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Des Rächers Herzen - Unfähig zu lieben (Kapitel 3)

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1 Kapitel - 2.917 Wörter - Erstellt von: RibaPanda - Aktualisiert am: 2014-06-01 - Entwickelt am: - 2.191 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Das dritte Kapitel zu der Sasuke-Fanfiction "Des Rächers Herzen - Unfähig zu lieben"||Auszug: [...] Vollends bei seinen Begleitern angekommen, blieb Sasuke stehen, drehte sich jedoch nicht zu Michiru um: „Du begleitest uns also.“
Mit diesem kurzen Satz erklärte er gleichzeitig seinen Kameraden so knapp wie nur möglich, warum ihm dieses Mädchen gefolgt war.
„Was soll das heißen 'du kommst also mit'!“, brauste Karin fassungslos auf. „Du hast ihr doch nicht etwa angeboten, sich uns anzuschließen! Bist du von allen guten Geistern verlassen? Die? Die da soll Mitglied in Team Hebi werden? Soll das ein Scherz sein!“
„Seh ich aus als würde ich scherzen?“, meinte Sasuke kaltschnäuzig.
Suigetsu kicherte: „So siehst du nie aus.“[...]

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Kapitel Drei: Prüfung


Sasuke hörte das Rascheln von Michirus Kleidung, als sie sich erhob und das Patschen der nackten Füße auf dem kalten, steinernen Boden. Sie bewegte sich leise. Es waren jeweils nur Partikel, viel mehr sogar nur eine bloße Ahnung eines Geräusches, das sie durch ihre Bewegungen auslöste. Einen schlafenden Hund würde sie trotz dessen empfindlichen Gehörs damit wohl kaum wecken. Sasuke jedoch hörte es so klar und deutlich, als hätte man die zerbrechlichen Schale von Michirus Rührungen durch ein Hilfsmittel um ein Tausendfaches verstärkt.
Vollends bei seinen Begleitern angekommen, blieb Sasuke stehen, drehte sich jedoch nicht zu Michiru um: „Du begleitest uns also.“
Mit diesem kurzen Satz erklärte er gleichzeitig seinen Kameraden so knapp wie nur möglich, warum ihm dieses Mädchen gefolgt war.
„Was soll das heißen 'du kommst also mit'!“, brauste Karin fassungslos auf. „Du hast ihr doch nicht etwa angeboten, sich uns anzuschließen! Bist du von allen guten Geistern verlassen? Die? Die da soll Mitglied in Team Hebi werden? Soll das ein Scherz sein!“
„Seh ich aus als würde ich scherzen?“, meinte Sasuke kaltschnäuzig.
Suigetsu kicherte: „So siehst du nie aus.“
Karin rückte aufgeregt ihre Brille zurecht: „Da nimm' doch gleich ein streunendes Kätzchen auf! Das dürfte dann in etwa ähnlich viel Nutzen für das Team haben.“
Nicht einmal zwanzig Sätze und schon war Sasuke diese Diskussion leid: „Du weißt genauso gut wie ich, wozu sie in der Lage ist. Sie wird sich schon dafür erkenntlich zeigen, dass wir ihr Zuflucht bieten, nicht wahr? Und selbst wenn nicht, können wir sie in dem Fall immer noch loswerden. Mal ganz abgesehen davon, dass ich der Anführer bin und deshalb die Entscheidungen treffe, Karin.“
Karins Lippen bebten vor Zorn. Aber da sie dem Uchiha insgeheim ja schon seit langer, langer Zeit verfallen war, wagte sie es nicht, ein weiteres Mal zu widersprechen. Da sie dem Plan jedoch trotzdem sehr abgeneigt war, verschränkte sie trotzig die Arme vor der Brust, schob schmollend die Unterlippe vor und warf mit einem „Hmpf“-Laut das feuerrote Haar zurück.
Michiru hatte der Diskussion aus vier Metern Entfernung gelauscht. Zu nahe wollte sie ihnen allen vorerst dann doch nicht kommen, auch wenn sie beschlossen hatte, sich ihnen anzuschließen.
Der fremde Junge mit dem schwarzen Haar, den schwarzen Augen und der schwarzen Aura, dessen Namen sie immer noch nicht kannte, war ihr immer noch unheimlich und ließ ihr Herz im negativen Sinne schneller schlagen. Die rothaarige Karin hatte Michiru schon vor einiger Zeit kennen lernen dürfen. Noch heute jagte der 'Telekinese'>Telekinetin ein eiskalter Schauer über den Rücken, wenn sie nur an die Experimente dachte, die Karin in Orochimarus Auftrag an ihr durchgeführt hatte. Nein, mit diesem Mädchen hatte sie weiß Gott keine guten Erfahrungen gemacht.
Die anderen zwei Jungs, die wohl ebenfalls zur Gruppe gehörten, kannte Michiru nicht.
Einer der beiden war von bulliger Statur, ein richtiger Muskelberg. Das orange-gelbliche Haar auf seinem Kopf stand ihm wild zu Berge. Seine rostroten Augen schauten teilnahmslos drein. Michiru selbst würdigte er keines Blickes.
Der Zweite hingegen war sehr viel schmächtiger, eine wahre Fischgräte. Michiru fragte sich, wie er das gewaltige Gewicht des gigantischen Enthauptungsschwertes auf seinem Rücken tragen konnte. Auch in der Form seiner Haare unterschied sich der zweite Kerl von dem ersten gänzlich. Kraftlos und flach hing es an den Spitzen ausgefranst in weiß-gräulicher Farbe bis an sein Kinn hinab. Das Pony war an den Spitzen ähnlich ausgefranst und reichte ihm teilweise über die Stirn, sodass es ihn – wie Michiru Annahme – ihn eigentlich an einer klaren Sicht hindern müsste. Ein sehr breites Grinsen zierte sein Gesicht, sodass ein kleiner Teil seines pyranaha-artigen Gebisses sichtbar wurde. Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen musterte er Michiru voller Neugier aus zwei stierenden, violetten Glubschaugen.
Karin war also die Einzige, die Michiru wenigstens ansatzweise kannte. Aber schon das reichte, um Hals über Kopf davon zu stürzen. Die Rothaarige war knallhart und kannte keine Gnade. Auch jetzt nicht, wo Michiru eingeschüchtert und mit gesenktem Kopf vor ihr stand.
Die brünette 'Telekinese'>Telekinetin brauchte nicht hinzusehen um zu wissen, dass Karin an den Rahmen ihrer schwarzen Brille griff, sie ununterbrochen zurecht rückte und hinter den spiegelnden Brillengläsern Michiru Todesblitze zuschleuderte. Zumindest versuchte Karin es. Auf Michiru war sie nämlich überhaupt nicht gut zu sprechen – wie auf sonst alle eigentlich auch.
Aber mit diesem kleinen Miststück hier hatte Karin noch ein Hühnchen zu rupfen. Seit Michiru ihr während eines Experiments nämlich mal drei Rippen gebrochen hatte, hatte sich die übliche Gleichgültigkeit, die Karin bis auf eine Ausnahme – Sasuke nämlich – gegenüber jedem empfand, tiefe Abneigung gegenüber der 'Telekinese'>Telekinetin gewandelt.
„Das sind Juugo und Suigetsu. Karin scheinst du ja schon zu kennen“, stellte Sasuke sein Team vor. Damit war für den Uchiha eigentlich alles gesagt, sodass er sich wieder in Richtung der Vorratskammer wandte. Doch Michiru hielt ihn davon ab:
„Und dein eigner Name?“, piepste sie. Den hatte sie nämlich noch immer nicht erfahren und auch wenn ihr dadurch die Stimme wieder in ungeahnte Tonhöhen entglitt, musste sie ihm diese Frage stellen. Bisher sah sie in ihm nämlich noch so etwas wie das personifizierte Böse, so einschüchternd war seine Aura. Vielleicht kam er ihr etwas menschlicher vor, wenn er wenigstens einen Namen trug.
„Sasuke.“
Michiru musste sich zusammenreißen, um nicht das Gesicht zu verziehen: Nein, es machte ihn nicht menschlicher. Diese Kälte, mit der er sprach, war auch nicht gewichen, als er seinen eigenen Namen ausgesprochen hatte. Er kannte keine Wärme. Es war, als hasste er alles an und in dieser Welt.
„Ihren Namen kennen wir aber immer noch nicht.“
Diese Bemerkung war an Sasuke gerichtet, doch Suigetsu blickte dabei Michiru noch neugieriger an als ohnehin schon. Michiru fürchtete schon, ihm könnten die violetten Augen aus dem Kopf fallen.
„Den kann sie euch verraten, wenn und wann sie will“, antwortete Sasuke trocken. „Ihr habt es gehört: sie kann selbst sprechen. Sie wird schon nicht mich brauchen, um euch ihren Namen zu nennen.“
Suigetsu seufzte und näherte sich Michiru dann erwartungsvoll um ein paar Schritte. Das fremde Mädchen hatte eine seltsame Stimme und Suigetsu wollte auch sicher gehen, den Namen auch richtig zu verstehen: „Wie wär's mit jetzt gleich? Ich hätte ehrlich gesagt ein Problem damit, dich mit ‚Mädchen' oder so anzusprechen.“
Wieder war es nicht Michiru, die antwortete. Dies übernahm dieses Mal Karin im besonders giftigen Tonfall: „Gott, hör auf zu nerven, Suigetsu! Ihr Name ist Michiru.“

Jedes Wort aus Suigetsus Mund raubte ihr einfach nur den letzten Nerv, und dass Michiru dem Team nun beigetreten war, missfiel Karin ebenso.
Demnach gab es jetzt also noch ein Mitglied in Team Hebi, das Karin nicht ausstehen konnte. Genau genommen konnte sie eigentlich ausschließlich Sasuke leiden. Das durfte sie allerdings nur zeigen, wenn sie in einer Ausnahmesituation mal mit ihm allein war.
Ansonsten spielte sie bekanntermaßen auch bei ihm immerzu die Genervte, zickte ihn an, er solle sich nicht wie der Anführer aufführen und ließ keine Gelegenheit aus, ihn davon zu überzeugen, Juugo und Suigetsu seien doch überflüssig. Jetzt hatte sie neben dem nervtötenden Suigetsu auch noch Michiru an der Backe und das war ebenfalls nicht erhebend. Juugo war ihr eigentlich relativ egal, aber von seiner Anwesenheit fühlte sie sich auch nicht gerade angetan.

„Karin!“, wies Sasuke Karin scharf zurecht. „Ich sagte, Michiru darf sich zu ihrem Namen äußern, wenn und wann sie will. Sie kann selbst sprechen und sie ist ein freier Mensch. Mag sein, dass du sie unter Orochimaru bevormunden und entwürdigen konntest, aber spätestens ab sofort hat das keinerlei Bedeutung mehr, verstanden?“
Trotzig verschränkte Karin die Arme vor der Brust. Offiziell war ihr ja egal, was er sagte oder anordnete.
Sasuke hingegen war Karin für die Widersetzung seiner Anweisung dieses Mal sogar fast dankbar. Auf diese Weise hatte er Michiru in Schutz nehmen können. Juugo, Suigetsu und allen voran Karin mochte dieses Verhalten mit Sicherheit befremdlich vorkommen, aber es gab Michiru das Siganal, dass sie brauchte, um dem Uchiha bald schon aus Dankbarkeit und Vertrauen zu Füßen zu liegen. Genau das brauchte er, um sie von sich abhängig zu machen. Dann würde sie ihm auch von größtem Nutzen sein.
Und tatsächlich: Als er unauffällig einen beiläufigen Blick in Michirus Richtung warf, konnte er in ihrem Gesicht deutlich ablesen, welchen Eindruck er nun auf sie gemacht hatte. Für einen kurzen Moment war die Furcht aus ihren Zügen Erstaunen und so etwas, das Sasuke schon beinahe mit Bewunderung titulieren wollte, gewichen. Er war also auf dem richtigen Weg – goldrichtig sogar.
„Auch egal…“, seufzte der junge Uchiha dann jedoch genervt, um seinen Ruf nicht noch mehr zu beschädigen. „Wir stocken jetzt wie geplant unsere Vorräte auf und machen uns dann weiter auf den Weg.“
Er ging in Richtung der Vorratslager Orochimarus gefolgt von Suigetsu, Karin und Juugo, der immer noch kein Wort gesprochen hatte. Michiru ließ 'ihr' Team erst mal ein Stück voran gehen, bevor auch sie sich in Bewegung setzte.

Bevor Team Hebi sein endgültiges Ziel erreichen konnte, musste es erst noch eine weitere, nicht unbedingt kurze Strecke durch die endlos langen Gänge zurücklegen. Würde sich die Gesellschaft nicht auskennen, würde sie sich schon nach kürzester Zeit in diesem Labyrinth hoffnungslos verlaufen haben – eine weitere Verteidigungsstrategie Orochimarus. Hätte es jemals einem Feind gelingen sollen, eines der verborgenen Verstecke ausfindig zu machen und wäre er auch noch auf die Idee kommen, es zu erkunden, so wäre er verloren gewesen.
Sasuke war in diesem Versteck zuvor noch nicht gewesen. Also hätte ihn dasselbe Schicksal ereilt, hätte er nicht Karin unter seinen Begleitern, die mit den hiesigen Gängen vertraut war. Jedes Versteck war anders aufgebaut. Man musste jedes einzeln kennen oder kennen lernen. Sie glichen sich nämlich nur in einer Gemeinsamkeit: es gab jeweils nur einen Weg, der zum Ziel führte.
Wenn man vom Eingang zur Vorratskammer wollte, musste man einen exakten Weg gehen und konnte nicht etwa durch mehrmaliges Abbiegen wieder auf denselben Weg kommen, der einen zu jenem bestimmten Ziel führte. Selbiges galt für die Wege zu den Trainingsräumen, Verliesen, Gemächern von Orochimaru und seinen Anhängern, die Ausgänge und so weiter.
Vor einer verschlossenen, massiven Eisentür machte die kleine Gruppe nach einer gefühlten Ewigkeit Halt.
„Da wären wir“, erklärte Karin und rückte sich wie gewohnt die Brille zurecht.
An dieser Stelle hätte Sasuke gern erfahren, wozu Michiru in der Lage war. Es war wohl an der Zeit, sie einer kleinen Prüfung zu unterziehen...
„Na gut, ich mach' das mal wieder…“, griff Suigetsu nach seinem riesigen Schwert.
Sasuke hielt den Kiri-Nin zurück: „Warte mal einen Moment! Michiru, kannst du diese Tür öffnen?“

Suigetsu runzelte die Stirn. Dieses abgemagerte Etwas von einem Mädchen war doch niemals in der Lage, diese tonnenschwere Tür zu öffnen. Zumal sie offensichtlich über keinerlei Hilfsmittel wie ein Kunai oder etwas in der Art in ihrer spärlichen Kleidung versteckt zu haben schien.
Mal ganz davon abgesehen, dass sich keine Schlösser, die in die Türen von Orochimarus Verstecken eingebaut waren, ohne weiteres aufbrechen ließen.
Jede Tür war mit einem ganz individuellen Schloss versehen und wenn man keinen Schlüssel zur Hand hatte, blieb einem praktisch nichts anderes übrig, als die Tür einzuschlagen, denn knacken konnte es lediglich der Schlosser, der es konstruiert hatte.
Nicht, dass Orochimaru in seinen Vorratslagern irgendetwas Besonderes aufbewahrt hatte. Er war lediglich – wie schon gesagt – Zeit Lebens ein sehr, sehr vorsichtiger Geselle gewesen.
Dementsprechend musste das Mädchen also entweder über genug Kraft verfügen, die Tür aus den Angeln zu befördern oder aber eine schlichtweg geniale „Panzerknackerin“ sein. Das nahm zumindest Suigetsu an. Dass weder das eine, noch das andere der Fall war, konnte er ja noch nicht wissen. Schließlich wussten nur Karin und Sasuke um Michirus Fähigkeiten bescheid – noch zumindest.

Während Suigetsu also noch vor sich hin dachte – Karin zweifelte übrigens stets an, dass der Kiri-Nin dazu überhaupt in der Lage war – strich sich Michiru das braune Haar zurück. Mit festem Blick fixierte sie die Tür ein paar Sekunden lang. Wie von Geisterhand sprang dann der Riegel des Schlosses zurück und die Tür schwang auf.
Sasuke war ein kleines bisschen überrascht. Er hatte sich etwas Imposanteres vorgestellt. Vielleicht, dass sich die Tür zu einem kleinen Würfel formte oder von einer gewaltigen, unsichtbaren Kraft aus den Angeln geschleudert wurde. Allerdings gefiel ihm diese Variante noch besser. Sie dachte praktisch, handelte präzise und unauffällig. Für seine Zwecke sehr nützlich. Ja, wenn er Michiru erst einmal so weit geformt hatte, dass sie tat, was er wollte, nur um ihm einen Gefallen zu tun, war er im Besitz eines Juwels. Sie hatte die Prüfung mit Bravour bestanden. Zufrieden schloss Sasuke für einen Herzschlag die Augen und senkte den Kopf wie zu einem zustimmenden Nicken.
Suigetsu hingegen war dezent überfordert: Wie? Was? Wer?
Er hatte doch nur kurz geblinzelt und schon war das Ding offen, als hätte einfach irgendwer ganz unkompliziert den Schlüssel benutzt.
Na ja, zumindest, dass diese Michiru etwas damit zu tun haben musste, konnte er erahnen. Damit war zumindest mal die Frage nach dem „Wer?“ geklärt.
Nur schade, dass niemand Anstalten machte, ihm die zwei verbliebenen Fragen zu beantworten.
Gut, dazu sollte er sie vielleicht auch erst mal laut aussprechen: „Wie und was hast du gemacht?“
Michiru hatte natürlich sehr wohl verstanden, dass die Frage an sie gerichtet worden war, aber sie traute sich nicht, zu antworten. Seine Pyranahazähne wirkten auf sie nicht gerade vertrauenerweckend…
Seufzend schüttelte Suigetsu den Kopf. Komisches Mädchen: gab keine Antworten.
Nicht noch mal so eine Schweigerin im Team – davon gab es hier doch schon zwei! Na ja, das war aber immer noch besser, als die Beleidigungen, die er sich ununterbrochen von Karin anhören musste, wenn er nicht gerade ignoriert wurde. So wie von Michiru hier, aber er war's ja gewohnt.

„Hey, Sasuke!“, wandte er sich eben einfach an den Teamführer, wenn Michiru ihm schon nicht antworten wollte. „Sie will nicht mit mir sprechen. Wie hat sie das gemacht? Oder was hat sie gemacht?“
„Sie ist eine 'Telekinese'>Telekinetin“, antwortete der Angesprochene knapp. Er war inzwischen mehr mit den Kunai und Shuriken in den Regalen beschäftigt. Die Erklärung, was Michiru war, würde auch gleichzeitig sagen, was sie getan hatte – wenn man denn den Begriff 'Telekinese' und dessen Abwandlungen kannte.
Suigetsu gehörte jedenfalls nicht zu denen, die es taten: „Tele-was?“. Aber andererseits, dieses Wort gehörte ja auch nicht zu seinem alltäglichen Wortschatz.
Perfekt für Karin, die sich, bevor sie Suigetsus Wissen bereicherte, wieder mal die Brille zurecht rückte: „Telekinese bezeichnet die Verformung oder Bewegung von Materie die auf rein geistlicher, gedanklicher Basis basiert, du Trottel!“
Der Kiri-Nin ging gar nicht groß auf den letzten Teil von Karins Satz ein, sondern grinste nur: „Ach so.“
Damit konnte er schon eher etwas anfangen. Denn, ja, von Menschen, die Dinge durch die Kraft ihrer Gedanken bewegen konnten, hatte auch er schon gehört. Deswegen musste man doch noch lange nicht gleich wissen, was Telekinese oder 'Telekinese'>Telekinetin bedeuteten.
„Ich bin schließlich ein Ninja und kein Sprachprofessor“, grinste er selbstgefällig.

Kommentare (11)

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Natsumi Uchiha (73936)
vor 907 Tagen
Dein Schreibstil ist perfekt *Daumen hoch Like Lee* Bitte mach weiter es ist schon ca. 1 Jahr her wenn ich mich nicht verrechnet habe
Nora Fants (40379)
vor 1069 Tagen
schreib biitte schnell weiter
Yuna (36902)
vor 1163 Tagen
Wow geile story schreib bitte schnell weiter!!!
Ayumi (Spanien 3.0) (36902)
vor 1163 Tagen
Wann Schreibstil du weiter ist echt gut!
Sasuke123loveyou (94108)
vor 1181 Tagen
Ist voll lustig ich liebe die Geschichte
Vali (29400)
vor 1231 Tagen
Voll lustig,ich mags/liebe es!
RibaPanda (17453)
vor 1241 Tagen
Hallöchen liebe Leser, hier spricht die Autorin.
Ich wollte mich auch mal langsam für die Kommentare bedanken und ankündigen, dass Kapitel 3 in den nächsten Tagen folgen wird.
Ich hoffe sehr, dass es euch gefallen wird und ihr mir wieder kurz eure Meinung hinterlassen würdet.

Liebe Grüße,
Panda
Nadel (42690)
vor 1242 Tagen
schreib bitte weiter die geschichte ist so genial
bitte bitte bitte :)
Kione Uchiha (64632)
vor 1338 Tagen
schreib weiter!!!!!!
Laura (68775)
vor 1315 Tagen
Biiiittttte mach weiter!!!!
himeno (48966)
vor 1327 Tagen
schreib bitte weiter