Blutrote Nacht Teil 3

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4 Kapitel - 4.601 Wörter - Erstellt von: Ahri - Aktualisiert am: 2014-07-01 - Entwickelt am: - 1.003 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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Es donnerte immer wieder und auch zuckten hier und da mal die Blitze und wir? Wir waren mitten im Wald. Überall Bäume. Kaum Ausblick auf den Himmel, zu dicht standen die Bäume. Umhüllt von der Dunkelheit liefen wir hindurch. Wir blieben auf der Hut. Unseren Rastplatz hatten wir schnell wieder räumen müssen, denn nicht weit von uns war ein Blitz eingeschlagen und teilte eine der großgewachsenen Fichten. Das war also das zweite Territorium. Doch neben den Blitz und Donner, strömte der Regen in riesiger Masse aus den dunklen Wolken, die den ebenso dunklen Himmel bedeckten. Hin und wieder zeigten uns die Blitze, dass es Himmel und Wolken gab. Kaito und Meiyo führten unsere Gruppe an. Mir war es egal genauso auch war es Shina egal, die sich an meinen Arm geklammert hatte. Als dies passierte, entglitt mir ein leises Lachen, was Shina mit einem bösen Gesichtsausdruck quittierte. Meine Augen gewöhnten sich nur sehr träge an diese Finsternis, weshalb manche Wurzeln von mir unentdeckt blieben und ich gemeinsam mit Shina über sie stolperte. Ein Donnern gefolgt von einem Blitz. Er schlug in eine Baummenge und riss weitere Bäume um. Der nächste Blitz schlug direkt neben mir und Shina ein und löste ein Feuer aus. Der brennende Baum fiel, nur wenige Meter von unseren Füßen, um und trennte uns von den beiden anderen Jungs. Shina schrie auf, als der Baum kippte. “Scheiße!“ “Komm Akaya, wir müssen schnell weiter“, sie zerrte an meinem Arm, doch setzte ich mich keinen Millimeter in Bewegung. “Los Akaya! Nun mach schon!“ Erst als der nächste Baum vor unseren Füßen aufkam und uns somit warnte, setzte ich mich in Bewegung. An meiner Hand Shina. “Wo laufen wir hin!“, rief sie gegen den immer stärker werdenden Regen. “Keine Ahnung. Hauptsache weg von hier. Für's erste zumindest. Lass uns nach der Schriftrolle von diesem Territorium suchen und schließen später zu den anderen beiden auf, wenn wir sie sehen!“, erklärte ich ihr.

Der Boden war total aufgeweicht und Matschig. Zudem bildeten sich auch immer mehr Pfützen. Schlammige Pfützen. Bei jedem Schritt spritzte der flüssige Dreck zu allen Seiten hinweg. Gegenseitig besudelten Shina und ich uns mit Schlamm. Wir waren schon seit einer Weile völlig durchnässt. Noch immer zu zweit unterwegs und eine Schriftrolle noch immer nicht in Sicht. “Hoffen wir mal, dass die anderen beiden mehr Glück haben“, ich lächelte meine Partnerin an. Auch sie schenkte mir ein Lächeln und nickte bloß. Wie aus dem nichts, tauchte plötzlich ein gigantisches Wildschwein auf, woraufhin wir abbremsen mussten. Es stand mit dem Hintern zu uns. Ich presste meine Hand auf Shinas Mund und hinderte sie daran zu schreien. Ich deutete ihr an leise zu sein. Als sie nickte ließ ich meine Hand von ihrem Mund ab. Ich zog sie hinter mir her und sprang in eines der Gebüsche. Von dort aus machten wir einen großen Bogen um das Vieh. Ein Ast knackte unter Shinas Fuß und ruckartig drehte sich das Wildschwein in unsere Richtung und rannte zornig auf uns zu. In letzter Sekunde konnten wir zur Seite springen. “Wir müssen wohl oder übel kämpfen“, stellte ich fest. “Ja oder wir lenken ihn ab“, sagte Shina. Verwirrt drehte ich meinen Kopf zu ihr und blickte ihr fragend in die Augen. “Wir beschwören einfach...“ Sie wurde vom Schwein unterbrochen, indem sie ausweichen musste. “Unserer Krieger!“, rief sie mir zu und setzte ein Doton Jutsu ein. Im nächsten Moment zertrümmerte das Schwein die Erdmauer von Shina. Die Brocken flogen uns entgegen. Ich blieb unversehrt, wohingegen Shina ein Brocken voll gegen den Kopf bekam. “Shina!“ Das Schwein lief auf sie zu. Ich machte Fingerzeichen und umklammerte mein rechtes Handgelenk mit dem Beschwörungszeichen und presste die Hand auf den Boden. Sofort tauchte mein Steinkrieger schützend vor Shina auf. Ich rannte auf Shina zu, die nun hinter meinem Krieger lag. Ich hob sie hoch und ließ auf der größten Reichweite ein Schattenbild von uns entstehen, mit dem ich sogleich die Plätze tauschte. Behutsam legte ich sie ab und versorgte ihre Platzwunde am Kopf, danach widmete ich mich wieder dem Schwein. Zurück bei meinem steinigen Kumpel, kämpften wir gemeinsam gegen das große Tier.

Es dauerte lange, bis wir unseren Gegner ausgeschaltet haben, denn der beste war ich ja nicht. Schlagartig fiel mir wieder meine verletzte Kameradin ein. Mein Krieger verschwand und ich rannte zu Shina, die zum Glück noch da lag. Den Rucksack setzte ich auf und Shina trug ich in meinen Armen. Der Regen hatte derweil nachgelassen, nur waren da noch Donner und Blitz. Ich hörte Äste knacken und Blätter rascheln. Vorsichtig legte ich Shina ab und drehte mich in Kampfposition zu der Richtung, aus der die Geräusche kamen. Ein Kunai kampfbereit in meinen Händen. “Kaito? Meiyo?“, rief ich vorsichtig und drehte mich einmal im Kreis. Nichts und niemand war in meinem Sichtfeld. Erneut rief ich die Namen meiner anderen Teamkameraden. Wieder keine Antwort. Plötzlich sprangen vier Shinobis auf die Lichtung. Ich identifizierte die Shinobis als Team zwei. Zwei Jungen und zwei Mädchen. “Gib uns eure Rollen!“, forderte einer der Jungen. “Und wir tun euch nichts“, fügte der andere hinzu, während sich die Mädchen im Hintergrund blieben. “Shina!“, rief eines der Mädchen erschrocken aus. Das andere Mädchen sah nun genauer zu Shina und rief wütend: “Was hast du Vollidiot mit ihr gemacht!“ “ Und DU willst der Sohn unseres Clanoberhauptes sein! Pah? Das ich nicht lache!“, spottete wieder das andere Mädchen. “Erstens ist es nicht meine Schuld, was mit Shina passiert ist und zweitens gebe ich euch die Rollen nur über meine Leiche!“, erwiderte ich wütend. “Gut du hast es nicht anders gewollt“, bedauerte einer der Jungen und beide rannten mit gezückten Kunais auf mich zu. Sie verwickelten mich in einen Taijutsukampf....meine größte Schwäche. Ich kassierte viele Schläge und Tritte, dazu kamen noch Schnittwunden von den Kunais. So gut es ging versuchte ich auf Abstand zu gehen. Verhindert wurde dies selbstverständlich von meinen Kontrahenten. Sie drängten mich immer weiter, bis ich mit dem Rucksack an einen Baum ankam. Auf gut Glück warf ich mein Kunai auf sie, dabei schloss ich meine Augen. Ein Schrei ertönte und nur zögernd öffnete ich meine Augen.

Kommentare Seite 1 von 1
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Ahri ( 00695 )
Abgeschickt vor 1063 Tagen
Ja ist gut möglich, ich hatte diese kapitel auch ein Monat oder so schon fertig geschrieben und nicht nochmal drüber geguckt und als ich das geschrieben habe, war vermutlich nicht so mein tag gewesen^^

Glg Ahri
Hino Kuraiko ( 86514 )
Abgeschickt vor 1064 Tagen
Hey Ahri ^^!
hab mal in diesen Teil (Teil 3, weiter bin ich bis jetzt nicht gekommen, hab gerade nur 10 Minuten) hinein geschaut ;D! Ich glaube, um mich wirklich auszukennen, müsste ich die ganze Geschichte lesen, aber das macht nichts XD!
Auch dieser Teil ist wirklich gut geschrieben, nur hab ich einen kleinen Rat für dich: Z.B ganz am Anfang im unteren Teil der Szene mit dem Schlamm, da kommt dieses Wort in gut 4 Zeilen hintereinander vor. Achte vielleicht darauf, andere Wörter zu verwenden, wie hier z.B. dreckige Erde oder so, weiß du, was ich meine? Das gleiche gilt für Personen, also z.B. ganz oben im Kapitel 2 mit Ryo ;D!
Hoffe du fasst die Kritik nicht negativ auf! Ist mir nur aufgefallen, sonst ist alles wirklich super ^^!
glg Hino