes Haus und drinnen erzählte Sam ihm, was er machte und warum er unterwegs ist. „Wow, da hast du aber eine Reise vor dir.“, sprach er zu ihm. „Ja ich weiß, aber das ist kein Problem.“, entgegnete er.

    Sie unterhielten sich noch eine Zeit lang und Sam bekam allerlei Informationen, die ihm helfen könnten. „Danke für deine Gastfreundschaft.“, verabschiedete sich Sam. „Keine Ursache und pass auf dich auf!“, rief Murphy ihm hinterher. Er streifte weiter durch die große Stadt und gelang schließlich zum Palast des Königs von Falling Skies. Sein Name ist Mike und er ist großzügig, großherzig, ehrlich und gerecht. Mike ist der beliebteste König den sie je hatten.

    Langsam lief er durch das Palasttor und traf die Leibwachen des Königs. „Hey Wolf, was machst du hier?“, fragte einer der Wachen. „Mein Name ist Sam und ich bin der letzte Wolf des Licht-Clans. Ich möchte mit König Mike sprechen.“, erklärte er. „Sagtest du, dein Name ist Sam?“, wollte der andere wissen. „So ist es.“, sagte er. „Dann tritt ein, der König erwartet dich bereits im Thronsaal.

    Sam war überrascht, dass der König ihn erwartete, doch er ließ sich nichts anmerken. „Ich habe bereits auf dich gewartet,“ sprach Mike. Sam setzte sich auf den Platz, der ihm angeboten wurde. „Warum haben Sie mich erwartet und woher wissen Sie, wer ich bin?“, fragte er. „Ich kannte den Clan schon seit vielen Jahren. Die Wölfe des Clans waren die Hüter des Landes und trugen ein geheimnisvolles Muster auf der rechten Vorderpfote. Ich habe dich erwartet, weil das Böse sich wieder dem Land nähert. Du bist der Letzte dieser Rasse und ich möchte dich bitten, dass du das Böse vernichtest.“

    Sam antwortete:“ Nun gut, ich werde helfen, aber zuvor muss ich noch zur Korallenküste, um im Dojo die speziellen Kampftechniken, welche nur ein Wolf unserer Rasse beherrschen kann, zu erlernen.“ „Ich danke dir von ganzem Herzen Sam, wir werden dir alles zur Verfügung stellen, was du brauchst.“ Nach dem langen Gespräch mit dem König wurde Sam zu den Kammern gebracht und nahm einige Sachen mit.

    Danach wanderte er aus der Stadt hinaus und gelang nach einer weiteren Tageswanderung endlich an die Küste. Am Abend ging er ins Dojo und ruhte sich vorerst aus, um am darauffolgenden Tag mit dem Training anfangen konnte. Am nächsten Tag sprach er mit dem Leiter des Dojos und altem Freund, über das Licht-Clan – Kampftraining. Die nächsten drei Tage vergingen wie im Flug. Nun hatte Sam die traditionellen und mächtigen Techniken gemeistert. Er verabschiedete sich und ging seinen Weg.

    Am späten Nachmittag erreichte er ein Dorf, wo er den Dorfältesten aufsuchte, um etwas über das Böse in Erfahrung zu bringen. „Sam wir ich sehe hat du dich kein Stück verändert und du willst etwas wissen, stimmt’s?“, sagte der Älteste Jane und grinste dabei. „Ja und es ist auch schon eine lange Zeit vergangen, seit wir uns das letzte Mal gesehen hatten. Wer oder was ist genau das Böse, was vor vielen Jahren Fallen Skies bedrohte, vom Licht-Wolf besiegt wurde und angeblich wieder zurückkehren wird?“, durchlöcherte er Jane.

    „Nun sein Name war BlackDeath, der Herr der Finsternis. Er wollte das ganze Land ins Unglück stürzen aber wurde von deinem Vorfahren gestoppt. Dieser verstarb leider an den schweren Verletzungen, die ihm BlackDeath zufügte.“ „Ich werde nicht zulassen, dass unsere geliebte Welt dem Untergang geweiht ist.“ Mit diesen Worten verließ er das Dorf und kehrte nach Hause zurück, um sich auf den finalen Kampf vorzubereiten. Am Abend des fünften Tages, kam Sam wieder nach Hause.

    Er legte sich erst einmal aufs Ohr und wurde am Morgen darauf von einem lauten Geräusch geweckt. Blitzschnell rappelte Sam sich auf und sprintete nach draußen. Der gesamte Himmel war Pechschwarz und es war Gebrüll zu hören. „Das sind womöglich die Untergebenen von BlackDeath.“, dachte er sich. Er folgte dem Brüllen, bis er auf dem Mysterior ankam. Dort warteten schon hunderte von Kriegern der Finsternis auf ihn. Mit großem Getöse rannten sie auf ihn zu und der Kampf um Fallen Skies begann.

    Sam kämpfte gegen die Krieger und konnte dank der Lichtkrallen-Technik Saint viele auf einmal ausschalten, doch sie kamen immer wieder zurück. Das lag daran, weil der Himmel noch schwarz wie die Nacht war. Plötzlich hatte Sam die Lösung, er jaulte los und langsam öffneten sich die Wolken und die Sonne kam heraus. Dank den Sonnenstrahlen wurde sein Saint stärker und so besiegte er alle Gegner auf einmal. Nach diesem Kampf fing die Erde an zu beben und BlackDeath erschien. „Du glaubst wohl, du könntest mich daran hindern das Land in Finsternis zu tauchen?“, sagte BlackDeath mit fiesem Gelächter.

    Sam fletschte die Zähne und da geschah es, das Muster auf der Pfote begann zu leuchten und eine große Kraft durchströmte ihn. „Du hast keine Chance!“, brüllte Sam. Der letzte Kampf begann mit dem Adlersprung. In der Luft setzte Sam sein Saint ein und traf den Gegner. BlackDeath setzte Sam mit seinem Flammenblitz zu. Aber er rappelte sich gleich wieder auf und griff ihn weiter an. Nachdem der Kampf eine Weile andauerte, saß Sam plötzlich in einer Falle. Er sah keinen Ausweg mehr, schloss seine Augen und wollte aufgeben.

    Plötzlich hörte er Stimmen in seinen Gedanken. Es waren die Stimmen derer, die er im Laufe seiner Reise getroffen hatte. Sie munterten ihn auf und meinten, es wär noch nicht alles verloren. Da sammelte Sam seine letzten Reserven und das Symbol glühte formlich. Dies war das Zeichen für die mächtigste Attacke die es gibt, den Lichtpfeil. Er richtete ihn auf BlackDeath und feuerte ihn mit Hilfe seines Schweifes wie bei einer Armbrust ab und traf den Gegner mit voller Härte. Von dem Pfeil ging eine große Menge Energie aus und Licht erstrahlte. Die Energie zerriss BlackDeath und dieser verschwand in einem Sturm aus Kirschblüten. Der Kampf war beendet und das Land gerettet.

    Doch Sam, der sehr viel einstecken musste, kam ins Straucheln und brach bewusstlos zusammen. Als dies geschah, spürte sein Freund Namucro, das etwas passiert war. Sofort sprintete er los um ihn zu finden. Tatsächlich fand er Sam nach einiger Zeit schwerverletzt auf dem Boden liegend. Namucro warf ihn auf seinen Rücken und rannte zurück. In Whitelight rief er alle zusammen und bat sie, sich um Sam zu kümmern, da er es alleine nicht schaffen könne.

    Nach vier nervenzerreißenden Stunden kamen Murphy und die anderen, die von überall herkamen zu Sams Freund hin. „Es war knapp aber es geht ihm gut und er ist schon wieder putzmunter.“, teilte Murphy ihm erleichtert mit. „Dass er sich so schnell bei solchen Verletzungen erholen konnte, lag an dem Symbol auf der Pfote, das habe ich im Buch über den alten Clan gelesen.“ Nachdem Sam sich wieder komplett erholt hatte, feierten alle den Sieg über den Herrn der Finsternis.

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