Springe zu den Kommentaren

Shadow Ice Teil 5

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
4 Kapitel - 4.491 Wörter - Erstellt von: Ahri - Aktualisiert am: 2014-06-01 - Entwickelt am: - 1.825 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Akatsuki gibt einfach keine Ruhe. Akira muss sich erneut gegen einem zweier Team der Organisation stellen, aber diesmal kampfbereit. Schafft sie es zu entkommen oder werden sie sie erneut in ihre Gewalt bringen können?

1
Kapitel 18: Gnade dir Jashin

In dem Moment, als ich wieder den festen und leicht staubigen Boden unter meinen Füßen spürte, ertönte eine Stimme: „Das müsste die Kleine sein, was meinst du Kakuzu?“
Ich hob meinen Blick und nicht weit von mir entfernt standen zwei Männer. Der eine hatte silberne zurückgegelte Haare und lila Augen, die sich auf eine Opferung oder ähnliches freuten. Der schwarze Akatsuki Mantel bedeckte seinen Oberkörper so gut wie gar nicht, was mich angewidert drein blicken ließ. Um den Hals trug er sein Stirnband und noch eine Kette. Ein Kreis mit einem Dreieck innen drin. Dieses Zeichen hatte ich noch gesehen, was das wohl für eine Bedeutung haben mochte? Ebenfalls hatte er eine Waffe dabei, eine Dreiklingen Sense. Mein Blick schweifte zu seinem Partner. Er war vermummt, aber seine grünen Augen stachen heraus. In der Hand hielt er einen Koffer, mehr war an ihm nicht zu sehen.
„Ja, das ist sie“, meinte er genervt an seinen Partner gewendet. Sie schienen wohl kein gutes Verhältnis zueinander zu haben. Der Blick des Vermummten sprach nämlich dafür.
„Mit der werd ich schon fertig. Überlass sie mir, es reicht wenn einer von uns gegen sie kämpft“, der Silberhaarige schien sehr selbstsicher zu sein.
„Vergiss nicht, wir sollen sie lebendig mitnehmen“, ermahnte der Grünäugige seinen Partner, der ihn am liebsten umbringen würde. Wieso tat er dies dann nicht? Dann hätte ich wenigstens eine Sorge weniger.
„Da scheint wohl jemand ein loses Mundwerk zu haben“, tadelte ich.
„Dich, kleine Schlampe, mache ich in Null Komma nichts fertig.“
„Unterschätz mich nicht“, fauchte ich, denn ich hasste es, wenn man mich nicht ernst nahm oder unterschätzte. „Zeig mal, was du drauf hast“, provozierte ich ihn. Seine Augen blitzten mordlustig und gefährlich auf. Aufmerksam begab ich mich in Kampfstellung.

Mit einer komplexen und komplizierten Armbewegung, ließ er seine Sense nach vorne schnellen. Ich bändigte das Wasser aus dem Meer und konnte im letzten Moment eine kleine Eismauer vor mir entstehen lassen. Das Schatteneis parierte den Angriff und die Sense flog zu seinem Besitzer zurück. Ich war zwar voll und ganz auf den Kampf fixiert, dennoch bewegte mein Misstrauen mich dazu, diesen komischen Kakuzu nicht aus den Augen zu lassen. Ich trat hinter der Eismauer hervor und wurde sogleich vom nächsten Angriff überrascht, den ich um eine Haaresbreite entkommen konnte. Ich ergriff die Initiative und schnappte mir meinen Kampfstab.
„So, so, die Kleine hat auch eine Waffe.“ Mein Instinkt sagte mir, ich sollte aufpassen, dass ich kein Blut verlor. Ich preschte nach vorne und der Typ holte mit seiner Sense nach mir aus. Ich schlug gegen die Klingen und ließ augenblicklich das Wasser auf meinem Stab gefrieren. Eine schwarze, glitzernde Schicht legte sich auf meinen Stab und übertrug es auf die Sense. Mein Gegner wich erschrocken einen Schritt zurück, denn das Eis verteilte sich auf seine Waffe.
„Was machst du da! Schlampe!“, fluchte er.
„Ach Hidan, hör auf zu jammern und kämpfe“, die Geduld seines Partners war überstrapaziert und auch seine Augen verrieten, dass er ihn unbedingt loswerden wollte.
„Misch dich da nicht ein, Kakuzu!“ Während sich die beiden Akatsuki sich stritten, ließ ich meinen Stab zu Boden fallen, was zur Folge hatte, dass das Eis, welches die Verbindung der beiden Waffen war, zerbrach. Doch war die Sense über und über mit Schatteneis bedeckt, nur das Seil hatte es noch nicht erreicht. Ich hoffte inständig, dass er sie zu sich zog und auch so in Berührung kam. Mein Plan scheiterte jedoch, denn seine komplexe Art, die Sense zu schwingen, verhinderte dies. Mein Ziel war es beide mit meinem Schatteneis zu berühren und so zu entkommen. Die Sense preschte von hinten auf mich zu. Ich hatte keinen Ausweg außer nach oben zu springen, ich wusste, dass es ein Risiko für mich bereithielt, aber ich musste diese törichte Aktion ausführen. Gesagt, getan. Ich wich nach oben hin aus und während ich in der Luft war, begann Hidan breit zu grinsen. Verdammt, da war ich doch tatsächlich in seine Falle getappt, ging es mir schlagartig durch den Kopf. Er wollte doch nur, dass ich nach oben auswich. Er zog an dem Seil, welches sich dabei um mein rechts Fußgelenk schlang und riss mich brutal aus der Luft. Ich hörte es leise in dem Fußgelenk knacken, das von einem schmerzvollen Schrei meinerseits unterstrichen wurde. Und schon spürte ich den harten Boden unter meinem Rücken und erneut ein Schrei meinerseits. Die Knochen drückten gegen meine Lunge - es fühlte sich eher so an, als würde sie zerquetscht werden - und ließ mich schwer atmen. Natürlich durfte der Schmerz nicht fehlen.

„Jetzt haben wir dich kleines Miststück. Du hast uns schon genug Ärger bereitet.“ Beide Akatsuki kamen gefährlich auf mich zu. Mordlustig blitzten mir ihre kalten Augen entgegen. Was sollte ich nur tun? Mein Blick schweifte hoffnungsvoll umher. Die Hoffnung wurde durch die ohne brauchbare Entdeckung zerstört... oder doch nicht? Ich hatte mich leicht nach hinten gedreht und sah zur Eismauer. Ein Versuch war es wert. Das Eis schmolz und kam auf mich zu, dabei drehte ich mich wieder zu meinen Angreifern, die gleich darauf das Wasser ins Gesicht gepeitscht bekamen. Den kurzen Moment in dem sie ihre Augen schlossen, nutzte ich dafür, um mein Schatteneis erfolgreich entstehen zu lassen. Jegliche Reaktion beziehungsweise Aktionen wurden eingestellt. Zugleich weiteten beide ihre Augen, als ob sie nicht fassten, dass sie von einer dreizehnjährigen besiegt worden waren. Triumphierend starrte ich ihnen eindringlich in die Augen.
„Wer hat hier jetzt wen besiegt?“, ich grinste beide abfällig an.
„Du kleines mieses Stück Scheiße! Wenn ich mich hier befreien kann, dann Gnade dir Jashin! Du wirst sein nächstes Opfer sein!“, tödlich sah er mich an. Ein feiner Schauer erfasste bei seinem Anblick meinen Körper. Ihn ignorierend befreite ich meinen Fuß von der Sense, dabei tat mein bereits angeschwollenes Fußgelenk weh und immer wieder stöhnte ich voller Schmerzen auf. Ich kroch geradezu zu meinem Kampfstab und ließ ihn wieder schrumpfen. Danach befestige ich ihn an seinem Stammplatz. Mit viel Mühe hatte ich es geschafft mich auf zu hieven, dabei bedacht meinem rechten Fuß kaum Belastung zu schenken.
„Ich rede mit dir!“, empörte sich der Typ wieder.
„Wenn wir das hier überstanden haben, dann Gnade dir Jashin! Ich werde dir zehn Mal den Kopf abreißen“, zischte sein Partner drohend und es entstand ein neuer Konflikt zwischen den beiden, dem ich aber keine Beachtung schenkte. Was interessierte mich das denn? Humpelnd und und mit quälenden Schmerzen im Schlepptau setzte ich meine Rückkehr zum Dorf fort, wenn auch nur schleppend.

Kommentare (5)

autorenew

anja (56680)
vor 972 Tagen
toll toll weiter MEHR
Akaya (59127)
vor 1102 Tagen
Ich finde die Geschichte echt toll^^!
tenchi (98659)
vor 1239 Tagen
die geschichte gefällt mir
Hino Kuraiko (95411)
vor 1248 Tagen
Ich bin ein richtiger Fan von Shadow Ice ;D!
bzw ich hab dir eine E-mail geschrieben, also eine längere Kritik! Eben wie versprochen!
glg Hino
Kyubay (68775)
vor 1267 Tagen
Die Story ist auch super freu mich auf den nächsten Teil
Gruß Kyuba