Alluring Love-Das Rauschen der Liebe

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1 Kapitel - 1.339 Wörter - Erstellt von: Mockingjay - Aktualisiert am: 2014-07-01 - Entwickelt am: - 747 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Es ist eine selber geschriebene Geschichte. Ich habe seit neuem damit angefangen und hoffe euch gefällt sie: D

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    1. Kapitel


    Der Tag erschien mir heute sehr trüb und frostig, davon abgesehen das ich keine Winterkleidung trug, würde es mir mit meiner Arbeit etwas schwer fallen. Unter all den vielen Marktleuten, hatte ich mir eine bestimmte Person ausgesucht und beobachtete sie hinter den Glascontainern des Olympiaplatzes. Es war ein älterer, stämmiger Mann und er hatte graue, Schulterlange Haare. Zu meinem Glück trug er einen großen Rucksack bei sich, darin würde ich bestimmt wertvolle Schätze finden. Doch erst einmal, musste ich mir meinen Plan noch einmal durch den Kopf gehen lassen-ich durfte mir keine Fehler erlauben. Diesen Sonntag lümmelte es nur von Menschen auf dem Marktplatz. Ich fixierte weiterhin meine Zielperson und begann, aus meinem Versteck hervor zu lucken. Ich mischte mich unter der Menschenmenge und lies mein Ziel nicht aus den Augen. Er plauderte mit einer jungen Frau und machte keine Anzeichen, dass er etwas bemerkte. Zielstrebig schlich ich auf ihn zu und hielt ein paar Meter neben ihm an. Währenddessen tat ich so, als ob ich mich für den Stand interessierte, bei dem ich mich aufhielt. Aus den Augenwinkeln beobachtete ich ihn weiterhin. Ich musste mich schleunigst beeilen, bevor er den Rückzug känterte. Ohne zu Zögern machte ich einen langen Schritt auf ihn zu und-schwups-hatte ich seinen Rucksack an mich gezerrt und eilte durch die Menge.
    „Hey! Warte du Mistkerl!“, brüllte es hinter mir.
    Schnell zog ich mir meine Kapuze über. Leute hatten sich zu einem großen Kreis getan und der ältere Mann zögerte nicht und lief mir nach. Nein-er rannte sogar und wollte mich an meinem Ärmel packen. Panisch duckte ich mich unter seinen Händen hinweg, die mich bei Nahe geschnappt hätten-und fand eine kleine Lücke die aus dem Getümmel führte. Ich war schneller als der ältere Herr und bog scharfkantig in eine kleine Gasse ein.
    „Dort vorne muss sie irgendwo sein!“, rief es hinter mir zornig.
    Auf einmal sah ich, wie ein junger Typ-etwa so alt wie ich-mich entdeckt hatte, als ich in die Gasse eingebogen war, und sprintete mir hinter her.
    „Du da, bleib stehen!“
    Mist, er war deutlich schneller als ich und hatte mich fast eingeholt. Den Rucksack hatte ich fest an meine Brust gepresst und suchte vergeblich nach einem Ausweg. Da entdeckte ich einen Gitterzaun und schmiss den Rucksack in hohen Bogen rüber. Danach hangelte ich mich das Gitter hinauf und warf einen kurzen Blick nach hinten.
    Eine Hand packte mich an meinem Hosenbein und ich rutschte beinahe ab.
    „Lass mich los!“, fauchte ich.
    „Erst, wenn du dem Herrn den Rucksack wieder gibst. “, sagte eine Stimme in einem sanften Ton. Wie konnte er da die Fassung behalten?
    „Niemals!“, rief ich und tritt ihn mit meinem Fuß in den Magen.
    Das hatte getroffen. Seine Augen funkelten mich böse an und er hatte mein Bein losgelassen. Innerlich tat er mir Leid, doch ich hatte keine Zeit mehr.
    Schließlich kam ich am anderen Ende des Zauns an und warf einen allerletzten Blick nach hinten.
    „Auf Wiedersehen und es tut mir Leid. “, ich machte eine Verbeugung und musste mir das kichern verkneifen. Dann rannte ich weg.

    Zu Frieden leerte ich den Rucksack vor den Augen meines Vaters auf den Tisch aus und sah ihn grinsend an.
    „Das war's? Mehr nicht?“, er steckte sich eine Kippe in den Mund und sah skeptisch auf meine ergatterte Beute.
    „Wie, das war's?. Das ist alles was ich habe und es hat mich Mühe gekostet es zu klauen. “, ups. Das war keine gute Antwort.
    Sofort bekam ich eine Faust auf's Auge und knallte auf den harten Steinboden.
    „Ich hab gesagt, ich will mehr! Und du bringst mir so einen Schrott?“, schrie er.
    In dem Rucksack waren ein paar Zigaretten, ein Iphone, zwei Mineralwasserflaschen und einen Geldbeutel in dem Tausend Euro drin steckten.
    „Ich dachte ich hätte dir einen Gefallen getan. “, bettelte ich.
    Er lachte-ein schadenfrohes Lachen. „Wenn du willst kann ich dich gerne umbringen, aber dazu bist du mir zu Schade. Deine Mutter hatte dich genauso gehasst wie ich, da wird es dich bestimmt interessieren, wie es ist, eins auf's Maul zu bekommen. “
    Ich hatte mich auf dem Boden zusammen gerollt und spürte unterhalb meiner Brust Tritte und musste mir höllische Beschimpfungen anhören. Ein stechender Schmerz durchfuhr mich und meine Augen sammelten sich mit Tränen.
    „Du brauchst gar nicht zu flennen, mein Fräulein, pass lieber auf. “, drohte er mir.
    Mein ganzer Körper zitterte und ich wagte es nicht, nur einen Mucks von mir zu geben.
    „Ach. “, er warf eine wiederwillige Handbewegung in meine Richtung. „Ich will dich heute nicht noch einmal sehen müssen. Und jetzt geh auf dein Zimmer!“
    Schweigend rappelte ich mich auf und beeilte mich, in mein Zimmer zu kommen.
    Als ich die Tür vorsichtig schloss, blickte ich in den Spiegel und untersuchte meine Verletzungen. Zum Glück waren es nur ein paar blaue Flecken und Blutergüsse, trotzdem taten sie unheimlich weh. Nichts desto Trotz zog ich meine Kleidung aus und stieg in die Dusche. In meinem Zimmer hatte ich mein eigenes-auch wenn dreckiges-Bad und besaß hiermit auch eine kleine Dusche.
    Das Wasser lief mir prickelnd den Rücken hinunter und mir war gar nicht aufgefallen, wie lange ich mich nicht gewaschen hatte. Ich lies mir ordentlich lang Zeit, dann drehte ich den Wasserhahn ab und kuschelte mich in meinen roten, flauschigen Bademantel.
    Von unten hörte ich Gelächter. Wahrscheinlich war Tony(Dad's bester Kumpel) zu besuch und sie soffen wieder und spielte Poka. Seit mein Vater aus dem Gefängnis ausgebrochen war, wohnten wir in einem kleinen, verlassenen Viertel. Weil mein Vater arbeitslos war und kein Geld hatte, musste ich für ihn klauen. Meistens verkaufte Dad meine geklauten Sachen, womit er maximal 200 Dollar dafür verdiente. Doch er gab sein Geld nur für Alkohol oder Zigaretten aus-zu Hause hatten wir nicht einmal ein paar Lebensmittel. Die klaute ich mir immer auf dem Markt, oder stahl sie in einem Lebensmittelladen.
    Draußen hatte es angefangen wie wild zu stürmen und jedes Mal hatte ich das Gefühl, bald würde das Dach über mir zusammenbrechen. Unser „kleines Haus“ war nicht gerade dass was man von einem Viertel erwartete. Die Fensterscheiben waren kaputt und aus den Dielen drang Wasser hindurch und tropfte auf den Boden-der Mittlerweile auch schon aufgeweicht war. Erschöpft setzte ich mich auf meine Matratze und lies den CD-Player laufen. Ich schloss die Augen und bewegte mich mit der Melodie. Denn ich versuchte das Gelächter von unten zu übertönen und diesmal. . . wünschte ich mir wirklich ich wäre ein Vogel der davonfliegen könnte. Warum musste ich unbedingt dieses Schicksaal einschlagen? Warum musste ich so leben, wie ich es doch überhaupt nicht wollte? Ich war gefangen in meinem eigenen zu Hause. Von meinem Vater gehasst-ich war ein Stück nichts. Leere. Das fühlte ich. Von niemandem gebraucht, ich war zu nichts nütze. Diesen Abend verbrachte ich damit, einfach nur da zu sitzen und meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Wenigstens hatte ich mal ein bisschen Zeit für mich. Immerhin hatte ich noch nicht mehr Schläge in Kauf genommen, das war es schonmal wert. Nach einem aufregenden Tag, viel ich nach einer Weile in einem tiefen, traumlosen Schlaf.

Kommentare Seite 1 von 1
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Lolita ( 09923 )
Abgeschickt vor 819 Tagen
Wann kommt denn die Fortsetzung?
Mockingjay01 ( 22091 )
Abgeschickt vor 1068 Tagen
Es ist ein Weilchen her seit ich angemeldet war, da ich mich nochmal neu anmelden musste. Diesmal hab ich eine andere Geschichte (angefangen) und hoffe sie gefällt euch;)
lg Mockingjay01