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Blutrote Nacht Teil 1

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4 Kapitel - 4.500 Wörter - Erstellt von: Ahri - Aktualisiert am: 2014-06-15 - Entwickelt am: - 1.507 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier geht es um Akaya Kyujashi, der dritte OC, der zur selben Zeit wie Akako und Misaki, lebt.

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Hinter den Toren von Kumogakure, umzingelt von den hohen und steinigen Mauern und ich mittendrin, aber nicht alleine. Meine Mutter bei mir, eine Hand haltend und dieses gekünstelte Lächeln mit dem sie mich vor anderen Leuten ansah. Woher ich es wusste? Ich hatte es schon oft erleben müssen. Normalerweise war es uns, dem Kyujashi Clan, nicht gestattet dieses Dorf zu betreten. Meine Mutter bekam für diesen Tag die Erlaubnis vom Raikagen. Er höchstpersönlich hatte unseren Clan aus Kumogakure befördert, dennoch wurden wir hier, in der Nähe, hin verfrachtet und standen unter strengster Überwachung. Dies alles tat er nur aus Angst. Angst vor uns. Vor meinem Clan. Präziser ausgedrückt: vor unserem Kekkei Genkai. Kirinuki. Auch ich war in der Lage es benutzen zu können, musste aber noch viel lernen und die Lernmethoden meiner Eltern waren....nun ja.....sehr speziell. Trotz dass wir außerhalb von Kumogakure lebten, hatten wir von der Familie Kuno gehört. Kuno, dem Clan mit der Macht des Mond-Sharingans. Es gab aber keinen mehr, der in der Lage war dieses zu benutzen. Die Träger wurden alle ausgelöscht, wie ich hörte. Die Eltern hatten zwei Töchter, sowohl die Eltern als auch die älteste Tochter besaßen es nicht, aber die jüngste Tochter wurde von allen Seiten kritisch beäugt. Niemand wusste, ob sie in der Lage dazu wäre. Es gab keinen Beweis, dass sie es nicht besaß.

Die Sonne stand hoch am Himmel und der Wind spielte mit meinen nachtblauen Haaren. Meine Mutter musste in diesem Dorf etwas erledigen und nahm mich mit, denn mein Vater war nicht da. Auf Mission befand er sich. Nur weil wir außerhalb des Dorfes, in einem Dorf nur mit Mitgliedern des Kyujashi Clans wohl bemerkt, lebten, hieß es noch lange nicht, dass wir keine Missionen im Namen des Raikages erfüllten. Wir waren ihm treu untergeben, doch er misstraute uns nur, egal wie loyal der Clan zu ihm war, er würde nie Vertrauen zu uns aufnehmen. Zielstrebig lief meine Erziehungsberechtigte, mit mir an der Hand, durch dieses Dorf. Interessiert musterte ich die Leute, mit meinen mattgrünen Augen, die sich um mich herum befanden. Ihre Blicke waren wie immer: verängstigt und sobald die jüngste Kuno in der Näher war, wandelte sich die Angst hier und da in Hass oder Verachtung um. Sie war doch auch nur ein Mädchen und hatte vermutlich auch keine Ahnung, warum man sie so ansah oder was in ihr schlummern könnte. Mussten die Bewohner sie so offensichtlich ansehen? Konnten sie es nicht einfach still und heimlich tun? Mussten sie dem Mädchen das Leben so schwer machen? Auch wenn ich ihr noch nie unter die Augen getreten war, bemitleidete ich sie, denn ich kannte das Gefühl angeguckt zu werden, aber im Gegensatz zu ihr, wurde ich nur abfällig und spöttisch angeblickt. Diese Blicke gaben mir das Gefühl hier nicht Willkommen zu sein und immer wurde auf mir herum getrampelt und ich wurde immer wieder niedergemacht.

Ich verabscheute den Hass und den Krieg, auch wenn ich noch nie in einem Krieg verwickelt war, spürte ich jedoch den Hass. Der Hass kam von der erwachsenen Frau, die mich an der Hand hielt. Sie war jedoch nicht die einzige: mein Vater zeigte mir tagtäglich seinen Hass. Diesen ganzen Hass spürte ich immer, wenn ich beim Trainieren so gut wie nichts hinbekam. Ich als der Sohn des Clanoberhauptes stand, durch den hohen Rang, unter gewaltigen Druck. Ich sollte der Stolz meines Vaters sein, aber so schlecht, wie ich kämpfen konnte, war ich alles andere als der Stolz von ihm. Stattdessen war ich ihm peinlich. Er schämte sich für mich und begann mich mit sehr harten Trainingsmethoden zu quälen und das aller schlimmste war, dass meine Mutter ihn tatkräftig unterstützte! Einzelkind zu sein hatte seine Nachteile. Man hatte neben den Eltern niemanden, der einen aufbaute. Freunde würden auch einen aufbauen, aber da blieb die Frage, welcher Freunde? Ich hatte keine. Ich wurde wegen meiner Körperstatur gehänselt. Ich war pummeliger als die anderen und meine schlechte Kampfkunst war auch dafür verantwortlich. Ich war ein Witz. Ein unwürdiger Sohn eines Clanoberhauptes. Niemand half mir. Ich musste alleine gegen alle kämpfen. Eines Tages würde jedoch alles gut werden, dann würde ich den Leuten, die nicht an mich geglaubt hatten, zeigen, dass auch ich das konnte, was sie konnten. Das war mein Traum, daran hielt ich fest. Ihnen später zu beweisen, dass sie sich gewaltig in mir getäuscht hatten. All meine anderen Träume redeten meine Eltern mir ständig aus, als ich sie erwähnte. Auch die anderen Kinder, denen ich von meinen Träumen erzählte, taten es

Wir blieben stehen. Ich sah zu meiner Mutter hinauf und sie meinte mit einem gespielt sanften Ton: “Akaya, du bleibst hier. Ich muss kurz etwas erledigen.“ Dann war sie verschwunden. Mein freundlicher Blick schweifte umher. Ständig hüpfte mein Blick von einer Person zur anderen. Jedoch verharrte er an einer Person. Einem Mädchen. Ihr Haar so rot wie das Feuer und ihre warmer Blick stand im Kontrast zu ihren blutroten Augen. Sie kam zögernd auf mich zu und ich begann auch mich in Bewegung zu setzen, gegen der Bitte meiner Mutter. Mir war es egal. Wir standen uns gegenüber. “Hi ich bin Akako und du?“, stellte sie sich schüchtern, aber freundlich vor. Ich setzte zum Sprechen an, aber es funkte mir jemand dazwischen. “Halt dich bloß fern von meinem Kind, du Monster!“ Meine Mutter. Sie funkelte Akako wütend an und zerrte mich bei der Hand mit sich. Traurig schaute ich über meine Schulter und sah sie entschuldigend an, dann wechselte mein Blick zu einem mitleidigen, als ihre Augen glasig wurden und ihr eine salzige Träne über die Wange kullerte. Sie tat mir so Leid. Ich hätte mich so gerne mit ihr angefreundet. “Schau mich an Akaya“, forderte meine Mutter mich zornig auf. Ich drehte meinen Kopf zu ihr und suchte ihren Blick. “Wieso? Hör doch einfach mal auf mich! Das wird noch Konsequenzen haben und ich werde umgehend deinem Vater Bescheid geben. Verstanden!“, zischte sie mir zu. Eingeschüchtert nickte ich und wir verließen das Dorf. Ich wusste, was auch mich zukommen würde, aber die Begegnung mit Akako gab mir aus irgendeinem Grund Mut. Viel Mut und Hoffnung.

Kommentare (2)

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Ahri (00695)
vor 1182 Tagen
Ja ist gut möglich, ich hatte diese kapitel auch ein Monat oder so schon fertig geschrieben und nicht nochmal drüber geguckt und als ich das geschrieben habe, war vermutlich nicht so mein tag gewesen^^

Glg Ahri
Hino Kuraiko (86514)
vor 1182 Tagen
Hey Ahri ^^!
hab mal in diesen Teil (Teil 3, weiter bin ich bis jetzt nicht gekommen, hab gerade nur 10 Minuten) hinein geschaut ;D! Ich glaube, um mich wirklich auszukennen, müsste ich die ganze Geschichte lesen, aber das macht nichts XD!
Auch dieser Teil ist wirklich gut geschrieben, nur hab ich einen kleinen Rat für dich: Z.B ganz am Anfang im unteren Teil der Szene mit dem Schlamm, da kommt dieses Wort in gut 4 Zeilen hintereinander vor. Achte vielleicht darauf, andere Wörter zu verwenden, wie hier z.B. dreckige Erde oder so, weiß du, was ich meine? Das gleiche gilt für Personen, also z.B. ganz oben im Kapitel 2 mit Ryo ;D!
Hoffe du fasst die Kritik nicht negativ auf! Ist mir nur aufgefallen, sonst ist alles wirklich super ^^!
glg Hino