Vampire Knight - Die Angst des Todes Teil 3

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1 Kapitel - 1.130 Wörter - Erstellt von: Neko - Aktualisiert am: 2014-07-01 - Entwickelt am: - 1.480 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Vampire Knight Fanfictionstory.
10 Kapitel
Immer abgetrennt in einzelnen Kapiteln.

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Eure Neko

    1

    Blut spritzt aus meinen Mund auf seine unschuldig weiße Schuluniform.
    »Ai… do? «, hauche ich mit brüchiger und tonloser Stimme. Ich kippe nach vorne und er fängt mich auf. Dann zieht er seine Hand aus mir raus. Meine Augen weiten sich nur noch weiter. Ich spüre wie etwas auf meine nackte Schulter tropft. ᶦer weintᶦ. Auch mir kullern Tränen die Wangen runter. Er murmelt immer wieder »Es tut mir leid. « Nachdem er sich 10.000 entschuldigt hat, legt er mich vorsichtig auf den Boden. Ich strecke meine Hand nach ihm Haus und streichle ihm über die Haare. Er erschreckt sich und starrt mich an.
    »Es muss dir nicht leid tun. Du hast es für Kaname getan, oder? «, flüstere ich lächelnd. Er nickt. Ich fahre fort:
    »Ich bin froh für jemanden gestorben zu sein der dir wichtig ist. Kannst du mir noch eine Frage beantworten? « Er nickt.
    »Willst du mein… « Ich werde von einem Schwall Blut unterbrochen. Er schaut mich flehentlich an, also rede ich angestrengt weiter: »…mein… Freund sein? «
    Tränen schießen aus ihm heraus. »Ja, nichts lieber als das Neko«, antwortet er und legt seine Hand auf meine. Ich starre in den, von Baumkronen verdeckten, Himmel. Bevor mir meine Augen zufallen kann ich noch einen letzten Satz flüstern:
    »Sayonara, mein Freund. «
    »Sayonara, Neko, meine Freundin. «
    Ich lächle. Als seine Worte in meinen Ohren verklingen schließen sich meine Augen. Für immer.

    Ich streife durch einen weißen Raum. Einen unendlich weißen Raum ohne oben und unten. Ich bin mitten im Nichts. Plötzlich tauchen Leute auf. Meine Freunde aus der Nightclass. Auf einmal fallen sie alle zu Boden. Liegen in dem Blut, das sich unter ihnen ausbreitet. Die Augen geweitet und sie selbst Tod. Mein Herz setzt aus als ich Rima auf dem Boden verdreht daliegen sehe. Als ich zu ihr laufe verschwindet sie, genauso wie die Anderen. Stattdessen tauchen mein Eltern vor mir auf. Meine verhassten Eltern. Mein Schatten wird zu einer dunklen Gestalt und sticht sie ab. Eine Kinderstimme erklingt. »Versteck dich vor mir. Wir werden ganz bestimmt Spaß haben« Ich schaue mich blitzartig um. Reflexartig renne ich weg. Aber wohin? Die Stimme singt weiter. »Ich hör deine Schritte. Ich kann hören wie du läufst, und ich hör deinen Atem. Ich kann hören wie du wegläufst« Ich schaue mich um. Sehe nichts. Laufe weiter, falle hin. Stehe auf laufe weiter. Dreh mich wieder um. Da ist ein Mädchen, rote Augen, weiße Haare. Sie sieht aus wie ich in jüngerer Version. »Guck, guck ich hab dich gesehen. Lauf schneller. « Ich will Laufen, aber ich bleibe stehen. Mein Ich packt mich und flüstert: »Ich glaub, dass unser Spiel gleich endet. « Sie stich mit einem Messer auf mich ein und lässt mich anschließend ins Wasser fallen, das sich plötzlich unter mir auftut. Es färbt sich rot. Ich kann mich nicht bewegen und sinke wie ein Stein immer tiefer. Bekomme keine Luft, ersticke. Meine Augen schließen sich, schon wieder.

    Ich hechle nach Luft. Als ich meine von Blut verklebten Augen aufreiße sehe ich monochromes weiß. Dann eine Silhouette. Höre eine Stimme. Ich wage es kaum ein Wort hervorzubringen, aus Angst meine staubtrockenen Lippen und mein ebenso trockene Zunge reißt auf. Doch überwinde ich mich und bringe mit brüchiger Stimme hervor: »Rima? Bist du das? « Ich höre ein aufgeregtes Gerede ehe sich Rima über mich beugt. Ich lächle. »Bin ich doch nicht Tod? «, frage ich sie. Ich versuche fröhlich dabei zu klingen schaffe es jedoch nicht und meine Stimme kratzt gegen Ende des Satzes ganz ab. Sie lacht leise. Tränen tropfen auf meine Wange. Als ich versuche mich aufzurichten bekomme ich einen Hustenanfall. Nach ich mich beruhigt habe, frage ich verwirrt: »Was ist passiert? « Sie erzählt mir: »Aido hat nachdem du deine Augen geschlossen hast, dich so schnell wie möglich zur Krankenstation gebracht hat, da er es nicht ertragen konnte das er dich umgebracht haben soll. Du warst schon Tod als ihr ankamt, doch die Ärztinnen haben es geschafft dich zu reanimieren. «
    »Ah. Gut. Warum hat Kaname ihm befohlen mich umzubringen? «
    Sie erstarrt. »Kaname hat das befohlen? «
    »Also ich hab das so verstanden. « Sie überlegt und ihr scheint etwas einzufallen.
    »Gleich ist eine wichtige Versammlung, auch du musst hin. Vielleicht ja deshalb?« Ich zucke mit den Schultern und stehe auf.
    » Komm, wir gehen zu dieser Versammlung« Sie nickt, verfrachtet mich in einen Rollstuhl, da ich noch nicht so gut gehen kann und befördert mich nach unten. Nach ungefähr 10 Minuten sammeln sich immer mehr Nightclass Schüler bis schließlich Kaname Kuran eintrifft und die Versammlung beginnt. Zuerst labert er irgendetwas Unwichtiges wo ich nicht richtig zuhöre. Doch dann wechselt er das Thema. »Wir haben jemanden unter uns, der obwohl er bekanntlich Level-B ist, eigentlich ein Level-A ist. « Alle fangen an zu tuscheln. Ich starre ihn an. Er kichert als er die Unruhe bemerkt und redet ruhig weiter. Die Masse wird sofort still. »Er ist der Sohn von Haruka und Yuri Kuran. Er wurde als Säugling von Rido Kuran entführt. Er machte der Welt vor das dieser Junge sein Sohn sei. Er versiegelte ihn mit einer ähnlichen Technik die Yuri bei Yuki angewendet hat. Da es aber nur seine Reinblüterkräfte verschleierte musste Rido leider nicht sein Leben für das Siegel aufopfern. Nur zwei Personen in diesem Raum haben die Kraft ihn wieder zu seinem wahren Geschöpf zu machen. Yuki Kuran und ich.« Tuscheln geht durch den Raum. So wie es sich anhört wissen die Meisten um wen es sich handelt. Alle außer mir. Ich kenne von kaum einen die Vergangenheit hier. Ich überlege fieberhaft wer es sein könnte. Ich drehe mich um, um Rima zu fragen. Doch sie starrt leer in die Luft. Sie formt mit den Lippen einen Satz. Ich erkenne ihn: »Nie im Leben« Ich schaue wieder nach vorn als Kaname wieder spricht und den baldigen Level-A nach vorne ruft. Auch ich erstarre als ich den Namen höre. Es ist Shiki.

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