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Naruto: Shadow Ice Teil 6

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4 Kapitel - 4.783 Wörter - Erstellt von: Ahri - Aktualisiert am: 2014-06-15 - Entwickelt am: - 1.586 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Kapitel 22: Ohne Team unterwegs

*3 Jahre später*
Es waren bereits drei Jahre vergangen, was mich wunderte war, dass sie so schnell vorüber gingen. Die Ausbildung hatte ich sehr genossen und nun war sie vorbei. Tsunade hatte mir alles beigebracht, was sie wusste und noch immer hatte ich einen großen Wissensdurst. Ich wollte noch so viel mehr über die Medizin erfahren. Vor einigen Jahren hatte ich mich kein Stück dafür interessiert. Damals wollte ich nur kämpfen. Immer mitten drin sein, doch jetzt hatte es sich geändert. Zwar liebte ich es noch immer zu kämpfen, aber auch als Iryonin mochte ich es zu arbeiten. Ich half viel im Krankenhaus mit, denn es fielen immer welche aus, die ich solange ersetzen konnte, bis diese wieder da waren. Nicht nur meine medizinischen Kenntnisse hatte ich erweitert, sondern auch mein kämpferisches. Ich konnte perfekt mit meinem Stab umgehen und auch mein Kekkei Genkai hatte ich voll und ganz gemeistert. Ich konnte das Wasser nun zu Nebel machen, aber so richtig im Kampf verwenden konnte ich es nicht. Mein Schatteneis kam bei jedem Kampf zum Einsatz, es war mein ständiger Begleiter. Mein vertrauter Geist war ein süßer Fuchs. Und was Akatsuki anging, sie hatten es aufgegeben mich in ihre Gewalt zu bringen, worüber ich mehr als nur erleichtert war. Endlich hatte ich meine Ruhe und brauchte keine Angst vor einer Entführung ihrerseits zu haben.

Ich war auf dem Weg zum Hokagen. Endlich würde ich wieder eine Mission bekommen. Wie sehr ich mich danach gesehnt hatte welche zu erfüllen. Seit drei Wochen hatte ich keine mehr bekommen! Das hatte mich anfangs echt sauer gemacht, aber ich hatte mich daran gewöhnt und im Krankenhaus so lange ausgeholfen. Ich klopfte an der Tür und trat herein. Tsunade saß hinter ihrem Schreibtisch. Die Ellenbogen auf den Tisch gestützt und die Hände ineinander verschränkt. Den Kopf hatte sie leicht gesenkt und an ihren Händen gelehnt. Die Tür fiel ins Schloss und Tsunade hob interessiert ihren Kopf.
„Akira“, bemerkte sie und ihre Miene erhellte sich zugleich. „Schön, dass du ihr bist. Ich habe eine Mission für dich.“
„Na endlich“, atmete ich erleichtert aus.
Sie musste lachen und fuhr fort: „Hier in der Nähe wurde eine kleine Gruppe von Nukenins entdeckt. Ich möchte, dass du sie unschädlich machst. Aber sei vorsichtig, es könnten sich um Shinobis auf dem Rang eines Jonins handeln. Alles klar soweit?“
„Ja. Wo ist mein Team?“, fragte ich unsicher nach.
Wieder ertönte ein Lachen, das von Tsunade ausging „Wer hat denn gesagt, dass dir ein Team zur Seite gestellt wird? Du wirst die Mission alleine ausführen. Du kannst das. Du bist die beste Kunoichi in deinem Alter, hier im Dorf. Ich zähle auf dich und ich weiß, dass du es schaffen wirst“, erklärte sie mir. Völlig überrascht von ihren Worten, brachte ich kein Wort heraus. „Ich bin wirklich am Überlegen dich zum Jonin zu ernennen, aber nur wenn du erfolgreich von der Mission zurückkommst, was ich natürlich hoffe“, gab sie preis, was zur Folge hatte, dass meine Kinnlade hinunter klappte. Tsunade sah mich erfreut an und meinte dann ernst: „Geh, bevor die Typen wieder verschwinden.“ Ich nickte und verließ den Hokagenturm. Auf dem schnellsten Wege machte ich mich auf den Weg nach Hause und holte meine Sachen.

Zu Hause traf ich auf Kurenai und erzählte ihr, während ich meine Sachen packte, von Tsunades Überlegung mich zum Jonin zu ernennen. Meine Ziehmutter war total begeistert und lobte mich. Sie war so stolz auf mich. Sie wünschte mir noch viel Glück für meine Mission und schon hatte ich das Dorf verlassen.
Ich lief durch den kompletten Wald, jedoch war es nicht nur einmal. Ich musste ganze drei Mal den scheiß Wald durchforsten, bis ich auf die „kleine“ Gruppe traf. Die war alles andere als klein. Was bei Tsunade wohl klein hieß? Doch nicht etwa knapp zwölf Shinobis oder doch? Diese Frau mit ihrer Logik manchmal. Mit einem Jutsu schickte ich eine gigantische Wasserwelle auf die Lichtung, auf der die Gruppe Rast machte. Es dauerte keine zwei Sekunden, als auch schon die vollständige Lichtung Unterwasser war. Erschrocken schrien sie auf und waren im nächsten Moment vom Schatteneis umgeben. Ich sprang auf die vereiste, kahle Stelle in mitten des Waldes und brachte alle um. Daraufhin löste ich das Eis auf und das schattenhaft aussehende Wasser vermischte sich mit dem Blut und floss durch die Bäume ab.
„Keine schlechte Leistung für ein Mädchen in deinem Alter“, ertönte eine Stimme hinter mir. Ich drehte mich um und ein Mann mittleren Alters kam auf mich zu und klatschte in seine Hände. „Beeindruckend. So jung und so hübsch. Zudem hast du meine Truppe, in nicht mehr als 15 Sekunden, niedergemetzelt. Zu Schade, dass dein magisches Eis nicht bei mir wirkt“, jetzt lachte er boshaft. Skeptisch zog ich eine Augenbraue hoch. Der Mann blieb stehen und stellte sich kampfbereit hin. „Los komm. Du hast einen Auftrag zu erfüllen“, auffordernd sah er mir in die Augen.

Wenn er mir so kam, konnte er gerne einen Kampf haben. Die Wiese war noch feucht von dem Wasser, was mir die Anwendung meines Erbes zu gute kam. Ich aktivierte mein Kekkei Genkai und wirbelte das Wasser vom Boden auf. Ich ließ es auf den Mann preschen, der keine Anstalt machte auszuweichen. Tja ist dann wohl sein Pech. Es traf ihn und ich setzte mein Schatteneis ein, denn ich glaubte ihm nicht, dass es keine Wirkung auf ihn hatte, aber zugleich kam das Gefühl in mir hoch, dass mich jemand beobachtete, worum ich mich jedoch nicht weiter kümmerte. Mein Kontrahent war von Eis umhüllt.
„Ich habe dir doch gesagt, dass es bei mir nicht wirkt“, tadelte er und im nächsten Moment schmolz das Eis und er war bewegungsfähig. Ich stutzte. Er hatte mich nicht verarscht. „Kleines, wie du sehen kannst, beherrsch auch ich das Schatteneis“, er streckte mir seinen Arm entgegen und ich erkannte die schwarze Narbe. Er rannte auf mich los und verwickelte mich in einen Taijutsukampf. Immer wieder verpassten wir uns Tritte und Schläge. Keinem von uns gelang es dem anderen Schaden zu zufügen. Doch es ergab sich eine Gelegenheit, die ich nutzte und ihn gegen nächsten Baum zu befördern. Ich rannte sofort hinterher und zückte meinen Kampfstab, den ich zur Sense transformierte. Ich holte aus, um ihm den Todesstoß zu verpassen, doch anstatt ihn zu töten, gelang es mir nur seinen Unterarm, auf dem die Narbe sich befand, abzuschlagen. Vor Schmerz schrie er auf, dennoch gab er den Kampf nicht auf. Das Blut quoll regelrecht aus seinem Armstummel. Dieser Anblick rief einen Kotzreiz in mir hervor. Ihm gelang es zu kontern und nun saß ich tief in der Patsche. Er nagelte mich mit Kunais an dem Baum fest. Das war mein Ende. Ich schloss die Augen und wartete auf meinen Todesstoß, doch blieb dieser aus...

Kommentare (5)

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anja (56680)
vor 949 Tagen
toll toll weiter MEHR
Akaya (59127)
vor 1078 Tagen
Ich finde die Geschichte echt toll^^!
tenchi (98659)
vor 1215 Tagen
die geschichte gefällt mir
Hino Kuraiko (95411)
vor 1224 Tagen
Ich bin ein richtiger Fan von Shadow Ice ;D!
bzw ich hab dir eine E-mail geschrieben, also eine längere Kritik! Eben wie versprochen!
glg Hino
Kyubay (68775)
vor 1243 Tagen
Die Story ist auch super freu mich auf den nächsten Teil
Gruß Kyuba