Teachers daughter Teil 10

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8 Kapitel - 7.342 Wörter - Erstellt von: Mysterygirl - Aktualisiert am: 2014-06-15 - Entwickelt am: - 5.328 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Dumbledore ist tot, Snape Schulleiter. Bei Bill und Fleurs Hochzeit wird Maja gefangen genommen, von Snape wird sie in einen Keller gesperrt und muss einen Pakt mit Voldemort eingehen. Haben ihre Freunde sie etwa vergessen?

1
Majas Sicht

Als wir am Bahnhof King's Cross ankamen, wartete meine Mutter schon auf mich. Mit einer Umarmung verabschiedete ich mich von Ron und Hermine, Harry bekam von mir ein schnelles Winken. Ich wollte nur noch weg und einfach das ganze Jahr vergessen. Kaum war ich bei meiner Mutter angekommen, schloss sie mich in meine Arme und drückte mich fest an sich: „ Maja-Maus. Wie schön, dass du wieder da bist!“ Ich guckte sie komisch an. Irgendetwas stimmt da doch nicht! Mit hochgezogener Augenbraue beobachtete ich sie, während wir zum Flughafen fuhren, um wieder nach Schweden zu kommen. Der lange Flug verlief Schweigsam und ich wusste, dass etwas vorgefallen war, worüber sie hier nicht sprechen wollte. Als wir zu Hause in Lund ankamen, hatte meine Mutter Tränen in den Augen. Irritiert schaute ich sie an und setzte mich neben sie aufs Sofa: „ Mama, was ist passiert?“ mit glasigen Augen schaute sie mich an und begann zu flüstern: „ Er hat Schluss gemacht!“
Natürlich tat mir meine Mutter leid, dass sie ihre große Liebe verloren hatte, doch insgeheim freute ich mich. „Oh, das tut mir leid. Er war eh ein Arsch…“ Fragend schaute sie mich an: „ Was ist in Hogwarts geschehen, Maja? Als Severus das letzte Mal hier war hat er gesagt, dass du ihn wahrscheinlich nie wieder sehen willst!“ Kühl antwortete ich: „ Ja, da hat er wohl Recht. Er hat alle getäuscht Mama. Er ist ein eiskalter Mörder!“ plötzlich fing ich an zu weinen: „ Und ich musste den Mord, den er begannen hat mich ansehen.“ Schluchzend vergrub ich mein Gesicht in meinen Händen: „ Er hat einfach Dumbledore, den Direktor umgebracht, dann ist er abgehauen!“
Mama war leichenblass geworden: „ Er hat was?“ „Er hat gemordet!“ Schluchzte ich ein weiteres Mal. Meine Mutter brach ebenfalls weinend auf dem Sofa zusammen: „ Nein, das kann er nicht getan haben, er DARF es einfach nicht getan haben. Maja lüg mich nicht an!“ Auf einmal brüllte sie voll auf mich ein. Erschrocken zuckte ich zurück und brüllte ebenfalls: „ Tu ich nicht. Ich denk mir sowas doch nicht aus, was denkst du von mir? Ich habe alles verloren Mama, alles! Meinen Freund, meinen Vater und die Sicherheit in der Schule. Ohne Dumbledore werden die Todesser in die Schule eindringen und dann werde ich sogar sterben können. Das denke ich mir doch nicht aus.“ Wütend sprang ich vom Sofa auf und rannte in mein Zimmer. Dort ließ ich mich schluchzend aufs Bett fallen und schloss die Augen. Verzweifelt ballte ich meine Hände zu Fäusten und schlug auf die Matratze: Warum war das alles nur passiert? Plötzlich fiel mein Blick auf meinen Nachtschrank. Dort lag ein Briefumschlag, auf den mit hellgrüner Tinte mein Name geschrieben wurde. Kurz ließ ich meinen Blick auf die Buchstaben fallen, dann wendete ich mich ab. Ich hatte die Schrift von Snape erkannt und lesen wollte ich seine Briefe nicht! Doch plötzlich, fast automatisch griff ich doch nach dem Umschlag und riss ihn auf. Ich fing an zu lesen:

Maja,
Ich weiß was du jetzt von mir halten musst und ich verstehe, dass du nie wieder mit mir reden möchtest. Ich verlasse euch zu eurem Schutz und möchte dich nur noch um eine Sache bitten: Mache die Schule weiter. Ich kann für nichts garantieren, solltest du es nicht tun. Du trägst bis zu deinem 17. Geburtstag die Spur auf dir, zaubere davor nicht außerhalb der Schule. Wir werden uns wiedersehen und dann werde ich dir alles erklären.
S. Snape

Was bei Merlins Bart war denn das gewesen? Wollte er mir drohen? Warum unterschrieb er so förmlich? Wütend zerriss ich das Stück Pergament und pfefferte es in den Mülleimer.

Die nächsten Tage sprach ich mit meiner Mutter nicht mehr als das Nötigste. Zum Glück kam oft Peter, der meine Mutter wieder aufbauen wollte. Ich hingegen war nur noch ein nervliches Frack. Ich hatte meine Mutter überzeugen können, dass ich zu Bill und Fleurs Hochzeit durfte, jedoch sollte ich direkt nach der Trauung heim apparieren. An einem schönen Samstag, eine Woche vor der Trauung, fuhr ich mit dem Bus in die Stadt und suchte mir ein schönes Kleid, das ich anziehen konnte. Ich steuerte meinen Lieblingsladen an und fand auch ziemlich schnell ein marineblaues Kleid, dass an der Hüfte mit einem glitzernden Band bestickt wurde. Dazu kaufte ich noch schwarze Ballerinas und für meine Haare eine schwarze Blume, die man mit einer Klammer befestigen konnte. Für Bill und Fleur bestellte ich in einem Blumenladen noch einen schönen Strauß Blumen, ich wollte nicht mit leeren Händen ankommen. Dass ich noch nicht volljährig war, war für mich sehr problematisch. Der Orden des Phönix, der mit seinem Leuten Harry schützte, würde sich doch nicht für meine Sicherheit einsetzten, wo mein Vater doch ein eiskalter Mörder war. Ich sah an jeder Ecke irgendwelche Todesser, ich konnte nicht mehr schlafen und mit meiner Mutter konnte ich auch nicht mehr reden.

Ein paar Tage vor der Trauung klingelte plötzlich das Telefon. Ich rannte aus meinem Zimmer zum Telefon und nahm ab: „ Maja Lindberg am Apparat!“ „Majaaaa.“ „Mine!“ Ich war noch nie so erleichtert, meine ABF zu hören: „ Wie geht es dir?“ Meine beste Freundin antwortete hastig: „ Oh, mir geht es gut. Wie geht es dir?“ „Es geht!“ „Maja, ich wollte es dir eigentlich nicht sagen, aber es muss sein, ich kann‘s dir nicht weiter verschweigen … Snape ist Schulleiter!“ „WAS?“ ich brüllte regelrecht in den Hörer rein und ich merkte, wie ich immer wütender wurde: „ Warum DER? Das ist Dumbledores Mörder!“ „Ja, ich weiß, aber die Todesser nehmen die Schule ein. Wir sind da nicht mehr sicher. Wir müssen die Horkruxe suchen, es führt kein Weg mehr dran vorbei!“ „Gut Mine, aber ich kann nicht helfen. Ich komme hier doch nicht weg. Und außerdem will mich Harry nicht dabei haben und ihr doch sicher auch nicht!“ Stille am anderen Ende der Leitung, dann folgte Empörung: „ Was denkst du von mir? Ich will dich dabei haben, du bist meine aller beste Freundin und du kannst doch nichts für deinen Vater. Außerdem will dich der Orden aus Lund holen!“ Nun war ich sichtlich verwirrt: „ Der Orden will mich aus Lund holen?“ „Na sicher, du kommst doch zur Hochzeit. Und Maja… du kannst danach doch nicht mehr nach Hause zurück. Es ist zu gefährlich!“ „Was? Warum ist es hier gefährlich. Mine, das ist mein ZU HAUSE! Vielleicht sterbe ich dieses Schuljahr, hast du darüber schon einmal nachgedacht? Ich kann meine Mutter doch nicht alleine lassen, Snape hat sie verlassen, sie zerbricht daran.“ „Maja ich muss Schluss machen, der Orden kommt bald. Du musst an deine Familie denken… Sie schützen!“ Sie legte auf und ich stand verloren in der Diele rum. Leise fing ich an zu weinen. Natürlich hatte Mine Recht, ich konnte nicht mehr heim. Und wenn meine Mutter wirklich noch an mir hang, war sie ein gefundenes Fressen für die Todesser. Langsam lief ich in mein Zimmer hoch und suchte mein Zauberspruchbuch, dann griff ich nach meinem Zauberstab und schlug das Buch auf. Ich musste meine Mutter schützen! Ich schlug das Inhaltsverzeichnis auf und suchte nach einem bestimmten Zauber. Mit einem Finger fuhr ich über die Einträge, dann sah ich ihn. Glücklich fing ich an zu murmeln: „ Obliviate Zauber, löscht teilweise Erinnerungen, kann jedoch auch auf alle Erinnerungen angewendet werden.“ Ich beschloss, den Zauber gegen meine Mutter anzuwenden, ich wollte, dass sie vergaß, wer ich war. Vielleicht konnte ich ihr nach dem Krieg die Erinnerungen irgendwie zurückgeben. Wenn der Krieg nie enden würde, würde ich auch nie meine Mutter wieder sehen. Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken, als ich daran dachte. Plötzlich riss mich die Stimme meiner Mum aus meinen Gedanken: „ Maja, kommst du bitte zum Abendessen?“ „Ich komme Mum!“ mit traurigem Gesichtsausdruck lief ich die Stufen zum Esszimmer runter und setzte mich an den Tisch. Still begannen wir mit dem Essen.

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