Lily Allenson - Unerreichbar (Kapitel 5)

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2 Kapitel - 1.244 Wörter - Erstellt von: Adhara - Aktualisiert am: 2014-07-01 - Entwickelt am: - 2.107 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Eigentlich wollte ich mit der Geschichte aufhören, aber eure positiven Feedbacks haben mich überzeugt weiterzumachen. Ich tue es für euch!

    1
    Eines sonnigen Morgens schreckte ich aus dem Schlaf. Ich stieß mit dem Kopf an das obere Bett meines Doppelstockbetts. Percy, der einen Schlaf wie ein Medusenopfer besaß, wachte erst durch mein schmerzerfülltes Gestöhne auf. Das Geräusch, das mich geweckt hatte, war ein Klopfen an der Tür der Poseidon-Hütte.
    Niemand klopfte sonst in dieser Herrgottsfrühe an die Tür, es sei den es handelte sich um einen Notfall. Das war das letzte Mal passiert als einige Explosionen im Wald ertönt waren. Chiron hatte die Stoll-Brüder vermutet, aber es hatte sich herausgestellt, dass ein durchgedrehter Bronze-Drache umherstreifte. Percy hatte mit einem Suchtrupp den Wald abgesucht, aber das einzige, was sie gefunden hatten war ein Schwarm aufgeschreckter Dryaden.
    Hastig zog ich mein oranges Camp-Shirt über und lief zur Tür.
    Ein überraschtes kalbsbraunes Auge starrte mir entgegen.
    »Was machst du hier in Poseidon-Hütte?«
    Bevor ich irgendetwas erwidern konnte, tauchte hinter mir ein verschlafener Percy auf und sagte zu unseren Gast:
    »Tyson, darf ich dir deine Schwester, Lily vorstellen?« Er lachte, als mein Gesicht in der Flanell-Jacke des Riesen verschwand.
    »Lily, das ist Tyson, General der olympischen Armee. Er ist ein Zyklop und mein -ähm kleiner- Bruder. «
    Ich löste mich aus seiner Umarmung und musterte ihn neugierig.
    Er wirkte nicht wie ein General. Schon gar nicht wie einer der Götter. Er hatte verfilztes braunes Haar, ein braunes Auge und hatte sich eine Keule auf den Rücken geschnallt.
    Er lächelte breit und unbeschwert und ich konnte mir kaum vorstellen, wie er jemanden verletzten könnte.
    »Ähmm, Hallo Tyson.« sagte ich schüchtern.
    »Es ist toll noch eine Schwester zu haben!« sagte er fröhlich, das ich Angst hatte, er könnte die Anderen wecken.

    Es war ein seltsames Gefühl zu dritt am Tisch zu sitzen, aber das Gefühl klang rasch ab, als
    Tyson von seiner Arbeit erzählte. Es hatte mich schon
    immer sehr interessiert, wie wohl das Leben auf den Olymp ablief, doch Tyson beschwerte sich vor allem, dass es dort keine Erdnussbutter gab.
    Langsam wurde mir klar, dass er sich deswegen umso mehr auf das Frühstück stürzte.
    Nachdem er sich den Mund vollgestopft hatte entstand ein unangenehmes Schweigen.
    Ich überlegte fieberhaft was ich erzählen könnte, da fiel mein Blick auf ein Nutella-Glas.
    »Selbst meine Mum hat Nutella geliebt. Scheint in der Familie zu liegen. « Erklärte ich mit einen schiefen Grinsen.
    Tyson konzentrierte sich auf seine Erdnussbutter und beachtete mich nicht weiter, was auch gut war, denn ich wollte mir nicht vorstellen, wie er mit diesem Zeug im Mund versuchte zu sprechen. Aber Percy stieg in das Gespräch ein, wofür ich ihm dankbar war.
    Sonst dachte mein neuer Bruder noch ich wäre eine völlige Idiotin. Vielleicht hatte er doch unentdeckte Fähigkeiten und wenn dann mein Vater Poseidon, Tyson nach mir ausfragte, konnte Tyson nur sagen:
    " Sie erzählt immer sinnloses Zeug."
    »In Deutschland gibt es Nutella?« fragte mich Percy, der merkte wie unwohl ich mich fühlte.
    »Deutschland hat Nutella erfunden! Es kommt direkt aus Frankfurt am Main.«
    »Das erklärt Einiges. Als ich die Schrift gelesen habe, habe ich mich schon gewundert. Frankfort liegt doch gar nicht in Maine.« Ich lachte etwas gekünstelt, stellte aber rasch fest, das Tyson gar keine Notiz nahm, an meinen kläglichen Bemühungen und so stellte ich einen lockeren Tonfall ein.

    Beim Schwerttraining mit Percy wurde ich immer besser, aber immer wenn Percy's Satyrfreund Grover hinzukam machte mich das so nervös, das ich keinen klaren Gedanken fassen konnte. Percy witzelte, das es an Grovers' mächtiger Ausstrahlung lag, jetzt da er Herr der Wildnis war, aber wir wussten beide, das mein Problem mit der Aufmerksamkeit mir Schwierigkeiten bereiten würde in der Schlacht, da ja schlecht alle ihre Augenbinden rausholen konnten, wenn ich mal kämpfen wollte. Nach einem besonders guten Schlagabtausch schaffte ich es sogar Percy zu entwaffnen und etwas blitzte in Percys Augen auf, das mich ziemlich beunruhigte.
    »Du bist echt klasse, Lil. Was hältst du davon, wenn du bei "Erobere die Flagge" mitmachst?«
    Schweiß trat in meinen Nacken. "Oh, oh"
    »Das ist keine besonders gute Idee. Ich verhaue mit Sicherheit alles und alle werden sich noch mehr über mich lustig machen, als sie es eh schon tun!«
    Er legte mir beruhigend eine Hand auf die Schulter.
    »Jetzt hör mir mal zu: Alle werden mit sich selbst zu tun haben. Außerdem habe ich eine Aufgabe in der Unauffälligkeit gefragt ist. Dieses Mal sind wir mit Hypnos, Morpheus, Demeter, Hades, Hermes, Athene und Hebe verbündet. Drei von den Hütten sind anzahlmäßig am Stärksten. Das bedeutet - «
    »Warte, mal. « unterbrach ich ihn.
    »Bedeutet, dass etwa das Ares, Apollo, Hephaistos und Nemesis im gegnerischen Team sind? Das ist ja die reinste Killertruppe! «
    Selbst Percy machte diese Konstellation nervös, aber er sagte:
    »Dafür haben wir aber auch die Athene-Hütte und die ist die, mit den besten Strategen. Und etwas viel Furchteinflößenderen: Annabeth.«
    Ich verdrehte die Augen.
    »Also, Demeter, Hypnos und Morpheus bilden die Verteidigung und Athene, Hebe, Hermes und Hades greifen an. «
    »Hades?« fragte ich verwirrt.
    Ich hatte dieses Hadeskind, von dem mir Percy einst erzählt hatte noch nie gesehen.
    »Nico kam heute Morgen an. Er wollte Camp-Half-Blood mal wieder besuchen und vor allen dich kennenlernen.«
    »Als ob ich eine Attraktion im Zoo wäre« meinte ich genervt.
    »Welcome to my life. « seufzte er.
    »Aber das spielt jetzt erstmal keine Rolle. Du wirst schon noch genug Zeit haben unseren fröhlichen Freund kennenzulernen. Deine Aufgabe ist es, sich unauffällig zu der gegnerischen Flagge zu schleichen. Du nimmst einen kleinen Umweg, durch ein dichteres Gestrüpp und kommst von hinten. Sie werden einen ganzen Trupp und keine Einzelperson erwarten. Höchstwahrscheinlich bist du vor dem eigentlichen Angriffstrupp da, sie helfen dir dann nur um die Gegner abzulenken. Du versuchst dann die Flagge zu stehlen und zu unseren Lager zu tragen. Sollte deine Mission scheitern, schließt du dich einfach unseren Angriffstrupp an und wir versuchen die direkte Methode.«
    Ich wägte den Plan ab und sah keinen Fehler darin. Selbst wenn etwas schiefgehen sollte, war ich nicht der Buhmann. Oder Buhfrau. Obwohl....
    »Ist der Plan von dir oder von Annabeth? « fragte ich ihn lächelnd.
    »Von Annabeth natürlich. Mein Plan wäre es gewesen, das Tyson dich auf die Gegner wirfst und du für Durcheinander sorgst. «
    »Da können wir aber froh sein, das wir Annabeth haben, hmm?«
    »Ohh, ja« Er lächelte verträumt.

    2
    Q

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