Springe zu den Kommentaren

One Piece - Auswertung B Jimbei

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 1.326 Wörter - Erstellt von: Lady_Siren - Aktualisiert am: 2014-06-15 - Entwickelt am: - 1.437 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

    1
    Der Tag begann für dich eigentlich ganz normal. Deine Hausarbeiten waren erledigt und du gönntest dir eine kleine Auszeit am Strand.

    Bis dir in der Ferne etwas Ungewöhnliches auffiel. Möwen kreisten über diesem Ding.
    Als du mit schnellen Schritten darauf zugingst, entpuppte es sich als äußerst großer Fischmensch.
    Er war noch am Leben, jedoch hatte er das Bewusstsein verloren.
    Panik stieg in dir auf. Irgendwie musstest du ihm doch helfen können. Leider warst du nicht stark genug, um ihn alleine tragen zu können. Die Dorfbewohner wären dir auch keine besonders große Hilfe gewesen, da ihnen die bloße Präsenz eines Fischmenschen missfiel. Du musstest dir wohl oder übel selber helfen. Schließlich gab es immer einen Weg.
    Plötzlich kam dir die rettende Idee. In der Nähe gab es eine alte, verlassene Hütte, die groß genug für ihn war und einige nützliche Dinge enthielt. Außerdem wagte sich kaum einer in ihre Nähe.
    Augenblicklich eiltest du dort hin, um das nötige Material zu suchen. Durch das ganze Adrenalin in deinem Blut konntest du dich nur schwer konzentrieren. Ab und zu fiel dir das ein oder andere aus der Hand oder bist gegen so manchen Gegenstand gestoßen.
    Doch das war dir total egal. Dieser Fischmensch brauchte deine Hilfe und das so schnell wie möglich.

    Mit den nötigen Utensilien in der Hand ranntest du zurück. Ein paar Möwen wollten gerade auf ihm landen, aber du verscheuchtest sie, bevor sie überhaupt die Gelegenheit dazu bekamen.
    Er brauchte nicht noch mehr Verletzungen, als er eh schon hatte.
    Mit dem, was du auftreiben konntest, basteltest du eine Vorrichtung, um ihn zu transportieren. Irgendwie gelang es dir auch, den Fischmenschen in die Hütte zu schaffen.
    Jetzt musstest du nur noch seine Wunden behandeln.
    Da kam auch schon das nächste Problem. Denn du hattest nicht die geringste Ahnung von Medizin oder der Behandlung von Wunden. Alles, was du tun konntest, war Pflaster auf seine Kratzer zu kleben.
    Das interessierte dich aber herzlich wenig in diesem Moment. So schwer konnte das alles doch nicht sein.

    Nach mehreren Stunden, in denen du verzweifelt versucht hattest, diesem Fischmenschen zu helfen, sacktest du auf dem Boden zusammen und wischtest dir den Schweiß von der Stirn. Nun sollte er das Gröbste überstanden haben.
    Plötzlich erhob sich der Fischmensch ruckartig und du konntest ihn gerade noch rechtzeitig zurückhalten, damit seine Verletzungen nicht aufgehen würden.
    "Wo bin ich?", fragte er.
    Misstrauisch musterte er die Umgebung und sein Blick blieb an dir hängen.
    "Du bist auf einer Sommerinsel, nahe der Red Line ", antwortetest du leicht eingeschüchtert.
    Noch nie warst du einem Fischmenschen so nahe.
    "Und wer bist du, Mädchen?"
    "Ich? Mein Name ist _____. Dürfte ich dann deinen erfahren?"
    "Jimbei. Kannst du mir verraten, was passiert ist?"
    Und so begannst du zu erzählen.

    "Hm... Verstehe. Vielen Dank für deine Hilfe. Ich stehe tief in deiner Schuld."
    "Brauchst du nicht. Ich sah es als selbstverständlich an. Wer lässt denn auch einen Verletzten liegen?"
    "Und das, obwohl ich ein Fischmensch bin."
    "Ja und?"
    Völlig erstaunt von deiner Aussage bekam Jimbei kein Wörtchen mehr raus. Anscheinend begegnete er nicht vielen Menschen, die so dachten.
    "Mach den Mund zu, sonst kommen Fliegen rein ", scherztest du herum.
    Leichte Verlegenheit machte sich bei ihm bemerkbar. Unwillkürlich musstest du kichern. Dies war das erste Mal, dass du mit einem Fischmenschen eine Unterhaltung führen konntest.
    Da fiel dir etwas ein: "Jimbei?"
    "Hm?"
    "Du bist nicht zufällig DER Jimbei oder?"
    "Der von den Sieben Samurai? Ja."
    Heute war eindeutig ein besonderer Tag.
    "Erzähl mir mehr von dir, Jimbei. Es ist sicherlich aufregend, wenn man Pirat ist?"
    "Nun..."
    Den Rest des Tages und die ganze Nacht durch habt ihr beide euch näher kennnengelernt. Du konntest dir nicht helfen, aber seine ganze Art faszinierte dich. Seine Freundlichkeit wärmte dein Herz. Du wolltest noch mehr mit ihm plaudern, doch die Müdigkeit übermannte dich.

    Als du dann endlich aufgewacht bist, spürtest du, wie ein starker Arm dich umklammerte. Neugierig sahst du nach, ob es Jimbei war. Und er war es auch.
    Er hingegen schlief noch.
    Da seine Wärme für dich so angenehm war, legtest du deinen Kopf auf seine Brust. Sein ruhiges und stetiges Atmen entspannte dich.
    Zu schön, um wahr zu sein, dachtest du.
    Aber es war die Realität und du bemerktest immer mehr, dass du dich zu ihm hingezogen fühltest.
    Deine Gedanken waren im Zwiespalt. Würde er auch so empfinden wie du? Oder...? Ist es überhaupt richtig? Mensch und Fischmensch?
    Augenblicklich schütteltest du diese Gedanken ab. So was konntest du jetzt nicht gebrauchen. Alles, was du wolltest, war diesen Moment zu genießen. Auch wenn er nicht lange anhalten würde.

    Als Jimbei wieder völlig genesen war, bereitete er sich auf seine Abreise vor.
    Nur schweren Herzens konntest du ihm zusehen, wie er sich aufmachte. Also eiltest du zu ihm.
    Obwohl ihr euch kaum kanntet und nur ein paar Tage hattet, um euch kennenzulernen, hattest du dich in ihn verguckt.
    "Jimbei! Warte!", riefst du ihm zu.
    Überrascht drehte er sich um.
    Als du vor ihm standest, keuchtest du etwas und sahst ihm direkt in die Augen.
    "Nimm mich mit. Ich bitte dich ", flehtest du ihn an.
    "Aber, _____, du- ", begann er, aber du fielst ihm sofort ins Wort.
    "Kein 'Aber'. Du bist mir sehr wichtig und ich... "
    Du zögertest, Wie solltest du ihm nur deine Gefühle gestehen? Wie nur?
    "_____? Meinst da es wirklich ernst?", fragte er dich leicht nervös.
    Daran gab es keinen Zweifel. Noch nie war dir etwas so ernst.
    Plötzlich löste sich der Knoten in deiner Zunge:
    "Ja, natürlich. Schließlich habe ich mich in dich-"
    Sofort hieltst du dir den Mund zu und liefst knallrot an.
    Was würde jetzt nur von dir denken?
    Verwirrt blinzelte er dich an.
    Jetzt konntest du nicht mehr zurück. Du würdest es sonst dein Leben lang bereuen.
    Um ihm zu zeigen, was du wirklich empfandst, gabst du ihm einen kurzen Kuss auf die Lippen.
    Aber dabei blieb es nicht. Jimbei nahm dich in seine Arme, um den Kuss zu vertiefen.
    Als ihr eure Innigkeit unterbrochen hattet, sah er dir tief in die Augen.
    "Pack deine Sachen. Lass uns zur Fischmenscheninsel aufbrechen."
    "Vielen Dank, Jimbei."
    Und so machtet ihr euch auf den Weg.

    Zuerst war es für dich nervenzerreibend und anstrengend dort zu leben, aber mit Jimbei an deiner Seite gelang es dir, dich schnell einzuleben.
    Du bekamst sogar einen Job beim Seestern Pappag als Aushilfe. Besser konnte es für dich nicht laufen.
    Was die Zukunft für euch bereit hielt? Das lag ganz bei euch.

Kommentare (0)

autorenew