Narutos Welt mal anders: Die Rebellion der Drei Schwertninjas (Teil 7) Die Dämmerung vergeht

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
15 Kapitel - 15.393 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2014-06-01 - Entwickelt am: - 1.251 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Nun kommen wir zum siebten Teil der Reihe.

Was bisher geschah: Mithilfe einer List zettelte Sokuron eine Rebellion der Fürsten an, um so das Vertrauen der Asukage zu gewinnen. Er tötete Ina, nachdem er herausgefunden hat, dass sie eine Spionin von Akatsuki war. Gleichzeitig erledigte er auch Sirin, um sich den Schwarzen Drachen zu holen.

Doch nun droht die Verschwörung aufzufliegen durch Akatstuki. Deshalb fassen sie einen Plan, um Akatsuki daran zu hindern, sich in die Rebellion einzumischen. Doch es droht zu eskalieren...

Viel Spaß

1
Die Flut

„Schaut mal, was wir hier haben“, rief ein Zeran-Nin zufrieden, als er und sein Kollege durch den Torborgen marschierten, welcher das Dorf vom Hafen trennte. Sie ließen den Hafen, in der eine große Flotte vor Anker lag, hinter sich und zerrten ein Mädchen in das Dorf. Sie war an den Händen gefesselt und wurde von den Zeran-Nins gezwungen, in das Dorf zu gehen.
Nachdem sie das Tor durchquerten, zwangen sie die Gefangene auf die Knie, als würde diese gleich ihren König gegenüber stehen.
Dann kam ein Junge, der vielleicht ein oder zwei Jahre älter war als sie selber. Er hatte blaue Haare, schwarze Augen, trug eine schwarze Kampfkleidung und ein Stirnband mit dem Symbol von Zerangakure darauf. Wie ein stolzer Prinz kommt der Junge zu die Gefangene marschiert. Sein Name war Sakur Voran, der Sohn von Zerankage. Der Umstand, dass er der Prinz des Dorfes war, hat ihn arrogant gemacht, so sagte man. Selbstgefällig mit hochgezogener Nase, als würde die Straße nach Mist riechen, ging er zu den Zeran-Nins. Sofort erkannte er die Gefangene und lächelte finster.
Sinea.
„Soso, wer hat sich denn hier verirrt? Die große Sinea höchstpersönlich“, lachte Sakur spöttisch.
„Sollen wir sie ihn den Kerker werfen?“
„Was? Nein, das wäre doch nur eine Verschwendung.“ Sakur bemusterte Sinea von oben bis unten, umrundete sie wie ein Raubtier, das seine Beute zerfleischen wollte.
„Sie ist dafür viel zu hübsch, nein“, meinte er. „Bringt sie ins Schloss. Ich könnte ein wenig Gesellschaft gebrauchen.“
Auf einmal fing Sinea an zu lachen.
„Warum lachst du so blöd?“, fauchte Sakur. Sie konnte sich nicht mehr vor Lachen einkriegen und musste sich zusammenreißen, nicht zu Boden zu fallen.
„Glaubst du wirklich, ich lasse mich wie eine Sklavin in dein Zimmer zerren, damit du über mich herfällst?“
„Wieso denn nicht? Denkst du denn, du wärst was Besseres?“
„Nein“, erwiderte Sinea belustigt. „Aber vielleicht solltest du dir mal die Frage stellen, warum mich diese beiden Pappnasen überhaupt gefangen nehmen konnten?“
Auf einmal stutzen alle drei Zeran-Nins. Nun wurde es ihnen klar.
„Ach, willst damit sagen, dass du dich extra fangen ließ, nur um mich zu sehen?“
„Nein, um mir den Blauen Drachen von dir zu holen.“
Auf einmal riss Sakur die Augen auf. Es gab in den letzten Monaten viele Gerüchte darüber, dass jemand Jagd auf die Drachenpaladine machte. Einer nach dem anderen wurde von unbekannten Angreifern ermordet. Gehörte Sinea etwa zu den Mördern?
Hilflos fing Sakur an zu lachen, wobei er versuchte, seinen kalten Angstschweiß nicht sehen zu lassen.
„Du willst mich töten? Du und welche Armee?“
Wieder fing Sinea an zu lächeln, hob die gefesselten Arme und zeigte auf den offenen Torbogen hinter ihr. Was… was war das?
Eine gigantische Flutwelle fegte über das Meer! Die Welle war so riesig, dass sie den Mond verschlang und alles in einem endlosen Schatten eintauchte. Wie Spielzeuge wurden die Schiffe durch den Hafen gespült, der Torbogen zerbrach wie Glas und die Welle strömte unaufhaltsam in das Dorf hinein. Während die Menschen um ihr Leben rannten, löste Sinea ihre Fesseln, stand auf, ließ eine versteckte Klinge aus dem Ärmel fahren und stieß sie blitzschnell in die Kehle von Sakur!
Blut floss aus dem Hals in Strömen. Fassungslos wollte Sakur nach Sineas Arm greifen, während seine Augen auf die Welle fixiert waren. Doch als die Tonnen Wasser hindurch stieß, blieben Sinea und Sakur unbeschadet. Eine Luftblase hatte beide Shinobis umhüllt, während um sie herum alles in die endlose Tiefe versank.
Doch Sakur hatte nichts vom Schutz. Es dauerte nur einige Augenblicke, bis das Blut in seinen Adern zu wenig wurden. Als Sinea die Klinge entfernte, fiel Sakur zu Boden.
Sinea atmete tief durch, kniete sich nieder und legte ihre Hand auf Sakurs Brust. Nun war der Blaue Drache dran.

Die Schiffe waren über das Dorf verteilt wie Spielzeuge eines Riesen, zertrümmert in Tausende von Stücken. Alles war nass, als wäre das Dorf noch vor Kurzem aus dem Meer gekommen. Sinea stand über dem Leichnam von Sakur, als ein Solun-Nin in das zerstörte Dorf kam. Er staunte nicht schlecht und ging zu Sinea rüber.
„Du kannst Meisterin Sokage sagen, dass die Flotte von Zerangakure sie nicht länger belästigen werde“, berichtete Sinea. Der Solun-Nin wollte noch etwas sagen, aber ihre violetten Augen schauten ihn nur kalt an. Er wusste, was zu tun war. Keine Fragen stellen, sondern sofort los. Als der Solun-Nin auf das Tor rannte, kam ihm der General entgegen zusammen mit seinen beiden Leibwächtern. Er wollte sich persönlich davon überzeugen, dass Sinea ihre Aufgabe erledigt hat.
Plötzlich hielt sich der Solun-Nin an den Kopf, als hätte jemand ein Nagel hineingestoßen. Etwas stimmte nicht mit ihm. Auf einmal zog der Solun-Nin ein Schwert und rammte es den General in die Brust. „Stirb, du Verräter!“, brüllte er nur.
Die Leibwächter und Sinea stürzten sich auf den verrückt gewordenen Solun-Nin. Sinea streckte ihn mit einem Schlag nieder. „Verdammt“, fluchte die Leibwache, „was zum Teufel war denn mit dem los? Er hat den General getötet.“
„War er verrückt?“, fragte der andere.
„Ich habe keine Ahnung. Bringt ihn und den General weg. Wir müssen verschwinden, bevor Zeran-Nins kommen.“

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.