Mein Leben in Forks

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1 Kapitel - 2.002 Wörter - Erstellt von: ZoeyChevallier - Aktualisiert am: 2014-06-15 - Entwickelt am: - 3.639 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Victoria Moore, ist Bellas gleichaltrige Cousine, die bei ihrer Mutter, Charlies Schwester (fiktiv), in Forks lebt. Doch sie und Bella könnten nicht unterschiedlicher sein, dazu kommt das Alkoholproblem ihrer Mutter, wie ihr Leben verläuft und ob sie ihre Liebe findet werdet ihr im Laufe der Kapitel erfahren. Das ist meine erste Fan Fiction, über Kritik und Verbesserungsvorschläge würde ich mich freuen!:)

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    *Prolog* Es war nur ein kurzer Augenblick, in dem ich die Sternschnuppe sah. Sie flog über den Himmel, leuchtend und unvorstellbar schnell, als hätt
    *Prolog*

    Es war nur ein kurzer Augenblick, in dem ich die Sternschnuppe sah. Sie flog über den Himmel, leuchtend und unvorstellbar schnell, als hätte sie es eilig auf die Erde zu kommen. Niemand konnte gewiss sagen wo sie aufkam, oder ob sie aufkam und niemand wollte es zu sagen vermögen. Es gehörte zu den Geheimnissen des Universums, die man nicht lüften kann, die man nicht lüften will und darf, da die Natur sonst auf dem Gleichgewicht gebracht werden würde. Noch vor einem Jahr hätte ich es nicht für möglich gehalten, selbst zu diesen Geheimnissen zu zählen. Wie sehr sich doch in so einer kurzen Zeit verändern konnte. Ein letztes Lächeln schlich sich auf mein Gesicht. Es sollte der wunderschöne, klare Sternenhimmel sein, den ich als letztes sehen durfte, nicht viele konnten sich so glücklich schätzen. Meine Gedanken ordneten sich. Bereute ich irgendetwas nicht getan zu haben? Sicher, wer tat das denn bitte nicht? Ich bereute so vieles. Bereute es, mich verliebt zu haben, im Allgemeinen bereute ich so viele Sachen, dass es zu lange dauern würde sie aufzulisten. Doch das war es, was mich, genau wie alle anderen, menschlich machte. Niemand macht alles richtig, jeder von uns bereut heimlich, Tag für Tag, ohne dass andere es mitbekommen. Lachen tat man gemeinsam, doch bereuen, war etwas was man mit sich selbst ausmachte. Warum? War es nicht ebenso menschlich wie das Lachen? Sollte es allein aus diesem Grund nicht ebenfalls geteilt werden? Ein bekannter Wissenschaftler und Psychologe hat einmal gesagt, dass man seine Gefühle mit anderen Menschen teilen muss, um ihnen erst richtig Ausdruck zu verleihen. Große Worte, die anscheinend nie richtig Gehör gefunden haben. Ich war es leid, mir Gedanken über die Schattenseiten der Menschen zu machen, über die Dinge die sie nicht taten. Wieso konnte ich nie ihre positiven Seiten sehen? Nie hatte ich mehr für sie übrig als Verachtung, doch nie hatte ich hinterfragt wieso? Und nie hatte ich es mir anmerken lassen. Meiner Meinung nach, konnten wir überhaupt nichts für unser Verhalten, schließlich waren wir im Grunde auch nur Tiere. Wir waren für einander da, bis zu einem gewissen Grad. Außerdem, waren es vielleicht genau die Schattenseiten, die einen Menschen interessant und begehrenswert machten. Über die guten Seiten eines Menschen konnte man mit Mühe und Not einen Satz bilden, der so unwichtig und belanglos schien. Doch über die Schattenseiten und Geheimnisse konnte man unter Umständen ein Leben lang nach grübeln und trotzdem nicht schlau aus ihnen werden. Es gab nur eine Person, aus der ich meine Lebtage lang nicht schlau geworden war. Und genau diese eine Person beugte sich nun über mich und versperrte mir die Sicht, zu meinem wunderschönen letzten Ausblick. „Es wird alles gut werden, dass verspreche ich dir. Ich weiß, wie oft ich es dir schon gesagt habe und in was für eine Lage es dich gebracht hat, aber dieses Mal ist es anders. Dieses Mal kannst du auf mein Wort vertrauen. Bitte verzeih mir.“, in seinen Augen standen leichte Tränen. „Ich verzeihe dir.“, meine Worte waren nur ein Krächzen, doch mit einem Mal fiel alle Last von mir ab. Es waren genau diese drei Worte gewesen, die meinen Mechanismus noch aufrecht erhalten hatten. Und so kam es, dass er derjenige war, den ich als letztes sah. Ihm hatte ich es zu verdanken, dass ich mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht starb.
    *Anfang*
    „Verdammt, Mom! Ich habe es dir schon so oft gesagt, ich kann sie einfach nicht ausstehen! Den ganzen Tag läuft sie durch die Gegend mit ihrem schrecklich leidenden Gesichtsausdruck, redet kaum und nervt mich mit ihren Minderwertigkeitskomplexen! Warum muss ich denn nett zu ihr sein? Als ich ein Jahr lang bei Renée in Florida war, hat sie mich nicht mal mit dem Arsch angeguckt.“, meine Mom sah mich wie immer nur gleichgültig an, drehte sich kurz von mir weg, um sich ein neues Glas Whiskey einzuschenken, welches sie sogleich hinunterkippte. „Gott! Mom, es ist drei Uhr nachmittags! Stell das Glas weg!“, sie zuckte mit den Schultern und antwortete mit einem leichten lallen: „Sie ist deine Cousine, Tori. Bemüh dich einfach, sie scheint doch sonst keine Freunde zu haben.“, ich verzog kurz das Gesicht, aufgrund der Alkohol Fahne, die beim Sprechen aus Moms Mund zog, nahm ihr das Glas aus der Hand und stapfte wütend auf mein Zimmer. Als ich es mir auf meinem Bett gemütlich gemacht hatte und mich vergewissert hatte, dass Mom nicht reinkommen würde, obwohl sie das eigentlich nie tat, holte ich mein Tagebuch unter meinem Kopfkissen hervor. Ich klappte es auf, suchte einen Kugelschreiber und begann zu schreiben: Liebes Tagebuch, vielleicht habe ich schon so manche Tage erlebt, wo ich gesagt habe, es kann nicht schlimme werden. Doch dieser Tag war nichts dagegen. Mom hat wieder einen Rückfall erlitten, ich glaube nicht, dass irgendjemand in der Lage ist ihr zu helfen, wenn es nicht mal die Therapeuten geschafft haben. Ich fühle mich schuldig. Schließlich bin ich ihre Tochter, ich muss ihr doch helfen können. Wie es aussieht, bin ich Schuld an ihrem Problem. Wäre ich nicht, wären sie und Dad immer noch glücklich verheiratet und sie würde die Finger vom Alkohol lassen. Gott, ich höre mich schon an wie meine Cousine mit meinem die-Welt-hasst-mich-Ich-bin-an-allem-Schuld Wahn. Ich wüsste nur gerne was sie für Probleme hat. Die halbe Schule fliegt auf sie, da sie die neue ist, Onkel Charlie kümmert sich rührend um sie und auch Renée macht sich dauernd Sorgen um sie, was sie nur verärgert wie es scheint. Sie weiß gar nicht wie glücklich sie sich schätzen kann, dass ihre Mutter sich um sie sorgt. Ich konnte mit fünf Jahren bis spät abends weg bleiben und niemand hat sich Sorgen gemacht. Es wurde nicht einmal gefragt wo ich war. Naja, so viel zum Familienglück. Ja, ich gebe es zu, ein wenig eifersüchtig bin ich schon auf mein Cousinchen. Nicht wegen ihrem Aussehen, weiß Gott, ich bin weitaus hübscher als sie. Ich hätte nur gerne ihre Familie, aber anscheinend wurde ich in die falsche Hälfte der Familie hineingeboren.
    Entschlossen klappte ich das Buch zu und machte mich auf dem Weg ins Wohnzimmer, ich würde mit Mom reden. „Mom! Wir müssen reden!“, schrie ich als ich die Treppen hinunter polterte, doch Mom war nicht allein. Bei ihr standen Onkel Charlie und Bella. Und bis eben hatte ich gedacht mein Tag könnte nicht schlimmer werden. „Was macht ihr denn hier?“, man hörte mir meine Entgeisterung an, was mir einen vorwurfsvollen Blick meiner Mom einbrachte. Charlie schien nichts bemerkt zu haben, denn er erzählte fröhlich: „Wir wollten heute zusammen mit euch Abend essen, Bella ist zu mir gezogen und wir dachten, dass muss gefeiert werden. Du kannst dich noch an sie erinnern?“, ich nickte grimmig: „Ja, ich hatte das Vergnügen sie in der Schule zu sehen.“, „Gut. Gut. Wir haben Pizza mitgebracht, damit Olivia sich nicht die Mühe machen muss, etwas zu kochen.“, „Keine Sorge, dass hätte Mom so oder so nicht getan.“, säuselte ich sarkastisch. „Sie macht Scherze, anscheinend hat sie heute einen guten Tag.“, scherzte Mom und warf mir Todesblicke zu, die die beiden nicht mitbekamen. „Charlie, darf ich dir auch ein Glas Whiskey anbieten?“, Charlie lehnte dankend ab und holte sich ein Bier aus dem Kühlschrank. „Mom, wie wäre es, wenn du heute Abend bei Wasser bleibst?“, meine Stimme klang nicht sonderlich überzeugend, weswegen sie mich einfach ignorierte und sich weiter Whiskey in ihr Glas schüttete. Charlie warf mir einen skeptischen Blick zu, der Fragen sollte ob alles in Ordnung war. Mit einem gezwungen Lächeln schüttelte ich leicht den Kopf, was Bella zu einem Stirnrunzeln brachte. „Ich nehme an, ihr beide seid in derselben Stufe? Ihr seid ja immerhin gleichalt.“, Bella und ich nickten. „Victoria, würdest du Bella dein Zimmer zeigen? Ich habe noch etwas mit Olivia besprechen.“, normalerweise hätte ich wohl protestiert, doch es ging hier um mehr als um mich. Es ging um das Wohlbefinden meiner Mutter, vielleicht konnte Charlie sie ja überzeugen, sich zurück in Therapie zu begeben. „Hier lang.“, wie ich Bella, so nett wie möglich, zu Recht und führte sie die Treppe hinauf direkt in mein Zimmer. Demonstrativ hatte ich mich auf einen Sessel sinken lassen und starrte aus dem Zimmer. Bella hatte ungefragt auf meinem Bett Platz genommen. „Was hast du gegen mich?“, brach sie schließlich das Schweigen, so selbstbewusst hatte ich sie noch nie erlebt, was irgendwie traurig war, da sie nicht mal jetzt besonders viel davon aufwies. „Mal überlegen… deine ständige, nervende Melancholie, deine Naivität und deine Ignoranz nerven mich. Auch wenn du neu hier bist, du bist nicht besser als wir anderen auch, also benimm‘ dich nicht so.“, meine Stimme war gefährlich ruhig und stechend geworden. „Wow… das war ehrlich.“, sie schluckte einmal, straffte ihre Schultern und fragte geradeheraus: „Deine Mom, Tante Olivia, sie ist Alkoholikerin nicht wahr?“, „Sieht man es ihr so sehr an?“, ich bemühte mich meine Stimme ruhig und beherrscht klingen zu lassen, doch bei diesem Thema klappte es nie. Meine Stimme klang zittrig und unsicher, wofür ich mich hätte schlagen können. „Naja, die Adern um ihre Nase sind leicht gerötet, der Whiskey, der auf der Ablage steht, ist fast leer, doch er sah nicht alt aus, außerdem meinte Charlie, er wollte sicher gehen, dass es euch beiden gut geht.“, schloss Bella. Ich fühlte mich nicht in der Lage etwas darauf zu erwidern, meine Stimme klang unendlich müde als ich sagte: „Ich glaube du gehst jetzt lieber.“, sie warf mir einen letzten besorgten Blick zu, bevor sie leise von meinem Bett aufstand und zur Zimmertür hinaus verschwand. Es war spät geworden, als ich endlich ins Bett kam, der Streit von Mom und Dad, der anscheinend angerufen hatte, hatte mich wach gehalten. Meine Augen waren an die Zimmerdecke gerichtet, doch aufgrund der Dunkelheit konnte ich sie nicht mehr erkennen. Ich war von der Nacht umgeben. Das Schicksal war nicht gerecht, dachte ich, als ich den Tag Revue passieren ließ. Es gibt Leute, denen alles zu fliegt, ohne das sie sich darum bemühen und dann gibt es Leute, die, egal was sie tun, immer Pech haben. Ich gehörte wohl eher zu letzteren. Es hieß nicht, dass ich keinen Spaß im Leben haben konnte, das stimmte nicht. Ich kannte es ja nicht anders, war es gewohnt mich um meine Mutter zu kümmern und zusätzlich auf mich selbst aufzupassen. Mein Leben war bei weitem nicht lebenswert. Ich hatte viele Dinge gelernt, hatte einen geschärften Sinn, für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens bekommen, hatte gelernt, mich nicht auf andere zu verlassen. Alles in allem, war ich stark und eigenständig geworden, was sicherlich nicht die schlechtesten Charakterzüge eines Menschen waren, auch wenn nicht viele gute hatten.

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1402221737
Mein Leben in Forks
Mein Leben in Forks
Victoria Moore, ist Bellas gleichaltrige Cousine, die bei ihrer Mutter, Charlies Schwester (fiktiv), in Forks lebt. Doch sie und Bella könnten nicht unterschiedlicher sein, dazu kommt das Alkoholproblem ihrer Mutter, wie ihr Leben verläuft und ob sie i...
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2014-06-08
402E
Twilight, Bis(s)

Kommentare Seite 1 von 1
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pokemon ( von: Pokemo )
Abgeschickt vor 353 Tagen
Schreib bitte weiter
DenalI - Clan ( 67076 )
Abgeschickt vor 513 Tagen
Meine haße sie auch wenn die Saga um sie geht
DenalI - Clan ( 67076 )
Abgeschickt vor 513 Tagen
Deine Geschichte ist richtig schön nun ja
wenn man so etwas gerne mag mach weiter so
Außerdem habe ich Bella würde sie auch nicht mögen :P

GLG Kate
Nathalie ( 20008 )
Abgeschickt vor 714 Tagen
Soo cool bitte schreib weiter !
Rose123 ( 83514 )
Abgeschickt vor 776 Tagen
Schreib bitte bitte bitte bitte bitte bitte weiter
Die Geschichte ist sehr cool
Babygirl ( 26562 )
Abgeschickt vor 782 Tagen
OMG schreib bittteee weiter die story ist echt guuuuut
lili ( 38169 )
Abgeschickt vor 790 Tagen
Bitte schreib weiter bitte. Bitte du schreibst so verdammt gut du könntest ein buch schreiben und ich würde es mir w[BEEP]einlich 10000 mal durch lesen
mrs mellark ( 01116 )
Abgeschickt vor 825 Tagen
Bitttteeee schreib weiter

Die Geschichte ist so coollll
ich bin ein fan holt mich hier raus! ( 89083 )
Abgeschickt vor 833 Tagen
Schreib bitte bitte bitte weiter ich mag Jacob viel mehr aber die Geschichte ist richtig gut!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Aria ( 38996 )
Abgeschickt vor 850 Tagen
Schön . Ich finds richtig GEIL
twilight team edward ( 37735 )
Abgeschickt vor 981 Tagen
Ich Liebe die Geschichte so
DarkAngel2 ( 02948 )
Abgeschickt vor 997 Tagen
Hey bitte schreibe weitere Teile ich finde die bisherigen toll!! (Obwohl ich Edward hasse) 😉
!!! ( 40739 )
Abgeschickt vor 998 Tagen
Die Geschichte gefällt mir echt gut. Du hast auch einen guten Schreibstil. Wann kommt denn endlich der nächste Teil?
Zoeychevallier ( 36045 )
Abgeschickt vor 1029 Tagen
Dankeschön! Das nächste Kapitel ist schon fertig, wird aber leider erst in zwei Wochen kommen, weil ich bis dann im Urlaub bin :)
Lila ( 62856 )
Abgeschickt vor 1034 Tagen
Du hast einen echt guten Schreibstil, bleib dran!
Wär cool mal ein Buch von dir zu lesen:)
Cyara ( 81957 )
Abgeschickt vor 1049 Tagen
Ist echt gut geschrieben und deine Wortwahl gefällt mir :)
Also schreib bitte weiter, ja?
Tjahaha ( 24867 )
Abgeschickt vor 1058 Tagen
Ja, schreib bitte weiter! :)
clary ( 20490 )
Abgeschickt vor 1067 Tagen
Das is voll cool. Bitte schreib weiter :D