HdR, Alanna Denethors Tochter

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4 Kapitel - 1.768 Wörter - Erstellt von: Evolett - Aktualisiert am: 2014-05-15 - Entwickelt am: - 1.954 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Es geht um die kleine Schwester von Boromir und Faramir. Die Grundlagen sind von Tolkien und ich habe einiges geändert. Danke an alle die es lesen. Ich habe einmal aus Versehen Allana statt Alanna im Text stehen. Bitte einfach darüber hinweg sehen.

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    Es war ein sonniger Tag, Boromir und Faramir hatten Kampftraining und Alanna, die damals 7 Jahre alt war sollte heute lernen sich wie eine Dame zu benehmen. Sie sitzt gemeinsam mit Denethor am Tisch und fängt trotzig an ihren größten Wunsch zu äußern: "Ich will kein Kleid anziehen, ich will kämpfen lernen, so wie meine Brüder!" So geht das seit einer Stunde. Denethor war zornig und enttäuscht das seine kleine Perle sich wie ein Junge benahm und fasste einen Entschluss: "Mach was du willst, lebe hier wenn du willst aber sollte ich dich noch ein einziges Mal sehen wirst du aus Minas Tirith verbannt!" Nun hatte er zum ersten und wahrscheinlich auch zum letzten Mal seine Tochter angeschrien, normalerweise tat er das nur bei Faramir. Die kleine Alanna schluckte schwer bevor sie hinaus rannte. Von diesem Tag an lebte sie zwar im selben Gebäude wie ihr Vater, aber Boromir und Faramir haben stets dafür gesorgt das sie sich nie begegnen.

    Zeitsprung

    Alanna war 24 Jahre alt und im Schwertkampf schlug sie ihre Brüder um Längen. Und sie hatte einen impulsiven, temperamentvollen Charakter, ähnlich wie Boromir. Heute ging sie allein durch die Korridore, Faramir las in der Bibliothek und Boromir vergnügte sich im Hof mit zwei liebestollen Mädchen. Denethor war wahrscheinlich gerade beim Essen, wie immer um diese Zeit, also konnte sie gefahrlos umher wandern. Doch dem war nicht so denn Denethor suchte ausnahmsweise mal persönlich seinen Lieblingssohn Boromir um ihn nach Bruchtal zu schicken. Plötzlich stieß Alanna jemanden an. "Entschuldigung.", sagte sie. Doch plötzlich erkannte sie die Person vor sich: ihr Vater Denethor. Dieser hatte ihre letzte Unterhaltung vor 17 Jahren nicht vergessen und sagte mit beherrschter aber Angst einflößender Stimme: "Hab ich nicht gesagt bei unserem nächsten Wiedersehen verbanne ich dich aus Minas Tirith? Nun dann geh! Du hast 24 Stunden, wenn ich dich nach Ablauf dieser Frist noch ein einziges Mal sehe wirst du im Kerker landen" Alanna war vollkommen erschrocken, rannte jedoch schnell in ihr Zimmer und begann zu weinen. Wo sollte sie hin? Noch nie war sie außerhalb von Gondor gewesen, nicht mal Ithilien oder Osgiliath hatte sie jamls gesehen. Es klopfte an der Tür, Alanna weinte weiter. Kurz darauf setzte sich jemand zu ihr aufs Bett. "Was ist los, Alanna?", fragte Boromir besorgt, seine kleine Schwester weinte sehr selten. Faramir trat in den Raum und setzte sich auf die andere Seite des Bettes. Alanna flüsterte mit Tränen erstickter Stimme: "Ich habe heute Denethor gesehen. Und nun habe ich einen Tag um Minas Tirith für immer zu verlassen, sonst werde ich in den Kerker gesperrt." Für einen Moment wusste niemand was er sagen sollte. Dann sagte Boromir: "Vater hat mir die Aufgabe gegeben nach Bruchtal zu reisen. Heute Abend werde ich aufbrechen, du kannst mich begleiten." Faramir runzelte skeptisch die Stirn aber Alanna war sofort begeistert. Sie packte ihre liebsten Sachen ein. Dann gingen die drei zu den Stallungen. Drei Pferde standen am hinteren Ende. Die drei Pferde der drei Geschwister, sie hatten sie vor 4 Jahren im Herbst geschenkt bekommen. Faramirs Hengst heißt Herbstwind und ist weiß wie Schnee. Boromirs Hengst heißt Herbstregen und war braun mit schwarzer Mähne. Alannas Hengst heißt Herbststurm und ist pechschwarz. Alanna hatte ihre braunen, welligen und bis zur Taille reichenden Haare offen gelassen. Ihre Hellebarde hatte sie am Rücken befestigt. Ein Breitschwert war am Hüftgürtel fest geschnallt. Sie trug braune bis zu den Knien reichende Stiefel, im linken war ein Messer versteckt, eine schwarze Hose und eine beige Tunika. Darüber hatte sie ihren schwarzen Umhang. Sie verabschiedet sich gemeinsam mit Boromir von Faramir und die beiden wünschten ihrem Bruder alles Gute, da Denethor nicht gerade gerecht zu seinem jüngsten Sohn war. Dann brechen die Geschwister auf.

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    Die ganze Reise über hatten beide nur wenig gesprochen. Alanna bewunderte die unbekannte Umgebung und Boromir machte sich furchtbare Sorgen um alles, seinen Bruder, seine Schwester, Minas Tirith, das Volk. Nach langer Zeit kamen sie in Bruchtal an und Alanna bewunderte die spitzohrigen Elben, die kleinen Zwerge und die drei im Garten herumtollenden Wesen, die sich als sogenannte Hobbits entpuppten. Faramir konnte ein bisschen elbisch sprechen, aber Boromir und Alanna hatten das immer schrecklich langweilig gefunden. Nun hätte sie gerne gewusst was die Elben so redeten. Dann kam der Tag des Rates. Arwen, die Tochter von Elrond wie Alanna erfahren hatte und mit der sie sich halbwegs gut verstand hatte ihr ein Kleid gegeben. Doch Alanna hasste Kleider und so ging sie, bewaffnet wie eh und je zum Rat obwohl ihr durchaus bewusst war das sich das nicht ziemte. Als einer der letzten Gäste kommt sie dazu und für einen Moment wurde es still. Erstaunt stellte sie fest, dass sie die einzige Frau war. Elrond hob die Augenbrauen als er die Kleidung von Alanna sah, während Boromir lächelt. Die vielen Blicke machten sie vollkommen nervös und als sie ein paar Elben sah die sie ziemlich missbilligend ansahen blieb Alanna einfach stehen und ihr Gesicht nahm eine verlegen rote Farbe an. Dann kommt Boromir auf sie zu und führt seine Schwester zu einem freien Platz neben seinem eigenen. Der Rat nimmt seinen Lauf. Als Boromir vortritt und allen erklären will der Ring sei ein Geschenk sieht Alanna in den Augen der Anwesenden das sie da ganz anderer Meinung sind. Ein Waldläufer versucht Boromir zu erklären das man den Ring nicht nutzen kann. Als durch einen blonden Elben bekannt wird wer der Waldläufer wirklich ist und Boromir sich leicht wütend hinsetzt hört Alanna nicht mehr allzu aufmerksam zu. Dann wird es auf einmal ziemlich laut. Verwirrt blickt Alanna auf und sieht wie sich die Anwesenden streiten. Ein kleiner Hobbit namens Frodo wollte anscheinend auch etwas sagen aber niemand hörte ihm zu. Alanna blickte Frodo an und sagte: "Ich mach das schon." Dann nahm sie zwei Finger in den Mund und Pfiff so laut das alle anderen sich erschrocken zu ihr drehten. Es war totenstill und sie hatte die volle Aufmerksamkeit. Alanna sprach mit scharfen Stimme: "Da beruft man einen Rat ein, bei dem es um das Schicksal aller Völker Mittelerdes geht und die Herren der Schöpfung schreien durcheinander wie kleine Kinder. Ihr denkt auch alle, der, der am lautesten redet hat recht oder was? Doch sollten wir auch Frodo Gehör schenken, immerhin hat er dafür gesorgt das der Ring nun überhaupt hier ist." Frodo gibt bekannt, dass er den Ring tragen will und kurz darauf hat man eine Gemeinschaft aus insgesamt 9 teilweise ziemlich verschiedenen Gefährten zusammen. Darunter Aragorn, den Alanna eigentlich ganz nett findet sowie ihr Bruder Boromir. Und Alanna wollte auch mit.

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    "Währe es nicht besser die Anzahl der Ringgeister zu übertrumpfen? Nehmt mich mit! Bitte." Viele fangen an zu lachen. Der Zwerg Gimli Gloinssohn rief: "Ein Weib? Nein danke, du wärst uns nur eine Last." Aragorn wandte sich an ihren Bruder: "Boromir, bringt eure Schwester zur Vernunft." Alanna änderte ihre Meinung über ihn, nun fand sie ihn ätzend genau wie alle anderen Anwesenden außer ihren Bruder. Doch der sagte nur:"Alanna, du kannst nicht mitkommen, lass das die Leute machen, die etwas davon verstehen. Ich würde mir sowieso nur Sorgen um dich machen." Zuerst verspürte Alanna Enttäuschung, dann Trauer und dann unendliche Wut. Und wenn sie wütend war sollte man ihr aus dem Weg gehen, denn sie konnte sehr verletzend werden. Und so blinzelte sie die aufkommenden Tränen weg und sagte dann, mit einer Stimme, so kalt wie Eis: "Auch wenn ich das Gefühl habe, das ihr mich braucht, ich flehe euch ganz bestimmt nicht an. Doch von dir, Boromir, bin ich über alle Maßen enttäuscht. Denn du weißt genau das ich im Kampf viel besser bin als du, das ich dich im Schlaf besiegen könnte. Und nun lässt du mich genauso im Stich wie Faramir, er leidet nun allein unter unserem Vater und ich? Ich bin eine verbannte, heimatlose Kriegerin. Und nun willst du mich zurück lassen als ob ich eine Option hätte, wo ich unterkommen könnte. Doch ich seh schon, all die Jahre warst du nett zu mir und nun nutzt du die erst beste Gelegenheit mich loszuwerden. Vielen Dank" Dann dreht Alanna sich um und läuft in ihr Zimmer. Da sie ihren Rucksack gar nicht erst ausgepackt hatte konnte sie ihn nun einfach schultern und wieder gehen. Boromir war ziemlich verletzt da geblieben, Pippin sog scharf die Luft ein und Merry sagte: "Das hat gesessen. Die kann echt ungemütlich werden." Legolas fragte in die darauf folgende Stille hinein: "Stimmt es, dass sie so gut im Kampfe ist?" Boromir nickte und erntete ein paar mitleidvolle Blicke. Indessen war Alanna zu den Pferden gegangen. Sie schaute Herbststurm an nachdem sie ihn nach draußen geführt hatte: "Lauf zurück, zurück nach Minas Tirith. Wenigstens einer von uns beiden soll nach hause zurück kehren und du darfst es." Herbststurm schnaubte, tänzelte ein paar Schritte nach hinten doch dann rieb er seinen Kopf sanft an Alannas Wange und lief kurz darauf los. Alanna setzte sich auf Herbstregen, Boromirs Pferd, und ritt los. Wohin wusste sie noch nicht. Doch hatte sie so ein Gefühl, den Gefährten nicht zum letzten Mal begegnet zu sein.

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    Also das war der erste Teil. Ich hoffe es hat euch gefallen und bitte schreibt ein Kommentar, denn dafür muss man sich nicht mal anmelden. Ich freue mich über Lob, Kritik und Vorschläge zur Verbesserung.

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