Erbin des Mond-Sharingans Teil 12

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4 Kapitel - 4.678 Wörter - Erstellt von: Ahri - Aktualisiert am: 2014-06-15 - Entwickelt am: - 2.436 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Der nächste Teil ist da. Das was ich zum Krieg geschrieben habe, ist von mir selbst erfunden, zumindest der groß Teil, das ein oder andere passiert wirklich im Anime nur detaillierter.

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Alleine saß ich draußen und dachte nach. Meine Gedanken kreisten um mein vergangenes Leben und über mein zukünftiges. Was wäre wenn der Plan doch scheiterte? Was würde aus mir werden? Immerhin war ich ein Nuke-Nin und half dabei den Plan mit dem Gen-Jutsu auszuüben. Was wäre wenn man mich fangen würde? Würde man mich lebenslänglich hinter Gittern sitzen lassen oder würde sich die Hokage beziehungsweise die Kagen sich dazu bewegen lassen mich zu töten? Tausende von Fragen schwirrten durch meinen Kopf und doch blieben sie ungeklärt. Traurig stieß ich einen Seufzer aus. "Was bin ich nur ohne Itachi. Ohne seine Liebe und ohne seinen Halt", flüsterte ich vor mich hin, dabei betrübt zu Boden schauend.

Meine Nerven lagen blank. Ich hielt es einfach nicht mehr bei Sasuke aus. Der Junge raubte mir jegliche Nerven. Der mit seinen Einbildungen nur weil ich einmal mit ihm rumgemacht habe. Ich spielte mit dem Gedanken, mich jetzt schon zum Schlachtfeld zu begeben, was ich schlussendlich auch tat, doch vorher holte ich mir meine Ausrüstung aus dem Versteck. Schnellen Schrittes lief ich hinein, sammelte Zielstrebig meine Waffen und noch die ein oder andere Sache, legte meinen Akatsuki Mantel ab und verließ rapide die Höhle. Dabei ignoriere ich Sasuke voll und ganz. Mein Oberkörper zierte ein schwarzes Top und darüber eine leichte Panzerung, die mir Obito freundlicherweise vor seinem Verschwinden, zur Verfügung gestellt hatte. Auch Armschienen hatte er mir da gelassen. Meine Beine wurden von einer ebenso schwarzen dreiviertel Hose bedeckt. Mein Outfit wurde von einem dunkelblauen Umhang verdeckt. Er besaß eine Kapuze und auf dem Rücken war mein Clanzeichen. Der leichte Stoff des Umhangs reichte mir bis zu den Kniekehlen. Um meine Hüfte herum hatte ich mein Katana befestigt und ich besaß außerdem noch eine Tasche am Oberschenkel mit Senbons und zwei Kunais. Shuriken hatte ich nicht dabei. Ohne einen Blick zurück zu werfen, begab ich mich auf den schnellst möglichen Weg zum Schlachtfeld, im Blitzreich, auf dem Obito mich erwartete. Da Obito mich zudem noch informiert hatte, dass dieses Versteck im Norden des Feuerreiches war, dauerte es maximal nur einen Tag zum Blitzreich und somit dem wichtigsten Schlachtfeld des Krieges.

Kampfbereit machte ich mich auf den Weg. Ich sprang den hohen Hang hinauf und lief. Zuerst führte mein Weg durch eine relativ normale Gegend, sprich vereinzelnd Bäume und Wiese um mich herum, durch die ein steiniger Weg verlief. Dabei drauf bedacht auf der Hut zu sein. Nur weil ein Krieg stattfand, hieß es noch lange nicht, dass jeder daran teilnahm und außerdem wer wusste, in welchen Ländern, außer dem Blitzreich, gekämpft wurde und in denen wollte ich nicht hineingezogen werden. Meine Kräfte waren zu bedeutend, als dass ich sie für solche Kämpfe verschwendete. Als ich die Grenze zum Wellenreich hinter mir gelassen hatte, sah man hier und da einzelne Trümmerhaufen. Die Umgebung präsentiert Spuren von Kämpfen. Je weiter ich in die Richtung zum Blitzreich einschlug, desto lauter drangen die Kampfgeräusche an mein Ohr. Immer wieder suchte ich nach Wegen, um diese zu umgehen. Jedoch verlangte auch dies viel Zeit, sodass ich am Abend in einer Höhle in der Nähe des Meeres übernachtete.

Mein Weg führte mich am nächsten Tag über die Grenze zum Land der Blitze. Während die Sonne hoch am Himmel stand, lief ich durch einen düsteren Wald. Nur waren die Tiere zu hören, es gab keine Geräusche, die von Menschen hätten kommen können. Um die Sicht ein wenig zu erhellen, aktivierte ich mein Sharingan. Ich war durchaus stolz, das Mangekyou Mond-Sharingan zu besitzen, denn ich war die erste, die es besaß. Ich könnte eine Legende werden und bis in die nächsten Generationen legendär sein. Durch meine Schwärmerei über mein Erbe, bemerkte ich nicht, wie ich auf jemanden zu lief und schließlich mit ihm zusammenprallte. Erst als ich fast den Boden erreichte, bemerkte ich es. Instinktiv schloss ich meine Augen. Doch statt auf den harten Boden zu fallen, landete ich in zwei starken Armen. Ein mir nur allzu bekannter Duft, drang in meine Nase. Es war der Duft, in den ich mich damals verliebt und auch jetzt noch begehrte. Langsam öffnete ich die Augen und mir blieb das Herz stehen. Meine Augen erblickten diese schwarzen Augen, die ich lieben gelernt hatte, doch etwas war anders. Seine Augen sahen nicht menschlich aus, sondern so wie ich sie erst gestern gesehen hatte. "Itachi", hauchte ich wie in Trance. Stumm blickte er zu mir herab und setzte mich behutsam auf den Boden ab. Ich erwachte wieder aus meiner Starre und fiel ihm überglücklich um den Hals. "Itachi!", meine Augen füllten sich mit Freudentränen. Immer noch schwieg er und im nächsten Moment spürte ich etwas Hartes in meinem Rücken. Ein Baum! Ich sank zu Boden und meine Freude war augenblicklich verflogen. Nun drang sich die Traurigkeit in den Vordergrund. Mit glasigen Augen schaute ich zu ihm herauf und er musterte mich nur mit seinen kühlen, schwarzen Augen. "Wieso?", flüsterte ich Tränen erstickt. "Hass mich! Lerne mich nun endlich zu hassen. Hasse mich dafür, dass du nun zu einem Weichei geworden bist. Dafür, dass dein Herz so oft gebrochen wurde. Tausche deine Liebe, die du für mich verspürst, in Hass um. Lass mich los, hör auf mir nachzutrauern, sondern behalte mich als eine Person in Erinnerung, die dein Leben zerstört hat und die dich nie geliebt hat", diese Kälte mit der er zu mir sprach, kannte ich nicht. Er verschwand und ließ mich zurück. Zurück mit einem erneut gebrochenen Herzen. Hat er mir seine Gefühle wirklich nur vorgespielt? Hat er mich wirklich nie geliebt? Eine unendliche Leere füllte mein Inneres und stumm liefen die Tränen weiter.

Ich saß da am Baum gelehnt, weinend und nur leere fühlend, dabei ließ ich mir immer wieder seine Worte durch den Kopf gehen. Lerne mich zu hassen, sagte er. Tausche deine Liebe zu mir in Hass um. Behalte mich als eine Person in Erinnerung, die dein Leben zerstört hat, meinte er. Gab er sich etwa die Schuld daran, dass ich so geworden war? Zum einen war es eine einleuchtende Vorstellung, aber auf der anderen Seite konnte ich es mir wiederum nicht vorstellen. Wo war die Liebe von damals geblieben? Was hat ihn dazu bewegt, mich so eiskalt abzustoßen?

Bezüglich Itachis Verhalten kamen mir immer mehr Fragen ins Gedächtnis, aber wie immer keine Antwort inklusive. Je länger ich da so saß, desto mehr wurde mir bewusst, dass es kein Zweck hatte Gefühle zu zeigen. Wenn auch schon Itachi mich abstieß, dann musste es auch etwas bedeuten. Die Leere kontrollierte fortan mein Inneres und entwickelte langsam, aber sicher diese Kälte, die ich damals besaß. Es gab nur noch Leere, Kälte und Hass für mich. Ich war bereit zu kämpfen, egal was es kostete. Egal ob ich dafür starb oder nicht. Ich war auf alles vorbereitet. Selbstsicher stand ich auf, wischte mir die Tränen weg und setzte meinen Weg zum Schlachtfeld fort.

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