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Nicht alles was glitzert ist auch aus Gold√

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1 Kapitel - 3.668 Wörter - Erstellt von: Slytherin_Princess - Aktualisiert am: 2014-07-01 - Entwickelt am: - 1.504 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Kennt ihr schon Percy Weasley Jr, den Sohn von Percy Weasley? Er war so ein kluger Junge, hatte eine reine Seele und tat keiner fliege was zu leide. Aber das Schicksal führte ihn zu einem Mädchen, einer Slytherin, dessen Blut nicht so rein ist, wie es scheint...

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    "Percy, du hast deinen Rucksack vergessen!", rief Mr Weasley seinem Sohn Percy nach. Percy griff nach seinem Rucksack und rannte in den Zug. Er brauchte sich gar nicht erst die Mühe zu machen, sich einen Platz zu suchen, er war Vertrauensschüler. Er war Vertrauensschüler der Gryffindors, in seiner sechsten Klasse. Er war Klassenbester, das hatte er sowohl von seinem Dad, als auch von seiner Mum geerbt. Percy interessierte sich für nichts anderes als für Bücher, gute Noten und den Beruf des Vertrauensschülers. Als der Zug anhielt, ging Percy zu den Kutschen. Er und ein paar andere gebildete Gryffindors unterhielten sich angeregt über die neuen Schulfächer. In der großen Halle traf Percy auf seine Erzfeindin, Jenna Malfoy. Sie war Scorpius' Cousine, hatte ebenso rotes Haar wie Percy und blaue Augen. Außerdem war sie eine slytherin. "Na Weasel, schön gelernt in den Ferien?", fragte Jenna höhnisch zur Begrüßung. Percy sagte darauf nichts, sondern stolzierte geradeso zu seinem Platz. Mit gesenkter Miene hörte er sich McGonagall's an und ging dann, so schnell er konnte zum Gryffindor-Gemeinschaftsraum.
    Alles war so wie immer, doch der nächste Tag, brachte etwas mit, womit Percy niemals gerechnet hat...
    Percy saß genervt am Gryffindortisch, da Jenna ihn schon wieder gepiesakt hatte. "Hey, Percy!", sagte Teddy Lupin, der in gleichem Jahrgang wie Percy war, und auch im selben Haus. "Hallo, Teddy.", antwortete Percy niedergeschlagen. "Was ist los mit dir?", fragte Teddy seinen Kumpel, und setzte sich neben ihn. "Ach, es ist wegen Jenna. Nirgends kann ich in Ruhe lernen, ohne von ihr geplagt zu werden.", antwortete Percy traurig. "Aber warum machst du dir so einen Kopf deswegen? Sie ist eine Slytherin, es liegt in ihrer Natur, Leute zu quälen.", sagte Teddy guter Laune. "Weist du was? Wir beide unternehmen heute einen Ausflug zu den Ruinen, die unter dem schloss zu finden sind.", schlug Teddy vor, um Percy von seiner Trauer zu befreien. Nach langem überlegen sagte Percy zu, und so trafen die beiden sich gegen Nachmittag am Endpunkt des Schlosses. "Bereit?", fragte Teddy, der es kaum erwarten konnte, die Ruinen zu besichtigen. "Bereit. Lumos!", sagte Percy und erleuchtete seinen Zauberstab. Die Ruinen waren dunkel und tief, rutschig und feucht. Ein Alptraum für Percy. Teddy hingegen empfand den Ausflug als richtige Herausforderung und nutzte jede Gelegenheit, sich etwas zu beweisen. So kam es, dass Teddy eine Schlucht hinunter sprang, die etwa zehn Meter tief war. "Teddy!", schrie Percy noch, doch es war zu spät, er lag schon am Boden. "Mir geht's gut! Komm, spring!", rief Teddy seinen Kumpel, doch der weigerte sich. "Niemals spring ich da runter.", sagte Percy während er Teddy anstarrte. "Los, ich fang dich auf!", erwiderte Teddy und öffnete seine Arme. "Nein, ich Versuch lieber, einen weiteren Ausgang, der mich nach unten befördert zu finden!", sagte Percy und lief immer tiefer in die Höhle hinein. "Okey, ich bleib hier.", rief Teddy ihm nach, doch Percy war schon längst über alle Berge.
    Nach langem wandern durch die dunkeln und nassen Gänge fand Percy endlich einen Ausgang. Er kletterte die Leiter hinunter, die ihn in eine Art Kanalisation führte. Doch es war keine. Es war ein kleiner Raum mit verschlossenen Türen, kalter beängstigender Luft und von den decken tropfendem Wasser. "Ha-Hallo?", schrie Percy zitternd und versuchte, die Leiter wieder hochzuklimmen, doch die eisige und feuchte Kälte machte es unmöglich und er rutschte ab. "Ist hier jemand? Teddy?", rief er noch einmal, dich wieder kam keine Antwort. Dann hörte er plötzlich das Klacken von Schuhen. "Teddy!", rief er und lief zur verschlossenen Tür. Die Tür öffnete sich. Percy wusch vor Schreck zurück und fiel in eine große Pfütze. "Teddy?", fragte Percy erneut, in der Hoffnung, sein Freund würde ihm aus der patsche helfen. Doch es war nicht Teddy. Die Gestalt trug eine Kapuze, hohe Schuhe, einen rock. Ohne Zweifel, es konnte sich nur um ein Mädchen handeln. "Mitkommen!", forderte das Mädchen von ihm, und Teddy folgte ihr. Er war sich sicher, das Mädchen würde ihm raushelfen, doch sie brachte ihn nur in ein anderes Zimmer. In diesem Zimmer war es sogar noch kälter, aber nicht nass oder feucht, sondern trocken. Es gab sogar einen Stuhl. "Hinsetzen!", befahl das Mädchen, und er setzte sich zitternd. "Was willst du von mir?", fragte Percy so gut er konnte. Das Mädchen nahm die Kapuze ab. Es war das Gesicht von Jenna. Percy hielt den Atem an. "Noten.", sagte sie. "Ich brauche deine guten Noten." Percy war, als müsse er sich übergeben. "Und wie soll das gehen?" Jenna zog ihren Zauberstab, rief "Petrificus Totalus" und er war ab sofort gefesselt. "Nun ja. Indem du mir deine schulischen arbeiten abgibst." Percy wurde käseweiß. "Was hab ich davon?", fragte er mutig. "Naja..", begann Jenna und setzte sich auf Percy's gefesselten Schoß. Langsam kam sie seinem Ohr näher. "Als Gegenleistung kannst du viel von mir erwarten." Daraufhin lief Percy ziemlich rot an, doch versuchte, ihrem Blick standzuhalten. Jetzt merkte man erst, wie sehr Percy in Jenna verliebt war. "Du machst das wirklich?", fragte Percy mit peinlichem Ausdruck. "Deal ist deal.", sagte sie lächelnd und setzte sich immer tiefer in seinen Schoß. Percy begann weit die Augen aufzureißen und tierisch zu zittern. Obwohl es eigentlich angenehm war, zitterte er. Er schluckte einmal laut, dann hob er seine zitternde Hand und sagte: "Einverstanden." "Sehr gut.", sagte Jenna und stand auf. Als Jenna von ihm runter ging, atmete er tief durch. Auch er erhob sich, mit wackeligen Beinen, und suchte zusammen mit Jenna den Ausgang. Auf ihrem Weg trafen sie auf Teddy, der aussah, als steckte er schon Jahre in dieser Höhle. Allesamt fanden sie ihr Ziel und waren heilfroh, die Ruine zu verlassen. Danach gingen Percy und Jenna zuerst nach Gryffindor, um Percy's Sachen für die bevorstehenden UTZ- Prüfungen zu holen, und trafen sich dann in Slytherin wieder. "Fangen wir mit Verwandlung an, das ist das schwierigste Fach.", sagte Jenna und Percy reichte ihr seine theoretischen Ergebnisse seiner Prüfung. Jenna schrieb alles genauestens ab. Dann machte sie sich an Zaubertränke, Arithmantik, Wahrsagen und all die anderen Fächer, die Jenna und Percy hatten. Als sie fertig war, sah Percy sie grinsend an. Jenna wusste genau, worauf er hinaus wollte. "Erst, wenn ich meine Prüfungen mit wenigstens "Annehmbar" bestanden hab.", sagte sie geduldig. Percy biss sich auf die Lippen, ihm blieb nichts anderes übrig als warten.
    Am nächsten Tag war Percy mit Teddy am schwarzen See. Sie streckten ihre Füße ins Wasser und unterhielten sich. Plötzlich kamen sie auf den deal zu sprechen. "Bist du verrückt geworden? Warum zur Hölle lässt du dich mit einer Slytherin ein? Leere Versprechen, das sag ich dir! Die wird dich weder küssen, noch berühren oder sonst irgendwas, die benutzt dich nur! Wach auf, oder hast du dich bereits in sie verliebt?", schrie Teddy lauthals. Zuerst starrte Percy in das dunkle Wasser. Dann sah er Teddy traurig an. "Also doch? Wie naiv bist du eigentlich?", rief Teddy und stand auf. Weg war es. Percy blieb allein zurück. In dieser Sekunde schrieb Jenna einen ihrer UTZ-Prüfungen. Percy schaute missmutig in die Wellen. Was, wenn Teddy recht hatte, und Jenna ihn wirklich nur benutzte? Plötzlich begann es zu regnen. Kalte Tropfen fielen auf sein sommersprössiges Gesicht. Am Anfang machte es ihm nichts aus, doch auf Dauer wurde ihm kalt. Er rannte ins Schloss, wo er gegen eine Person stieß. Da es durch den Regen dunkler wurde erkannte er vorerst nicht, wer die Gestalt war. Doch mithilfe seines Zauberstabes fand er heraus, dass es Jenna war. Sie hielt einen weißen Umschlag in ihren Händen. "Entschuldige, Jenna, ich wollte dich nicht...", Percy konnte seinen Satz nicht beenden, da er merkte, dass Jenna weinte. Der Umschlag vermag wohl nichts gutes, dachte er. "Was ist passiert?", fragte er schockiert. Jenna übergab ihm den Umschlag. Percy öffnete ihn und überflog ihn. "....bestanden...Erwartungen übertroffen... Kaum Fehler..." Percy faltete den Umschlag wieder zusammen. "Das ist ja wundervoll!", rief er und reichte ihn ihr wieder. Zum ersten mal seit vielen Jahren fiel sie ihm um den Hals. "Ich kann dir gar nicht sagen, wie dankbar ich dir bin.", flüsterte Jenna. "Dann sag gar nichts.", sagte Percy und löste sich von der Umarmung. Jenna wusch sich die aus dem Gesicht. Als Jenna wieder anfing zu lächeln, nahm Percy ihren Kopf zwischen seine Finger und küsste sie. Percy war von sich selbst überrascht, so viel Mut hatte er sich gar nicht zugetraut. Jenna strahlte nach dem Kuss über beide Ohren und Percy bekam wieder einen von seinen Schwitz-Frier-Anfällen. Daraufhin lief alles ziemlich schnell ab: Percy sah ihren Blick als deutliches Zeichen, also griff er nach ihren Beinen und trug sie nach Gryffindor. Das dauerte allerdings ein wenig, da seine Beine aus Wackelpudding bestanden. Als sie den Gemeinschaftsraum erreichten, bat Jenna ihn, sie runter zulassen. So ging Percy vor, bis sie sein Zimmer betraten. Merkwürdigerweise war niemand zuhause, doch Percy fand den Fehler, als er aus dem Fenster sah. Selbst bei Unwetter waren die Jungs am trainieren. Jenna ließ sich auf Percy's Bett nieder und begutachtete seine Eigentümer. Percy ließ die Jalousien runter und setzte sich im Dunkeln neben Jenna. Schweigend saßen sie nebeneinander, beide waren zu schüchtern um irgendwas zu sagen beziehungsweise zu machen. Irgendwann legte Jenna sich einfach hin. Da Percy kein Spielverderber sein wollte, legte er sich neben sie. Sie waren sich sehr nahe. Endlich griff Percy nach Jenna's Hand. Durch das Mondlicht konnten sich die beiden in die Augen sehen. Er hielt ihre Hand einfach nur fest. Sie hatte die gleiche Temperatur wie seine. Es vergingen Minuten, sogar Stunden, wo sie nur in dieser Position lagen, um den Moment zu genießen. Es war sehr beruhigend das Atmen des anderen zu hören, und die Wärme des anderen zu spüren. Nachdem sie diese Position lange genug durchzogen, stand Percy auf und beugte sich über Jenna und küsste sie. Jenna zog Percy anhand seiner Krawatte runter um ihn näher zu sein. Nach dem Kuss legte Percy sich wieder neben sie. "Hoffentlich siehst du nicht, wie rot ich bin.", sagte Percy leise und beschämt. "Ist nicht schlimm. Ich bin genauso rot.", erwiderte Jenna lachend. Kurz darauf sprang die Tür auf und Teddy, James und Lysander betraten das Zimmer. Blitzschnell stand Jenna auf und verschwand. Daraufhin nahm Percy seine Decke und zog sie sich bis über den Kopf. Er hatte keine Lust, dir dämlichen Fragen seiner Mitbewohner zu beantworten. Er spürte immer noch Jenna's Finger, ihre Lippen und ihren Atem, auch wenn sie schon längst fort war.
    Am Tag darauf erwachte Percy auf dem Boden. Er fragte sich, wie er dorthin kam, denn erinnern konnte er sich nicht. Er zog sich um und ging zur großen Halle. Er setzte sich zu James und den anderen Gryffindors. Von dort aus sah er wunderbar auf den Tisch der Slytherins und konnte Jenna ein paar leidenschaftliche blicke zuwerfen. Er konnte es immer noch nicht fassen, wie Jenna ihn gestern verführte. Er war in ihrem Bann gefangen. In ihrer Nähe war ihm plötzlich eiskalt und im nächsten Moment wieder wohlig warm. Doch nachts, als er in seinem Bett lag, war ihm gar nicht wohl zumute. Immer wieder dachte er daran, was wäre, wenn Jenna gar nicht in ihn verliebt war, sondern ihn, wie Teddy sagte, nur benutzte um von seinen Noten zu profitieren. Aber er war zu glücklich um pessimistisch zu denken. Sie gab Percy das Gefühl, etwas besonderes zu sein.
    So wie an jenem Abend, als Percy aus Hogsmead kam, und es regnete. Er hatte ein paar Eulenkräcker für seine Eule Freddy mitgebracht. Auf einmal tauchte wie aus dem nichts Jenna auf und war ebenso triefend nass wie Percy. Ihr schien das allerdings nichts auszumachen, sie setzte sich auf einen Stein und zog ihren Mantel aus. Percy schlich sich näher an den Stein, um Jenna zu beobachten. Sie saß einfach nur da und wurde nass. Als Percy nah genug am Stein stand, sagte Jenna "Hallo, Percy." Erschrocken ließ er die Kräcker fallen und bewegte sich langsam auf Jenna zu. Jenna grinste. "Ich habe gehofft, dich bei diesem herrlichen Wetter hier zu treffen." Percy fröstelte ein wenig und umschlung seine Arme. "H-Herrliches W-W-Wetter?" "Regen ist das beste Wetter. Aber du frierst ja!" Sie gab Percy den Mantel, den sie beiseite legte. Doch Percy war kein Waschlappen. "Mir geht's gut, danke." Also legte Jenna den Mantel wieder weg. "Mir geht da etwas durch den Kopf, was mich schon lange Zeit beschäftigt und ich hoffe, du kannst mir weiterhelfen. Sei mir nicht böse, aber magst du mich wirklich, oder benutzt du mich nur, um gute Noten zu bekommen?" Daraufhin wurde er ziemlich rot. Jenna schien angespannt zu sein, es war ihr unangenehm darüber zu reden. "Ich finde, es ist an der Zeit, dir die Wahrheit zu sagen.", begann sie. "Die Wahrheit ist, ich wollte dich benutzen. Als ich dich so hilflos im Tunnel sah, dachte ich mir, es wird eine Kleinigkeit, dich zu bestechen. Am Anfang war alles kinderleicht, doch ich bemerkte, wie nett und süß du in Wirklichkeit bist, Percy. Ich wollte mich auf keinen Fall in dich verlieben, da ich dich jahrelang so gehänselt hab. Ich wusste, du würdest niemals etwas für mich empfinden, bis du mich das erste Mal geküsst hast. Erst dann spürte ich, dass du mich auch magst, irgendwie. Aber eins war mir von vorne rein klar, auch wenn ich noch so in dich verliebt sein könnte, zusammen kommen würden wir nie..", sie brach ab, weil gerade ein Blitz einschlug. Percy stand auf und schien richtig überrascht zu sein. Der Regen ließ nicht nach. Jenna und Percy waren bis auf die haut nass. Als auch noch der Donner kam, nahm Jenna ihre Jacke und ging zum Schloss. Percy sah ihr lange nach und hoffte, sie würde sich ein letztes Mal für ihn umdrehen, doch sie ging geradeaus weiter. Dann fasste er den Entschluss ihr hinterher zulaufen. Noch bevor sie das Schloss erreichte, hielt Percy sie fest und küsste sie. Auf einmal verschwanden all die Kälte, der Regen, die Sorgen. Ein grinsen breitete sich auf beiden Gesichtern aus. "Wir werden zusammen sein, irgendwann.", sagte Percy leise und legte seinen arm um Jenna und ging mit ihr nach Hogwarts. Doch kaum lag sein arm auf ihr, nahm er ihn auch schon wieder runter, denn Scorpius Malfoy kam auf sie zu. "Jenna, wo warst du solange? Wir haben auf dich gewartet!" Er zeigte auf Percy. "Du warst doch nicht etwa mit diesem Weasel unterwegs, oder?" Jenna tritt vor um Scorpius direkt in die Augen zu blicken. "Oh doch, ich war mit Percy unterwegs. Und wenn du es genau wissen willst, wir hatten sehr viel Spaß." Sie zog Percy an der Krawatte zu sich hinunter und küsste ihn. Daraufhin versetzte Scorpius ihr einen Schlag auf die Wange. "Wie kannst du es wagen mit einem Weasley zu gehen? Du beschmutzt unsere Familie!" Einzelne Tränen liefen über Jenna's Gesicht und sie zog sich zurück. Percy zögerte nicht lange, sondern schlug Scorpius mit der Faust mitten ins Gesicht, worauf er nach hinten umfiel. "Wie kannst du es wagen deine Cousine zu schlagen? Das nenne ICH eine Schande! An die Dementoren sollte man sich verfüttern, du Missgeburt!", schrie Percy und hob Scorpius' Gesicht hoch, um ihm seine Worte einzuflößen. Dann stand er auf und lief zu Jenna, die immer noch schluchzte. "Ich bring dich in den Krankenflügel. Madame Pomfrey wird sich um dich kümmern."
    Percy bekam einen Riesenärger. Nicht nur, dass er nicht zum Abendessen erschien (da ließ man Gnade vor recht walten), sondern er schlug auch noch einen Mitschüler "Krankenhausreif"! Es wurden die Eltern kontaktiert und er landete direkt vor dem Zauberergericht. Es war ziemlich ungewöhnlich, dass der einst beste Schüler zum Schläger wird. Die Malfoys hatten etwas gegen Percy in der Hand und Percy musste alles was er zugeworfen bekam weitestgehend leugnen. So kam Percy mit einer Geldstrafe von 50 000 Galleonen und einer Entschuldigung bei Scorpius aus dem Schneider. Doch für seine Familie war die Sache noch nicht beendet. "Wir möchten, dass du von nun an nichts mehr mit der Familie Malfoy zutun hast.", erklärte Percy's Vater. "Erst recht nicht mit Jenna Malfoy." Percy schluckte. "Aber, ich liebe Jenna." "Wenn sie dich ebenfalls so abgöttlich liebt, warum ließ sie dich das hier dann alleine durchstehen?" Percy grübelte. "Er hat sie geschlagen. Sie konnte es nicht verkraften. Wie sollte sie mich dann unterstützen?" Percy's Vater schüttelte mit dem Kopf. "Unser Entschluss steht fest. Du wirst nichts mehr mit der Familie Malfoy zutun haben." Percy's Eltern stiegen in den Kaminsims und waren binnen Sekunden verschwunden. Kopfhängend bestieg Percy seinen Besen und flog zurück nach Hogwarts. Er ging zum Krankenflügel und fragte nach Jenna. Madame Pomfrey sagte ihm, sie säße draußen am schwarzen See wegen eines Erholungsspaziergangs. Also rannte er blitzschnell zum See um Jenna da zu treffen. Sie saß am Ufer und starrte in die Schwärze des Sees. Als sie Percy von weitem sah, stellte sie sich hin. "Ich dachte schon, du kommst nie!", rief sie ihm zu. "Wie war die Verhandlung?" Percy holte tief Luft und versuchte, sich nicht zu sehr aufzuregen. "Geldstrafe, Scorpius hat alle Aufmerksamkeit auf mich gelenkt..." Jenna sah wütend aus. "Und weiter?" "Nach der Verhandlung waren meine Eltern auch nicht sehr erfreut. Um es kurz zu machen, ich darf keinen Kontakt mehr zur gesamten Familie Malfoy haben." Aus Jenna's Wut wurde Trauer. "Das heißt, wir dürfen uns nicht mehr treffen?" "Jeglicher Kontakt wurde mir verboten. Es tut mit alles so wahnsinnig leid." Weinend rannte Jenna weg. Das war ihre letzte Konversationen für immer.

    Doch wie das Schicksal es so wollte, war es doch nicht ihre allerletzte Konversation. Nachdem viele Jahre ohne Kontakt geblieben sind, passierte etwas Erstaunliches. Percy und Jenna hatten beide die Schule beendet und waren nun bereit zum Arbeiten. Niemand wusste vom Berufswunsch des anderen, so kam es, dass Jenna und Percy beide Lehrer an Hogwarts werden wollten. Als also die neuen Lehrer bekanntgegeben wurden, wurde zuerst Jenna Malfoy als Lehrerin für Zaubertränke aufgerufen und später Percy Weasley als Lehrer für Geschichte der Zauberei. Beide waren ziemlich geschockt über die Einstellung des anderen und so mussten sie einander die Hände schütteln mit den Worten "Auf eine gute Zusammenarbeit." Nach der Einstellungszeremonie trafen sie sich heimlich im Büro von Percy, das direkt neben dem von Jenna war. "Wer hätte gedacht, dass man sich im späteren leben noch einmal wiedersieht?", fragte Jenna freudig. "Also ich hätte damit nicht mal in eine Million Jahren gerechnet.", sagte Percy ebenfalls erfreut. Als die große Uhr Mitternacht einberief, ging Jenna zur Tür, um sich schlafen zu legen. Doch ihr lag noch etwas auf den Lippen, was sie unbedingt loswerden wollte. "Du warst schon immer mein Held, Percy." Percy schien ein wenig verwirrt, denn eigentlich sollte sie sauer auf ihn sein, und ihm nicht verzeihen. "Und du warst schon immer meine große Liebe." Er ging zu ihr zur Tür und küsste sie, so wie er es damals, vor vielen Jahren tat. Sie löste sich von ihm und lief lächelnd in ihr Zimmer. Sie fühlte sich wie damals, als sie noch jung war. Sie blies ihm einen letzten Kuss zu und schloss dir Tür. Percy grinste verträumt und sah nach draußen. Genau in diesem Moment fing es an zu regnen. Er fröstelte ein wenig. Dennoch stellte er sich ans Fenster und ließ das Gesicht nass werden. Genau wie damals, dachte er. Es war alles perfekt. Und wenn nicht, dann wurde es perfekt, irgendwann.

Kommentare (4)

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dracheneule (17595)
vor 838 Tagen
Stimmt.Aber gut geschrieben ist es trotzdem. :-D
So4 (64037)
vor 1092 Tagen
Wenn sie Scorpius Couisine ist, müsste Drao Malfoy einen Bruder haben, aber er ist Einzelkind
Slytherin_Princess (32133)
vor 1117 Tagen
Findest du? Ich denke es ist realistisch, da es sich um Malfoy handelt, er übertreibt gerne.
verbavera (44767)
vor 1122 Tagen
Die Strafe für einen kleinen Schlag ist ja mehr als unrealistisch.