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Shadow Ice Teil 3

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5 Kapitel - 6.778 Wörter - Erstellt von: Ahri - Aktualisiert am: 2014-06-01 - Entwickelt am: - 2.033 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Kapitel 9: Unwetter
Erzähler Sicht
Am nächsten Morgen wachte Akira ausgeschlafen und topfit auf. Sie begab sich zu ihrem Kleiderschrank und zog sich an. Sie wählte eine schwarze Leggins mit einer grauen Hotpants und dazu ein dünner, langärmliger Pullover in schwarz. Ihre Haare ließ sie offen und ihr Konoha Stirnband trug sie um den Hals. Sie frühstückte ausgiebig und kontrollierte noch ein letztes Mal ihre Tasche, ob sie auch wirklich alles hatte. Nachdem sie das hinter sich hatte, schaute sie auf die Uhr, um sich zu vergewissern, dass sie nicht zu spät käme und das tat sie glücklicherweise nicht. Die junge Kunoichi hatte noch eine halbe Stunde Zeit bevor man sie am Tor erwartete. Außerdem packte sie sich noch Essen für die Reise ein. Wer wusste, wann sie im nächsten Dorf sein würden. Nachdem auch das erledigt war, begab sich die Kunoichi auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt. Sie schaute gen Himmel, der von dicken und dunklen Wolken bedeckt war und somit die Aussicht auf den blauen Himmel versperrte, auch gelang es der Sonne nicht, sich zu zeigen und man konnte deswegen nur einen fahlen gelben Punkt erkennen. Es war ungewöhnlich dunkel im Dorf, vor allem um dieser Zeit im Sommer. Man hatte das Gefühl, dass der Himmel jeden Moment anfing zu weinen und möglicherweise kam noch ein Gewitter hinzu. Unbeeindruckt setzte die Grünhaarige ihren Weg fort. Der jungen Kumochi fiel auch auf, dass das Dorf ziemlich leer war, kaum eine Menschenseele hatte sich nach draußen verirrt. Auch bemerkte sie, dass die Luftfeuchtigkeit sehr hoch war. Ob ich auch das Wasser aus der Luft fischen kann, fragte sie sich ganz still. Mit gerunzelter Stirn grübelte sie nach und war derweile am Tor angekommen. Dort wurde sie schon von ihren Kameraden begrüßt. Sie schreckte aus ihren Gedanken und wünschte einen guten Morgen.
„Dann können wir ja aufbrechen“, meinte ihr Sensei.
Alle vier Shinobis stimmten zu und sie gingen in einem gemütlichen Tempo durch den Wald. Es war ziemlich dunkel und somit wirkte der Wald gruselig und mysteriös. Der Grund lag darin, dass in diesem Teil des Waldes die Bäume sehr dicht beieinander gewachsen waren und ein weiterer Grund war der graue Himmel. Asuma ging an vorderster Front, während Ino, Choji und Akira die Mitte bildeten und Shikamaru das Schlusslicht, weil er wie immer genervt war und seine Ruhe haben wollte. Asuma, Ino, Choji und Akira unterhielten sich und amüsierten sich prächtig. Manchmal wurden sie nur von einem genervten Shikamaru unterbrochen, dass sie leiser sein sollten. Die anderen vier hingegen ignorierten seine Beschwerden und konzentrierten sich auf ihr Gespräch. Irgendwann konnte man ein leises Platschen hören, Tropfen trafen auf Blätter. Die Gruppe aus Konoha war es egal, solange es nicht in Strömen regnete, dafür beteten sie still. Ihre Gebete wurden dennoch nicht erhört und wenig später fing es an, in Strömen zu regnen. Die Shinobis beschleunigten ihr Tempo und waren stets auf der Suche nach einem Unterschlupf, eher gesagt einer Höhle.
„Haltet die Augen nach einer Höhle offen, das nächste Dorf ist zu weit weg“, befahl der Sensei der Genins und Chunins. Der Regen nahm drastisch zu und dazu kam noch ein starker Wind. Die Shinobis waren völlig durchnässt und durch den kalten Wind bekamen sie eine Gänsehaut. Die Haare klebten im Gesicht und ihre Klamotten an ihren Körpern. Alle waren zitternd auf der Suche, aber die Sicht aller Beteiligten war sowohl von der Dunkelheit als auch vom Regen stark eingeschränkt. Der Regen peitschte ihnen ins Gesicht, nur mit halbgeöffneten Augen konnten sie sich umsehen.

Jegliches Zeitgefühl hatten sie verloren und auch der Regen dachte nicht daran nachzulassen, genauso wenig wie der Wind. Der Waldboden war wie die Shinobis stark durchnässt und der Schlamm spritzte bei jedem Schritt nach allen Seiten hinweg. Mittlerweile war Shikamaru nicht mehr der einzige, der genervt war. Auch Ino und Akira schienen genervt von dem Wetterverhältnissen. Ino jammerte die ganze Zeit über ihre verdreckten Klamotten, während Akira sich innerlich nur beschwerte, aber ihr Blick sagte, dass sie mehr als genervt war. Trotz dass der Wald nicht mehr so dicht war, war es noch immer sehr dunkel, was daran lag, dass der Himmel noch dunkler geworden war. Bald darauf ertönte auch schon das erste Donnern.
„Scheiße!“, fluchte Asuma.
„Was sollen wir nur machen? Jetzt zieht auch noch ein Gewitter auf“, Ino klang verzweifelt. Sie wollte unter gar keinen Umständen auf dieser Mission, wegen so einem scheiß Unwetter, ihr Leben verlieren. Choji fühlte sich auch nicht wohl ihn seiner Haut, so wie es seine Gesichtszüge verrieten. Akira rang innerlich stark mit sich, aber nach außen hin, war sie cool und gelassen. Aber sie war nicht die einzige, die auf cool und gelassen tat, das gleiche galt auch für Asuma und Shikamaru schien auch nicht mehr genervt zu sein, sondern fühlte sich nicht wohl in seiner Haut. Wieder ein Donnern und Ino zuckte zusammen. Akira schauten gen Himmel und in diesem Moment erhellte sich kurz der Himmel. Ein Blitz, schoss es ihr durch den Kopf. Die Äste bewegten sich wild und stürmisch und warfen das angesammelte Wasser des Regens von den Blättern. Selbst die Tiere hatten sich vor einer Ewigkeit, Schutz vor dem Regen gesucht und vermutlich auch gefunden. Nur unsere fünf Shinobis aus Konohagakure nicht.

„Nicht mehr weit von ihr ist eine Höhle!“, brüllte Asuma plötzlich und unterbrach die Stille. „Haltet nach Holzstücken Ausschau und schnappt sie euch!“ Der Wind und der Regen übertönten seine Stimme so stark, dass die vier jungen Shinobis es als ein Flüstern nur wahrnahmen. Hier und da schnappten sie sich Holzstücke, sowohl große als auch klein. Sie griffen einfach wahllos nach dem Holz, Hauptsache sie hatten etwas in den Händen. Immer mehr näherte sich die Gruppe ihrem Ziel, bis sie schließlich erschöpft und durchnässt in der Höhle standen. Die Kälte der Höhle sorgte für eine neue Schicht Gänsehaut. „Werft das Holz auf einem Haufen“, der Teamleiter deutete weiter in die Höhle hinein. Als alles Holz, das gesammelt worden war, aufeinander lag, zündete der Sensei diesen an. Die Höhle wurde in ein warmes Licht getaucht und um das Feuer herum bildeten sie einen Kreis. Das Feuer knisterte und entfachte eine wohlige Wärme.
„Drecks Wetter“, fluchte Akira und die anderen Stimmten zu. Das ganze Team schien nun aufgewärmt zu sein, doch die Grünhaarige nicht. Diese Zitterte am ganzen Leib und leise konnte man ihre Zähne klappern hören. Besorgt wurde sie von den anderen gemustert, doch sie wimmelte die Blicke ab. Stattdessen schnappte sie sich ihre Tasche und kramte eine Jacke heraus und zog diese an. Im ersten Moment lief ihr durch die kühle Temperatur, die die Jacke angenommen hatte, einen Schauer über den Rücken. Dieser war jedoch genauso schnell wieder weg, wie er gekommen war. Ein Glück, dass meine Tasche wasserdicht ist, dachte Akira sich. Sie spürte, wie ihr immer wärmer wurde, aber auch gleichzeitig kam die Müdigkeit und sie legte sich hin. Bevor sie die Augen schloss, wünschte sie den anderen noch eine gute Nacht. Sie glitt in die Welt der Träume.

Kommentare (5)

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anja (56680)
vor 1029 Tagen
toll toll weiter MEHR
Akaya (59127)
vor 1158 Tagen
Ich finde die Geschichte echt toll^^!
tenchi (98659)
vor 1296 Tagen
die geschichte gefällt mir
Hino Kuraiko (95411)
vor 1305 Tagen
Ich bin ein richtiger Fan von Shadow Ice ;D!
bzw ich hab dir eine E-mail geschrieben, also eine längere Kritik! Eben wie versprochen!
glg Hino
Kyubay (68775)
vor 1323 Tagen
Die Story ist auch super freu mich auf den nächsten Teil
Gruß Kyuba