Wenn Schatten dich lieben...Teil 2

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1 Kapitel - 3.486 Wörter - Erstellt von: Velve - Aktualisiert am: 2014-07-01 - Entwickelt am: - 1.736 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ich hoffe, dass es euch gefällt, wenn nicht, ich würde mich über Tipps oder Verbesserungsvorschläge freuen. Erst einmal viel Spaß beim Lesen und sagt mir wie ihr es fandet.

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    Saya ließ sich zu Boden sinken, ihr wurde immer etwas schwindelig, nachdem sie in das Bewusstsein von jemanden so widerstandsfähigen gedrängt hatte
    Saya ließ sich zu Boden sinken, ihr wurde immer etwas schwindelig, nachdem sie in das Bewusstsein von jemanden so widerstandsfähigen gedrängt hatte. Itachi Uchiha war selbst Bewusstlos nicht schwach, sondern hatte ihr einen gewissen Widerstand geleistet. Widerwillen musste Saya lächeln, sie respektierte seine innere Stärke. Es würde noch eine lange Nacht werden, Zeit ein paar Pläne zu schmieden und diese in die Wege zu leiten. Zum einen wollte sie sich ein Bild von Konoha und Sasuke Uchiha machen und dann wären ja da noch die Pläne ihres Vaters, die es zu vereiteln galt, nicht das es sie wirklich interessierte, aber sie würde ihrem Vater den Tag versauen, in jeder weise die sich ergab. Dann wäre da noch die Krankheit und die beginnende Blindheit, die Itachi hatte. Normalerweise waren ihr andere Personen und deren Schicksal egal, aber er war, wenn auch nur vorübergehend, ihr Besitz. Und was ihr gehörte, schützte sie, sie würde also seinen Körper stärken und dann eine Möglichkeit finden müssen, ihn zu heilen. Tief in Gedanken versunken verbrachte sie die längste Zeit der Nacht, ihr weiteres Vorgehen durch zu gehen. Als das erste Rot des Morgens am Himmel erschien, stand sie auf und rief ihren Gefährten, einen Fuchsyokai. Eine Pfeife rauchend erschien Tomoe vor ihr. Er war atemberaubend schön, arrogant und ein Zyniker wie kein anderer. "Ich hatte gerade einen wirklich guten Sake und weibliche Gesellschaft. Hätte es nicht noch warten können?"sein Blick fiel auf die beiden auf den Boden liegenden Gestalten. "Ach, schau an. . . sieht so aus als hättest du selbst ein wenig "Gesellschaft" genossen. "Saya blieb vor ihm stehen und küsste ihn kurz auf den Mund. Der Yokai verstummte erstaunt"Tomoe, ich habe jetzt gerade keine Lust mich mit deinen Weibergeschichten auseinander zu setzen. Ich möchte dich bitten etwas für mich zu überprüfen und dich dann in 3Wochen im Feuerreich mit mir zu treffen. "flüsterte sie ihm zu, die beiden Akasuki würden in ein paar Minuten erwachen und sie hatte keine Zeit zu verlieren. Sie reichte ihm eine Schriftrolle"darauf stehen alle Informationen, die du brauchst und bevor du ungnädig wirst. . . . ich würde mich sehr erkenntlich zeigen für den Gefallen"schloss sie einen zweideutigen Lächeln. Tomoe schaute von der Schriftrolle zu seiner Kleinen, fies lächelnd streckte er eine Hand aus und strich ihr mit seinen Krallen ein paar Strähnen aus dem Gesicht, neigte den Kopf und verschwand. Jetzt gab es nur noch eins für Saya zu tun, bevor sie ihrer Wege ging. Sie drehte sich zu den Akasuki um und begegnete den Blick von Itachi, er war gerade wach geworden und auch Kisame schien sich langsam zu regen. Sie streckte ihre Hand aus und legte sie direkt über seinem Herzen auf seine Brust. Itachi folgte ihren Bewegungen mit seinem Blick, zu mehr war er noch nicht im Stande. Ein grünlicher Schimmer umgab Saya`s Hand, als sie ihr Stärkungsjutsu wirkte. Sie stabilisierte erst sein Herz und machte dann mit seinen Kreislauf weiter. Als letztes hob sie ihre Hand zu seiner Stirn und begegnete seinen Blick mit ihren eigenen Sharingan. Erstaunt weiteten sich seine Augen. Der ewige Kopfschmerz ließ augenblicklich nach und es fühlte sich an, als wurde ein schweres Gewicht von seiner Brust genommen. "Das hält eine Weile, ich hab momentan nicht die Mittel oder die Zeit dich vollständig zu heilen. Ich bitte dich, unsere Begegnung nicht zu erwähnen und jetzt verabschiede ich mich. "Saya griff über ihn hinweg nach der geheimen Schriftrolle ihrer Mutter und legte sie Itachi in die Hand"Bis wir einander wiedersehen, pass auf dich auf. . . Bruder"Ihre Stimme klang kühl und doch so rauchig wie ein warmes Lagerfeuer, Saya zog die Kapuze ihres schwarzen Mantels über ihr Monscheinblondes Haar. Ein warmer leichter Wind wehte über den Hügel und dann war sie verschwunden. Unter lautem stöhnen richtete Kisame auf und sah sich wachsam um, dann kam er rüber zu Itachi, der sich inzwischen aufgerichtet hatte und auf die Schriftrolle blickte. "Man, ich fühle mich als wäre eine ganze Büffelherde über mich gerannt, dieser Schatten hat ganze Arbeit geleistet. Ist das die besagte Schriftrolle?" neugierig kam Kisame noch näher. "Man hat sie uns überlassen, wir sollten zurück" wortkarg wie immer kam Itachi's Antwort. Was nicht hieß, dass er nicht über die junge Frau mit dem Bluterbe der Uchiha nachdachte. Sein Blick wanderte wie von selbst zu seinen linken Handrücken, zu dem inzwischen verblassenden schwarzen Stern. Ohne weiter Zeit zu verschwenden machten die beiden sich auf den Weg zurück zum Hauptquartier.

    Saya war unterdessen auf den Weg ins Feuerreich. Sie entschied sich in einer der größeren Dörfer halt zu machen und ihre Vorräte aufzustocken, auch andere Kleidung würde nicht schaden. Nachdem sie ihre Einkäufe in ihrem Hotelzimmer auf das Bett geworfen hatte, betrat sie das Bad und stieg unter die Dusche um den Schmutz der letzten Woche abzuspülen. Sie liebte das Gefühl von Wasser auf ihrer Haut, sauber und in ein Handtuch gehüllt stand sie schließlich vor dem Spiegel. Sie hatte das Aussehen ihrer Mutter geerbt, die Cremefarbene Haut, ihre Mitternachtsblauen Augen und ihre von Natur aus kirschroten Lippen. Auch ihr Körperbau war dem ihrer Mutter ähnlich sie war zwar schlank, hatte aber weibliche Kurven an den richtigen Stellen, Tomoe pflegte zu sagen, dass sie, sollte sie jemals Geld benötigen, im Rotlichtviertel ein Vermögen machen könnte. Sie selber machte sich nichts aus Äußerlichkeiten, sie waren manchmal nützlich, mehr aber auch nicht. Schließlich trug sie ein wenig Maskara und Kajal auf, um ihre Augen zu betonen. Nachdem sie ihre Haare getrocknet hatte, fielen sie ihr in sanften Wellen über den Rücken. Sie hatte sich für eine Haremshose in dunkelblau und ein bauch- und schulterfreies Top, damit sie an ihre Schattenrunen kam, wenn es nötig sein sollte. Durch das offene Fenster hörte sie die Stimmen aus dem Nachbarzimmer, die wie leise Hintergrundmusik für sie waren, ihre Sinne waren geschärft, sie hatte schließlich nicht umsonst Jahre in absoluter Dunkelheit trainiert. Es hatte sie zu der Konoichi gemacht, die sie nun war-präzise, genau und ohne überflüssige Bewegungen. Als das Gespräch im Nebenzimmer auf Orochimaru und seinem momentanen Aufenthaltsort kam, würde sie hellhörig. Das würde ja einfacher werden, als gedacht. Mit einem Anhaltspunkt würde sie schneller finden was sie suchte. Sie würde sich im Bau der Schlange nach weiteren Informationen umsehen, sie die perfekte Spionin, ihre Schatten verbargen ihre Anwesenheit und ihr Chakra vor allen anderen, war eben eine Taktikerin, es konnte nie schaden möglichst viele Optionen zu haben. Sie würde in der Nacht abreisen, bis dahin könnte sie sich ein wenig Schlaf.
    Der Wald war sehr dicht und jeder andere hätte um diese Uhrzeit Schwierigkeiten gehabt vorwärts zu kommen. Auch war das Versteckt sehr gut verborgen, sie war begeistert, vielleicht sollte sie der Schlange, bevor sie wieder ging, einen Besuch abstatten und ein Lob aussprechen? Nicht selten langweilten sie die Vorsichtsmaßnahmen und vermeintliche Fallen, da wusste sie etwas Mühe und Herausforderung, zu schätzen. Sie war so gespannt, was sie im Inneren erwarten würde, das ihre Augen regelrecht funkelten. Eingehüllt in Schatten betrat sie das Versteck, es war von Vorteil für sie, das es hier so wenig Licht gab, viel zu einfach, aber wer rechnete schon damit, das ihm mal Schatten zum Verhängnis werden könnte. . . Ohne irgendein Geräusch oder eine Luftbewegung zu hinterlassen lief sie durch die Gänge, an einer Kreuzung blieb sie stehen und wartete. Das Chakra was sich näherte füllte sich für sie, wie das eines Mediziners an und dann waren seine Schritte zu hören. Er ging an ihr vorbei und murmelte etwas von einer Liste, die er noch durchsehen müsse. Bingo! Nach dem Aussehen zu urteilen war das gerade Kabuto, die rechte Hand der Schlange. Das hieß wohl auch, dass sein Boss nicht weit sein konnte. Sie würde sich also nach getaner Arbeit bei ihrem unfreiwilligen Gastgeber bedanken und verabschieden. Kabuto war vor einer Tür stehen geblieben und schloss sie gerade auf, als Saya ein kaltes Chakra weiter hinten den Gang entlang spürte, es war irgendwie vertraut und doch wieder nicht, dem würde sie auch noch nachgehen müssen, ihre Neugier trieb sie dazu. Vorerst waren die Informationen wichtiger für sie, spielen konnte sie später noch. Also huschte sie hinter Kabuto in das Büro und wartete darauf, dass er es wieder verließ, damit sie ihren eigenen Nachforschungen nachgehen konnte. Allzu lange musste sie darauf nicht warten, als er ging, schloss er die Tür wieder ab. Jetzt konnte sie sich ungestört diesen Schätzen von Wissen und Informationen widmen, die hier so freizügig rumlagen. Stunden später hatte sie alles gelesen, was es hier gab und fügte die Informationen ihrem eigenem im Kopf gespeichertem Wissen hinzu. Wieder ein paar Puzzleteile mehr, die an ihren Platz fielen, mit denen die Tomoe besorgen sollte, würde es ein Gesamtbild abgeben. Doch nun würde sie sich dem Vergnügen widmen, das dieses kalte Chakra versprach. Es befand sich nicht mehr am Ende des Gangs, also musste der Besitzer sein Zimmer dort haben. Saya schloss ihre Augen und konzentrierte sich darauf, dieses kalte Chakra zu finden. Sie nahm Kabuto war, eine Menge schwacher Chakren, nachdem was man so hörte, wohl die Versuchskaninchen Orochimaru`s, die Schlange selbst und dann hatte sie es gefunden, er oder sie schien zu trainieren. Ihr Verstand fertigte mit den gesammelten Info`s eine Karte des Schlangenbau`s, so dass sie keine Schwierigkeiten haben würde, sich hier zurecht zu finden. Ihr Verstand arbeitete so, dass sie ohne sich darauf zu konzentrieren, jedes Chakra sozusagen im Auge behielt. Dann machte sie sich auf den Weg, floss unter der Tür durch, um auf der anderen Seite wieder feste Gestalt anzunehmen. Dieses Chakra zog sie regelrecht an und sie fragte sich, ob es anders herum wohl genauso wäre, wenn sie nicht mehr in Schatten gehüllt und vor der Welt verborgen wäre. Ein Junge, nein eigentlich ein junger Mann schickte gerade das Blitzelement durch sein Katana, um danach eine Strohpuppe zu zerlegen. Noch ein Uchiha, das musste dann wohl der kleine Bruder sein. Warum dieses Chakra sich so vertraut und doch wieder nicht anfühlte, stellte sie vor ein Rätsel. Nicht nur sein Chakra wirkte anziehend, zu mindestens für sie, sondern objektiv betrachtet war er selbst auch was für`s Auge. Während sie ihm unbemerkt beim Training zu sah, bemerkte sie, dass er zwar wirklich gut war, aber zuviel Chakra für seine Jutsu`s verbrauchte. Der Uchiha machte gerade eine kleine Pause, als Saya beschloss jetzt genug gesehen zu haben. Sie stellte sich in die Mitte der Halle und ließ ihre Schatten sich weit genug zurückziehen, damit sie körperlich zu sehen war, ihr Chakra hielt sie weiterhin verborgen. Das kalte Chakra verriet ihr, dass Sasuke Uchiha sie nun sehen konnte. Er selbst gab sich eher gelassen und hätte sie nicht so ein Gespür für sein Chakra, hätte sie ihm vielleicht abgekauft, dass es total normal war, wenn eine junge Frau so einfach aus dem Nichts vor ihm erschien. "Du störst mein Training, wer bist du?"Sasuke klang wirklich gelangweilt. Saya`s Mundwinkel zuckten"Ich weiß, ich sehe dir schließlich schon eine Weile zu"Sasuke wurde wachsam, schließlich hatte er sie bis gerade eben nicht wahrgenommen. "Ich dachte, du möchtest vielleicht etwas Anspruchsvolleres als Gegner. Und bevor ich gehe, möchte ich noch etwas Spaß haben. Du scheinst dafür der richtige Mann zu sein"lockte sie ihn. Sie war wirklich schon zu lange mit Tomoe unterwegs, dass sie seine Doppeldeutigkeit übernahm. Wieder einmal traf sie der Blick eines Sharingan, Sasuke schien sie einschätzen zu wollen. Ein leichtes Prickeln rieselte ihr den Rücken runter, dann würde sie eben den Anfang machen. In einen Bruchteil einer Sekunde stand sie dicht vor ihm und griff ihn an. Er konnte gerade so ausweichen, aber Saya ließ nicht locker, er war schnell, sie allerdings noch schneller. So ging es eine weile, bis Saya merkte, dass jemand auf den Weg zu ihnen war. Ihr Blick wanderte über seine Schulter zur Tür und wieder zu ihm. Mit einem letzten Angriff zog sie ihm die Beine weg und setzte sich rittlings auf ihn, seine Arme hielt sie über seinen Kopf fest. Er versuchte zwar sich loszureißen, aber Saya hatte ihn längst mit Schattenfesseln fixiert. Dadurch kam ihr Gesicht seinem sehr nah. "Schade, meine Zeit ist um. Du bekommst gleich Besuch von Kabuto und ich dürfte nun mal gar nicht hier sein"Saya lächelte verschlagen. Sasuke bemerkte, das sie nicht ein bisschen außer Atem war, ganz anders als er selbst und die Art wie sie auf ihm saß und ihn so nah kam, ließ sein Herz ein paar Schläge schneller schlagen. Sie hatte ihn doch glatt die Sprache verschlagen, das ging ja mal gar nicht, er war schließlich ein Uchiha!"Runter von mir. . . "schaffte er geradeso heraus zubringen. Saya kam ihm noch näher bis sie seine Lippen fast berührte "Du bist wirklich gut, noch besser wenn du weniger Chakra für deine Jutsu`s verbrauchen würdest. Dein Chakra macht mich wirklich an unter anderen Umständen würde ich dem auf den Grund gehen wollen. "ihre Stimme war noch rauchiger geworden, als sie das flüsterte. Sasuke`s Herz schlug noch schneller, sein Chakra machte sie an und sie machte ihn an, das war ihm noch nie passiert. Dabei legte sie es gar nicht darauf an, verführerisch zu sein, trotz ihrer rauchigen Stimme blieb sie sachlich. Nachdem sie ihn auf die Wange geküsst hatte, stand sie auf und entfernte sich ein paar Schritte, ehe sie ihn von den Schattenfesseln befreite. "Wer bist du?"mehr als ein paar Worte schien Sasuke momentan nicht über die Lippen zubringen, er war von der Frau wieder Willen fasziniert. Selbst sein Körper schien sich nicht bewegen zu wollen, gerade jetzt wo er sie hätte packen können, da sie zu Tür blickte. Ihr Blick kehrte zu Sasuke zurück"Saya"war alles was sie sagte, bevor sie sich scheinbar in Luft auflöste. Sasuke sah sich um, er konnte sie trotz seines Sharingan nicht warnehmen, wie machte sie das und war sie überhaupt noch hier in der Halle? Viel mehr verwirrte ihn noch die Tatsache, das sie ihn interessierte. Normalerweise waren die Mädels hinter ihm her, diese Saya hatte zwar geflirtet, doch glaubte er nicht, dass sie es bewusst oder gewollt getan hatte. Sie war sogar schneller als er und hatte keine einzige unnötige Bewegung gemacht und die Art wie sie kämpfte hatte ihn irgendwie an Shikamaru erinnert, auch wenn der ständig genervte Trottel nicht mal annähernd so gut war, wie sie. Es war gerade mal eine halbe Minute vergangen als Kabuto wirklich zur Tür herein kam, um Sasuke auszurichten, dass Orochimaru mich sehen wollte. Noch etwas was ihm aufgefallen war, sie konnte scheinbar auf große Distanz Chakra wahrnehmen, ohne Zweifel war er an ihr Interessiert.

    Saya lehnte sich gegen eine der Säulen in der Halle, schloss die Augen und ließ ihren Atem entweichen. Sasuke Uchiha und sein Chakra hatten sie viel zu sehr aufgewühlt, sonst hätte sie niemals so etwas eindeutig Zweideutiges gesagt. Auch wenn sie gelernt hatte äußerlich die Ruhe selbst zu sein, brodelte innerlich eine Menge Temperament. Als sie sich wieder vollkommen unter Kontrolle hatte, folgte sie den Beiden zu Orochimaru. Es wurde Zeit sich zu verabschieden und so wie sie die Schlange einschätzte, würde es einen Kampf geben. Alles andere wäre auch zu Langweilig, sie fragte sich, ob die beiden vor ihr sich wohl auch beteiligen würden, fast hoffte sie es. Die falsche Schlange wollte scheinbar über den Trainingsfortschritts seines Schülers bescheid wissen, als sie gerade darüber nachdachte, wo in der Nähe eine heiße Quelle sein könnte, Tomoe würde es schon wissen. Erstaunt stellte sie fest, dass Sasuke sie gar nicht erwähnte. Ahh, er war wohl alles andere als ein Schoßhündchen, na wenn die Schlange sich da mal nicht zu viel versprach. Saya war näher getreten und konnte der Versuchung nicht wieder stehen Sasuke über die Wage zu streichen. Er zuckte leicht, doch ansonsten ließ er sich nicht anmerken, dass er nun wusste, dass sie da war. Sie ging an ihm vorbei, setzte sich auf den Thron, auf den zuvor Orochimaru gesessen hatte und befahl ihren Schatten sich vollständig zurück zuziehen. Sasuke`s Augen weiteten sich als er ihr Chakra endlich spüren konnte und auch Orochimaru und Kabuto fuhren herum, sahen die kalt lächelnde, vollkommen entspannte junge Frau, die mit überschlagendem Beinen bequem auf dem Thron saß. "Endlich lernen wir uns mal kennen, alte Schlangenhaut!"Saya`s Stimme klirrte nur so vor Kälte und Verachtung, "Deine Sicherheitsmaßnahmen sind zwar besser als viele andere, die ich erlebt habe, aber immernoch unter aller Sau. Ich dachte, gerade du würdest es mir ein bisschen schwerer machen an deine Geheimnisse zu kommen. Ich bin schwer enttäuscht und zu allem Überfluss wär ich hier einfach so rausspaziert. "Saya legte ihren Kopf schief und stützte ihn mit einer Hand ab. Sie sah so dermaßen gelangweilt und enttäuscht aus, dass die Drei ihr gegenüber sie sprachlos anstarrten. "Da musste ich mich einfach persönlich verabschieden, schließlich hast du einen Ruf zu verlieren" mit einem Achselzucken erhob sie sich und wollte gehen. Die alte Schlange erwachte endlich aus ihrer Starre und stellte sich Saya in den Weg" Wirklich freundlich dich noch zu verabschieden, du wirst nur leider nicht gehen, was wäre ich für ein Gastgeber, wenn ich das zuließe?"und schon griff er an. Aber damit hatte sie ja gerechnet, sie war vorbereitet und konterte jeden seiner Angriffe spielend. Jetzt da Sasuke ihr Chakra warnehmen konnte, merkte er sofort, dass sie nicht mal mit voller Stärke kämpfte und trotzdem Orochimaru mehr als ebenbürtig war. Ihr Chakra war finster aber nicht kalt, eher feurig und es schien ihn zu locken, merkwürdig. . . inzwischen beteiligte sich auch Kabuto an dem Kampf und immer noch hatte sie die Oberhand, sie schien regelrecht zu tanzen, nach einer dunkelen und absolut tödlichen Melodie, die nur sie zu hören schien. Selbst Sasuke fühlte den Sog, er wollte gegen sie antreten oder vielmehr mit ihr tanzen, den ihm war klar, dass sie den Takt bestimmte. Es ging einiges zu Bruch, sowohl Kabuto als auch Orochimaru hatten etliche Wunden, während Saya nur leichte Schrammen aufwies. Sasuke war noch am besten dran, auch wenn klar war das der Kampf gleich vorbei sein würde und er ihn ebenso wenig gewinnen würde. Dann war es soweit, Saya sprang zurück und machte ein paar Fingerzeichen, das ganze war so schnell, dass Uchiha selbst mit seinen Sharingan nicht ein Handzeichen erkennen konnte. Und schon schossen glühend rote Blitze über ihre Haut, leckten an ihr, man hatte das Gefühl im einer Lavahöhle zu sein, als sie los ließ und ihre Blitze ihre Gegner ausschaltete. Überall dort wo der Blitz den Stein berührt hatte, war alles geschmolzen und doch hatte er weder Kabuto, Orochimaru noch Sasuke verbrannt, jedenfalls äußerlich. Der Angriff hatte dem Chakra gegolten, es versenkt und vorübergehend unbrauchbar gemacht. Mit einem "Danke für die Gastfreundschaft" und einem weiterem ironisch-kalten Lächeln ging sie ihrer Wege.

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1402948974
Wenn Schatten dich lieben...Teil 2
Wenn Schatten dich lieben...Teil 2
Ich hoffe, dass es euch gefällt, wenn nicht, ich würde mich über Tipps oder Verbesserungsvorschläge freuen. Erst einmal viel Spaß beim Lesen und sagt mir wie ihr es fandet.
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2014-06-16
407D
Naruto

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