Springe zu den Kommentaren

Malfoy and Potter

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 3.825 Wörter - Erstellt von: Slytherin_Princess - Aktualisiert am: 2014-07-01 - Entwickelt am: - 4.073 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Albus Severus Potter ist das zweitjüngste Kind von Harry Potter. Er ist ein Slytherin, obwohl er am Anfang total dagegen war. Doch ein Mädchen verdreht ihm den Kopf und das einst schlimmste Haus wird zum besten Haus aller Zeiten! Aber es geht um viel mehr als nur um ein Haus, Albus trifft Entscheidungen, die ihn sowohl glücklich als auch traurig machen...

    1
    "Alles klar, Al?" James klopfte seinem jüngeren Bruder beim gehen so auf den rücken, dass er hochzuckte und vor Schreck seinen wagen fast fallen ließ. Vor ihm sprang James lachend durch die Absperrung, die zu Gleis 9 3/4 führte. Zitternd blieb Albus stehen. Plötzlich tauchte sein Vater hinter ihm auf. "Zusammen?", fragte er und griff nach Albus' arm. Albus nickte und tat einen Schritt vorwärts. Zusammen gingen sie durch die Absperrung. "Dad?", fragte Albus, als sie hinter der Absperrung stehen blieben. "Was, wenn der sprechende Hut mich wirklich nach Slytherin schickt?" Harry musste nicht lang überlegen. "Albus Severus Potter", begann er. "Dein Name stammt von zwei Schulleitern von Hogwarts. Der eine war ein Slytherin, und er war der mutigste Mann, den ich kannte." Wieder nickte Albus nur. Harry nahm ihn ein letztes Mal in den arm und brachte ihn zum Zug. "Al!", rief James, der ihm neben Rose und Hugo einen Platz freigehalten hatte. Albus setzte sich zu seinen freunden und winkte seinen Eltern vom Fenster aus. "Es wird Zeit, die Reiseumhänge anzuziehen.", sagte James zu Rose. Sie holte gerade ihren für Ravenclaw und James holte seinen für Gryffindor. "Ich hoffe ich komm nach Gryffindor.", sagte Hugo nach langer Zeit. Schauder stand Albus ins Gesicht geschrieben. Er wollte nicht nach Slytherin. "Was ist los, Al?", fragte James seinen blassen Bruder. "Ach, nichts..", entgegnete Albus, der immer weißer wurde. "Hast du immer noch Angst, nach Slytherin zu kommen?", fragte James lachend. Verärgert sah Albus seinen lachenden Bruder an. Der Zug hielt an. James und Rose gingen zusammen zu den kutschen der Zweitklässler und die beiden Neuankömmlinge nahmen sich ein Boot. Als sie in Hogwarts ankamen, führte Professor McGonagall die Erstklässler zum sprechenden Hut. "Hugo Weasley", sagte Professor McGonagall und Hugo setzte den sprechenden Hut auf. Dieser schrie "Gryffindor" und Hugo setzte sich zu James Potter. "Lyria Malfoy.", sagte Professor McGonagall und ein großes Mädchen mit weißblondem Haar ging nach vorne. Albus war von ihrem Anblick wie verzaubert. Mit weit geöffnetem Mund sah er zu, wie Lyria nach Slytherin befördert wurde. Plötzlich kam ihm das Haus Slytherin gar nicht mehr so schlimm vor. Beim aufstehen sah Lyria Albus kurz an und verschwand an den Slytherin Tisch. "Albus Severus Potter.", sagte Professor McGonagall und Albus musste erst zweimal hinhören, um sich aus seinem Bann zu befreien. Verträumt setzte er sich den sprechenden Hut auf und wusste nicht mehr, woran er denken sollte. Ein warmes Gefühl durchdrang seinen Körper. Hatte er heute Morgen nicht noch tatkräftig gegen Slytherin protestiert? Es war ihm auf einmal egal. Er schaute zum Slytherin Tisch. Das blonde Mädchen zwinkerte ihm zu und er musste deutlich grinsen. Er überhörte sogar das Urteil des Hutes. McGonagall stieß ihn an und bat ihn, aufzustehen. Albus sah McGonagall fragend an. "Wohin muss ich denn?", fragte er, und es war ihm sehr peinlich. Alle lachten. Albus lief rot an. "Dein Haus ist ab heute Slytherin.", sagte sie und wies zu dem grün getünchten Tisch am Ende des Raumes. Abrupt begann Albus zu strahlen. James hingegen erfuhr entsetzten, seit Generationen war die Familie Potter in Gryffindor. Warum sollte sich das jetzt ändern? Freudig setzte sich Albus neben Lyria, die ebenfalls lächelte. "Wie kann es sein, dass wir einen Potter in unserem Haus haben?", fragte Scorpius Malfoy lauthals, der im gleichen Jahrgang war wie James. "Vielleicht hat er sich ja gewünscht, nach Slytherin zu kommen.", meldete sich seine Schwester Lyria zu Wort. Stirnrunzelnd sah Scorpius Lyria an. "Vielleicht war es ihm leid, dass seine Generation in Gryffindor verweilt, obwohl er für Slytherin geschaffen ist.", sagte sie und sah den immer noch verträumten Albus durch dringlich an. "Ja, das könnte es sein.", sagte er zu ihr. "Aber es ist auch wegen dir.", fügte er in Gedanken hinzu. Die Zeremonie war zu Ende und die Slytherins gingen gemeinsam zu den Kerkern. Albus war merkwürdigerweise ziemlich glücklich, doch das sollte sich bald ändern, denn James stand hinter ihm. Er zog seinen Bruder aus der Menschenmasse zu sich. "Hast du eigentlich irgendeine Ahnung, was das Haus Gryffindor für eine Bedeutung für unsere Familie hat?", fragte James zornig und Albus zuckte nur mit den Achseln. "Slytherin ist schon seit Jahren unser Feind, doch ausgerechnet du, wo du dich heute Morgen doch so beschwert hast, landest natürlich dort." "Wie kannst du nur so was Schlimmes sagen! Slytherin ist jetzt mein zuhause und auf euch Gryffindors kann ich gut verzichten. Ihr seid doch sowieso alle arrogante, selbstverliebte Idioten, die nur an sich selbst denken, anstatt an andere, und soll ich dir mal, was sagen? Ich bin stolz ein Slytherin zu sein, denn Slytherin gibt mir die Macht, nach der ich mich sehne, nach Ruhm und Aufstieg. Wer will schon ein eingebildeter Dummkopf sein, wenn er klug und voller Reichtum sein kann?" Dann riss sich Albus von James los und rannte zu seinem Haus. Er war dunkelrot angelaufen und den Tränen ziemlich nahe. Wie konnte sein Bruder, sein Fleisch und Blut, nur so gemein zu ihm sein. Dass James sich eigentlich nur sorgen machte, konnte Albus ja gar nicht wissen. Im Kerker der Slytherins ging das sanfte dunkelgrüne Licht langsam aus und auch Lyria und Scorpius gingen zu Bett. Als alle Slytherins im Bett waren, saß Albus ganz allein im schwach beleuchteten Gemeinschaftsraum. Dort schluchzte er vor sich hin und es war ihm egal, wie spät es war, oder ob jemand zu sah, denn es beobachtete ihm jemand. Albus weinte immer noch. Die Person, die ihn beobachtete setzte sich auf den Tisch. Nun konnte man deutlich sehen, dass es Lyria war, sie schien sich zurück geschlichen zu haben, ohne dass es jemand merkte. "Was ist los?", fragte Lyria vom Tisch aus. Zuerst erschrak Albus doch dann drehte er sich um und war erleichtert, sie zu sehen, da er eigentlich nur wegen ihr in diesem Schlamassel steckte. "Nichts.", sagte Albus und winkte mit der Hand ab. "Das stimmt nicht", sagte Lyria und setzte sich zu Albus. Sie lächelte und sah ihm tief in die traurigen Augen. Auch Albus musste lächeln und erzählte ihr von dem Gespräch mit James. "Ich an deiner stelle würde es ihm heimzahlen. Er soll sehen, warum du in Slytherin bist! Es wäre ungerecht ihn einfach so davon kommen zu lassen.", rief Lyria und stellte sich vor Albus. Sie wirkte nun zielsicher, als ob sie in Albus' haut steckte, anstatt er. So als wäre sie eine geborene Slytherin. "Du hast recht.", antwortete Albus missmutig. Mit diesem letzten Wort ging Albus zu Bett. Am nächsten morgen setzte sich Albus an den Slytherin Tisch, wo Lyria schon längst saß und sich mit Scorpius unterhielt. "Da bist du ja!", schrie sie und zog ihn neben sich. "Ich dachte schon, du kommst nie!" "Hier bin ich doch.", sagte Albus fröhlich. Dann betritt James die große Halle. Er schien immer noch zornig zu sein. Albus warf ihn einen vernichtenden Blick zu und lächelte bösartig. James sollte sehen, dass der Hut die richtige Entscheidung traf. James machte große Augen und ließ sich neben Rose Weasley nieder. Damit hatte er bestimmt nicht gerechnet. "Was machen wir jetzt eigentlich wegen James?", fragte Lyria Albus, der in Gedanken eine Siegesfeier plante. "Wir benutzen dich.", sagte Albus und sah Lyria belustigt an. "Mich?", fragte Lyria verblüfft. "Wie willst du das denn machen?" "Ganz einfach; immer wenn James an uns vorbeigeht, dann reden wir angeregt und lachen höhnisch. Vielleicht reißen wir noch ein paar Witze über Gryffindor, das bringt ihn zur Weißglut." Sie schlug mit ihm ein und verließen dann rennend den Tisch. Sie beide starrten James noch einmal böse und grinsend an und gingen zu den Kerkern. Vor ihnen blieben sie stehen und warteten auf ihr Opfer. Plötzlich kam James und er sah alles andere als glücklich aus. "Hey James, wir unterhielten uns gerade darüber, wie Slytherin demnächst Gryffindor schlägt. Wie du bereits weist, hat unser Haus die neusten Besen von den Malfoys geschenkt bekommen. Und was habt ihr?", sagte Albus und Lyria bekam sich vor lachen nicht mehr ein. Sie beide wussten, dass James der Sucher der Gryffindors war und somit war er ziemlich beleidigt. Mit rotem Gesicht ging er sauer an den kichernden Slytherins vorbei. Albus klatschte mit Lyria ein und sie liefen immer noch lachend in den Gemeinschaftsraum. "Das wird er nicht so leicht vergessen.", sagte Lyria belustigt. "Ja, das stimmt.", entgegnete Albus und sie ließen sich auf der Couch nieder. Seit diesem Moment waren sie Freunde, beste Freunde. Doch zugleich passierte auch etwas Schlechtes; Zwischen Albus und James blieb nichts mehr so wie es war. Womöglich hatte Albus mit seiner Tour seinen einzigen Bruder verloren.

    ****************************Zeitsprung **********************************

    Es war eine Woche vor Weihnachten. Albus war bereits im vierten Schuljahr und der Weihnachtsball stand bevor. Albus Sah zu, wie die Jungs seines Hauses Mädchen fragten, die sie begleiten sollten. Mit wem geht Lyria bloß hin?, fragte sich Albus. Er wollte sie unbedingt fragen, war aber zu schüchtern. Also blieb ihm nichts anderes übrig, als auf den passenden Moment zu warten. Seit Jahren waren Albus und Lyria Sitznachbar in Zaubertränke und er wollte sie dort fragen. Ihm fiel das nur etwas schwer, da Albus bei ihrem Anblick, als er den Klassenraum betrat, weiche Knie bekam. "Was ist los, Al?", fragte sie, als sie bemerkte, wie blass Albus war. "Ach nichts. Findest du es nicht auch etwas kalt hier drin?" "Nein, eigentlich ist es sogar ziemlich angenehm." Zitternd lächelte er sie an und widmete sich dann seinem Zaubertränkebuch. "Du, Lyria", sagte Albus inmitten der Stunde. "MH?", antwortete sie müde. "Hast du schon eine Begleitung für den Weihnachtsball?" "Nein, es hat mich noch keiner gefragt. Wieso?" Albus schluckte laut, nun kam die Stunde der Wahrheit. "Würdest du.. Willst du.. Wäre es möglich, dass... Möchtest du mich auf den ball begleiten?", stammelte er lange, war aber dann doch sehr entschlossen. "Oh.", sagte sie und wirkte unangenehm berührt. "Oh, tut mir leid. Das habe ich total vergessen. Ich habe da eine Pflicht zu erfüllen." "Welche Pflicht?", fragte Albus verwirrt. "Seit Generationen ist es in meiner Familie so, dass man mit Geschwistern auf den ball geht, um Peinlichkeiten zu vermeiden, weist du.." In ihrem Blick lag tiefe Entschuldigung. Sie wollte also auch lieber mit ihm auf den ball, als mit ihrem arroganten, humorlosen Bruder. "Kann man nichts machen.", sagte Albus traurig und sie verließen das Klassenzimmer, um Mittag zu essen. Die ganze Woche fragte sich Albus, mit wem er denn nur zum ball gehen könnte, denn kein anderes Mädchen interessierte ihn so sehr wie Lyria. Und als der Tag dann endlich kam, beschloss er, alleine hinzu gehen. Er sah zu, wie Lyria und Scorpius tanzten, doch keiner von beiden wirkte richtig glücklich. Wie gern wäre Albus anstelle von Scorpius. Er nahm sich ein Getränk, setzte sich an einen leeren Tisch und fragte sich, warum er überhaupt gekommen war. Nach einer Weile gesellte sich Lyria neben Albus und zog sie die zu hohen Schuhe aus. Ihr Kleid war dunkelgrün und sie sah so wunderschön aus, dass Albus vergaß, wie man richtig trinkt. Barfuß stellte sie sich vor Albus und hielt ihm ihre Hand hin. Albus guckte verdutzt. "Komm.", sagte sie und hielt ihm immer noch die Hand hin. Mit hoch gezogenen Augenbrauen griff er ihre Hand und führte sie auf die Tanzfläche. Daraufhin schaute Scorpius seine Schwester wütend an, nicht nur, dass sie keine Schuhe trug, sondern wie sie es wagte, mit einem Potter zu tanzen. Doch den beiden war das egal. Sie tanzten die ganze Nacht hindurch und die blicke der Menschen interessierten sie nicht im geringsten.

    *******************************Zeitsprung *******************************

    "Willst du mich an Weihnachten besuchen kommen?", fragte Albus Lyria. Ihr fünftes Schuljahr neigte sich dem Ende zu und Albus versprach seiner Familie, ihnen seine beste Freundin vorzustellen. "Ja gerne.", sagte sie und stieg in den Hogwartsexpress. Wie immer teilten sie sich ein Abteil. Das letzte mal, wo Albus sich mit James eins teilte, lag nun schon vier Jahre zurück. Seitdem hatten beide neue Freunde und nur wenig miteinander zutun, es sei denn, man war zur selben Zeit zuhause. Albus und Lyria unterhielten sich über Quidditch und Ferien und über die Zeit, in der sie getrennt waren. Als der Hogwartsexpress anhielt, sprang Albus sofort seinem Vater in die arme. "Mum, Dad, das ist Lyria, meine beste Freundin. Sie geht auch nach Slytherin." Lyria streckte ihre Hand aus und hielt sie Harry hin. "Lyria Malfoy. Beste Freundin ihres Sohnes." Verwundert sah Harry seinen Sohn an. Dann Schüttelte er ihre Hand. "Freut mich." "Sie kommt uns an Weihnachten besuchen, dass hab ich euch ja geschrieben.", plauderte Albus und strahlte über das ganze Gesicht. "Dann sehen wir uns Weihnachten.", sagte Harry und schüttelte erneut Lyria's Hand. Sie nickte und widmete sich dann Albus. Sie umarmten sich lange und schienen, als würden sie sich von nun an nie wieder sehen. "Bis Weihnachten.", sagte Albus und ließ sie endlich los. Lyria lächelte erfreut und rannte zu ihrer Familie, um ihr von dem bevorstehenden Ereignis zu erzählen. Sie winkte Albus noch kurz und ging dann durch die Absperrung. Desgleichen taten auch die Potters, nachdem James sich von seiner Freundin Cecilia verabschiedete und Lily von all ihren Gryffindor freunden. Weihnachten rückte nun immer näher. Die Familie Potter war sehr mit dem dekorieren und aufräumen beschäftigt, da sie die Familie Malfoy jahrelang kannte und ihren Ansprüchen gerecht werden wollte. Albus fand kaum noch eine ruhige Nacht, in der er nicht wach blieb und hinaus in die Sterne starrte. Dann war es endlich soweit. Heute kam Lyria an! Albus zog seinen besten Anzug an und wartete aufgeregt auf das läuten der Klingel. Nach einer Stunde warten klingelte es und Albus sprang zur Haustür. "Guten Tag, Albus, ich wollte meine Tochter bei dir abgeben.", sagte Draco Malfoy, ihr Vater. Er schüttelte Albus die Hand und wünschte ihm fröhliche Weihnachten. Währenddessen stand Lyria schon längst im Haus und sah sich um. Die meiste Dekoration bestand aus Seide, die grün-weiß getüncht wurde. Albus merkte, dass sie das Kleid trug, das sie schon zum ball vor zwei Jahren trug. "Schön ist es hier.", sagte sie lächelnd. Albus führte sie ins Wohnzimmer, wo seine ganze Familie sich Sammelte. "Frohe Weihnachten!", schallte aus jeder Ecke und dann machten sie sich an sie Geschenke. Sogar Lyria bekam eins mit den Worten "Es ist von uns zusammen." Es war eine Halskette in Form einer Schlange. Lyria war sich zu hundert Prozent sicher, dass Albus sie aussuchte. Albus zog sie ihr an. Sie ergänzte ihr Kleid perfekt. "Du siehst wunderschön aus.", flüsterte Albus von hinten. "Danke.", flüsterte sie zurück. Nach dem essen gingen Lyria und Albus in sein Zimmer, um den neuen Zauberstab auszuprobieren, den er bekam. "Expecto Patronum!", sagte Albus und ein Leopard entschwand aus seinem Zauberstab. Das tat Lyria ihm nach, nur dass aus ihrem Zauberstab eine große Schlange kam. "Ich wusste gar nicht, dass dein Patronus eine Schlange ist.", sagte Albus grinsend. "Leoparden sind dafür bekannt, Schlangen zu jagen." Auch Lyria musste grinsen. In seinem Zimmer war es bis auf das Mondlicht, dass in den Raum schien und die fliegenden Patroni, dunkel. Die beiden beobachteten die spielenden Patroni. Der Leopard schien die Schlange gefangen zu haben. Sie schienen sich zu verbünden. Plötzlich musste Albus hoch schauen. Über ihnen ist ein großer Mistelzeig gewachsen. Erschrocken tippte er Lyria an, die ebenfalls erschrak. Überrascht schauten sich beide ziemlich lange an. Dann stellte sie sich gegenüber anstatt nebeneinander und Albus beugte sich zu Lyria und küsste sie. Währenddessen taten sie beide einen schritt vorwärts und verschränkten ihre Hände ineinander. Es war ein langer Kuss, und durch die schwache Beleuchtung und die tanzenden Patroni wirkte er umso schöner. Als er endete sahen sich Albus und Lyria lange an. Dann lachten sie. Es war das schönste Weihnachtsfest aller Zeiten, dachte Albus beim runter gehen. "Du bleibst doch über Nacht, oder?", fragte Ginny Potter Lyria. Entschlossen nickte sie und machte sich daran, ihre Sachen zu holen. "Ich kann auf der Couch schlafen.", sagte Lyria und legte ihre Sachen auf die Couch. "Kommt gar nicht infrage, du kommst mit in mein Zimmer!", schrie Albus und hob Lyria's Rucksack in sein Zimmer. "Ich will keine Umstände machen.", sagte Lyria leise, als wäre es ihr peinlich, in Albus' Zimmer zu übernachten. "Das tust du doch gar nicht.", antwortete Albus und legte ihre Sachen auf sein Bett. Sie fragte sich, wo sie wohl schlafen sollte, denn für eine Matratze war sein Zimmer definitiv zu klein. Und auf den kalten Boden wollte sie auch nicht schlafen. "Na, in meinem Bett natürlich!", rief Albus erfreut und klopfte die Kissen zurecht. "Du meinst.. In deinem Bett? Neben dir? Die ganze Nacht?", fragte Lyria unsicher und blickte auf das kleine Bett, wo gerade mal eine Person Platz fand. "Wenn du den Boden bevorzugst.. Nachts ist es immer bitter kalt.", sagte Albus mit einem verschmitztem Grinsen. "Schon gut, schon gut. Du hast mich überredet.", sagte Lyria lachend. Sie nahm ihren dunkelgrünen Pyjama und verließ sein Zimmer. Als sie umgezogen wieder kam, lag Albus schon in ihrem gemeinsamen Bett. Er klopfte neben sich auf das Bett und Lyria sprang sofort hinein. Albus hatte echt gut die Kissen aufgeschüttelt, Lyria fiel leicht nach hinten, ohne sich an dem Kopfende des Bettes zu stoßen. Albus wünschte seinem Gast eine gute Nacht und schaltete das Licht aus. Albus schien nach weniger als einer Minute eingeschlafen zu sein, denn man hörte nur noch sein leises schnauben. Lyria konnte auf Anhieb nicht schlafen. Je später es wurde, desto kälter wurde das kleine Zimmer. Durch das klappern ihrer Zähne schreckte sie immer wieder hoch und musste dann wohl oder übel wach bleiben. "A-a-albus?", flüsterte Lyria. "Ja.?", antwortete Albus innerhalb einiger Sekunden und schien genauso wach zu sein, wie sie. "M-mir i-i-ist e-ein bisssschen kaaalt.", sagte Lyria und raufte ihre decke. "Dann Kuschel dich an mich.", sagte Albus und man hörte, wie er grinste. So drehte Lyria sich zu Albus und schmiegte sich an ihn. Binnen kurzer Zeit legte Albus seinen arm um seine frierende Freundin. Albus' Körper war außerordentlich warm, was Lyria wunderte. Albus versank sein Gesicht in Lyria's blonden, gut riechenden Haaren und gab ihr einen Kuss darauf. Direkt kuschelte sich Lyria enger an seinen warmen Körper und lächelte durchgängig. Keiner von beiden konnte mehr schlafen, wenn er denn jemals schlief. Lyria richtet ihr Gesicht in seine Richtung und versuchte, sich hochzuziehen. Hingegen Albus streckte seinen Kopf nach unten und kroch hinunter zu ihr. Sanft berührten sich ihre Lippen. Kalt war Lyria von nun an nicht mehr. Albus war überglücklich. Die ganze Nacht hingen sie aneinander, als kämen sie nicht mehr von einander los. Doch auch diese Nacht verging schneller als gedacht und so erwachten sie recht widerwillig. Albus sah Lyria lange nach dem aufstehen an, als könnte er nicht glauben, dass sie wirklich die ganze Nacht bei ihm blieb. "Albus?", schrie Ginny Potter aus der Küche. "Wir fahren in die Winkelgasse, wollt ihr mit?" Albus sah nur Lyria an, die ihm einen Blick eiskalter Gleichgültigkeit zuwarf und so sagte er deutlich: "Nein." Unerschlossen wandte er sich wieder zu ihr und fragte sie, was sie ansonsten machen könnten. Lyria überlegte nicht lange, sondern schlug abrupt vor, einen Spaziergang um den nahegelegenen See zu machen. Albus war sofort einverstanden und so machten sie sich los. Als sie ankamen, war es dunkel geworden, da der "nahegelegene" See doch weiter war, als gedacht. Ein kühler Wind lag in der Luft. Sie setzten sich ans Ufer und starrten ins Wasser. Kurz darauf zog Lyria etwas kleines lilanes aus ihrer Tasche. "Was ist das?", fragte Albus und zeigte auf das teil in ihrer Hand. Lyria antwortete nicht, sondern setzte ihm einen Kopfhörer ins Ohr. Albus merkte, dass der Kopfhörer an dem lilanenen Gerät angeschlossen war. "Muggel nennen es 'Handy'.", sagte Lyria und begann am Handy rumzudrücken. Plötzlich klang ein Geräusch durch den Kopfhörer, es war Musik. "Das ist... Fantastisch!", rief Albus beim klang der Melodie und summte mit. Sie beide spürten den Beat unter der haut und ihre Herzen schlugen zu der Musik. Sie saßen den ganzen Abend am See und lauschten der Musik, bis spät in die Nacht. Was zwischen ihnen war konnten beide nie vergessen, aber ob sie jemals zusammen kamen, kann keiner sagen. Oder waren sie schon längst zusammen?

Kommentare (6)

autorenew

Klara Hope (79108)
vor 759 Tagen
Einfach nur cool mehr kann man nicht sagen
Das hat noch aus denn Socken gehauen!!!!!!
dracheneule (15792)
vor 973 Tagen
Schöne Geschichte. Schreib bitte noch mehr.
Slytherin_Princess (78344)
vor 1013 Tagen
Och Leute ihr seid ja süß :3
Ja ich weiß mit den Fehlern.. Jaja.. Aber es ja meine Geschichte, oder nicht? 😉
Danke trotzdem für die Kommiiiis 😀
lisa (88966)
vor 1022 Tagen
Ich finde die Geschichte voll sus ;)
Aber Albus ist irgendwie böser
HP-Suchti (47114)
vor 1152 Tagen
Hey,
Die Story ist schön :)
Mir sind so kleine Fehler aufgefallen, die so nicht weiter schlimm sind, z.b da gibt es kein Weihnachts-Ball
Alles in allem, ganz toll :)
LG HP-Suchti
Eisblüte (15672)
vor 1211 Tagen
Die Story ist in allem sehr schön bisher aber du hast mit den Jahrgängen ein paar Fehler gemacht :
James ist 2. Jahrgànge über Albus und Rose ist im gleichen wie Albus nicht in James'
Und Lily und Hugo sind auch um 2. Jahrgänge jünger als Albus und Rose