Selbst geschriebene Geschichte

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1 Kapitel - 588 Wörter - Erstellt von: Mockingjay01 - Aktualisiert am: 2014-06-01 - Entwickelt am: - 2.201 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    „So könnte es doch immer bleiben, oder? Niemand anderen, nur wir zwei. Hier im Wald, der nur uns gehört. “, seufzend blickt er in den Himmel über uns.
    „Ja, ich wünschte es wäre so. “, ich zögere. Ich versuche mir eine Welt vorzustellen, in der es keinen Krieg gibt. Nur Line und ich. Was in ferner Zukunft passieren würde. Vielleicht würden wir in ein kleines Häuschen im Wald ziehen. Eines Tages Heiraten. Kinder bekommen. Heiraten. Das war immer Line's Traum gewesen. Aber dafür sind wir noch zu jung. In unserer Altersklasse durfte man erst mit vierundzwanzig Jahren heiraten. Relativ spät. Wenn man überhaupt die Zeit dafür hat, ohne das irgendetwas dazwischen kommt. Line und ich gehen in dieselbe Schule. Wir beide sind fünfzehn Jahre alt. Er ist eine Klasse über mir. Es ist sehr unwahrscheinlich eines Tages zu heiraten. In unserem Abteil gibt es wenige Leute die verheiratet sind. Die meisten Frauen in unserer Gegend, haben ihre Männer im Krieg verloren. Wenn der Krieg wieder einmal vorbei ist, und die Frauen auf ihre Männer warten. . . doch niemand kommt zurück. Und irgendwann erfahren sie das ihr Allerliebster im Kampf gegen eine Gegnerische Kruppe gefallen ist. Danach gibt es keinen mehr den sie lieben können. Einsam und verlassen. Sinken in ein tiefes, schwarzes Loch. Jeden Morgen graut es mich davor, dieses Schicksal einschlagen zu müssen. Doch ich weigere mich an diese Zukunft zu denken.
    In Line's Nähe fühle ich mich sicher. Es gibt keinen Grund worüber ich mich ängstigen muss. Seine muskulösen Arme halten mich tief umschlungen und geben mir Kraft.
    Ich drehe mich zu ihm um, doch er hat seine Augen geschlossen.
    „Wenn du die Wahl hättest, entscheiden zu müssen zwischen einen geliebten Menschen den du wirklich liebst oder für die Vernichtung des Kriegs, stell dir vor den Krieg würde es nicht mehr geben, was würdest du wählen?“
    Ich spüre, wie seine Muskeln sich neben mir verkrampfen.
    „Das ist schwierig zu beantworten. Keinen Krieg?“
    Insgeheim wünsche ich mir er würde meine Frage ignorieren und auf ein anderes Thema überspringen, doch ich irre mich.
    „Ohne Krieg wäre es natürlich viel, viel leichter. Keine Auseinandersetzungen. Wir könnten friedlich weiterleben. Doch anderseits wäre es für mich mein ganzes Leben lang eine Qual, den Menschen verloren zu haben den ich liebe. “
    Obwohl ich eigentlich auf keine Antwort gehofft hatte, überrascht sie mich.
    „Und was würdest du tun?“
    „Wenn es so wäre und ich mich. . . entscheiden müsste, würde ich dich wählen. Und wenn. . . du trotzdem gehen müsstest, würde ich mich für „gegen den Krieg“ entscheiden, aber trotzdem mein Leben beenden. Damit ich nicht den unerträglichen Schmerz leben muss, und es immer bereuen werde, dich gehen gelassen zu haben. Und würde mein Leben beenden. “, er nimmt meine Hand und hält sie fest.
    Tief ineinander umschlungen liegen wir da. Wange an Wange. Sagen nichts und genießen nur diesen einen Augenblick.

Kommentare Seite 1 von 1
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Traumschatten ( 36255 )
Abgeschickt vor 173 Tagen
Sehr spannend,weiter so!