Come on skinny love just last the year.

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1 Kapitel - 5.007 Wörter - Erstellt von: Slytherin_Princess - Aktualisiert am: 2014-07-01 - Entwickelt am: - 1.769 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

"Eifersüchtig?", fragte Harry grinsend auf dem weg in das gemeinsame Zimmer. "Keines Falls!", schrie Ron erschrocken, als wäre Eifersucht das schrecklichste aller Gefühle. Sie rannten gerade noch so ins Zimmer, da die große Uhr schon zehn nach zehn anzeigte. Ron lief schnurstracks ins Bett und sagte Harry noch gute Nacht, dann schlief er auch schon ein. Harry hingegen konnte nicht schlafen. Er hörte ein leises Schluchzen in der Fenstergegend und hin und wieder ein Schlucken. Er stand auf und ging in Richtung Fenster, wo der Vollmond klar durch die Jalousie schien. Doch eine dunkle Gestalt verbarg die gute Sicht. Es war die Gestalt von Neville. Er saß auf dem Boden, blickte hinaus und schien Harry gar nicht bemerkt zu haben. Man sah nasse und klare Tränen über sein rundes Gesicht laufen. Harry setzte sich Neville gegenüber und sah ihn lange an. "Du bist in sie verliebt, richtig?", fragte Harry vorsichtig. Neville fuhr zusammen, wusch sich über das feuchte Gesicht und nickte. "Aber, warum weinst du dann, Neville?" Neville sah Harry an, langsam kullerte wieder eine Träne. "Weil sie mich nur als guten Freund sieht, als der, der dir hilft und immer nett zu dir ist und so..", sagte er und seufzte. Harry überlegte und blickte hinaus. "Ich weiß, du glaubst mir nicht, aber sie liebt dich auch.", sagte Harry entschlossen. "Woher weist du das?", fragte Neville verwundert. "Ich weiß es eben.", sagte Harry immer noch gleicher Ansicht und ging zu seinem Bett. "Ach ja, da fällt mir ein, Ron sagte mir, Jenna mag Narzissen sehr gerne." Lächelnd legte Harry sich hin und schlief. Neville stand ebenfalls auf und ging schlafen. Hin und wieder kullerte zwar noch eine Träne, doch er versank trotzdem in einen weichen Schlaf.

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    "Jenna! Jenna, wo bist du denn?", rief Ron seine Zwillingsschwester aus ihrem Zimmer. "Ich bin hier!", antwortete Jenna und krabbelte aus der Couch. Sie hielt Tracy, ihre Kröte fest in ihrer Hand. "Wir müssen uns beeilen, der Zug fährt in einer halben Stunde.", sagte Ron und packte Jenna und zog sie in das Auto, in dem die anderen sechs Weasleys schon saßen. Mr Weasley startete den wagen und fuhr gerade noch rechtzeitig zum Hogwartsexpress. "Du und Ginny, ihr nehmt ein Abteil, ich muss rüber in das Abteil der Vertrauensschüler.", befahl Ron seinen Schwestern und marschierte in das Abteil mit einer roten Tür. Ginny und Jenna gingen zu einem leeren Abteil. Ein wenig später kamen zwei weitere Personen hinzu, es waren Luna Lovegood und Neville Longbottom. Sie alle setzten sich in das Abteil. "Wo Harry bloß steckt?", fragte Ginny und blickte durch die Tür. Harry tauchte einige Minuten später auf und fand auch noch einen Platz in dem sowieso schon vollen Abteil. Ginny machte es gar nichts aus, dass Harry so dicht neben sie kam. "Was machst du eigentlich hier, Jenna?", fragte Harry, als er sie nach ziemlich langer Zeit bemerkte. Normalerweise saß Jenna immer mit ein paar Ravenclaws und Hufflepuffs in einem Abteil, aber heute nicht. "Ich sollte mich zu Ginny gesellen, da Ronald ja jetzt Vertrauensschüler ist.", antwortete Jenna und blickte aus dem Fenster. Als es dunkel wurde, erreichten sie Hogwarts und alle Schüler setzten sich in eine Kutsche, die sie nach Hogwarts beförderte. Neville und Jenna brauchten beim ausladen länger, da sie beide Kröten hatten, die schwer zu bändigen waren. So verpassten sie die letzte Kutsche und durften den Weg zum schloss laufen. Sogar Jenna wusste, dass Neville nie sehr gesprächig war, und so machte sie den Anfang. "Hast du schon gehört? Wir bekommen einen neuen Lehrer in Zaubertränke, es ist Slughorn! Ich kenne ihn zwar nicht persönlich, aber besser als Snape muss er alle male sein.", sagte sie und wartete lange auf eine Antwort von Neville. Er nickte jedoch und lächelte. "Ich hoffe er ist nicht so streng wie Snape.", erwiderte Neville nach langem lächelnd. Als sie etwa die Hälfte der Strecke hinter sich hatten, blieb Jenna abrupt stehen und ließ ihrer beiden Koffer fallen. "Was ist los?", rief Neville, als sei Jenna schwer verletzt. "Ich hab blasen an den Händen.", sagte sie lachend und hob ihre angeschwollenen Hände. "Lass mich deine Koffer nehmen.", sagte Neville grinsend und durfte nun drei Koffer tragen. "Danke.", sagte sie schmunzelnd und so gingen sie den weg weiter. Plötzlich konnten sie sich über viel mehr unterhalten und das kürzte den weg ein bisschen. Sie unterhielten sich über Quidditch, Schule und Ron. Da sie die meiste Zeit durcheinander redeten, erzähle ich euch nur das wichtigste. "Nein, Ron ist so ein Idiot! Nichts kriegt er auf die Reihe, die ganze Zeit redet er nur von Hermine, und wir teilen uns ein Zimmer, weist du, er träumt sogar von ihr! Nur er ist sehr schüchtern, wir sind eben Zwillinge, als ob Fred und George nicht schon reichen, nein, ich hab auch noch einen Vollidioten als Zwillingsbruder....", Jenna sagte und schimpfte noch mehr, aber wie gesagt, es ist eben so viel, also bleib ich kurz. Doch zu meiner Überraschung, bekam Neville jedes Wort mit und konnte immer passend antworten. Als sie endlich ankamen, fiel es ihnen schwer, ihre Konversation zu unterbrechen und so unterhielten sie sich auch noch am Gryffindor Tisch weiter. Doch bald endete die Zeremonie und die Gryffindors gingen in die Schlafsäle. Nur Jenna und Neville nicht, sie saßen im Gemeinschaftsraum und sprachen, wie noch nie zuvor. Von nun an war ihnen klar, dass sie Freunde waren. Sie trafen sich jeden Tag und sprachen über Dinge, die sie sonst keinem erzählten und über Dinge, die nur für sie beide wichtig waren. Und so kam es, dass sie nach einiger Zeit, beste Freunde wurden. Doch Ron fand das ziemlich verdächtig, er wollte nicht, dass seine Zwillingsschwester etwas mit einem seiner engsten Freunde anfing. "Was wäre, wenn Jenna mit ihm zusammen wäre? Dann wäre Neville jeden Tag bei mir zuhause und sie wären jeden Tag in unserem Zimmer. Ich hasse es, wenn er sie anpackt!", meckerte Ron. "Eifersüchtig?", fragte Harry grinsend auf dem weg in das gemeinsame Zimmer. "Keines Falls!", schrie Ron erschrocken, als wäre Eifersucht das schrecklichste aller Gefühle. Sie rannten gerade noch so ins Zimmer, da die große Uhr schon zehn nach zehn anzeigte. Ron lief schnurstracks ins Bett und sagte Harry noch gute Nacht, dann schlief er auch schon ein. Harry hingegen konnte nicht schlafen. Er hörte ein leises schluchzen in der Fenstergegend und hin und wieder ein Schlucken. Er stand auf und ging in Richtung Fenster, wo der Vollmond klar durch die Jalousie schien. Doch eine dunkle Gestalt verbarg die gute Sicht. Es war die Gestalt von Neville. Er saß auf dem Boden, blickte hinaus und schien Harry gar nicht bemerkt zu haben. Man sah nasse und klare Tränen über sein rundes Gesicht laufen. Harry setzte sich Neville gegenüber und sah ihn lange an. "Du bist in sie verliebt, richtig?", fragte Harry vorsichtig. Neville fuhr zusammen, wusch sich über das feuchte Gesicht und nickte. "Aber, warum weinst du dann, Neville?" Neville sah Harry an, langsam kullerte wieder eine Träne. "Weil sie mich nur als guten Freund sieht, als der, der dir hilft und immer nett zu dir ist und so..", sagte er und seufzte. Harry überlegte und blickte hinaus. "Ich weiß, du glaubst mir nicht, aber sie liebt dich auch.", sagte Harry entschlossen. "Woher weist du das?", fragte Neville verwundert. "Ich weiß es eben.", sagte Harry immer noch gleicher Ansicht und ging zu seinem Bett. "Ach ja, da fällt mir ein, Ron sagte mir, Jenna mag Narzissen sehr gerne." Lächelnd legte Harry sich hin und schlief. Neville stand ebenfalls auf und ging schlafen. Hin und wieder kullerte zwar noch eine Träne, doch er versank trotzdem in einen weichen Schlaf. Am nächsten Morgen stand Neville schon früh auf, um in Gewächshaus 3 ein paar Narzissen zu sammeln. "Jenna mag Narzissen.", sagte er sich immer wieder. Als er einen ganzen Strauß gebunden hatte, ging er damit zu Jenna, die gerade auf dem gras ihre Hausaufgaben nachholte. "Jenna,", sagte Neville und räusperte sich kurz. Jenna starrte Neville an und stand dann auf, um ihn zu begrüßen. Neville jedoch zog den Blumenstrauß hinter seinem Rücken hervor, streckte ihn Jenna hingegen und lief rot an. "Der... Ist für... Dich!", stammelte Neville und versuchte Jenna anzusehen, ohne vor Scham zu sterben. Jenna nahm ihm den Blumenstrauß ab und lief ebenfalls rot an. "Danke.", sagte sie leise. Dann trat sie einen schritt näher, packte Neville am Hinterkopf und zog ihn zu sich hin. Daraufhin griff Neville ihre Taille und küsste sie. Es war ein sehr kurzer Kuss, doch dafür, dass die halbe Schule ihn sah, ziemlich gewagt. Nach dem 2-Sekunden-Kuss lächelten sie einander lange an. "Vielleicht hatte Harry recht.", flüsterte Neville, in der Hoffnung, Jenna hätte es überhört. "Womit?", fragte sie, sie hatte es nicht überhört. "Ach, nichts.", sagte Neville und winkte ab. Jenna holte ihre Sachen, zwinkerte Neville zu und rannte zu ihrer Schwester Ginny. Neville ging zu Harry und Ron, die alles mitansahen. "Und?", fragte Ron, ein wenig verärgert. "Wie küsst mein eigen Fleisch und Blut?" Harry verpasste Ron einen Tritt und wandte sich dann an Neville. "Ich bin überglücklich.", sagte Neville strahlend. "Sehr gut, Neville.", antwortete Harry und klopfte seinem Klassenkameraden auf die Schulter. "Du hast sie doch vorher noch nie geküsst, oder Neville?", fragte der gereizte Ron. "Nein.. Naja, fast. In der Bibliothek. Als ich ihr half, die Bücher zu sortieren. Wäre Seamus nicht dazwischen gekommen...", sagte Neville, der nur so vor stolz prahlte. Das wurde Ron zu viel, er ging seines Weges und ließ Harry mit Neville allein. "Geh zu ihr.", riet ihm Harry, und zeigte auf Jenna, die ebenfalls unglaublich glücklich aussah. "Ist gut!", rief Neville, der schon losrannte, obwohl er noch redete. "Longbottom!", schrie Professor Sprout ihm nach, als er bei Jenna ankam. "Sie wollten doch heute das Gewächshaus 211 aufräumen. Und was sie angeht, Weasley,", sie sah Jenna an. "Sie können Longbottom Gesellschaft leisten, wie ich hörte, haben sie noch ein nachsitzen bei Professor Snape nachzuholen, warum verbringen sie diese nicht im Gewächshaus und helfen Mr Longbottom ein wenig?" Neville sah aus, als wäre sein Geburtstag vorverlegt worden und Jenna, als sagte man ihr, sie hätte einen Scheck von eine Million Galleonen in Gringotts. "Ja, Professor Sprout.", sagten Jenna und Neville gleichzeitig. "Ich erwarte sie gegen vierzehn Uhr vor Gewächshaus 211, Herrschaften.", waren Professor Sprouts letzten Worte, denn sie drehte sich um und ging zurück ins Schloss. "Wusste gar nicht, dass du noch eine Rechnung mit Snape offen hattest.", sagte Neville in all seiner Freude. "Passiert, wenn man in seinen Kessel statt Pfefferminzzahnpasta Kaugummi hineinwirft.", sagte sie lachend. Denn man sah, dass es ihr Wert war, sich eine Strafarbeit einzuhandeln, wenn man dafür einen ganzen Tag allein mit der Person, die man liebt, in einem undurchschaubaren Gewächshaus verbringen kann. "Jenna!", rief Ron von weitem. "Du musst nachsitzen?" "Halb so schlimm, Ronald, ich muss nur ein bisschen im Gewächshaus arbeiten.", sagte seine Zwillingsschwester. "Warte, mit dem da?" (Ron zeigte auf Neville) "Ich wette, ihr werdet alles andere als Gartenarbeit tun! Rummachen, das könnt ihr, aber Gartenarbeit, nie im leben! Ich mag zwar nichts von Gärtnern verstehen, aber von eurem Verhältnis, davon versteh ich eine ganze Menge! Ist es nicht so, Neville, dass du nachts während des Schlafens weinst oder gar ihren Namen rufst? Ich will nicht wissen, was du machst, aber schlafen tust du definitiv nicht. Und was ist mit dir, Jenna? Immer wieder fragst du mich, was Neville so macht, wie es ihm geht, oder, was er an hat! Kannst du ihn nicht selbst fragen? Es tut mir leid, dass ihr es auf die Tour erfahrt, aber besser jetzt als nie." Und damit lief Ron wütend zur Tür. Knallrot sahen sich Neville und Jenna an. Keiner von beiden wusste so recht, was er sagen sollte, also ließen sie es lieber und gingen zum Unterricht. Nach dem langen Schultag standen beide wie vereinbart vor Gewächshaus 211 und warteten auf Professor Sprout, die wenig später erschien und ihnen ihre Aufgaben erklärte. "Longbottom, Sie kümmern sich um die Mandragnen und Sie, Weasley ziehen die Setzlinge und pflanzen sie um in größere Töpfe. Sie sollten dies innerhalb zwei Stunden gepackt bekommen.", sagte Professor Sprout und schloss ihnen das Gewächshaus auf. Jenna und Neville gingen an die Arbeit und plauderten unaufhörlich. "Hast du das von Harry gehört? Er soll Ginny in dem Raum der Wünsche geküsst haben!", rief Neville ans andere Ende des Gewächshauses, wo Jenna mit ihren Setzlingen beschäftigt war. "Das hat mir Ginny gar nicht erzählt. Vielleicht ist es ihr peinlich..", sagte Jenna gedankenverloren. "Oder sie will nicht darüber reden, weil sie Angst hat, du würdest es jemand anderem erzählen, und immer so weiter.", vollendete Neville ihren Satz. "Woher weist du das eigentlich?", fragte Jenna neugierig. "Von Harry. Er ist ja in meinem Zimmer und er redet kontinuierlich nur noch von ihr.", sagte Neville genervt und beugte sich über die Mandragne. Jenna zog die Augenbrauen hoch und biss sich auf die Lippen, um die Frage, die sie ihm stellen wollte, nicht zu fragen. "Und.. Redest du auch manchmal mit ihnen über... Mich?", fragte sie, als ihre Lippen bläulich wurden und sie nicht anders konnte, als ihn zu fragen. Neville legte sein Werkzeug beiseite, öffnete leicht den Mund und holte tief Luft. "Immer.", antwortete er knapp, dann sah er ihr lange in die Augen, um ihrer Reaktion abzuwarten. Doch dem Anschein nach wartete sie nur darauf, dass er genauer erklärte, was er mit 'immer' meinte. "Also.. Gut. Ich wollte nur mal fragen, wir sind ja schließlich Freunde und...", mehr sagte Jenna nicht, da Nevilles Blick sie in seinen Bann zog. "Klar, Freunde.", fügte Neville hinzu und sah sie noch durchdringlicher an, als zuvor. Von nun an wusste Jenna, dass sie niemals eine richtige Antwort bekam. Sie nahm ihre Harke und arbeitete weiter. Gleiches tat auch Neville. Doch er konnte sich nicht konzentrieren, auch ihm brannte etwas auf den Lippen. Er legte sein Werkzeug wieder weg und setzte sich auf den Tisch. "Du erzählst ihnen nie von mir, oder?", fragte Neville vorsichtig. An der Röte, das Jennas Gesicht annahm, konnte man erkennen, dass dies nicht der Fall war. "Sie interessieren sich nicht für das, was ich sage oder denke. Ich bin Luft für sie.", erklärte sie ihm. "Du bist mein einziger wahrer Freund, Neville." Das traf Neville wie einen Schlag ins Gesicht. Gerade noch wollte er ihr erzählen, was er für sie empfindet, doch als er erfuhr, dass er ihr einziger Freund war, schluckte er sein Geständnis einfach so hinunter. "Es ist mir eine große Ehre.", log er ohne rot zu werden. Ohne ein weiteres Wort umarmte Jenna ihren besten Freund. Kurz darauf erschien Professor Sprout, um ihre Arbeit zu kontrollieren, fand jedoch zwei umschlungene Freunde vor. Jenna war mit ihrer Strafarbeit bereits fertig und Neville war noch nicht mal mit der Hälfte aller Mandragnen durch. "Ich schlage vor, MS Weasley hilft ihnen ein wenig, sodass Sie die nächsten zehn Minuten fertig werden.", sagte Professor Sprout und Neville und Jenna machten sich an die Arbeit. Nachdem selbst die letzte Mandragne umgetopft war, rannten Neville und Jenna aus dem Gewächshaus. Sie gingen in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors und setzten sich auf die Bordeaux-Rote Couch. "Dafür träume ich von dir.", sagte Jenna ein wenig erschöpft, als sie neben Neville Platz fand. Neville schaute verblüfft drein, bevor er einen Laut von sich geben konnte. "W-wirklich?", fragte er unsicher, als würde Jenna nur einen Spaß mit ihm machen. Jenna nickte. Neville grinste. "Ich träume auch von dir. Es ist, als lägst du direkt neben mir, weil ich dich so realistisch in meinem Traum sehe, doch wenn ich morgens aufwache, bist du weg.", sagte Neville teils fröhlich, teils traurig. Beide hatten dieses funkeln in ihren Augen. Jenna sah Neville lächelnd an, Neville sah Jenna lächelnd an und so passierten zwei Dinge gleichzeitig: Erst griff Jenna Neville am Hemd und zog ihn zu sich, und Neville packte Jennas Gesicht und zog es zu seinem. So kam es, dass in Handumdrehen Neville auf Jenna lag und sie so leidenschaftlich küsste, wie nie zuvor. Der Kuss dauerte ewig, sodass Jenna mitten im Kuss aufstand und Neville von ihr warf, dass er auf dem Sofa lag und Jenna sich ausgelassen auf ihn setzen konnte. Wieder begann sie ihn zu küssen. Währenddessen machte Neville sich daran, die Knöpfe ihrer weißen Bluse zu öffnen, was jedoch schwerer war, wenn man nervös und abgelenkt ist. Doch wie es sich herausstellte, wurde daraus sowieso nie was. Colin Creevey kam gerade in den Gemeinschaftsraum und schoss ein Foto von ihnen. Colin lächelte und ging seiner Wege, mit dem Beweis, dass Neville und Jenna etwas miteinander hätten, so betonte er es jedenfalls.
    Nun ja, und so hielten Neville und Jenna vorerst einen gewissen Abstand, bis die Gerüchteküche ein bisschen weniger brodelte. Nach zwei Wochen war das Thema zwischen den beiden sowieso Geschichte, und sie konnten ihre "geheime" Leidenschaft fortsetzen, wenn Ron nicht wäre. Er war total gegen das Neville-Jena-Verhältnis. "Ist dir das nicht peinlich?", Fragte er seine Schwester beiläufig am Mittagstisch. "Wieso sollte mir das peinlich sein? Das Gerücht, dass ich etwas mit Neville hätte interessiert keinen mehr, also ist die Sache damit erledigt." Das verstand Ron als Zeichen dafür, dass Jenna nun endlich zur Vernunft kam und sich nichts mit Neville aufbaute. Doch Jenna war gerissen: Sie wollte keinen Abstand von Neville und so kam es, dass sie ihm sogar heimliche Liebesbriefe schrieb, in denen sie sich nichts sehnlicher wünschte, als seine Nähe. Auch Neville war total aufgeregt. Er wollte das Verhältnis zu Jenna nicht aufgeben und war in ihrer Nähe fast am durchdrehen vor Sehnsucht. Also baute Jenna eine Art Telefon, Damit sie mit Neville reden konnte. Es bestand aus Dosen, einer Schnur und ganz viel Magie. Auch ihr Telefonat blieb geheim. Eines Nachts, als Jenna vor Sehnsucht nicht einschlafen konnte, rief sie Neville an. Sie wählte den perfekten Zeitpunkt, denn Neville saß vor Trauer am Fenster und weinte. Total verheult meldete er sich "Jenna?" Jenna war ziemlich verlegen, als sie seine Stimme hörte, versuchte aber formal zu bleiben. "Neville.", sagte sie, in der Hoffnung, seine wundervolle Stimme noch ein zweites mal zu hören. "Ja?", fragte er und schluckte seine restlichen Tränen hinunter. "Ich brauche dich.", sagte sie. "Jetzt?", fragte er überglücklich. Andere Jungs hätten wahrscheinlich lieber den Grund erfahren, aber Neville war totunglücklich ohne Jenna, und war bereit, alles zurückzulassen, für sie. Ein einfaches und leises "Ja" kam Jenna über die Lippen und genau in dieser Sekunde ließ Neville das 'Telefon' fallen und rannte raus auf das Gelände, und hoffte, Jenna würde sie nicht auf den Arm nehmen. Nervös lief er durch die Gegend, da er Jenna lange nicht mehr berührte, küsste oder auch nur ansah. Wenige Minuten später tauchte auch Jenna auf. Neville fielen buchstäblich die Augen aus dem Kopf: Jenna trug ein weißes luftiges Kleid. Ihre roten Haare hatte sie mit einer großen Haarspange nach oben gesteckt. Und ihre Ballerinas besaßen einzelne Glitzersteine. "Du bist so schön.", sagte Neville, als er sie ansah. Jenna ging immer weiter auf Neville zu, dann flüsterte sie ihm zu "Ich brauche dich." Neville lief rot an und fühlte sich rechtlich geehrt. "Ich bin doch da.", flüsterte er zurück, doch nur halb so verführerisch wie Jenna es sagte. Jenna lächelte verlegen, ohne rot zu werden. Es war nach Mitternacht, der Mond stand am höchsten und es wehte ein leichter Wind. Jenna kehrte Neville den rücken zu. "Wirst du bei mir bleiben, wenn alle anderen mich verlassen?" Neville überlegte nicht lange, denn die Antwort lag bereits auf der Hand. "Ich lasse dich niemals gehen." Dann drehte sie sich wieder in seine Richtung und kam seinem Gesicht näher. "Ich vertraue dir, Neville Longbottom." Neville machte große Augen, als sei vertrauen eine große Verantwortung. "Ich werde dich nicht enttäuschen." Es fing an zu regnen, doch es machte den beiden nichts aus. Der regen entwickelte sich zu einem richtigen Sturm, worauf die beiden Gryffindors in den Gemeinschaftsraum gingen. Nach einer Weile bemerkte sie, wie gerötet Nevilles Augen waren. "Du hast geweint, Neville." Neville strich sich einmal über das ganze Gesicht und sah Jenna an. "Ich werde dich nicht enttäuschen.", sagte er dazu nur. Auch Jenna lief eine Träne über ihr Gesicht. "Nein... Das wirst du nicht."

    ***************************Zeitsprung * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

    "Ich werde auch kämpfen!", schrie Jenna ihren Zwillingsbruder an. "Nein, du bleibst hier und beschützt Ginny.", sagte Ron und rannte hinaus auf das Schlachtfeld. Ginny war auch nicht sehr begeistert, von der Idee, im schloss zu bleiben, während Freunde und Familie da draußen kämpfen. "Ginny, wir müssen hier irgendwie raus, ohne erwischt zu werden. Hast du irgendeinen plan?" Ginny überlegte kurz und rannte dann los. "Wir müssen zu den Kerkern, von dort gibt es einen Untergrund, den die Todesser nicht kennen, wir können uns von dort nach draußen schleichen." Als sie die Kerker erreichten, war Jenna ziemlich ungeduldig. "Und wie lautet das Passwort der Slytherins?" Das steht am schwarzen Brett. Ginny ließ ihre Schwester zurück und rannte unüberlegt zur großen Halle. Leider ertappte George sie und verfrachtete sie halbwegs Richtung Gryffindor-Gemeinschaftsraum. "Wo ist Jenna?", fragte er und fasste sich an seine wunde am Kopf. "Sie ist in den Kerkern um Ron und Neville zu unterstützen. Da wäre ich jetzt auch, wenn du mich nicht aufgehalten hättest!", schrie Ginny.
    Währenddessen war Jenna wirklich schon im Slytherin-Gemeinschaftsraum. Sie fand das Passwort durch warten heraus. Sie versteckte sich hinter einer großen Pflanze und wartete, bis Crabbe in den Gemeinschaftsraum ging. Er hielt vor der Tür an, sagte laut "Serpent cloviola" und gelang hinein. Desgleichen tat auch Jenna und schlich sich hindurch bis zu dem Untergrund. Sie lief durch den ellenlangen Tunnel und landete am äußersten Rande des Geschehens. Sie sah sich um, und erwischte Neville dabei, wie er eine Bande Todesser in die Luft jagte. Er schien viel Spaß dabei zu haben. Er sprang von der Brücke und rannte auf Jenna zu. "Hast du das gesehen?", fragte er aufgeregt und freute sich wie ein Dreijähriger. Jenna fiel ihm voller erstaunen um den Hals. "Du wirst das schon schaukeln.", flüsterte sie ihm zu. "Ich werde dich nicht enttäuschen.", flüsterte er zurück. Jenna ließ Neville los, merkte jedoch, dass er ganz starr war. Plötzlich bemerkte sie auch das ganze Blut, was sich auf Nevilles Jacke verteilte. Er drehte sich um, und Jenna erschrak, da ihm ein Dolch im Rücken steckte. Mit einem ruck zog sie die blutige Waffe aus seinem Körper und bewahrte Neville davor, in Ohnmacht zu fallen. Dann wurde Neville schwarz vor Augen. "Alles wird gut. Ich bringe dich in den Krankenflügel.", sagte sie halbwegs optimistisch.
    Im Krankenflügel waren alle betten belegt. Neville wurde immer blasser und immer schwächer und Jenna bangte um sein leben. "Kann ihm keiner helfen? Ohne Hilfe ist er dem Tode geweiht!", rief sie durch die ganze Halle, die jedoch kein Interesse an einen weiteren Verletzten hatte. Jenna trug Neville bis zur Burg, dann legte sie ihn hin. Sein ganzer Körper war voller Blut, er war fast weiß und seine Augen waren fast geschlossen. Hin und wieder spuckte er ein teil seines Blutes aus. "Jenna.", sagte er total erschöpft und versuchte, die Augen ein wenig zu öffnen. "Ich habe mich in dich verliebt, Jenna." Dann spuckte er wieder Blut und versuchte, am Leben zu bleiben. "Ich wollte nicht, dass es so endet. Ich wollte dich nicht enttäuschen.", sagte er und schloss die Augen wieder. Jenna kniete sich zu ihm runter und hob sein Gesicht hoch. "Du wirst nicht sterben. Ich hole Hilfe." Sie gab ihm noch einen Kuss und rannte los. Sie suchte nach Professor Snape. Sie fand ihn auf der spitze des Turms, dabei, den Kampf zu überwachen. "Professor Snape, Sie müssen mir helfen! Mein Freund liegt im Sterben! Er war ein guter Krieger!" Doch Snape interessierte sich nicht für ihre Angelegenheiten. "Tag für Tag sterben Menschen. Freunde, Familie. Sein Tod wird nicht umsonst gewesen sein.", sagte er und widmete sich ganz der Schlacht. "Sie können doch nicht so grausam sein und einen Menschen, der sein leben im Kampf geopfert hat, sterben zu lassen!", sagte Jenna schnell, denn jede Sekunde zählte. "Doch, MS Weasley, das kann ich. Es ist nämlich nicht mein Problem, wenn er sich dem Kampf anschließt, obwohl er weiß, dass er sterben wird.", antwortete Snape. "Haben Sie das auch bei Lilys Tod vor sechzehn Jahren gesagt? Hat sie nicht auch einen Konflikt mit Voldemort gehabt? Was es nicht auf "ihr Kampf"?", fragte Jenna entgeistert. Sie drehte um und rannte zurück zu Neville. Er lag an der kalten Steinmauer und hielt die Augen geschlossen. "Neville, ich hab mit Professor Snape gesprochen, er will dich nicht heilen. Also müssen wir beide es versuchen, wenn du.." Nevilles puls war verschwunden. Jenna hielt seine eiskalte Hand und konnte keinen puls fühlen. Langsam bekam sie Angst. "Neville? Lebst du noch?" Er reagierte nicht. Sie hob seine Lider und sah, dass seine Pupillen um dass doppelte der Normalgröße gewütet waren. "Nein.", flüsterte sie. "Du lässt mich nicht im Stich." Sie legte Neville flach auf den Boden und pumpte gegen sei Herz, um es wieder schlagen zu lassen. Sie pumpte zehn, zwanzig, dreihundert mal, doch es geschah nichts. "Dann eben mit Magie." Sie zog ihren Zauberstab und grübelte nach ein paar Wiederbelebungssprüchen, doch auf die schnelle fiel ihr einfach keiner ein. "Ah, jetzt weis ich einen, Salvator Mecular" Doch nichts geschah. "Reactor Lavednia" wieder keine Chance. "Levanio aglencia soralem", auch das wirkte nicht. "Lars mich mal ran.", sagte Professor Snape, der auf Neville zugerannt kam. Er fiel auf die Knie, legte seinen Zauberstab dicht an Nevilles Körper und murmelte leise "Arecto Nepassas." Und das gleich mehrere Male. Neville wurde somit mit dem Gegenflucht 'gescannt', und er erwachte wenige Minuten später zum leben. Er hustete ein paar Mal, befühlte seinen Körper und stand auf. Nicht ein Flecken Blut mehr zu sehen. "Es wäre blöd, wenn ich jetzt tot wäre, ich habe mich noch nicht mal richtig verabschiedet.", sagte Neville grinsend. Für sein dämliches grinsen, schlug Jenna ihm einmal kräftig gegen den Hinterkopf. Noch bevor Neville sich für seine Rettung bedanken konnte, war Snape schon verschwunden. Auf einmal kam Ron angelaufen und weinte bitterlich. "Fred ist tot.", sagte er total fertig. Geschockt rannten Neville und Jenna hinter Ron her zur Totenstätte. Fred lag auf einer trage und hatte die Augen geschlossen. Sein letztes lächeln trug er noch auf den Lippen. Jenna nahm ihre Geschwister und ihre Eltern in den arm, während Neville ihnen sein Beileid wünschte. Von nun an herrschte Frieden zwischen Ron und Neville. Neville entrann dem Tod nur um Haaresbreite, Fred lief über die Schwelle des Todes. Es ist also kein Happyend für beide, es ist die Erfahrung mit dem leben und mit dem Tod, die Menschen wie Neville und Jenna verbindet.

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Heidelbeerle ( 2.186 )
Abgeschickt vor 778 Tagen
Echt ! Total süß ^^ und neville ist sowieso mein
Lieblings Charakter !
So4 ( 18.53 )
Abgeschickt vor 915 Tagen
Echt schöne story!
ABER: ich glaub nur nicht, dass es ein Gewächshaus 211 gibt, das wären dann schon ganz schön viele. am schluss hab ich mich auch nicht so gut ausgekannt: warum weiß Jenna, dass Snape Lily geliebt hat?
Wenn sie das mitbekommen hat, als Harry es zu Voldemort sagt (Im Buch), dann wäre der Kampf da doch schon beinahe aus und in diesem Kampf hat Snape doch auch die Deckung als Todesser behalten - wieso vertraut Jenna ihm dann genug um bei ihm um Hilfe zu bitten?
Aber genug jetzt,
Tolle Story
LG So4