>>The sorting hat sorted you to Hufflepuff<<

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1 Kapitel - 5.437 Wörter - Erstellt von: Slytherin_Princess - Aktualisiert am: 2014-07-01 - Entwickelt am: - 1.560 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ernie Macmillan. Großmaul. Angeber. Der Malfoy unter den Hufflepuffs. Für ihn ist nichts gut genug. Dachte er!
Ein Mädchen will ihn mit einem Liebestrank rumkriegen!
Ob es ihr gelingt?
Sie ist nicht dumm...

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    "Ihr kennt euch?", fragte Hermine überrascht. "Nun ja... Claire ist meine Schwester.", antwortete Neville nervös. Hermine blickte verwirrt. "Warum hast du uns nie von ihr erzählt?" "Weil.. Ich mich schäme. Sie war auf dieser Schule, Oxbridge. Dort zugelassen wurden nur die besten. Sie war eine tolle Schülern und meine Eltern waren so stolz. Ich hingegen bin nichts. Nichts auf das sie stolz sein könnten..", erwiderte er trostlos. Langsam schritten sie zur Kutsche. Claire und ein paar Slytherins besetzten eine Kutsche. "Ich hoffe sie werden kein Umgang für sie.", sagte er, als er und die anderen Gryffindors einstiegen.
    Und tatsächlich, Claire vermied den Kontakt so gut wie zu den Slytherins. Ab und zu traf sie sich mal mit einigen von ihren, aber ansonsten blieb sie in ihrer Gesellschaft. Bis...
    "Ich teile euch jetzt eurem Partner zu und ihr werdet gemeinsam an einem Projekt arbeiten.", verkündete Professor Sprout am Anfang der Kräuterkunde Stunde. So wies sie jedem Ravenclaw einem Hufflepuff zu und jedem Slytherin einen Gryffindor. "Longbottom, Claire arbeitet zusammen mit Macmillan, Ernie!", rief Sprout. So ging Ernie auf sie zu und zog sich seine Handschuhe an. Claire tat es ihm nach. "Nun nehmen sie bitte die vor sich liegenden Geräte und pflegen sie die Mimbolus Mimbeltonia!", sagte Sprout. "Willst du, oder soll ich?", fragte Ernie, ehe er sich der Pflanze widmete. "Mach du!", entgegnete Claire und schob ihm die Werkzeuge hin. "Beginnen sie nun!", forderte Sprout und Ernie füllte Wasser in die kleine Gießkanne. In der Zwischenzeit kramte Claire nach ihrem Block und suchte einen Stift. Ernie ließ sich davon nicht ablenken sondern grub die groß gewachsene Pflanze um. "Kannst du mal halten?", fragte er und drückte ihr die Schaufel in die Hand. Er wirkte gestresst, zugleich nervös aber auch äußerst ausgeglichen. "Ist heute dein erster Tag hier?", fragte er ohne sich stören zu lassen. "Nein, ich war schon mal hier. In den Ferien." Er sah sie an. "Ich hab nie gewusst, dass Neville eine Schwester hat.", sagte er grinsend. "Hat er aber!", erwiderte Claire ebenfalls lächelnd. Nun wirkte Ernie nicht mehr so ernst. "Wenn du mal jemanden brauchst, der dir das schloss zeigt, ich stehe dir gerne zur Verfügung." "Ich werde darauf zurückgreifen, wenn ich Hilfe brauche." Sie setzte ein zwinkern hinzu. Somit endete die erste Stunde Kräuterkunde.
    Der nächste Tag begann mit einer Stunde VGDDK zusammen mit allen Häusern. Claire saß alleine am letzten Tisch im Raum. Doch sie blieb nicht lange allein. Ernie und Justin unterhielten sich so laut, dass Umbridge ihn aufforderte sich zu Claire zu setzten. Ohne Widerstand zu leisten begab er sich einen Platz neben sie. Leider wurden sie immer wieder von Malfoy beobachtet. "Scheint wohl Fans zu haben, oder?", sagte Ernie, als Malfoy mit seinen freunden tuschelte. "Ich mag Draco.", sagte sie verträumt. Ernie sah aus, als hätte er sich gerade verschluckt und fragte: "Was?" "Ich mag ihn, sagte ich. Er ist doch im Prinzip kein schlechter Mensch-" "Aber er bezeichnet jeden Muggelstämmigen als Schlammblüter!" "Warum interessiert dich das eigentlich, du bist doch reinblütig?" Darauf gab Ernie keine Antwort. Claire nahm unbewusst ihren Block und verschwand.
    Es war ein kühler Septembernachmittag und Claire saß allein in ihrem Zimmer. Doch auf Dauer war das ziemlich langweilig, da sie nichts Besseres zutun hatte, als für ihre ZAGs zu lernen. So beschloss sie, nach draußen zu gehen. Wie sie von Ernie erfuhr, trainierten die Hufflepuffs heute für Quidditch. Sie nahm sich ihre Kamera, um Fotos von den Spielern zu machen und rannte zur Tribüne. Ernie war Hüter und spielte ganz gut. Immer wieder schoss Claire Fotos von ihm. Davon wurde er leider so oft abgelenkt, dass die gegnerische Mannschaft Tore schoss. So musste Claire das Feld räumen und wartete vor den Kabinen auf Ernie. Seit der Sache mit Malfoy waren die beide richtig guten Freunde geworden. "Da bist du ja!", sagte Ernie erfreut und lief zu Claire. "Wie ist es gelaufen?", fragte sie, nachdem Ernie umgezogen war. "Wir werden immer besser.", antwortete er freudig. Er packte seine Ausrüstung und ging mit Claire zurück zum schloss. "Ich hab nächste Woche Geburtstag!", sagte er strahlend. "Wie wär's wenn wir feiern? Nur wir beide, meine ich."Claire lief rot an und antwortete: "Das klingt großartig!" "Also treffen wir uns so gegen zweiundzwanzig Uhr vor dem Hufflepuff Gemeinschaftsraum?" "Klar!" Und somit verschwand sie in Ravenclaw. Sie stürmte in ihr Zimmer, das sie mit Anne Hatherwood und Padma Patil teilte und warf sich Hals über Kopf in ihr Bett. "Was'n mit dir los?", fragte Anne verwundert. "Ach, ich hatte einfach einen guten Tag!", antwortete Claire. Und nach diesen Worten fiel sie in einen weichen Schlaf, der von Ernie geprägt war.
    Zu Claire's Glück, war der nächste Tag ein Samstag, was hieß, dass die Schüler nach Hogsmead durften. So zog Claire schon am frühen Morgen los, um für Ernie das passende Geschenk zu kaufen. Sie entschloss sich, ihm etwas aus 'Weasley's Zauberhafte Zauberscherze' zu kaufen. "Einen wunderschönen guten Morgen!", begrüßte sie Fred Weasley, der Ladenbesitzer. "Morgen!", sagte Claire müde und begab sich zu der 'Nasch-und Schwänz Leckereien' Sammlung. "Kann ich ihnen behilflich sein, Miss Longbottom?", fragte George Weasley, Fred's Zwillingsbruder. "Oh, ja, ich suche etwas für meinen F-.. Kumpel.", sagte sie missmutig. "Ach..", erwiderte Fred und zwinkerte. "Ich verstehe.. Wie wär's... Hiermit?" Er zog ein rosafarbenes Fläschchen aus seinem Umhang. "Amortentia!", rief George. "Auch Liebestrank genannt. Damit könntest du ihn verführen.", sagte Fred, wieder zwinkernd. "Und wie soll das funktionieren?", fragte Claire gebannt auf das Fläschchen. "Also," begann Fred, abgelöst von George, "Du mischst der Person deiner Wahl, in diesem falle deinem Kumpel", sagte er in Anführungszeichen, "den trank in ein Getränk und lässt es ihn ganz austrinken. Dann, binnen einer Minute vergrößern sich seine Pupillen und ihm wird leicht schwindelig. Dann musst du dich neben ihn setzten und warten. Er wird sich erholen, doch gleichzeitig verliebt er sich auch in dich." "Und wie lange hält die Wirkung?" "Nun, wenn der Prozess nicht nach zehn Minuten geheilt wurde kann der Trank bis zu vierundzwanzig Stunden wirken.", sagte Fred grinsend. "Komm schon," sagte George, "ich sehe dir doch an, dass du nichts lieber kaufen würdest als Amortentia!" Claire schmunzelte. "Jaa.. Okey... Gekauft.", rief sie und drückte Fred zehn Galleonen in die Hand und rannte aus der Tür. Vor dem laden blieb sie noch mal kurz stehen, blickte in ihre Tüte, in der sich doch tatsächlich Amortentia befand, sah durch die Glasscheibe George, der schelmisch grinste und die Daumen gedrückt hielt. Als sie in Hogwarts angekommen war, versteckte sie die Tüte unter ihrem Umhang, damit die niemand sah. Zum Glück war in ihrem Zimmer niemand, sodass sie unbesorgt das Geschenk unter ihrem Bett verstecken konnte.
    Die Woche ging zu schnell vorbei, und heute war Ernie's Geburtstag! Claire stand am Morgen früh auf, um möglichst einer der ersten zu sein, die ihm gratulierten. Erst mit müdem Blick, doch dann erfreut rannte Ernie zu Claire. "Alles Gute zum sechzehnten!", schrie sie, als sie ihn umarmte. "Danke, danke!", sagte er und löste sich. "Und heute abend wird richtig gefeiert!", rief er gut gelaunt. "Darauf kannst du wetten!", sagte Claire leise und lächelte. Nachdem der Tag eher langsam sein Ende nahm, machte Claire gegen einundzwanzig Uhr ihr Geschenk zurecht. Kurz darauf flog Perrie, Ernie's Eule, in ihr Zimmer. Sie hatte einen Brief am Fuß, wo drauf stand: "Pyjama nicht vergessen!" So packte Claire ihren Pyjama zusammen und bedankte sich bei Perrie inform von einem Eulenkeks. Nun schlug die Uhr zweiundzwanzig Uhr und Claire ging unsicher zum Hufflepuff Gemeinschaftsraum. "Passwort?", sagte der fette Mönch, der Hausgeist der Hufflepuffs. "Ähm.. Kartoffelbrei.", antwortete sie. Und die Tür öffnete sich. Ernie hatte dies wohl nicht bemerkt, denn er war immer noch damit beschädigt, die Kissen zurecht zu rücken. Erschrocken drehte er sich zu ihr um. "Was machst du denn hier?" "Du hast mich doch eingeladen!", sagte Claire lachend. "Achja.. Setz dich. Was möchtest du trinken?" "Butterbier wäre jetzt nicht schlecht, oder?" Und so schenkte er ihr einen Krug Butterbier ein. "Möchtest du auch ein Stück Kesselkuchen? Hannah und ich haben ihn selbst gebacken." Claire wirkte skeptisch und fragte: "Ach ja, habt ihr?" "Oh ja, haben wir.. Ich hoffe er schmeckt, Hannah hat noch nie gebacken." Claire probierte ein Stück. "Er schmeckt gut." Nun war Claire mehr als entschlossen, ihm den Liebestrank zu verabreichen. "Ja, das finde ich auch", sagte Ernie, der sich noch ein zweites Stück abschnitt. "Warum hast du Hannah eigentlich nicht eingeladen?", fragte Claire misstrauisch. "Sie nervt so.. Ständig will sie im Mittelpunkt stehen. Ich kann solche Leute nicht abhaben.." Claire atmete tief aus. Ihr war ein riesen großer Stein vom Herzen gefallen. "Nun denn...", sagte Ernie, legte seinen leeren Teller beiseite und schaute auf die Uhr. "Ich denke, es ist Zeit, schlafen zu gehen." "Setorpia!", rief Claire mit einem Zauberspruch, der sie beide im Pyjama erscheinen ließ. Dann machten sie es sich auf der Couch bequem. Leise tickte die große Wanduhr vor sich hin und an schlafen dachte Ernie noch lange nicht. Er sah hinüber zu Claire, die ihm den rücken zugewandt hatte. Ruhig setzte er sich auf die Couch und starrte abwechselnd zu Claire und ins Feuer. Beides fand er äußerst beeindruckend. Nach der Zeit drehte sich Claire zu ihm um und sah ihn an. Langsam nahm auch sie Platz auf der Couch, dicht neben Ernie. "Eigentlich wollte ich dir was schenken.", flüsterte Claire. "Was denn?", fragte Ernie gespannt. Vorsichtig zog Claire die Tüte aus ihrem Umhang. Sie über gab sie an ihn. Stirnrunzelnd öffnete er die Tüte und zog das rosane Fläschchen heraus. "Amortentia..", sagte Ernie mit großen Augen. "Ich dachte, du könntest es vielleicht gebrauchen.", wisperte Claire. "Ich hoffe nicht.", sagte Ernie. "Ich meine, ich hoffe, ich kann es aufbewahren, für den Fall, dass die Person, die ich liebe, mich nicht liebt." "Dafür war es auch gedacht.", sagte Claire. Traurig ließ er das Fläschchen sinken und starrte sie an. Seine braunen Augen wirkten nun noch größer. Er rutschte so nah neben sie, dass sie keinen Zentimeter mehr voneinander entfernt waren. Auch ihre Gesichter kamen sich näher, sodass seine Lippen schließlich auf ihren lagen. Er küsste sie so zärtlich, so gekonnt, als hätte er nie etwas anderes getan. Er wurde immer intensiver, je näher sie sich kamen. Sie kamen von einander nicht mehr los und es endete so, dass er, sie immer noch küssend, auf ihr lag. Von Minute zu Minute wurden sie leidenschaftlicher. Er begann sie am Hals zu küssen, sodass Claire nun auf den Tisch gucken konnte, wo drauf das Amortentia noch lag. Er hörte auf und setzte sich wieder normal auf die Couch, als sei nie etwas geschehen. Doch die Röte seines Gesichts verriet mehr. "Ich hab sowas noch nie gemacht, weist du...", sagte er schüchtern. Claire lächelte nur. Sie legte sich wieder hin, machte die Augen zu und tat, als würde sich schlafen. Insgeheim war sie glücklich, doch zugleich auch zutiefst enttäuscht, da sie nicht wusste, woran sie bei ihm war, weil er sie nicht gefragt hat, ob sie mit ihm zusammen sein will. Mit diesem Gedanken schlief sie dann ein.
    Ernie schien die Nacht wohl keine Augen zu gemacht zu haben, er saß auch noch am frühen Morgen auf der Couch und starrte ins Feuer. Claire schaute auf die Uhr, fluchte kurz und packte so schnell sie konnte ihre Sachen. Leider war sie nicht schnell genug, sodass Zacharias Smith, ein Hufflepuff Schüler aus ihrem Jahrgang, sie ertappte. "Was zur Hölle machst DU denn hier?" Doch noch bevor Claire antworten konnte, rief Ernie: "Sie ist wegen MIR hier. Ich habe sie gestern hier eingelassen und dann wurde es wohl ein bisschen später." Augenrollend ging Smith weiter. "Danke.", flüsterte Claire. "War doch die Wahrheit.", sagte Ernie lachend. Er öffnete ihr die Tür und verabschiedete sich. Dann, auf leisen Sohlen, rannte Claire quer durch das Schloss nach Ravenclaw, ohne erwischt zu werden. Dort angekommen warf sie ihre Tasche unters Bett und legte sich hin, um einen ruhigen Schlafen vorzutäuschen. dauerte es keine zehn Minuten, bis Padma's Wecker klingelte. So stand Claire völlig erschöpft auf, duschte sich, zog sich um und ging zusammen mit ihren zwei Zimmergenossinnen zum Frühstück. "Wo warst du eigentlich gestern Abend? Wir haben dich nicht in deinem Bett liegen sehen.", fragte Anne während sie den Brötchen Korb rumgab. "Ich..war in der Bibliothek.", log Claire. "Und was suchst du um zweiundzwanzig Uhr in der Bibliothek?" "Ich hatte Lust zu lesen und da ich keine ungelesenen Bücher mehr hatte, ging ich in die Bibliothek und lieh mir ein Buch aus, was ich an Ort und stelle las." "Wie hieß es, vielleicht ist es ganz interessant?", fragte Padma gebannt. "Ähm...", begann Claire, die auf der Rückseite von Anthony's Tagesproheten einen großen goldenen Schnatz sah. "Also.. Quidditch im Wandel der Zeit.", beendete sie den Satz. "Ach so, das Buch kenne ich.", sagte Anne gelangweilt. "Ist eher was für Spieler, findest du nicht?" In dieser Sekunde ging Ernie zusammen mit Hannah und Justin zu dem Hufflepuff Tisch. Claire wurde total rot, als er zu ihr hinüber sah und ihr Herz setzte einen Schlag aus. Sie grinste und als Padma fragte, ob sie heute Geburtstag hätte, oder warum sie so strahlte, antwortete sie nicht sondern schlug ihr unbewusst den Korb gegen den Kopf. Daraufhin stand Padma auf und ging zu ihrer Zwillingsschwester Parvati, die in Gryffindor war. "Ich ähm, geh dann mal..", sagte Anne und ging zusammen mit Cho Chang auf das Schulgelände. Nun saß Claire ganz alleine dort. Sie genoss die Ruhe, und als Hannah sich auf ihren Platz setzte, hatte Claire die Möglichkeit, zu Ernie zu gucken, ohne das er es bemerken würde. "Wen startet du denn da so an?", fragte Neville, der gerade neben ihr Platz nahm. "Ich.. Och, niemanden.", antwortete sie und schaute immer noch zu dem blonden jungen aus Hufflepuff. "Du willst doch deinem Bruder nicht weismachen, das du niemanden beobachtest.", sagte er skeptisch. "TU ich doch auch gar nicht.", entging sie und widmete sich ganz ihrem Bruder, als ob Ernie gar nicht da wäre. "Wie heißt er?", fragt Neville grinsend. Claire guckte geschockt, sagte jedoch: "Du erzählst es niemanden, haben wir uns verstanden?" Neville hob die Hände, als Zeichen, dass er es schwört. "Okey, ich geb dir einen Tipp, er ist nicht in meinem Haus.", sagte sie und blickte wieder zu den Hufflepuffs. "Das ist mir auch klar, da du ja die ganze Zeit nach da hinten guckst." erwiderte er. Ravenclaw war der letzte Tisch in der Halle, danach folgten Gryffindor, Hufflepuff und schließlich Slytherin. Also konnte es so gut wie jeder sein. "Dann gebe ich dir noch einen Tipp, er ist blond." Neville deutete auf Malfoy, doch als Claire versuchte sich zu übergeben, deutete er auf Colin Creevey, von dem sie sich oft seine Kamera lieh. "Der würde doch gut zu dir passen, ihr habt beide dieselben Interessen." Doch Claire schüttelte den Kopf. "Er ist nicht in Gryffindor.", sagte sie heiter. "Also sind noch Hufflepuff und Slytherin im Rennen.", grübelte Neville. Leider sah er wie Claire bei dem Wort 'Hufflepuff' schluckte und sagte nun erfreut: "Aha! Also nur noch Hufflepuff!" "Jahaa..", sagte sie und schaute weg, weil es ihr peinlich war, dass er so schrie. "Ein blonder Junge aus Hufflepuff? Da fällt mir nur Ernie Macmillan ein.", sagte er mit hochgezogenen Augenbrauen. Schon wieder wurde sie rot und Neville sah das als Bestätigung. "Weis er, dass du ihn.. Ähm, magst?", fragte er interessiert, als er an ihnen vorbei lief. Claire zuckte nur mit den Achseln, weil sie keinen Ton mehr heraus bekam. "Hey, Ernie, warte mal kurz!", rief Neville und rannte zu ihm. "NEIN!", schrie Claire, die wieder Luft bekam. Die beiden blieben an der großen Tür stehen und flüsterten und schauten immer wieder zu Claire. Sie war Kreide bleich und mit weit geöffneten Augen starrte sie Neville an, als würde sie ihn am liebsten umbringen. Als ihre Konversation ein Ende gefunden hatte und Claire schon wieder die Kehle zu geschnürt hatte lächelte Ernie kurz und zwinkerte ihr zu. Grinsend setzte sich Neville wieder neben sie und Ernie ging mit Justin nach draußen. "WAS SOLLTE DAS!", schrie sie Neville an, der immer noch lachte. Sie war dunkelrot angelaufen und stand über Neville. "Setz dich erst mal hin und beruhigen dich.", sagte Neville amüsiert. "Wieso sollte ich, wenn du dich in meine Angelegenheiten einmischte?" "Weil es das beste war, was ich jemals für dich getan hab.", sagt er leise und Claire ließ sich langsam sinken. "Wovon redest du?", fragte sie mit großen Augen. "Deine Chancen stehen gut.", sagte er belustigt. "Wie...WAS?", rief sie schockiert. "Ja, also er hat mir halt von eurem Treffen gestern berichtet und das ihr euch eben näher gekommen seid und.." er atmete tief durch "er will dich gerne öfters treffen." Jetzt musste auch Claire lächeln. "Hat..Hat er sonst noch was gesagt?", wimmerte sie. "Nicht ganz," sagte Neville leise "aber man konnte in seinen Augen lesen, dass er doch echt gern hat." Erleichtert fiel sie ihrem Bruder um den Hals. "Was ist denn jetzt los?", fragte er verwirrt. "Du bist der beste Bruder der Welt, Neville Longbottom!", schrie sie und rannte aus der Halle. Sie rannte nach Ravenclaw, holte ihren Block aus der Tasche und öffnete die erste Seite. In großen Druckbuchstaben stand da ERNIE und darum war ein Herz abgebildet. Sie erinnerte sich noch genau an an den Tag, an dem sie dies gezeichnet hat. Es war ihre erste Kräuterkunde Stunde, die sie zusammen mit Ernie Macmillan hatte. Sie zeichnete es, während er sich um die Mimbolus Mimbeltonia kümmerte. Sie riss die Seite raus und legte diese unter ihr Kopfkissen. Dann schaute sie aus dem Fenster und sah Ernie, wie er zusammen mit Zacharias Smith die Hausaufgaben verglich. Sie verweilte dort, bis der Unterricht begann. Zu ihrem Glück hatte Claire nun PMG mit den Hufflepuffs. Sie nahm ihren block und lief zu Hagrids Hütte, wo der Unterricht stattfand. Keinem fiel auf, dass sie zu spät kam. Claire stand neben Justin Finch-Fletchley, der verdächtig grinste. Links neben ihm stand Ernie, der ebenfalls grinste. Justin gab Ernie einen stoß, was bedeuten sollte, das Claire rechts neben ihm stand. Ernie linste zu ihr, doch sie bemerkte es nicht. Also schrieb er einen Zettel, gab in Justin, mit den Worten: "Gib den Claire." und er gab in dann Claire. Sie entfaltete den Zettel und geschrieben stand: "Hat dir Neville alles erzählt?" Claire nahm ihren Stift und schrieb: "Ja.", dann warf sie ihm den Zettel an den Kopf, der erschrak und den Zettel schmunzelnd aufhob. Claire musste sich ein lachen verkneifen. Als Ernie die Nachricht las, drehte er sich zu Claire und lächelte. Justin bemerkte das und schrie: "Könnt ihr nicht woanders flirten?" Die gesamte Klasse drehte sich zu ihnen um. Sie beide liefen rot an und starrten zu ihren Füßen. Dann bekam Justin einen Lachanfall. Gott sei Dank, wurde die Stunde nun beendet und die Klassen zogen sich zurück. Nur Ernie und Claire blieben übrig, und Claire wollte gehen, doch Ernie hielt sie zurück. "Was machst du am Wochenende?" Claire zuckte mit den Achseln. "Wollen wir zwei nach Hogsmead gehen?", fragte er nach einer Weile. Claire überlegte kurz, willigte aber dann ein. "Also gut, dann sehen wir uns Samstag.", sagte er und verschwand in Hufflepuff. Wieder setzte sich ein breites grinsen auf ihr Gesicht. Das entdeckte Neville, der mit Colin und Seamus unterwegs war. "Was ist denn mit dir los?", fragte er besorgt, als er ihr Dauergrinsen sah. Colin fotografierte das, um zu testen, ob sie nicht unter 'Stupor' litt. Nach dem Blitz der Kamera schüttelte Claire erschrocken den Kopf und rieb sich die Augen. "Nein, ihr geht's gut.", stellte Colin fest und verstaute seine Kamera. "Ich hab Samstag ein Date!", rief sie und sah Neville verträumt an. Neville lächelte, weil er wusste, wer der Glückliche war. "Gratuliere!", sagte Neville und umarmte seine Schwester. Dann zog er mit seinen Freunden weiter. Da es dunkel wurde, ging Claire nach Ravenclaw. Padma unterhielt sich gerade angeregt mit Anne und so zog es Claire einfach in ihr Bett.
    Der nächste Tag brachte einen kalten und verschneiten Dezembermorgen. Es war Freitag und heute würden Claire und Ernie ihre ZAGs in Verwandlung ablegen. Ernie hatte tierische Angst, weil er in Verwandlung einer der schlechtesten Schüler war. Er aß nichts und steckte seine Nase die ganze Zeit in das Buch 'Zaubersprüche der materiellen Verwandlung für fortgeschrittene'. Er sah ziemlich nervös aus und wirkte blasser als sonst. Claire hatte auch Angst. Nicht, dass sie die Zaubersprüche nicht konnte, eher, dass sie nuscheln würde oder so undeutlich sprach, dass die Verwandlung daneben ging. Immer wieder machte sie Sprachübungen, das aussah, als würde sie auf etwas wirklich hartem kauen. Dann klingelte es und es war an der Zeit, dass die Ravenclaws geprüft wurden. "Ich gebe ihren jetzt ihre Kröten und sie haben eine Stunde Zeit, sie in einen Regenschirm zu verwandeln. Viel Erfolg.", sagte Professor McGonagal und teilte die Kröten aus. Claire schaffte es innerhalb einer dreiviertel Stunde, ihre Kröte in einen hübschen roten Schirm zu verwandeln. Somit wurde sie entlassen. "War es seht schwer?", fragte der zitternde Ernie, der als nächstes an der Reihe war. "Wenn man den Spruch beherrscht, ist es kinderleicht.", sagte sie und Ernie sah aus, als würde er in Ohnmacht fallen. "Verwandlung ist das einzige Fach, was mir Probleme bereitet.", rief er ihr zu, als die anderen Ravenclaws rausströmten. Claire hielt die Daumen nach oben gedrückt, er ins Klassenzimmer ging. "Für sie gilt dasselbe, wie für die Ravenclaws, eine Stunde haben sie Zeit.", sagte McGonagall und verteilte die Kröten. Ernie war noch nervöser, als er seine Kröte vor sich sah. Er starrte auf sein Aufgabenblatt. 'Verwandeln Sie innerhalb einer Stunde die vor sich liegende Kröte in einen Regenschirm (Farbe egal)'. Ernie wurde abrupt schlecht. "Red-d-acioo Mutipl-l-e", wimmerte er und zu seiner Enttäuschung verwandelte sich die Kröte nicht in einen Regenschirm, sondern in eine Wolldecke. Leider wusste Ernie nicht den Gegenspruch und so gab er die Wolldecke an McGonagall. "Na ja, durchgefallen bist du nicht, denn du hast es ja zu etwas gebracht, aber ein 'Ohnegleichen' kannst du nicht erwarten.", sagte sie und klopfte ihm auf die Schulter. Mit gesunkenen Kopf marschierte er aus dem Klassenraum, wo Claire schon auf ihn wartete. "Wie ist es gelaufen?", fragte sie ihn, als er aus dem Klassenraum kam. "Schlimmer als schlimm. Ich hab die Kröte in eine Wolldecke verwandelt anstatt in einen Regenschirm.", rief er wütend. "Bist du durchgefallen?", fragte sie ihn. "Nein, sie meinte nur, ich solle jetzt nichts großes erwarten.", antwortete er betrübt. Kurz darauf stürmten die anderen Hufflepuffs aus der Klasse und betrugen sich heiter. "Ich gab dann mal, wir sehen uns morgen.", sagte er und rannte seinen Mitschülern hinterher. Den Rest des Tages verbrachte Claire am See und übte für VgddK, indem sie ihren Patronus, eine Schleiereule, heraufbeschwor. Als es dunkel wurde, ging Claire in ihr Zimmer und unterhielt sich mit Padma über ihren Bruder, auf den sie anscheinend stand. "Hat er eine Freundin?", fragte sie Claire. "Nein, so weit ich weiß, nicht.", antwortete sie grübelnd. Padma grinste und machte das Licht aus, da Anne schon schlief. "Ist er intelligent, oder so?", fragte sie wieder. "Wenn er das wäre, dann wäre er doch sicherlich in Ravenclaw, oder?" "Ja aber Gryffindors sind mutig, das ist auch wichtig!" "Wenn du meinst", sagte Claire lachend. "Er ist nett und loyal und ganz bestimmt mutig." Daraufhin grinste Padma verträumt und schlief ein. Auch Claire musste grinsen, da sie an ihr morgiges Date dachte. Dies Tat auch Ernie. Er saß immer noch an seinen Hausaufgaben für Zaubertränke, doch in seinen Gedanken war er nur bei Claire. Als er nach anderthalb Stunden fertig gearbeitet hatte, warf er sich Hals über Kopf in sein Bett. Der Morgen trat früh ein und Ernie erwachte auf dem Boden. Verwirrt stand er von der kalten Oberfläche auf und zog sich um fürs Frühstück. "Was hast du denn geträumt, dass du morgens auf dem Boden erwachst?", fragte Justin verblüfft. Achseln zuckend machte Ernie sich auf den Weg zur großen Halle. Justin folgte ihm. Als Ernie Claire am Ravenclaw Tisch sah, fuhr er sich noch einmal durchs Haar, als sitze es schlecht. Er begrüßte sie mit einem lässigen Zwinkern, glättete sich die Kleidung und lief zum Hufflepuff Tisch. "Was war das denn für eine show, die du für dieses Ravenclaw Mädchen abgezogen hast?", fragte Hannah Abbott eifersüchtig. "Dieses Mädchen heißt übrigens Claire Longbottom und ich gehe heute mit ihr aus.", sagte Ernie wichtigtuerig. "Von mir aus...", entging Hannah. Doch man sah, wie grün sie vor Neid wurde. Auf der anderen Seite des Raumes saß Claire, umgeben von Padma und Anne, die heiter über Neville sprachen. "..Aber stell dir doch mal vor, du wärst mit dem Auserwählten zusammen.", sagte Anne und starrte träumerisch zu Harry Potter. "Claire, du hast doch Kontakte, warum besorgst du mir nicht ein Date mit Potter?", fragte Anne. "Das kann Padma für mich übernehmen, immerhin wäre sie dann ja bei meinem Bruder in der Nähe.", sagte Claire zufrieden und Padma wurde feuerrot. "Ihr habt über mich gesprochen?", fragte Neville, der plötzlich neben Claire Platz nahm und gegenüber von Padma saß. "In der tat," sagte Claire spitz und blickte dabei zu Padma. "Padma meinte, so einen mutigen jungen wie dich findet man nicht alle Tage." Padma, der die röte immer noch im Gesicht stand, starrte auf den Tisch. Neville grinste und sagte: "Danke, Padma!" Claire schaute zur großen Uhr. "Oh, schon halb zehn? Ich muss gehen, bis später, Leute!", und rannte aus dem Raum. Das bemerkte Ernie, der das als Signal sah, sich ebenfalls verabschiedete und genauso aus der Halle lief. Auf dem Schulgelände suchte er Claire, die vor einem Baum saß und etwas aus ihrer Tasche holte. Es war ein Geldbeutel. "Den kannst du wegstecken, heute zahle ich.", rief Ernie, als er auf Claire traf. Erschrocken ließ sie das Portemonnaie sinken und stand auf. "Wollen wir gehen?", fragte er und bot ihr seinen rechten Arm. "Klar!", antwortete sie und griff nach ihm. Sie drehte sich noch einmal kurz um, und sah Neville vor der Halle mit Padma knutschen. "Hab ich's doch gewusst!", flüsterte Claire und drehte sich wieder zu Ernie. "Wohin gehen wir zuerst?", fragte er, als sie Hogsmeade erreichten. "Wie wäre es mit dem 'Drei Besen'?", erwiderte sie und sie öffneten die Tür des Wirtshauses. "Guten Tag, was kann ich euch bringen?", fragte der wirt. "Zwei Butterbier.", forderte Ernie. Der Wirt gab ihnen ein Zeichen, dass es gleich fertig sei und sie suchten sich einen Platz. "Was ist das?", fragte Claire, nachdem sie ihr Mäntel auszogen und man klar und deutlich etwas um Ernies Hals hängen sah. "Das,", sagte Ernie, "ist Amortentia. Ich hab es immer bei mir, nur für den Notfall." Claire grinste. Eine Woche später bekamen sie ihre ZAG Ergebnisse. Claire hatte nur ein 'ohnegleichen' in Zaubertränke, der Rest war 'Erwartungen übertroffen' und ein 'Annehmbar' in PMG. Ernie hatte denselben Schnitt, nur das er ein 'O' in Kräuterkunde bekam und ein 'A' in Zauberkunst, ansonsten war alles gleich. Ihre UTZe bekamen sie beide und waren dem Ziel aus, Lehrer an Hogwarts zu werden.
    Zukunft:
    Claire und Ernie waren bis zu ihrem siebten Jahr in Hogwarts befreundet, dann entwickelte sich eine innige liebe, die beide sehr glücklich machte. Seite an Seite kämpften sie gegen die Todesser in der Schlacht von Hogwarts, wurden jedoch stark verwundet. Erst durch den Kampf lernten sie sich lieben, da beide aufeinander aufpassten und zusammen kämpften. Sie wurden Lehrer an Hogwarts (Professor Ernie Macmillan für VgddK und Professor Claire Macmillan für Zaubertränke). Ihr Sohn Ernie Clarius Macmillan bekam bei seiner Geburt Ernies Amortentia geschenkt, dass er viele Jahre später, als er in Hogwarts war (Hufflepuff), um Rose Weasley zu gefallen. Als Ernie und Claire im Ruhestand waren, eröffneten sie eine Bibliothek, die ihr Sohn nach ihrem Tod erben sollte.
    Neville heiratete schließlich Hannah Abbott, und sie haben die Familie Macmillan oft besucht. Ernie und Claire starben an Altersschwäche und Ernie Clarius war viele Jahre sehr unglücklich. Jedoch traf er irgendwann ein junges Mädchen namens Lily Luna Potter, in der sich unsterblich verliebte. Er versuchte sie mit allen Mitteln zu beeindrucken, doch sie war anfangs nur an Scorpius Malfoy interessiert. Erst im siebten Schuljahr schaffte er es ganz ohne Amortentia bei ihr zu punkten und so heiratete er sie dann. Genauso wie es sein Vater tat.

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Yami-San ( 09206 )
Abgeschickt vor 509 Tagen
Ist ja alles schön & gut, nur hat mich der Zugang zum Hufflepuff Gemeinschaftsraum etwas stutzig gemacht :| Der fette Mönch ist nicht der Torwächter. Ein bisschen Recherche wäre doch bestimmt drin gewesen .-. Der Gemeinschaftsraum liegt in der Nähe der Küche des Schlosses & wird durch einen Haufen von Fässern "bewacht". Man muss das richtige Fass finden & im Takt von Helga Hufflepuff klopfen. Ist es das falsche Fass, oder der falsche Takt wird der "Besucher" mit Essig überschüttet. Im Gemeinschaftsraum drinnen befinden sich allerlei Pflanzen (Mitbringsel von Prof. Sprout) von denen auch manche sprechen können. Die Betten der Schüler in den Schlafsälen bestehen die Betten aus festem Holzgestell & Patchworkdecken/Kissen.