*The three investigators - Sounds like a New job!*

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1 Kapitel - 4.910 Wörter - Erstellt von: Slytherin_Princess - Aktualisiert am: 2014-07-01 - Entwickelt am: - 965 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Jeder kennt doch die drei Fragezeichen - Aber wer hat denn jemals eine FanFiktion über sie geschrieben?

In meiner FanFiktion geht es um einen Auftrag, der Ihr Leben vielleicht völlig auf den Kopf stellt. Es ist schwierig, denn es handelt sich nicht um einen gewöhnlichen Job. Und die Liebe soll natürlich auch nicht zu kurz kommen! Werden sie ihre Aufgabe meistern oder scheitern sie, weil ein Mädchen Bob und Peter völlig aus dem Wind bringt?
Ihr könnt es lesen!
Viel Spaß:-)

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    Es war ein schöner Sommertag in der Nähe von Seattle. Die drei Jungs Justus, Peter und Bob saßen am Ufer eines Sees, der Justus' Onkel gehörte. "Männer, wir haben diesen Sommer wieder eine tolle Leistung erbracht.", sagte Justus stolz und klopfte seinen Kameraden kräftig auf die rücken. Sie alle hatten nur eins im Kopf, das vergangene Ereignis im verfluchten Schloss. Für sie alle drei war es etwas Aufregendes: Justus, der noch nie so mutig war, Peter, der noch nie so viel Grips und Überwindung bewiesen hat und Bob, der noch nie so viel Zeit mit einem Mädchen verbracht hat und überglücklich war. "Meint ihr, sie ruft mich irgendwann an?", fragte er, der selbst nach drei Wochen jeden Tag von Caroline sprach. Und jedes mal gab Peter ihm dann einen Klaps auf den Hinterkopf. Die drei Jungs dachten, dies wäre ihr letztes Abenteuer gewesen, bis zu diesem Tag.
    Nichts ahnend stand Justus wie jeden Tag auf und führte seinen Tagesablauf durch, doch als er die Tageszeitung reinholte traf ihn der Schlag: Ganz in der Nähe von Seattle sollten illegale Downloads durchgeführt werden. Raubkopien der übelsten Sorte. Doch was war das? Die Täter sollen immer noch frei Fuß sein und weiterhin illegale Sachen kopieren und ins Netz stellen. Und das war noch nicht alles: Die Verbrecher filmen alles und jeden! Keine Rücksicht auf Privatsphäre! Sie fressen alles, was ihnen in die Hände kommt! Justus überlegte nicht lang, sondern griff zum Telefon, wählte die Nummern von Peter und Bob. "Jungs, die Arbeit wartet."
    Kurz darauf trafen sich alle in ihrem Hauptquartier, Justus Zimmer (lacht). "Bob, du weist, was du zutun hast?", fragte Justus den jüngsten und kleinsten der drei Detektive. Bob nickte und setzte sich an Justus' Computer. Währenddessen fuhr Peter den Projektor hoch und stellte ihn auf Vollbild. Er legte eine Karte von ganz Seattle auf. Mit einem roten Permanentmarker malte er Punkte auf die Karte, an stellen, wo die Verbrecher schon waren. "Wir müssen die Augen offen halten.", sagte er, als er den letzten Punkt, der genau in der Nähe ihrer Heimat war, einzeichnete. Auch Bob hatte schon gut recherchiert. Er druckte ein Bild der zwei Verbrecher aus. Es waren Zwillinge, den Augen nach Polen. "Moment mal,", sagte Justus. Ich glaub, ich hab die beiden schon einmal gesehen. An Seattle Beach. Vor zwei Wochen. Erinnert ihr euch noch?" Plötzlich gingen Peter und Bob ein Licht auf. "Aber natürlich!", sagte Bob und "Sicher.", sagte Peter. "Sie sind hier. Und wir können sie schnappen." "Aber wie?", fragte Bob. "Jemand muss sich ins IT-system der beiden einhacken. Mit einem USB-Stick. Die Raubkopien überprüfen und dann der Polizei übergeben. Bekommst du das hin, Bob?", erklärte Justus den dritten Detektiv. Bob, der wegen seiner Operation am Bein nicht mehr laufen durfte, war für Recherchen und Archiv zuständig. Er war seiner Aufgaben gewachsen und immer hatte er alles richtig gemacht, doch diese Arbeit war selbst ihm zu groß. "Das kann ich nicht. Ich kann keine Daten hacken.", sagte Bob beschämt. "Ich hätte da noch eine Idee. Meine Cousine Clara kommt uns nächste Woche besuchen. Sie ist ganz fit in Datenverarbeitung und könnte uns vielleicht aus der patsche helfen. Das heißt, du bekommt eine Partnerin, Bob!", sagte Justus stolz.
    Die Woche verging und endlich kam Clara. Justus wartete zuhause auf sie, während seine Verwandten sie abholten. "Clara!", rief Justus, als er seine Cousine nach langer Zeit wieder sah. Er umarmte Clara, die nur halb so groß war wie er. Vielleicht so groß wie Bob. Noch bevor er ihr einen Platz anbieten konnte, stürzten auch schon die anderen beiden Detektive in das Zimmer. "Clara, das sind Peter,", Justus zeigte auf den großen braunhaarigen Jungen mit den vertraulichen Augen und breitem ehrlichen lächeln, "und Bob.", er meinte den eher kleinen und schwächeren Jungen mit den Sommersprossen und den locken und den gleichen roten Haaren wie Clara. Beiden schüttelten sie die Hand. Dann setzten sich die Vier. "Du fragst dich jetzt sicher, warum wir uns alle hier versammelt haben, richtig? Nun die Antwort ist einfach: Wir brauchen dein technisches Wissen für unsere Ermittlungen.", sagte Justus und hoffte, Clara würde nicht nur Bahnhof verstehen. "Alles klar.", sagte sie. "Legen wir los. Alles was ich brauche ist ein USB-stick." "Somit kämen wir zum ersten Problem. Wir haben den USB-stick noch nicht.", erläuterte Peter. "Was bekomm ich dafür, das Ich euch helfe, Cousinchen?", fragte sie Justus und behielt die anderen beiden im Auge. "Kommt drauf an, was du von mir erwartest, Cousine." "Ich überlege noch.", sagte Clara. "Ach ja..", rief Justus und schob Bob ein wenig nach vorne. "Das hier ist dein Assistent, dein Partner. Behandle ihn gut, er ist gerade in einer schwierigen Phase." Bob betrachtete Clara genauer. Dieselben Haare, dieselben Augen, sogar derselbe Anfangsbuchstabe wie Caroline. Womit hatte er das verdient? Erst beobachtete sie Bob skeptisch, doch dann grinste sie. "Auf eine gute Zusammenarbeit." "Ja,", erwiderte Bob "auf eine gute Zusammenarbeit." "Wo arbeiten wir überhaupt?", fragte sie ihren Cousin. "Da gehen wir jetzt hin.", sagte Justus und ging aus dem Haus in Richtung einer alten leerstehenden Fabrik. Er öffnete das verrostete und verschlossene Tor. "Die alte Fabrik hat damals meinem Vater gehört. Seit seinem Tod hat sie niemand außer mir je betreten. Sie gehört jetzt mir." Peter, Bob und Clara kamen aus dem staunen nicht mehr raus. Es war eine Lagerhalle mit Computern, Softwares und anderen Systemen, wovon außer Clara niemand eine Ahnung hatte. Sie kam sich vor wie im Paradies. "Aber das ist nicht euer Arbeitsplatz. Der ist dort oben.", Justus zeigte auf ein kleines Viereck, das sich am Dach befand. Maximal drei Personen konnten gleichzeitig den kleinen Raum betreten. Die Vier gelangten per Leiter in das Häuschen. Das Viereck bestand aus durchsichtigem Glas, es enthielt zwei Sessel, zwei tische und zwei Computer. Außerdem zwei Headsets und ein Mikrofon, zwei Webcams und einen Laptop und eine Kaffeemaschine. "Fühlt euch wie zuhause.", sagte Justus und Bob und Clara gingen auf ihre Plätze. "Sehr bequem ist es ja nicht hier.", argumentierte Bob. "Ihr müsst ja auch nicht den ganzen Tag hier verbringen. Nur die Nacht.", sagte Justus immer leiser werdend. Da machten Bob und Clara große Augen. "Wieso Nacht?" "Ganz einfach: Tagsüber ist der Aufenthalt in der Fabrik aus Sicherheitsgründen verboten. Also müsst ihr nachts arbeiten. Und ich hoffe, ihr habt gut geschlafen, heute ist eure erste Nachtschicht.", sagte Justus mit purer Freude. Clara und Bob sahen sich erbittert an. Bob verbrachte seine Nächte mit lernen und lesen, manchmal auch mit Gitarre spielen und Clara spielte nachts gerne am Computer. Von schlafen hielten sie beide wenig, aber von arbeiten noch weniger. Und das auch noch nachts. Heute Nacht. "Dann werden wir uns wohl Kaffee um die Ohren schlagen müssen.", sagte Clara leise zu Bob. "Was macht ihr eigentlich währenddessen?", fragte Bob ein wenig zornig. "Wir werden versuchen, den Verbrechern auf die schliche zu kommen und euch den USB-stick zu bringen.", sagte Peter gelassen. "Als wenn das so einfach wär." Bob und Clara standen auf und liefen nach draußen. In zwei Stunden konnten sie mit ihrer Schicht beginnen. Justus gab Bob den Schlüssel mit den Worten "Pass gut darauf auf!" und klopfte ihm auf die Schulter. Anders war es bei seiner Cousine. Er umarmte sie, sagte ihr, sie soll bloß nicht einschlafen und verabschiedete sich dann von beiden. Peter klopfte Bob ebenfalls auf die Schulter sagte ihm, er solle nichts anderes tun außer arbeiten und verabschiedete sich von ihm. Nach langem überlegen umarmte er Clara, sagte ihr, sie soll nichts anderes tun außer arbeiten und verabschiedete sich von ihr. Außerdem flüchtete er ihr noch "Wenn dir nachts langweilig ist, dann schreib mir" ins Ohr. Danach ging er fort. So blieben Bob und Clara allein vor der Fabrik stehen. "Tja, am besten wir holen unsere Sachen und treffen uns dann oben, okey?", fragte Bob und jonglierte mit dem Schlüssel. "Abgemacht.", sagte Clara und ging nach Hause. Einige Minuten später traf Bob samt Tasche in der Fabrik ein. Als er so durch die Fabrik schlenderte, stieß er auf einen versteckten Raum, am Ende der Fabrik. Er ging hinein, und fand heraus, dass der Raum sowohl Matratzen als auch Toiletten verbarg. Er hörte das Zuschlagen der Fabriktür. "Hey Clara, schau mal, was ich gefunden hab!", rief Bob seine Partnerin, die einen großen Koffer mit sich trug. "Sag mal, ziehst du hier ein?" Bob zeigte auf ihren Koffer, der wohl schwerer war als sie beide zusammen. "Lenk nicht vom Thema ab! Was hast du entdeckt?", ermahnte Clara ihn und ging ebenfalls in den Raum. "Da kann ich doch gerade mal meinen Koffer auspacken!", sagte Clara zufrieden und legte ein Kissen, eine decke, eine Jacke, Socken, Badeartikel und vieles mehr auf eine der Matratzen. Bob konnte seinen Augen nicht glauben und ging, ohne ein Wort zu sagen, die Treppen hoch in das kleine Viereck. Währenddessen versuchte Clara ihren zehn Kilo Koffer die Treppen hoch zu bekommen. "Brauchst du Hilfe?", fragte Bob, die Füße quer über den Tisch liegend, Clara, die schon auf der Schwelle stand. "Nein, danke.", sagte sie gereizt und verstaute ihren Koffer unter dem Tisch. "Wie fangen wir überhaupt mit den Ermittlungen an?" Bob nahm seine Füße vom Tisch und zeigte ihr ein Bild der Verbrecher-Zwillingen. "Wie recherchieren über die Verdächtigen." Clara nickte und suchte im Internet über die Herkunft und Vorgeschichte der Verbrecher, während Bob sich mit den Tatorten und Verbrechen auseinandersetzte. Nach langer Zeit wurden beide immer müder (es war nach zwei Uhr morgens) und Clara packte eine Packung Kaffeepulver aus und bediente die Kaffeemaschine. Der ziemlich starke Kaffee rüttelte beide wieder wach und sie starteten mit neuer Energie ihre aufgaben. Auf einmal hörten sie etwas. "Bob, da ist jemand.", flüsterte Clara, als etwas die Treppen hoch kam. "Du hast recht.", sagte Bob, als er auch das Geräusch hörte. Schnell stand er auf und ging zur Tür. Vorsichtig stand auch Clara auf und verzog sich in die hinterste Ecke des Vierecks. Das Geräusch kam immer näher. Dann wurde es auch Bob zu viel, er rannte ebenfalls zu Clara. "Wer ist da?", rief Bob aus der Ecke, doch das Geräusch antwortete nicht. "Ich geh nachgucken, bleib du hier!", flüsterte er Clara leise zu. Bob stand auf und ging erneut zur Tür. Langsam stand auch Clara auf, nahm das Metall aus der Ecke des Raumes und folgte Bob. Ruckartig öffnete Bob die Tür und herein kam bloß eine kleine Maus. "Für eine Maus macht die aber ziemlich beängstigende Töne.", sagte Bob lachend und schloss die Tür. Binnen Sekunden ließ Clara ihr Metall fallen und fiel Bob um den Hals. "Ich hatte solche Angst.", sagte sie und fing an zu weinen. "Es ist alles in Ordnung, es war nur eine Maus!", sagte Bob leise und strich Clara über ihr rotes Caroline-Haar. Sie ließ ihn los und war kurz davor, ihn zu küssen, doch Clara's Computer piepste. Es war Justus, der sie anrief. "Du solltest lieber rangehen, sonst macht er dir morgen noch die Hölle heiß.", sagte Bob und ließ sie los. Clara setzte sich an ihren Computer und nahm den Anruf an. "Guten morgen ihr beiden! Na, wie läuft's mit den Recherchen?", fragte Justus gut gelaunt und trank aus einer Tasse. Bob schaute auf die Uhr. Es war viertel vor sechs. "Dem Anschein nach besser als bei euch, oder? Ich schick dir ein paar PDF-Unterlagen.", sagte Clara und sendete ihrem Cousin die Recherchen über die Zwillinge. Justus las sie sich durch. "Da habt ihr heute Nacht aber tüchtig gearbeitet. Ich schick das grad mal Peter, dann kann er sich eure Ausarbeitungen ansehen, aber ich wette er schläft noch." Danach beendete Justus den Anruf. "Genug für heute.", sagte Clara und fuhr den Rechner runter. Bob tat es ihr gleich. Dann nahm sie ihren Koffer und rollte nach unten zu den Matratzen, legte sich hin und schlief sofort ein. Auch Bob suchte sich eine Matratze und schlief ein Weilchen. Doch so lange konnten sie nicht schlafen, denn, kaum sind sie eingeschlafen, da klopfte es auch schon wie bekloppt an der großen Tür. Das mussten nur Justus und Peter sein. Während Clara noch schlief, ging Bob zur Tür und öffnete sie für Justus und Peter. "Na, gut geschlafen?", fragte Peter seinen Kameraden und schlug ihm gegen die Schulter. Das sollte ihn wenigstens ein bisschen wachrütteln. "Bestens, danke.", antwortete Bob und versuchte sich von dem festen Schlag zu erholen. Langsam wachte auch Clara auf. "Wer ist da, Bob?" Clara kam aus dem kleinen Raum, rieb sich verschlafen über die Augen, ihre Schminke war verschmiert, ihre Haare standen ihr zu Berge und sie gähnte herzhaft. "Ach, ihr seid es bloß." "Wie siehst du denn aus?", fragte Justus seine Cousine. Clara unerhörte Justus einfach, rieb sich noch einmal die Augen, strich sich über die Haare und sah Peter an. "Wie haben dir unsere Ergebnisse gefallen?" Peter holte die gedruckten Formulare aus seiner Umhängetasche und faltete sie aus. "Es ist ein guter Ansatz. Jetzt kommen Justus und ich ins Spiel. Wir spionieren heute an Seattle Beach und an der Bank, da wurden sie, wie Bob herausgefunden hat, gestern gesehen." "Braucht ihr Equipment? Hier im Lager findet man alles, was man braucht." "Nein, wir nehmen unser Pulvergewehr, einen Dietrich und unsere Handys und Sensoren mit. Mehr brauchen wir nicht." Er warf ihr noch einen hoffnungsvollen Blick zu, dann ging er wie Justus aus der Tür. "Ach Peter!", rief Clara ihm noch hinterher. Peter drehte sich um und sah sie lächelnd an. "Pass auf dich auf!" "Ich versuch's.", sagte Peter zum Abschluss, zwinkerte ihr zu und lief Justus nach. Bob streckte seinen Kopf aus der Tür und sagte: "Was war das denn?" Clara erschreckte sich, da sie vergaß, dass Bob ja auch noch da war. Sie ignorierte ihn und packte ihren Koffer zusammen und verschwand. Dasselbe tat auch Bob.
    Clara schlief bis tief in den Nachmittag. Plötzlich bekam sie einen Anruf. "Clara, wir haben den USB-stick. Wir treffen uns gegen achtzehn Uhr an der Fabrik.", sagte Peter. "Peter, woher hast du meine Nummer?" "Es ist nicht mein Handy. Ich hab kein Handy mehr seit vorgestern. Ich telefoniere von Justus' Handy." Dann legte er auf. Es war halb sechs. Clara schwang sich unter die Dusche, aß, packte einen Rucksack und ging zur Fabrik. Die Tür war nicht abgeschlossen. Justus und Peter standen allein in der Fabrik und betrachteten den USB-Stick. "Wo ist Bob?", fragte Clara die beiden Jungs. "Er hat Grippe. Meint seine Mum. In Wirklichkeit konnte er sich bestimmt vor Müdigkeit kaum noch halten und ist einfach umgekippt. Seine Mum ist da immer etwas 'übervorsorglich'", erklärte Justus. "Also kommt er heute Nacht nicht?", fragte Clara traurig. Justus schüttelte den Kopf und ging nach oben. Er schloss den USB-stick an und überließ Clara den Platz. "Du kommst klar?", fragte er als er die Treppen nach unten stieg. Clara nickte und machte sich an die Arbeit. Dabei hatte sie ganz vergessen, dass sie nicht alleine war. Peter hatte neben ihr Platz gefunden. "Wie läuft's eigentlich so, zwischen dir und Bob?", fragte er neugierig. Clara schloss kurz die Augen, widmete sich dann Peter. "Gut schätze ich." Doch Peter blieb hartnäckig. "Seid ihr euch, naja, näher gekommen?" Das brachte Clara total aus der Fassung. Sie stand auf und lief durch den 16 Quadratmeter großen Raum. Das sah Peter als deutliches Zeichen. "Habt ihr euch geküsst?" Da blieb ihr die Luft weg. "Ich weiß nicht, ob ich dir trauen kann, Peter." Peter stand ebenfalls auf und hielt beide Hände in die Luft "Großes Detektiv-Ehrenwort!" Clara setzte sich wieder. "Fast.", sagte sie. "Ich war so kurz davor." "Was hielt dich auf?" "Meine Angst. Es gibt bereits ein Mädchen in seinem leben, stimmt's?" Peter nickte. Mit einem traurigen Blick wandte sie sich wieder der Arbeit. "Ich würde dich nie verletzen.", sagte Peter plötzlich. Als Clara ihn verwirrt ansah, musste er grinsen. Es war ein ehrliches Grinsen. Dann merkte sie, wie er langsam mir seinem Stuhl angerollt kam, immer näher auf sie zu. Dabei grinste er die ganze Zeit. Teils glücklich, teils traurig. Dann waren sie sich nicht mal mehr zehn Zentimeter auseinander. Sie legte ihre Arme um seine schultern und er küsste sie einfach. Als gäbe es keinen passenderen Zeitpunkt. Nach dem Kuss waren beide etwas verblüfft. Wer hätte gedacht, das Peter und Clara sich jemals küssen würden? Peter räusperte sich. Clara wurde rot. Und dann, klopfte es an der Tür. Peter stand auf und schaute nach, und zu seiner großen Überraschung war es Bob, der geklopft hat. "Ich dachte, du hättest Fieber!", sagte Peter erschrocken. "Hatte ich nicht. Meine Mum wollte mich nur nicht nachts raus und so erzählte sie Justus, ich hätte die Grippe." Dann sah er zu Clara, die mit rotem Gesicht enttäuscht zu Boden sah. "Und was habt ihr zwei hübschen so alleine hier getrieben?" Clara sah Bob mit gezwungenem Lächeln an. Peter lächelte ebenfalls. "Alles klar.", sagte Bob und zog mit einem grinsen seine Augenbraue hoch. "Bitte erzähl nichts Justus.", bat Clara ihn. "Er wird mich wieder nach Hause schicken." "Keine sorge.", sagte Bob mit einer flinken Handbewegung. "Mein Mund ist verschlossen." "Das haben wir letztes Jahr zu spüren bekommen, erinnerst du dich noch an die Begegnung mit dem Sheriff? Ich bin mir seitdem nicht mehr so sicher, ob dein Mund wirklich verschlossen ist.", meldete sich Peter misstrauisch zu Wort. Clara warf ihm einen Blick zu, der ihm sagte, er solle endlich still sein. So setzte sich Peter einfach neben sie. "Wie weit seid ihr mit den Ermittlungen?", lenkte Bob vom Thema ab. "Ich hab nun alle Beweismaterialien zusammen.", erklärte Clara. "Oder fehlt noch was?" "Soweit Ich weiß, nicht. Fällt dir noch was ein, Bob?", teilte Peter mit. "Ich hab meinen Job gemacht. Jetzt liegt es an Justus zu entscheiden, wie wir fortfahren.", sagte Bob, als die Tür ein zweites Mal aufging. "Ich bin dafür, dass wir zur Polizei gehen.", sagte Justus, nachdem er im Viereck stand. "Wir haben all das Material, das wir benötigen, den Rest wir der Polizei." "Wann sollen wir gehen?", fragte Bob. "Am besten morgen früh. Geht nach Hause, schlaft euch aus. Ihr habt super gearbeitet! Komm Clara, pack deine Tasche!", sagte Justus. Ohne das er etwas bemerkte, machte Peter Handzeichen für Clara, sie solle lieber mit ihm mitkommen, als mit Justus. "Geh du doch einfach schon mal vor. Wir treffen uns nachher bei dir.", protestierte Clara. Justus nickte verärgert und ging aus der Tür. Bob folgte ihm. "So und was machen wir heute noch?", fragte Peter grinsend, als er Bob die Tür zumachen hörte. Clara antwortete nicht, sondern nahm ihn bei der Hand und verließ die Fabrik. Natürlich schloss sie die Türen vorher ab. Immer noch hielten sie sich an den Händen. Sie schlenderten durch die Gegend, bis sie an Seattle Beach vorbei kamen. Dort setzten sie sich auf die Steine. Sie Sonne war schon längst untergegangen. Trotzdem sah man das Meer. "Wunderschön, nicht?", fragte Clara, nachdem sie lange Zeit schwieg. "Ja.", antwortete Peter, der nicht das Meer, sondern Clara beobachtete. "Erinnerst du dich noch an damals, als du das erste mal allein mit Bob warst, und ihr solche Angst hattet, weil ihr dachtet, es würde jemand einbrechen?" Clara war verwirrt. "Woher weist du davon?" "Weil ich derjenige war, vor dem ihr Angst hattet. Ich bin durch's Toilettenfenster geklettert." "Warum?" "Um dich zu treffen. Doch dann wurde ich auf einmal ängstlich und verschwand wieder." Daraufhin verpasste Clara ihm einen Schlag. "Weist du eigentlich was für eine Scheißangst ich hatte?" "Das tut mir leid. Das wollte ich nicht.", sagte Peter verlegen. Clara schüttelte den Kopf. "Idiot." Dann sprang er von den Steinen, stellte sich vor sie und küsste sie. "Bin ich jetzt immer noch ein Idiot?", fragte Peter lachend. Clara sprang ebenfalls von den Steinen. "Manche Dinge kann man nicht ändern." Peter sah auf seine Armbanduhr. Es war kurz vor vier am Morgen. "Ich bring dich jetzt besser nach Hause, sonst bekommt Justus noch einen Anfall." Und so gingen sie zu Justus' Haus. Vor der Tür nahm er sie zum Abschied in den arm und gab ihr einen Kuss. "Bis nachher.", sagte er, ließ sie los und ging seiner Wege. "Ach Peter!", rief sie ihm noch nach. "Pass auf dich auf." Wie beim letzten Mal zwinkerte er ihr zu und sagte: "Ich Versuch's."
    Am Morgen trafen sich die drei Detektive am Polizeiamt. "Wo ist Clara?", fragte Bob. "Die schläft noch. Sie kommt später nach. Ist wohl gestern spät geworden, oder, Peter?", erklärte Justus und sah Peter skeptisch an. Peter lief rot an und brachte kein Wort heraus. Sie öffneten gerade die Tür vom Polizeiamt, als Clara angerannt kam. Sie hüpfte, weil sie ansonsten ihrem Schuh verloren hätte, die Haare waren ungekämmt und die sah ziemlich verschlafen aus. "Wartet, so etwas wichtiges will ich nicht verpassen!", rief sie den drei Jungs hinterher.
    Die Polizei übernahm den Fall. Die Verbrecher sollten innerhalb der nächsten Zeit festgenommen werden. Natürlich erhielten die Detektive eine Belohnung: 500€. Das war anfangs viel Geld für die Vier, doch als das Geld dann aufgeteilt wurde, war es dann doch weniger.
    Der nächste Tag war der Abschied von Clara. Sie sollte zurück nach Hause, da sie ihren Job getan hatte und die Ferien fast vorbei waren. Am Abend zuvor saß sie allein am Strand und schluchzte. Da kam Justus und nahm seine Cousine in den arm. Er konnte sie gut durchschauen. "Wenn du es genau wissen willst, diese Caroline hat sich nicht ein einziges Mal bei Bob gemeldet." Daraufhin hörte sie auf zu weinen und schaute ihren Cousin entsetzt an. "Woher wusstest du..?" "Es war anfangs nicht einfach, aber ich habe gemerkt, wie du ihn ansahst. Mit so viel Sehnsucht hast du noch nie Peter angesehen. Bob war für dich unerreichbar, also nahmst du Peter, um Bob eifersüchtig zu machen. Du wolltest nie, dass Peter sich in dich verliebt, er war immer für dich da, er hat dir zugehört. Bob würde das niemals verstehen. Doch Bob war nicht blind. Er sah, was Peter für dich empfand, also hielt er Abstand von euch. Du hast dir ein Eigentor geschossen, Clara." Wieder begann sie zu weinen. "Es ist alles zu spät." "Nein, ist es nicht. Geh zu ihm, klär die Sache auf! Es ist noch nicht zu spät!"Clara stand auf, und rannte los. Doch sie war keineswegs auf der suche nach Bob's Haus, sondern sie lief in Justus' Haus, um ihren Koffer zu packen. Sie wollte so schnell wie möglich weg von Bob, weg von Justus und erst recht weg von Peter! Aber irgendwie ist sie auf ihrem Koffer eingeschlafen. Sie erwachte, als Justus sie unsanft weckte. "Beeil dich, dein Zug fährt in einer Stunde!" Clara war ruckartig hellwach, frühstückte ein bisschen, sprang unter die Dusche und packte zu Ende. Dann schrieb sie Peter, er und Bob sollten zum Bahnhof kommen und sich verabschieden. Als Justus und Clara den Bahnhof erreichten, waren Peter und Bob schon längst dort und hielten Abschiedsgeschenke bereit. Clara sah, dass Peter ein paar Blumen bereithielt und Bob eine kleine Schatulle. Hoch erfreut rannte Clara aus dem Auto und umarmte ihre beiden Freunde. "Ihr müsst mir doch nichts schenken!", sagte sie freudig. "In zwei Minuten fährt dein Zug!", drängte Justus und breitet die arme aus, um seiner Cousine 'Lebewohl' zu sagen. Sie drückte ihn einmal kräftig, und sagte ihm, er würde ihn gerne die nächsten Ferien wieder besuchen. Justus war damit einverstanden, und gab Peter und Bob ein Zeichen, dass er im Auto auf sie wartete. Missmutig ging Clara zu Peter, der ihr die Blumen entgegenhielt. "Ich werde dich nie vergessen, Peter.", sagte sie und versuchte, nicht rot anzulaufen. "Ich dich auch nicht.", antwortete Peter, nachdem ihm die Blumen abgenommen wurden. Dann umarmten sie einander. Um es sich nicht noch schwerer zu machen, stieg Peter zu Justus ins Auto. Nun wandte Clara sich an Bob. Er war etwas rot um die Ohren und wollte sein Geschenk unbedingt loswerden. "Wirst du mich auch nicht vergessen?", fragte Clara leise. Bob antwortete darauf nicht, sondern übergab ihr nur die Schatulle. "Du darfst sie erst während der Fahrt öffnen, sonst bringt es Unglück." Die Schatulle war rot mit goldenen und silbernen Applikationen. Clara lächelte, näherte sich Bob und gab ihm einen langen Kuss. Es sollte kein Abschied für immer sein, denn sie versprachen einander, sich jeden Tag zu schreiben und sich so schnell es geht wiederzusehen. Sie schrieb ihm noch blitzschnell ihre Nummer auf seinen arm, küsste ihn auf die Wange und stieg in den Zug. Völlig überrascht stolperte Bob ins Auto. "Das hat dich ganz schön erwischt, Bob!", sagte Justus, als er bemerkte, wir zufrieden und glücklich Bob war. "Wenn ihr nur wüsstet, war sich in der Schatulle befindet." "Was befindet sich denn in der Schatulle, Bob?", fragte Peter neugierig. "Das wird für immer ein Geheimnis zwischen mir und Clara bleiben.", sagte Bob und machte ein Zeichen, dass er jetzt nichts mehr sagen wollte.
    Währenddessen saß Clara im fahrenden Zug. Die halbe Fahrt über starrte sie nur auf die Schatulle. Irgendwann hielt sie es nicht mehr aus und sie machte es vorsichtig auf. In ihr befand sich ein kleiner Stein vom Seattle Beach in Form eines Herzens. Daneben lag eine Kette, die, wenn sie wollte, sie mit dem Stein kombinieren konnte. Unter den Dingen lag ein Zettel: "Ich habe dem Stein an dem Tag gefunden, als ich dich zum ersten mal traf. Ich trug ihn immer bei mir, Tag und Nacht. Also schenk ich dir mein Herz, als Zeichen, dass es uns immer verbindet. Man sieht sich immer zweimal im Leben. Für immer dein, Bob."

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