One Piece - Auswertung E Scratchmen Apoo

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1 Kapitel - 1.214 Wörter - Erstellt von: Lady_Siren - Aktualisiert am: 2014-06-15 - Entwickelt am: - 1.392 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen schlendertest du durch die Stadt. Dir war einfach nach ein wenig Unterhaltung, deswegen warst du auf dem Weg zum Marktplatz. Dort gab es immer etwas Sehenswertes.
    Unpassend zum Rhythmus deines Liedes hüpftest du von einem Bein auf's andere. Die Blicke deiner Mitmenschen waren dir völlig gleichgültig. Also machtest du weiter.
    Doch am Marktplatz stopptest du, als du lautes Lachen und fröhliche Musik hörtest.
    Heute wird es wohl richtig gut, dachtest du dir.
    Und du solltest Recht behalten.
    Eine große Gruppe hatte sich in der Mitte niedergelassen und anscheinend war eine Party im vollen Gange. Einer der Truppe stach besonders hervor. Sein Gesicht war dir bekannt durch Nachrichten und wegen eines Steckbriefes.
    Scratchmen Apoo.
    Da du nicht wie ein dummes Gör herumstehen wolltest, gingst du zu den On-Air-Piraten und schnapptest dir irgendeinen Krug.
    "Hey, Kindchen, weißt du nicht, wer wir sind?", fragte einer von der Crew. "Such lieber das Weite."
    "Ich weiß schon, wer ihr seid. Mir ist es einfach egal. Außer eure Party ", gabst du zurück und kipptest das Zeug im Krug in deinen Mund.
    Großer Fehler.
    Der Drink brannte auf deiner Zunge und du wünschtest dir, dass du das nicht getan hättest. Tränen liefen dir vor Schmerzen über deine Wangen. Augenblicklich wolltest du es dem Nächstbesten ins Gesicht spucken, aber zum anderen wolltest du nicht als schwach dastehen. Gequält schlucktest du das Teufelszeug herunter. Den Krug stelltest du zurück und zeigtest ein verzerrtes Grinsen.
    Apoo musste laut loslachen und klatschte dabei, was durch seine langen Arme recht ulkig aussah.
    "Respekt, Kleine, muss ich dir lassen. Feier mit uns."
    Das musste er dir nicht zweimal sagen. Sofort hocktest du dich neben ihn und nahmst dir eine verschlossene Flasche, in der Hoffnung, dass darin nicht auch dieses ätzende Gesöff war.
    "Keine Bange. In dem Krug vorhin war Chilisoße. Warum musstest du auch ausgerechnet den nehmen?", plauderte Apoo.
    "Woher soll ich denn wissen, dass ihr so ein Zeug pur trinkt?"
    Dabei funkeltest du ihn ein wenig böse an.
    "Niemand von uns tut so was bescheuertes. Das war für irgendwelche Ahnungslose."
    "Jemand wie mich?"
    "Genau. Dein Gesichtsausdruck war echt der Brüller. Aber das du die Soße auch noch runterschluckst."
    Wieder lachte Scractchmen Apoo laut drauf los.
    "Ja, ich hab's kapiert. Es war sehr witzig."
    Jetzt musstest du auch lachen.
    Amüsiert über deinen Leichtsinn und dein Unglück feiertet ihr über mehrere Stunden. Manchmal erwischte es den ein oder anderen Pechvogel, dass er ebenfalls einen Krug mit einer ekelhaften Flüssigkeit erwischte. Aber niemand, außer dir, hatte es geschafft, es auch runterzuwürgen.

    Als dann die Nacht anbrach und so mancher Pirat angetrunken über den Platz torkelte, quatschtest du, besser gesagt, lalltest du mit Apoo:
    "In diesem Kaff gibt es keinen einzigen richtigen Musiker. Alles Kunstbanausen."
    Enttäuscht schautest du in deine seit langem geleerte Flasche.
    "Ist es denn zu viel verlangt, wenn man mehr als fünf Lieder auf einem Fest hören will, die nicht älter als meine Oma sind?"
    "Was machst du dann noch hier?", hakte Apoo nach.
    Du warfst die leere Flasche hinter dich.
    "Entweder war ich zu faul oder ich hatte nicht genügend Kohle für ein vernünftiges Boot. Keine Ahnung. Es gab immer irgendeinen Grund. Wenn ich irgendeine besondere Fähigkeit wie du hätte, Scratchmen, würde ich bei deiner Mannschaft anheuern."
    "Mach doch einfach so mit ", schlug dein Potenzieller Kapitän vor.
    "Haha. Guter Witz, aber was soll ich bei dir. Kochen kann ich fast gar nicht, ich kann kein Musikinstrument richtig spielen und im Saubermachen bin ich eine Katastrophe."
    "Kochen kann dir unser Smutje beibringen und bei uns kann auch keiner wirklich Ordnung halten."
    "Aber das erklärt noch immer nicht, was ich bei euch machen soll und warum ihr mich braucht."
    Trotz deines vom Alkohol benebelten Verstandes, konntest du noch klar genug denken, um nicht über den Tisch gezogen zu werden.
    "Sag einfach 'Ja' und mach bei uns mit. Erklärungen verderben einem nur den Spaß ", maulte Apoo.
    Auf einmal kam einer seiner Leute auf dich zu. Auch er hatte einen über den Durst getrunken:
    "Was stellst du für dämliche Fragen? Schlag ein. Der Käp't'n macht nicht jedem so ein tolles Angebot."
    Verwirrt starrtest du in die Runde.
    Eigentlich mochtest du die Truppe und das war auch die Gelegenheit für dich. Endlich fort von dieser Gegend und seiner Langeweile, wo die Einwohner wirkten, als hätten sie alle Valium eingenommen.
    Du wusstest nicht, ob der Alkohol aus dir sprach oder du selbst, aber du stimmtest zu:
    "Ist ja gut. Ich mach mit, aber meiner Klamotten wasche ich selber. Nur meine."
    "Dann ist ja alles wunderbar ", jubelte dein neuer Kapitän. "Übermorgen stechen wir in See. Also geh deine Sachen packen."

    Kurz bevor der Anker gelichtet wurde, gingst du noch einmal zu deiner alten Wohnung.
    "Jetzt heißt es Abschied nehmen ", nuscheltest du zu dir selbst. "Heute beginnt ein neuer Abschnitt."
    Ohne zurückzusehen, ranntest du zum Hafen.
    Schließlich sollten sie, deine neue Familie, dich nicht hierlassen.
    Die Einwohner sahen dich verwirrt an, als du an ihnen grinsend vorbeiranntest. Sie waren dir nun komplett gleichgültig.
    Sratchmen stand schon ungeduldig an der Reling. Freudig winktest du ihm zu, eiltest auf's Schiff und schlangst deine Arme um seinen Hals.
    "Noch mal vielen, vielen Dank, Scratchmen."
    Er stotterte unverständliches Zeug und tätschelte deinen Kopf.
    Nun blickten euch einige eurer Kameraden an, die sich an Deck befanden.
    Aber auch ihre Blicke waren dir egal und gabst deinem Kapitän einen Kuss auf die Wange.
    Du warst zu glücklich, als dass du dir Sorgen über irgendwas machen brauchtest.
    "Nur auf die Wange?", flüsterte Apoo, den du noch immer umarmtest. "Jungs, an die Arbeit! Wir legen ab!"
    Sofort widmeten die anderen ihre Aufmerksamkeit wichtigeren Dingen.
    Diese Chance nutztest du, um Apoo einen verlegenen Kuss zu geben.
    Bei einem Menschen, mit der du dich so gut verstandest und einfach großartig fandest, musstest du einfach ein Küsschen aufzwängen.
    Und wer weiß, was sich noch so alles ergibt?

Kommentare Seite 1 von 1
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Pink-Gold D. Demon ( 78752 )
Abgeschickt vor 813 Tagen
Das mit der Chili - sos[BEEP]D zum totlachen XD XD
Lady_Siren ( 83907 )
Abgeschickt vor 814 Tagen
ich schreib ja gerade an einer One Piece FF also dürfte noch was kommen ;D
stella wayne ( 84839 )
Abgeschickt vor 818 Tagen
des war toll bitte mach weiter