Someday love will find you

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2 Kapitel - 3.232 Wörter - Erstellt von: Guren - Aktualisiert am: 2014-06-15 - Entwickelt am: - 2.011 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Lana Collins die Siegerin der 71. Hungerspiele bestreitet nun die 75. Hungerspiele! Welche Verbündete hat sie? Wer sind ihre Feinde? Und wird sie die Spiele überstehen? Und wem wird sie ihr Herz schenken?

    1
    Wann immer es Licht gibt in dieser Welt, gibt es auch Schatten. Solange es das Konzept des Gewinners gibt, muss es auch Verlierer geben Der Egoistische Wunsch Frieden zu schaffen verursacht Kriege und Hass und wird geboren um die Liebsten zu schützen

    Es ist genau vier Jahre her, als ich Siegerin der 71. Hungerspiele wurde.
    Auch wenn es schon eine längere Zeit her ist, habe ich dauernd noch Albträume oder werde auf irgendeine Art und Weise an die Spiele zurück erinnert.
    Vor den Spielen, war ich ein fröhliches, aufgestelltes und temperamentvolles Mädchen.
    Obwohl ich ein Waisenkind war, hatte ich Menschen die mir wichtigen waren und denen ich etwas bedeutete, sie machten mein Leben vollkommen.
    Ich war glücklich, mit dem was ich hatte und mit meinen besten Freunden Donato, Alano und Fenja.
    Hier dürfte man erwähnen dass Donato nicht nur einer meiner besten Freunden war, ich liebte ihn.
    Wir waren zwei Jahre zusammen als die 71. Hungerspiele kamen…
    Seit diesen Spielen ist nichts mehr so wie es war…

    Emotionslos schaue ich aus dem Fenster des fahrenden Zuges.
    Zu erst war ich geschockt, dass ich wieder gezogen wurde und noch einmal in die Arena muss… doch mittlerweile mache ich mir nicht mehr viele Gedanken darüber.
    Ich habe niemand mehr, für den es sich zu Leben lohnt… warum sollte ich mir dann noch Gedanken machen was passieren wird?

    Nach langer Fahrt sind wir endlich im Kapitol angekommen.
    Mein Distriktpartner Salim und ich werden in unsere Suite gebracht wo wir unsere Zeit bis zu den Spielen verbringen werden.
    Obwohl er aus meinem Distrikt ist, misstraue ich ihm dennoch.
    Ich kenne ihn nicht wirklich gut, doch über ihn sagen kann ich schon einiges.
    Salim ist ein großer Junge mit edlen Zügen, hohen Wangenknochen und länglichen, schrägstehenden Augen welche eine Farbe zwischen dunkel Grün und Schwarz haben.
    Er hat dunkelbraunes Haar welches er sich immer zurück kämmt.
    Zudem ist er ziemlich arrogant und wählerisch vor allem bei Mädchen wobei ich das nicht verstehen kann, immerhin sind wir nicht in Distrikt 1 oder 2.
    Wir sind eines der ärmeren Distrikte und trotzdem führt er sich auf als wäre er etwas Besseres.
    Trotzdem ist er ein sehr guter Kämpfer und kann hervorragend mit dem Schwert und dem Dolch umgehen.

    Am nächsten Morgen sind wir schon früh aufgestanden um wie die anderen Tribute zu trainieren.
    Ich versuche möglichst einen Abstand zu den anderen Tributen zu haben und vermeide jeden Blickkontakt.
    Salim hingegen sucht sich bereits Verbündete und steuert direkt zu den Karrieros zu.
    So ein Vollidiot! Die werden uns gleich als erstes töten und überhaupt wer traut denen schon?
    Kopfschüttelnd versuche ich mich im Bogenschiessen zu verbessern… ich kann eigentlich überhaupt nicht gut mit Waffen umgehen.
    Die 71. Hungerspiele gewann ich nur durch meine Schnelligkeit und wegen meiner guten Ausdauer.
    „Du musst deine Beine präziser hinstellen.“ Höre ich eine weibliche Stimme hinter mir sagen.
    Ich dreh mich zu ihr um und sehe sie emotionslos an.
    Katniss Everdeen… wer sollte den Umgang mit dem Bogen besser beherrschen als sie?
    Ich drehe mich wieder um und befolge ihren Tipp.
    Konzentriert ziele ich auf den Angreifer und ehe ich mich versah, zerbröckelte er zu Boden.
    Langsam senke ich den Bogen… bestimmt war das einfach nur Anfängerglück.
    „Danke.“ Sage ich und sehe etwas irritiert zu Boden.
    Sie lächelt mich an und meint: „Du scheinst Talent zu haben.“
    Ich nicke leicht und geh ohne weiteres an ihr vorbei ehe ich meinen Namen rufen höre.
    Es ist der Junge aus Distrikt 1… wie hiess er noch gleich? Ich glaube Gloss oder so?
    Ich blicke um mich, Salim ist nirgends zu sehen.
    Inzwischen ist Gloss auf mich zu gekommen und steht nun vor mir.
    Beunruhigt sehe ich ihn an: „Was willst du?“
    Er grinst mich an und sagt: „Du bist Lana stimmst?“
    „Was hat das dich zu interessieren?“ knurre ich.
    Unsere Unterhaltung wird inzwischen von den anderen Tributen beobachtet.
    Schon klar, was will einer aus Distrikt 1 von einer wie mir… ich entferne mich von ihm doch er folgt mir.
    „Ach sag bloss, du erinnerst dich nicht daran.“ Beginnt er mit einer etwas lauteren Stimme als vorher. „Vor genau vier Jahren in den 71. Hungerspielen. Ein blonder Junge in deinem Alter aus Distrikt 1 stand dir gegenüber. Zuvor hatte er dein Leben gerettet, wieso auch immer… und dann im nächsten Moment ohne auch nur mit den Wimpern zu zucken hast du ihm ein Dolch in den Bauch gerammt!“
    Ich stoppte… vor mir sehe ich den Moment, in dem ich den Jungen aus Distrikt 1 getötet hatte.
    Meine Knie sind ganz weich geworden und ich wünsche mir nur, dass das alles ein Ende hat!
    Wie gelähmt und unfähig etwas zu tun stehe ich da und nehme die laute Stimme von Gloss und den Rest um mich herum gar nicht mehr wahr.
    Doch plötzlich werde ich an eine kalte Wand gedrückt.
    Mit einem Mal erblicke ich wieder alles, es ist Gloss der mich fest an die Wand drückt und mich an der Kehle festhält so dass ich kaum noch Luft bekomme.
    „Erinnerst du dich! Er war mein kleiner Bruder und du hast ihn umgebracht!“ brüllt er immer wieder in mein Ohr, bis er endlich von mir los gerissen wird.
    Erstarrt sinke ich zu Boden… und werde sogleich wieder von zwei Personen aufgehoben.
    Es ist Katniss und ihr Distriktpartner Peeta.
    „Warum helft ihr mir?“ frage ich leise mit einer heiseren Stimme.
    Aber ehe sie antworten konnten, war Salim und unser Mentor bereits bei mir und führten mich aus der Arena.
    Im Zimmer angekommen legte ich mich sofort hin und wollte einfach alles und jeden ausblenden.
    Der nächste Tag.
    Heute steht das Interview mit Caesar Flickerman an.
    Ich bin aufgeregt, denn ich hab keine Ahnung was er mich Fragen wird und ob ich zu jeder Frage eine passende Antwort geben kann.
    Aber ich habe nicht lange Zeit mir darüber Sorgen zu machen, denn schon wird mein Name aufgerufen und mit einem kräftigen Applaus werde ich empfangen.
    Ich setze mich elegant auf den Stuhl neben Caesar.
    „Nun meine liebe Lana, wir haben uns ja schon so lange nicht mehr gesehen. Wie geht es dir eigentlich?“ erwartungsvoll sieht er mich an.
    Was für eine unnötige Frage. Wenn interessiert es schon wie es einem geht?
    „Mir geht's gut danke.“ Antworte ich kühl.
    Auch wenn ich mit diesem Ton keine Sponsoren bekommen werde… verstelle ich mich nicht wie andere hier.
    Nach einigen anderen unnötigen Fragen die ich ganz locker beantworten konnte, sieht mich Caesar unerwartet ganz ernst an.
    „Lana wir alle waren zu tiefst betroffen als wir dich gesehen haben wie du versucht hast damals deinen Distriktpartner vergebens wiederzubeleben. Ich kann dir sagen, sogar ich habe geweint. Wie sehr vermisst du ihn?“ will er wissen.
    Ich stocke und presse die Augen zusammen…
    Es dauert ein Moment bis ich fähig bin zu antworten: „Wissen sie Caesar… vielleicht dauert es nicht mehr lange und ich kann ihn wieder sehen.“
    „Wie traurige aber wahre Worte… meine Damen und Herren Lana Collins!“

    Der Countdown für die Spiele läuft!

    2
    Der Tod eines geliebten Menschen

    Fünf, vier, drei, zwei, eins, null!
    Ich hole tief Luft und tauche in das Wasser… schnell schwimme ich auf das Füllhorn zu.
    Mit Schwung stütze ich mich auf dem Felsen ab und steige aus dem Wasser.
    Nun ist schnell rennen angesagt, doch für mich ein Kinderspiel.
    Egal was für ein Terrain, ob gerade und flach oder steinig und hügelig für mich kein Problem.
    Ich renne so schnell ich kann und halte Ausschau nach einem Bogen und einem Dolch.
    Plötzlich werde ich auf die Seite gestossen und knalle unsanft gegen das Füllhorn.
    Rasch greife ich nach dem Dolch und will zum Angriff starten als ich Finnick Odair vor mir erkenne.
    Er mustert mich und sieht den Dolch in meiner Hand: „Danke fürs Retten Finnick. Sonst hättest du jetzt bereits ins Gras gebissen. Aber schon okay, du musst dich ja nicht entschuldigen.“
    Irritiert gucke ich ihn an… gerettet? Klar… er will den Helden spielen…
    Kopfschüttelnd nehme ich mir noch einen Bogen und halte Ausschau nach Salim.
    Wo steckt er nur?
    „Salim?“ rufe ich einmal laut.
    Er würde mich doch nie zurück lassen… auch wenn wir uns nicht sonderlich gut kannten, sowas würde doch kein Distriktpartner tun…
    „Salim wo bist du?“ rufe ich noch einmal, während ich mich umsehe.
    Die Karrieros scheinen nicht mehr da zu sein was auch gut ist… trotzdem ist mir nicht ganz wohl dabei.
    Schliesslich ist Salim ein guter Kämpfer und lässt sich nicht so leicht besiegen… aber ich kann ihn nirgends sehen.
    Trotzdem entscheide ich mich dazu ohne ihn durch den Dschungel zu gehen, als sich mir Finnick, Katniss und Peeta in den Weg stellen.
    Missbilligend beäuge ich die drei: „Lasst mich durch oder tötet mich gleich.“
    „Wo willst du hin?“ will Katniss wissen.
    „Ich suche Salim was denn sonst? Bestimmt ist er schon im Dschungel und wartet auf mich.“ Antworte ich ihr.
    Sie lässt mich durch, doch als ich an ihr vorbei bin, erklingt Finnicks Stimme: „Du musst ihn nicht mehr suchen!“
    Ich verdrehe die Augen und drehe mich zu ihnen um.
    „Wieso muss ich ihn nicht mehr suchen?“ Frage ich scharf.
    Meine goldbraunen Augen funkeln ihn fordernd an.
    „Weil er… er ist…“ beginnt er stotternd.
    „Was!“ hacke ich nach. Schliesslich verschwendet er meine Zeit.
    „Er ist tot.“ Sagt er schliesslich leise.
    Tot? Was redet er da für ein Stuss? Das hätte ich mitbekommen.
    Unerwartet kommt er auf mich zu, packt mich an den Schultern und sieht mir fest in die Augen.
    Ich versinke in seinen wunderschönen meergrünen Augen, welche tief in meine goldbraunen Augen sehen.
    „Lana… Salim ist tot. Er wurde von einem Karriero angegriffen… es ging alles ziemlich schnell.“ Spricht er ruhig und ziemlich ernst.
    Kurz darauf schliesst er mich in seine Arme, doch ehe das passieren kann habe ich ihn von mir weg gedrückt.
    „Salim ist nicht tot… nein.“ Sage ich etwas lauter mit zitternder Stimme.
    Ich beginne zu toben. Das kann niemals sein! Nein!
    Ich hasse das… dieser Schmerz. Es gibt nichts Schlimmeres als den Tod einer geliebten Person zu akzeptieren müssen.
    Auch wenn ich ihn nicht besonders mochte, er ist aus meinem Distrikt und war mir gegenüber eigentlich meist recht freundlich aufgetreten.
    Ich sinke auf die Knie… ist er wirklich tot? Was soll ich dann ohne ihn machen?
    So funktioniert unser Plan nicht mehr.
    Und diese vier hier? Sind sie vertrauenswürdig?
    Unerwartet spüre ich eine Hand auf meinen Schultern.
    Ich blicke auf und sehe in das Gesicht von Mags… ich hab gesehen wie sie sich für das Mädchen mit den roten Haaren freiwillig gemeldet hat.
    Will sie dass ich mit komme?
    Anschliessend bückt sich Katniss vor mich hin: „Lana komm mit uns… bitte.“
    Misstrauisch mustere ich sie… muss mir dann aber doch eingestehen dass ich lieber mit ihnen gehe. Wer weiss, vielleicht können sie meine Hilfe ja noch gebrauchen.

    Schnell laufen wir durch den Dschungel… tiefer und immer tiefer hinein.
    Das immer feucht tropische Klima macht uns zu schaffen… aber wir müssen vom Füllhorn weg, da sich die Karrieros dort am besten auskennen.
    Ich bemerke wie ich immer mehr Durst bekomme… obwohl wir schon bei nahe am äusseren Rand sein müssten, haben wir noch immer kein Süsswasser gefunden.
    Wie soll Mags das nur überstehen? Sie ist doch schon so alt und gebrechlich.
    Eigentlich müsste ich mir ja keine Sorgen um jemanden machen den ich nicht mal kenne aber so bin ich nun mal.
    Wir kämpfen uns weiter durch den dichten Urwald.
    Peeta voraus, gefolgt von Finnick der Mags trägt und anschliessend ich und Katniss, wobei Katniss jeder meiner Bewegungen zu folgen scheint.
    Wie heisst es so schön… vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
    Plötzlich, wie aus heiterem Himmel schreit Katniss neben mir auf: „Peeta nicht!“
    Unverzüglich blicke ich zu Peeta und erkenne dass er am Boden liegt und nicht mehr zu Atmen scheint.
    Katniss eilt zu ihm und beginnt bittere Tränen zu weinen.
    Finnick hingegen versucht Peeta wiederzubeleben.
    Als ich das Bild so vor mir sehe, kommen direkt wieder die schlimmen Erinnerungen zurück.

    Genauso war es in den 71. Hungerspielen… nur war da Blut… sehr viel Blut.
    Donato wurde von einer Schwertklinge ziemlich schwer verletzt.
    Ich kniete über ihm und versuchte mit allem was ich konnte ihm zu helfen

    *Flash back* 71. Hungerspiele
    Es regnete in Strömen… und es war ziemlich kühl geworden.
    Donato liegt unter mir und bewegt sich kaum noch… trotzdem sieht er mich mit seinem warmen Blick an.
    Ich presse meine Hände an die Stelle wo er am meisten Blut verliert.
    Doch es ist zu viel Blut… seine ganze Weste ist bereits damit eingetränkt.
    Auf einmal wird sein Puls langsamer und er kann kaum noch die Augen offen halten.
    „Halt durch Donato! Bestimmt bekommen wir bald ein Sponsorengeschenk.“ Sage ich zu ihm.
    „Lana… ich möchte noch nicht gehen… es gibt noch so…so vieles was ich mit dir erleben möchte…“ spricht er leise… und kraftlos.
    Bitte nicht… das darf nicht sein! Wieso er?
    Wir brauchen unbedingt Hilfe!
    „Donato nicht sprechen!“ sage ich etwas lauter.
    „Es ist so dunkel… ich will nicht bewusstlos werden…“ sagt er weiter und hustet dabei Blut.
    „Keine Sorge Donato… wir werden ein Sponsorengeschenk bekommen und dann wird alles wieder gut.“ Sage ich zu ihm.
    Doch die Hoffnung schwindet immer mehr…
    „Ja aber klar… da bin ich sicher.“ Erwidert er und schliesst dabei seine Augen.
    „Bitte nicht! Donato nein! Donatoo!“ schreie ich und beginne zu weinen. „Das darf nicht sein… das darf nicht sein… oh nein das werde ich nicht zu lassen! Atme! Atme!“
    Noch ein wenig öffnet er seine Augen und sieht mich an.
    „Du musst wieder aufwachen! Du darfst jetzt nicht bewusstlos sein! Wach auf! Wach auf!“ schreie ich mehr Mals.
    Aber vergebens… ich höre auf mit der Herzmassage und blicke einfach nur auf ihn herab.
    Ich will es leugnen… aber ich muss mir eingestehen… dass er nie mehr zu mir zurückkommen wird.
    Ich bin nicht mehr in der Lage irgendwas zu tun oder klar zu denken…
    Wer auch immer Donato getötete hat… der wird meinen Hass jetzt zu spüren bekommen!
    „Lana wo willst du hin?“ erklingt die Stimme von Liam… er kommt aus Distrikt 4 und ist unsere Verbündeter.
    „Ich werde denjenigen finden und zur Strecke bringen!“ keife ich und laufe los.
    Der tiefe Schmerz in meinem Herzen und der grosse Hass auf denjenigen der mir das angetan hat, gibt mir das Gefühl unsterblich zu sein.
    Ich setze alles daran dass diese Person dafür bezahlt!
    „Lana warte! Rache bringt doch auch nichts!“ meint Liam der neben mir läuft.
    „Doch es bringt was! Es bringt mir Gerechtigkeit.“ Antworte ich ihm stur.
    „Na und! Davon wird Donato auch nicht wieder lebendig.“ Brüllt der braunhaarige nun.
    Abrupt halte ich an…
    Er kommt langsam auf mich zu, sieht mich eindringlich an und sagt: „Wenn Rache Gerechtigkeit ist dann bringt Gerechtigkeit nur noch mehr Rache und wird so zu einem endlosen Kreislauf aus Hass.“
    Ich lasse mir seine Worte kurz durch den Kopf gehen: „Und wenn schon darauf scheisse ich!“
    Mit diesem Satz bin ich los gezogen und habe den Typen aus Distrikt 1 der Donato auf dem gewissen hat eiskalt umgebracht.

    *Flashback ende*

    „Lana!“ brüllt mich Finnick an und schüttelt mich heftig an den Schultern.
    Mit einem Schlag wird alles wieder klar ich zucke zusammen und blicke ihm in die Augen.
    „Finnick?“ das ist alles was ich in dem Moment hervor bringen kann.
    Auch wenn die Spiele von damals bereits vier Jahre her sind… kommt es mir vor als wäre es erst gestern vorgefallen.
    Ehe ich mich versah… hat er mich an sich gedrückt und umarmt mich.
    Es ist lange her… seit ich mich von einer männlichen Person so anfassen liess… aber in diesem Moment bin ich einfach nicht im Stande dazu mich zu wehren.
    Ist man in der Dunkelheit, wird Sie einen verschlingen, Möge das Licht erstrahlen… Finnick ist im Augenblick mein Licht und holt mich, wenn auch nur ein bisschen… aus diesem finsteren Loch.
    Als ich meine Gedanken wieder gesammelt habe… stosse ich Finnick leicht von mir weg.
    Er nimmt seine Arme von mir und fragt: „Ist alles okay?“
    Ich nicke nur und entferne mich etwas von der Gruppe und sitze an einen Baum und blicke in den Wald.
    Ich brauche den Moment einfach um mich wieder richtig zu sammeln.
    Als ich einmal kurz zur Seite schaue… bemerke ich, dass Finnick mich die ganze Zeit zu beobachten scheint.
    Ich erinnere mich noch an Donatos und meine erste Begegnung… schon damals war unser leben armselig.
    Ich fragte mich welchen Sinn das Leben hat… und kam zu dem Entschluss es gab keinen… bis ich ihn traf.
    „Vielleicht, aber nur vielleicht ist das Leben sinnlos. Aber wenn du dennoch lebst kannst du einige schöne Dinge finden. So wie du diese Blumen gefunden hast und so wie ich dich gefunden habe“ waren seine Worte an mich die alles verändert haben.
    Plötzlich bemerke ich dass Finnick schon eine ganze Weile neben mir zu sitzen scheint.
    Er sagt kein Wort und sieht wie ich einfach in den Wald.
    Doch er hält die Stille nicht mehr aus und fragt ernst: „Was ist damals passiert?“

Kommentare Seite 1 von 1
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izzy~ ( 93857 )
Abgeschickt vor 400 Tagen
Echt mega toller Anfang/ Geschichte!
Einfach geil!
callisto ( 71786 )
Abgeschickt vor 961 Tagen
Schnell weiter schreiben!!!! *-*
Wehe wenn nicht dann werd ich böse! ;)
chilli1709 ( 26868 )
Abgeschickt vor 1019 Tagen
Jaaaa schreib bitte weiter!!
Kätzchen ( 11753 )
Abgeschickt vor 1051 Tagen
Hamma geil schreib schnell weiter
Isabelle-Ariana ( 52157 )
Abgeschickt vor 1062 Tagen
Wow, voll cool. Bitte schreibe so schnell wie möglich weiter. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.