HdR, Alanna Denethors Tochter Teil 2

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3 Kapitel - 1.512 Wörter - Erstellt von: Evolett - Aktualisiert am: 2014-05-15 - Entwickelt am: - 1.354 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Weiter geht's! Alanna bekommt endlich eine ernsthafte Aufgabe. Ob sie es schafft und wie es weitergeht? Einfach lesen! Für Rechtschreibfehler entschuldige ich mich und ich habe auch die Story etwas geändert

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    Tagelang reiste Alanna nun schon umher und hatte am gestrigen Tag die Pforte von Rohan überquert. Sie wusste nicht wo sie hin wollte und ihre Taten Boromir gegenüber taten ihr mittlerweile furchtbar Leid. Sie hatte ihm fiese Anschuldigungen gemacht und letztendlich sein Pferd gestohlen. Aber ihr Stolz verbot es ihr zurück nach Bruchtal zu reisen, außerdem war die Ringgemeinschaft bestimmt schon längst über alle Berge. Es war noch früher Nachmittag als sie, auf Herbstregens Rücken sitzend, einschlief. Aber ihr Schlaf war alles andere als traumlos:

    Sie stand da. Mitten im Nichts. Um sie herum war alles Weiß. Sozusagen gähnende Leere. Vor ihr stand eine wunderschöne Frau, genauer gesagt eine Elbin. Blonde Haare zierten ihr zeitloses Gesicht und sie sprach mit einer klaren Stimme: "Nun Alanna; bald werden deine Brüder in Schwierigkeiten geraten und einem von ihnen wird ein schlimmes Schicksal widerfahren. Nur du kannst ihn retten, reise zur Emyn Muil in die Nähe des Rauros und beeile dich. Denn wenn du zu spät kommst wird es auch für ihn zu spät sein. Reite geschwind und mache selten Rast!" Alanna schluckte schwer bevor sie ihren Mut zusammen nahm und mit brüchiger Stimme sprach: "Wer seid ihr? Und woher weiß ich ob ich euch trauen kann? Woher nehmt ihr überhaupt all die Informationen?" "Mein Name ist Galadriel und wenn du dir unsicher über die Wahrheit meiner Worte bist dann frage dein Herz." Mehr sagte sie nicht und Alanna beschloss ihr zu vertrauen. "Wo liegt dieser Ort?" "Wache auf, junge Frau. Und schau in die Tasche deines Umhangs. Sie soll dir gehören." Die Tasche (?), hätte Alanna fast gefragt, WAS sollte ihr gehören? Ihr Traum verblasste.

    Die Dämmerung setzte bereits ein als Alanna sich gähnend aufsetzte. Herbstregen hatte an einer Wegkreuzung angehalten und graste. Als Alanna abstieg hörte man leises Rascheln aus ihrem Umhang. Sie griff in ihre Tasche und zog ein Stück ledernes Papier hinaus. Es war eine Karte von Mittelerde, eine magische Karte von Mittelerde! Ein tiefroter Punkt leuchtete darauf und daneben stand in kleinen, verschnörkelten Buchstaben ihr Name. Es war ihr Standpunkt. Ansonsten war die Karte unbeschriftet. Einer plötzlichen Eingebung folgend flüsterte Alanna den Namen des Ortes den Galadriel ihr verraten hatte. Ein goldener Punkt leuchtete ziemlich weit östlich auf der Karte auf. Alanna schwang sich schwungvoll auf Herbstregen und stieß ihm sanft, aber energisch mit den Fersen in die Seite. Er galoppierte los und Alanna lenkte ihn gekonnt nach Osten. Faramir hatte ihr früh beigebracht sich an den Sternen zu orientieren und nun würde sie nichts mehr aufhalten!

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    Nach vielen Tagen merkte sie wie nah sie ihrem Ziel war. Plötzlich erschall ein Horn. Boromir! Sie packte ihre Hellebarde mit der rechten Hand und ritt auf das Geräusch zu. Ein seltsames Bild bot sich ihr, doch sie hatte nicht viel Zeit sich alles an zu gucken. Sie realisierte nur das diese Monster keine gewöhnlichen Orks waren und das einer von ihnen seinen Bogen spannte um Boromir zur Strecke zu bringen. Mit der linken Hand zog Alanna sich ihre schwarze, übergroße Kapuze über den Kopf. Dann ritt sie auf den Angst einflößenden Bogenschützen zu. Er änderte sein Ziel und schoss. Der Pfeil traf Alanna in den Bauch doch ihr Adrenalin gab ihr die Energie den Pfeil zu vergessen. Mit erhobener Waffe erreichte sie das Wesen und verkeilte den Bogen in den Spitzen ihrer Hellebarde. Mit einer schwungvollen Bewegung schleuderte Alanna den Bogen ins Gebüsch. Und sprang von Herbstregen, sie wollte das Pferd keiner Gefahr aussetzen. Dann drehte sie sich um und kämpfte. Ohne es zu merken entfernte sie sich von Boromir. Die Hellebarde steckte in einem toten Ork und Alanna hatte ihr Schwert gezogen, als sie einen dumpfen Schlag auf den Kopf spürte. Dann wurde alles schwarz.

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    Alanna war nun schon seit mehreren Tagen die Gefangene der Orks. Ab und zu unterhielt sie sich mit Merry und Pippin, die ebenfalls verschleppt wurden. Ihre Kapuze hatte man ihr abgenommen. Der Pfeil steckte allerdings noch in ihrem Bauch. Zu groß war die Angst zu verbluten wenn sie ihn rauszog. Eine Schramme zog sich von ihrer linken Augenbraue zu ihrem rechten Haaransatz. Sie war nicht tief aber durchaus schmerzhaft. Die Hobbits waren erstaunt über ihr plötzliches Auftauchen und es tat ihnen Leid das sie nun auch gefangen war. Gerade machten sie eine Rast und Alanna ging es immer schlechter. Ihre Wunden taten weh und ab und zu verschwamm alles vor ihren Augen. Geräusche nahm sie nur noch gedämpft und verzerrt war. Plötzlich wurden die Orks angegriffen. Reiter töten sie. Merry und Pippin waren komischerweise wie vom Erdboden verschluckt. Die Kampfgeräusche erstarben und Alanna hob ihren Blick. Mehrere Reiter sahen sie an, bis einer vortrat und auf sie zu ging. Sie stand gefesselt am Baum. Aber ihre Gedanken waren durch die Schmerzen ihrer Wunden so verwirrt das sie Freund und Feind nicht mehr unterscheiden konnte und sie begann schneller und heftiger zu atmen. Einer der Reiter, einer der wenigen die noch auf dem Pferd saßen, sprach: "Passt auf Eomer!" Ein anderer spottete: "Auf was denn, wahrscheinlich stirbt das arme Mädchen bevor Eomer den Baum erreicht. " Eomer jedoch trat weiter auf sie zu. Sein Pferd stand abseits. Er sah Angst in den Augen der Gefangenen. Unbewusst guckte er genauso wie er immer guckte wenn er ein Pferd zähmen wollte und er sprach auch so, leise und beruhigend: "Du musst keine Angst vor mir haben. Ich will dich nur befreien. Wir tuen dir nichts und die Orks sind alle tot." Alanna atmete ruhiger und Eomer löste die Fesseln an ihren Handgelenken. Rote Striemen überzogen diese. Alanna trat einen Schritt vor und taumelte. Sachte hielt Eomer ihre Schultern fest und sie lächelte ihn zögerlich an bevor sie bewusstlos wurde.

    Langsam öffnete sie die Augen und schaute irritiert auf den Hals eines Pferdes. Ihres Pferdes? Nein, Boromirs Pferd! Herbstregen galoppierte neben einem anderen Pferd und passte gleichzeitig auf das sie bloß nicht hinunter fiel. Sie verspürte nur einen kleinen Schmerz. Plötzlich erhob jemand neben ihr die Stimme: "Ihr seid wach! Das freut mich. Ich weiß nicht ob ihr euch noch an mich erinnert, ich bin Eomer. Gestern haben wir euch befreit und ein heilkundiger Reiter hat euch behandelt. Dann tauchte dieses Pferd auf und ich gehe davon aus es gehört euch?" Alanna schaute Eomer an. Er sah stolz aus, und ritt viel besser als sie. Und obwohl er irgendwie überheblich wirkte fand Alanna ihn trotzdem oder gerade deswegen recht interessant und nett. "Es ist das Pferd meines Bruders...." Alanna stellte sich vor und Eomer war überrascht der Tochter der Truchsess begegnet zu sein. Plötzlich hörten sie Rufe hinter sich. Alle Rohirrim drehten ihre Pferde gekonnt und weil Alanna nicht so gut reiten konnte ritt sie als letztes zu den von den Reitern umstellten Personen. Bevor jemand sie erkannte setzte sie sich ihre Kapuze auf. Sie hörte der Diskussion die Eomer mit dem Zwerg hatte nicht zu sondern betrachtete Boromir. Er schien unverletzt und betrachtete die Reiter stumm und misstrauisch. Letztendlich überließ er sogar Aragorn das Wort. Anscheinend hatte sich seine Meinung ihm gegenüber verändert. Gerade war Eomer dabei den vieren zwei Pferde zu überreichen als Boromir ausrief: "Herbstregen was machst du denn hier?" Alanna zog ihre Kapuze herunter und begrüßte ihren Bruder mit einem Lächeln. Der wiederum konnte seine Freude gar nicht ausdrücken und schaute sie nur an. Letztendlich sah Alanna sich gezwungen allen zu erzählen was ihr so passiert war und dann beschloss sie mit den übrigen Gefährten die Hobbits zu retten. Ihr Bruder setzte sich hinter Alanna auf's Pferd. Eomer betrachtete sie traurig. "Dann trennen sich hier also unsere Wege?" Sie war überrascht wie schwer es ihr viel Abschied von ihm zu nehmen. "Sicherlich nicht für immer. Ich bin davon überzeugt dich noch einmal wiederzusehen." Sie hatte ihn gedutzt. Alle Anwesenden schauten sie überrascht an. Doch sie gab Herbstregen ein Zeichen und er trabte los. Alanna lachte und rief zu ihren Gefährten: "Na kommt schon, schließlich haben wir zwei Hobbits zu retten!"

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