Back to Beginning *Nouis Horanson*

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1 Kapitel - 1.687 Wörter - Erstellt von: LaiLeLoup - Aktualisiert am: 2014-07-01 - Entwickelt am: - 3.073 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

One Direction ist Geschichte! - Das muss Niall wohl oder übel akzeptieren, denn als er nach seinem Unfall aus dem Koma erwacht ist nichts mehr so wie es zuvor war. Alle sind weg, außer Louis, der noch an der Seite des Iren steht. Doch auch Louis ist nicht mehr, der er einmal war. Wird Niall es schaffen, die Band wieder zusammen zu bringen? Und was ist mit Louis? Wird der Ire sein Geheimnis herausfinden können, oder bleibt er weiterhin im Dunkeln?

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© LaiLeLoup || 2014

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„Niall!“ Ich ließ das Glas fallen, welches ich gerade füllen wollte. Die Scherben verteilten sich auf den Boden und glitzerten im abendlichen So
„Niall!“ Ich ließ das Glas fallen, welches ich gerade füllen wollte. Die Scherben verteilten sich auf den Boden und glitzerten im abendlichen Sonnenschein. Vorsichtig, um nicht auf die Scherben zu treten, drehte ich mich um und sah, wie Harry auf mich zu gerannt kam. In seinem Gesicht konnte ich eine Spur von Wut erkennen und ich fragte mich, was jetzt wohl wieder passiert war. Harry konnte man normalerweise nur schwer wütend machen, aber in letzter Zeit war es alles andere als schwer. Ein falsches Wort und Harry rastete aus. Wie jetzt.

„Niall!“ Völlig außer Atem blieb er vor mir stehen. Zum Glück landete er nicht in den Scherben. „Niall, du warst als Letztes in meinem Zimmer.“ „Ja, wieso?“ Harry richtete sich auf und blickte mich wutentbrannt an. „Das war keine Frage, du Depp, sondern eine Aussage. Wo ist mein handsignierter Fußball?“ Ich sah auf den Boden und versuchte mich daran zu erinnern, ob Harry’s Fußball bei meinem Besuch in seinem Zimmer auf dem Tisch stand oder nicht, doch mehr Zeit zum Nachdenken hatte ich nicht, da Hazza mich anschnauzte. „Das war jetzt eine Frage, Vollpfosten und auf diese Frage hätte ich auch gerne eine Antwort. Und das pronto!“

„I-ich weiß nicht. Al-…“ „Was soll das heißen, du weißt es nicht? Du hast mir doch den Fußball geklaut!“ „I-ich hab dir nicht…“ Harry lief rot an. Man merkte förmlich, dass sich die Wut in ihm staute. Und die würde er früher oder später raus lassen. Vermutlich würde ich wieder das Opfer sein, aber das war ich inzwischen gewöhnt. Immerhin gab jeder in letzter Zeit mir die Schuld an Dingen, von denen ich nicht mal die leiseste Ahnung hatte. So wie jetzt auch von dem, was Harry mir vorwarf.

„Und ob du mir den Fußball geklaut hast! Du warst als Letztes in meinem Zimmer. Wer hätte es denn sonst sein sollen? Ein Geist?“ Seine Stimme hallte durch den gesamten Wohnbereich, was auch die anderen Jungs kommen ließ. Liam und Zayn sahen ebenfalls nicht danach aus, als wollten sie einfach normal reden.

Als Harry wieder ansetzte um mich weiter anzubrüllen, stellte sich Louis zwischen uns. „Harry, hör auf Niall hier so fertig zu machen. Ich bin mir sicher, dass er den Ball nicht gestohlen hat.“ Sanft schob er den Lockenkopf zurück, doch dieser ließ sich das nicht gefallen. „Misch dich da nicht ein, Tomlinson. Oder willst du damit etwa sagen, dass du den Ball gestohlen hast?“ Harry betonte extra das auf Louis bezogene Pronomen, doch dieser schüttelte nur den Kopf. „Nein, Harry. Ich hab dir deinen Fußball ebenfalls nicht geklaut, aber ich wüsste nicht, welchen Grund Niall hätte um dir deine Sachen zu stehlen.“

Ich dankte Louis innerlich für diese Worte. Er war der Einzige, der noch zu mir hielt, wenn alle anderen gegen mich waren. „Vielleicht weil er ebenfalls Fan von Rooney ist? Weswegen denn sonst?“ „Ja und? Nur weil Niall ebenfalls ein Fan von Rooney ist, muss es ja nicht gleich heißen, dass er scharf auf deinen beschissenen Ball ist. Außerdem weißt du ganz genau, dass Niall die Ram‘s vorzieht.“ „Was beschützt du ihn auch noch? Er soll doch endlich zugeben, dass er mir den Ball geklaut hat und gut ist’s. Kümmere dich gefälligst um deinen eigenen Mist, Tomlinson und steck deine Nase nicht in Angelegenheiten, die dich nichts angehen!“

Ich starrte auf meine Füße, während Louis und Harry sich diese Worte an den Kopf schmissen. Nachdenklich fiel mein Blick auf die Scherben, die um uns herumlagen. Ich nahm ein Tuch von der Spüle und wollte mich gerade bücken um das ehemalige Glas aufzuheben, als etwas gegen mich fiel. Schnell schloss ich die Augen. Ich wollte gar nicht wissen, was geschehen war, doch als ich ein Wimmern hörte, musste ich wohl oder übel hinsehen.

Harry hatte Louis geschubst, der daraufhin gegen mich prallte und mitten in den Scherben landete. Dieser krümmte sich nun am Boden vor Schmerzen und keiner unternahm etwas. Liam und Zayn hatte sich dem Fernseher gewidmet, während des Streites und Harry… Ja, was tat Harry? Er grinste schäbig. Doch als er meinem Blick begegnete verschwand sein Grinsen sofort und diese Wut trat wieder in sein Gesicht.

Gefährlich langsam kam er auf mich zu. Ich könnte nach Liam und Zayn rufen, doch die beiden würden nichts tun. Harry hatte sie sehr unter seiner Kontrolle. Ich wollte es in den letzten Monaten nie wahrhaben, aber jetzt musste ich es mir wohl eingestehen… One Direction war Geschichte!

Ich spürte das kalte Metall der Kücheneinrichtung in meinem Rücken. Mich gegen Hazza wehren konnte ich nicht. Dafür war ich viel zu schwach und das wusste auch der Brite vor mir. Langsam hob er die Hand und holte aus, doch bevor seine Hand den Weg zu meiner Wange fand, wurde er zu Boden gerissen.

Nun lag auch Harry wimmernd inmitten der Scherben, für die ich verantwortlich war. Louis rappelte sich auf und stellte sich vor mich um mich vor weiteren Angriffen seitens Harry‘s zu beschützen. Meine Blicke glitten an Louis auf und ab. Hier und da hatte er ein paar Kratzer, doch außer diese eine tiefe Wunde am Handgelenk konnte ich nichts Schlimmeres feststellen. Gott sei Dank!

Jetzt stand auch Harry wieder langsam auf. Er hielt sich den Arm, indem einige kleine Scherben steckten. Seine Augen fanden meine. Ich konnte in seinem Blick lesen, dass ich für ihn gestorben war, genauso wie auch Louis, doch merkwürdigerweise war mir das egal. In letzter Zeit war mir schon alles egal, was mit Harry zu tun hatte und ich ahnte, dass es Louis, der immer noch beschützend vor mir stand, genauso ging.



Nachdem Harry zusammen mit Liam und Zayn das Haus, welches wir uns teilten, verlassen hatte, fing ich an das Geschirr zu spülen und die Scherben aufzuräumen. Der Boden war an manchen Stellen mit Blut befleckt, doch dies zu entfernen war ein Kinderspiel. Wie jeden Tag schlich sich mir die Frage in den Kopf, wieso ich das alles noch mitmachte. Normalerweise teilten wir uns die Hausarbeit auf, aber schon seit Wochen kümmerte nur noch ich mich um alles. Louis half mir meistens, aber ich machte das alles lieber alleine, damit ich nachdenken konnte. Louis redete für mich einfach zu viel, doch jetzt konnte ich ihn gut gebrauchen.

In Gedanken versunken griff ich nach dem Tuch, indem die Scherben eingewickelt waren und schnitt mich gleich darauf. Das passierte eben, wenn man daran dachte, wieso man sich nicht gleich von der Brücke stürzte um diesem elendigen Leben ein für alle Mal zu entgehen. Aber ich wollte es meiner Familie und meinen Freunden, die noch zu mir hielten, nicht antun.

Ich huschte ins Badezimmer und suchte im Verbandskasten nach Mulltupfer, Desinfektionsspray und Pflaster. Danach setzte ich mich auf die Couch im Wohnzimmer und fing an meine Wunde so gut ich konnte zu reinigen. Bis ich hinter mir eine Stimme hörte. „Wenn dieser Styles noch einmal was Falsches sagt, polier ich ihm die Fresse!“

Louis hüpfte die Treppe herab und verschwand in der angrenzenden Küche. Zurück kam er mit zwei Flaschen Coke. „Er denkt wohl auch, dass Alles auf ihn hört. Er ist nicht der Älteste, also soll er mal schön seine Kla-…“ Als er sich neben mich setzte bemerkte er zuerst gar nicht, was ich tat, aber als er mir die Flasche reichen wollte, sah er meine verletzte Hand.

„Ist nicht schlimm. Ich hab vorhin nicht daran gedacht, dass im Tuch die Scherben waren und hab darauf gegriffen.“ Das alles sagte ich mit einem Lächeln im Gesicht, was den Briten neben mir verunsicherte. „Sicher, dass es nicht schlimm ist?“ Ich nickte, dennoch nahm er meine Hand in seine und begutachtete sie.

Er fuhr mit seinen Finger sanft die Wunde entlang, doch als ich zusammenzuckte hielt er inne. „Niall, du solltest ins Krankenhaus und das nähen lassen. Das könnte sich sonst entzünden.“ „Louis, es ist alles in Ordnung. Wirklich.“ Ich nahm das Pflaster und klebte es über die Wunde unter den wachsamen Augen Louis‘.

Ich lehnte mich zurück und nahm die Coke, die der Brite mir gebracht hatte. Während Louis sich auf ein Fußballspiel konzentrierte, durchforstete ich meine Gedanken und versuchte sie, in Ordnung zu bringen. Allerdings gelang mir das nur bei wenigen. Immer wieder, wenn Louis brüllte, weil jemand von seinem Favoritenteam ein Tor schoss, kamen mir Erinnerungen mit ihm in den Sinn. In jeder von ihnen lachten wir. Ich war wirklich froh, dass wenigstens Louis noch zu mir hielt. Louis, der selbst vieles durchmachen musste und auch von den anderen runtergemacht wird. Louis, der wie ein Bruder für mich ist… oder noch mehr! Louis…
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One Direction ist Geschichte! - Das muss Niall wohl oder übel akzeptieren, denn als er nach seinem Unfall aus dem Koma erwacht ist nichts mehr so wie es zuvor war. Alle sind weg, außer Louis, der noch an der Seite des Iren steht. Doch auch Louis ist ni...
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2014-06-30
40HA
One Direction

Kommentare Seite 1 von 1
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Minimaus ( 57527 )
Abgeschickt vor 131 Tagen
Juhu, juhu, juhu !
Hier gibt es tatsächlich auch Nouis- Stories !
( OBWOHL ich Zouis lieber mag ) Die ist richtig gut geschrieben !
Fortsetzung ? 🙏🏻
Adele ( 11996 )
Abgeschickt vor 350 Tagen
Richtig gute Story! Am Ende war sogar dieses Bauchkribbeln da, und es braucht schon einiges, um mich dermaßen in eine Geschichte hineinzuziehen. Also nochmal: RIESENgroßes Kompliment!😘
Amberley@1D ( 79426 )
Abgeschickt vor 781 Tagen
Awee
DracoM ( 16530 )
Abgeschickt vor 860 Tagen
Gibt es bald eine fortsetzung?
Kiba-Lover ( 30161 )
Abgeschickt vor 918 Tagen
Aii *--* wie süß... Ich liebe 1D... Gibt es davon die Fortsetzung?
Bitte