Avatars Welt mal anders: Die Legende des Blitzritters (Prolog) Im Schatten der Schwarzen Pyramide

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8 Kapitel - 5.624 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2014-07-01 - Entwickelt am: - 1.609 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier kommen wir nun zu meiner FF von Avatar.

In dieser Geschichte handelt es sich um einen Blitzbändiger namens Asuron, der eines Tages auf Avatar Aang trifft und ihm das Blitzbändigen beibringen wird.

Jedoch ist sein vorheriger Weg von Dunkelheit und Schmerz gepflastert. In dieser Geschichte erlebt ihr, wie er dem Dunklen Pfad verfällt und später nach Vergebung für seine Verbrechen sucht.
Doch bevor es mit der Geschichte losgeht, erlebt im Prolog, wie Asuron sich zu der Dunkelheit zuwandte.

Diese Geschichte findet vier Jahre, bevor Avatar Aang aus dem Eis erwacht, statt, und geht von dort aus immer weiter.

Viel Spaß

1
Die Nacht des Silbernen Mondes

Ein silberner Vollmond wanderte über die Blitznation, ein kleines aber mächtiges Reich weit im Norden des Erdkönigreiches, als ein neues Leben erwachte. In einem kleinen Haus in dem tiefen Vierteln der Reichen und Mächtigen vollbrachte eine Frau das Wunder des Lebens.
Doch ein dunkler Schatten legte sich über die Geburt. Die Mutter spürte, dass etwas Böses auf dem Weg zu ihr war. Unaufhaltsam kam es näher. Es war nun keine Zeit mehr. Sie legte ihre Rüstung wieder an, nahm das Neugeborenes an sich und öffnete die Tür von ihrem Schlafgemach.
Vor ihr erschien eine enge Vertraute, die seit vielen Jahren kannte und schätzte, auch wenn sie ihren Mann überhaupt nicht mochte.
Ursa, die Ehefrau des Feuerlords, reiste in die Blitznation, um ihrer Freundin bei der Geburt beizustehen. Als sie die Tür aufriss, vollgepanzert und das Baby in dem Arm, erschrak Ursa.
„Seera, was hast du vor?“, fragte sie. „Du solltest dich ausruhen. Du bist noch zu schwach von der Geburt.“
„Das geht nicht“, keuchte Seera. „Er ist hierher unterwegs. Bitte, du muss meinen Sohn in Sicherheit bringen.“
„Was? Aber ich kann doch nicht…“
„Doch, du kannst! Bitte, nimm ihn mit.“ Ursa warf einen traurigen Blick auf das schlafende Baby. „Zieh ihn groß, so wie du deine Kinder großziehst. Bitte, ich flehe dich an.“
Ursa hat noch nie eine solche Angst bei Seera gesehen. Sie war immer eine starke Kriegerin gewesen, die viele Jahre in der Armee der Blitznation gedient hat. Leider starb ihr Mann bei einem Angriff durch die Blitzfürsts kurz nach dem Anfang der Schwangerschaft. Und ihre Familie hat diese Verbindung nie akzeptiert. Ursa wusste zwar nicht, ob ihr Mann ihn jemals als seinen Sohn akzeptieren würde, aber auf keinen Fall ließ sie Seera in Stich.
Sie nahm das Baby in den Arm. Noch ein letztes Mal gab Seera ihren Sohn einen Kuss auf die Stirn.
„Sein Name lautet Asuron“, flüsterte Seera. „Und nun geht, schnell!“
Ursa wollte noch etwas sagen, aber Seera unterbrach sie mit einer Geste. Es war keine Zeit mehr für eine Verabschiedung. Sie verlor keine Zeit mehr und verschwand mit dem Kind. Erleichtert atmete Seera auf. Sie keuchte schwer, als wäre sie eine alte Frau. Die Geburt setzte ihr immer noch zu, aber sie durfte sich nicht ausruhen. Noch nicht.
Plötzlich sprang die Tür auf! Ein grauhaariger alter Mann in einem blauen Gewand mit Umhang erschien vor ihr. Seine blauen Augen starrten Seera direkt an. So finster hat sie ihn noch nie gesehen, nicht einmal als er ihre Mutter umbrachte. War es pure Angst oder der endlose Hass, der ihn antrieb? Sie wusste es nicht.
„Wo ist er?“, grollte der Mann. „Sag es mir! Sofort!“
Seera dachte nicht daran. Stattdessen schleuderte sie Blitze auf den Mann! Aber keiner der Blitzschläge konnte ihm etwas anhaben, als hätte er einen unsichtbaren Mantel an, der ihn vor allen Schaden bewahrte. Die Strapazen der letzten Stunden machten sich noch bemerkbar. Ihre Angriffe reichten nicht aus. Der alte Mann lachte nur.
„War das alles?“
Rote Blitze schossen aus seinen Händen und erfassten Seera. Ihr ganzer Körper wurde durchgebrannt wie ein Hähnchen. Sie schrie wie am Spieß. Als er die Blitze wieder verstummen ließ, sackte sie auf den Knien zusammen. Sie hob ihren Kopf und sah ihren Hals zwischen zwei Schwerter wieder, die sich wie eine Schere um ihren Kopf legte. Enttäuscht starrte sie den alten Mann an.
„Zum letzten Mal“, wiederholte er bedrohlich. „Wo ist er?“
„Wenn du ihn unbedingt finden willst, … dann finde ihn doch selbst… Vater.“
Voller Zorn schlug ihr Vater zu! Als der Kopf seiner Tochter von den Schultern glitt, empfand er nichts, außer maßloser Wut. Wo war nur dieses Kind abgeblieben?
Sie musste es jemanden gegeben haben, den sie vertraute. Er musste ihn finden! Dann traf es ihn wie einen Blitz.
„Verdammt!“

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