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Schicksal - und niemand kann entkommen! Teil 2

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6 Kapitel - 4.967 Wörter - Erstellt von: Jenny - Aktualisiert am: 2014-05-15 - Entwickelt am: - 1.490 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ich hoffe mal, dass die Fortsetzung jetzt angenommen wird.
So. Hier ist der zweite Teil meiner Story (:
Viel Spaß (:
Es geht hier größtenteils um die Versammlung. Aber auch um eine völlig neue Person, die in Enelyas späterem Leben noch eine große Rolle spielen wird.

1
Die Luft, die ich einatmete, war staubig und trocken. Das Land war felsig und pflanzenlos.
Ich lief den Weg zur Festung entlang. Die beiden Wachen versperrten mir den Weg durch ihre Speere.
„Der Herr ließ mich rufen.“ Sie machten Platz und ließen mich passieren. Ich schritt die Treppen hinauf, die in einem schmalen Gang endeten. Als ich diesen hinter mir ließ, vernahm ich bereits die zärtliche Stimme meines Gebieters.
„Wo ist er? Wo ist dieser Taugenichts? Hab ich euch nicht gesagt ihr sollt ihn rufen lassen?“
Eine andere, klägliche Stimme gab Antwort.
„Aber.. das haben wir, euer Ehren! Das haben wir!“
Man brauchte keine große Vorstellungskraft, um sich den armen Mann vorzustellen, wie er verängstigt und kleinlaut an der Seite des dunklen Herren stand. Wieder ertönte seine Stimme.
„Und wo ist er dann?“ Ich bemerkte, dass es wohl äußerst unklug wäre den Meister noch länger warten zu lassen. So betrat ich das Zimmer.
„Hier bin ich Herr!“
Mit hochgezogener Augenbraue sah er mich an und betrachtete mich von oben bis unten.
„Nun denn. Wo warst du so lange?“
„Es tut mir leid. Aber eure Wachen haben mir mehrmals den Weg versperrt, so dass es mir unmöglich war rechtzeitig zu erscheinen.“
Der Blick, den er mir zuwarf, war ungläubig. Doch als ich nichts hinzufügte, sondern seinem Blick stand hielt, verfinsterte sich sein Gesicht wieder.
„Na schön. Du fragst dich sicher, aus welchem Grund ich dich rufen ließ.“
Ich gab keine Antwort. Er wollte sie nicht, das spürte ich.
„Ich habe einen Auftrag für dich. In 3 Tagen wird der Elf Farviriol eine Versammlung aller möglichen Wesen unserer Welt einberufen. Sie werden sich über meinen Untergang unterhalten.“
Ich verstand sofort, was er von mir wollte. Es lag auf der Hand. Dennoch antwortete ich ihm, was er hören wollte. „Ich verstehe nicht.“
Mit einem belustigten Blick erhob er sich aus seinem Thron. Noldagon kam auf mich zu, umrundete mich einmal und blieb schließlich vor mir stehen. Seine kalten Augen waren nun erfüllt von Schadenfreude. Es schien zumindest so.
„Du weißt genau, was ich von dir erwarte. Ich verlange, dass du zu dieser Versammlung gehst. Sie werden eine Gemeinschaft bilden, die mich vernichten soll. Du wirst dieser Gruppe beitreten. Du wirst auch bald verstehen, warum. Ich werde Späher zu dir schicken. Ich möchte über alle Vorgänge informiert werden!“
Mir war nicht klar, was er sich davon erhoffte. Er wusste wer oder was ihn zerstören konnte. Dafür brauchte er doch nicht mich als Spitzel! Er wusste doch sowieso alles. In dieser Gruppe musste also etwas sein, was er begehrte. Doch was könnten diese Nutzlosen schon besitzen, was für meinen Herren von Bedeutung war?
„Was ist in dieser Gemeinschaft? Was ist es, was ihr begehrt?“ Obwohl die Antwort schon in meinem Kopf hämmerte.
„Du bist ein schlaues Bürschchen!“ Er lachte auf. Dann beugte er sich vor, bis er mein linkes Ohr erreichte.
„Eine Waffe mein Lieber. Ein Wesen, mit großer Macht.“ Sein Flüstern war so leise, dass selbst ich es kaum hörte. Er trat ein paar Schritte zurück und ließ sich auf seinem Thron nieder.
„Ich habe verstanden Herr.“ Ich nickte ihm zu und machte kehrt. Sein triumphierendes Grinsen spürte ich noch in meinem Rücken. Ich lief wieder den schmalen Gang entlang und stolperte die Treppe hinunter. Als ich draußen angekommen war, lächelte ich in die karge Landschaft hinein. Die Wachen schenkten mir keinerlei Beachtung. Die Festung hinter mir erstrahlte in einem dunklen, fast schwarzem Rotton. Der Staub in der Luft bildete im Einklang mit dem Wind atemberaubende, geschwungene Muster. So etwas hatte ich in all der Zeit, die ich nun schon hier lebte, noch nie gesehen. Ich schnappte mir mein Pferd und ritt zu meinem Haus, um mich auf die bevorstehende Reise vorzubereiten.

Kommentare (10)

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Katelinn (82820)
vor 900 Tagen
Bitte schreib weiter ich hab noch niemals so eine
gute Geschichte gelesen mach weiter so
Lg Kate
Luckymau (02506)
vor 979 Tagen
Bitte schreib weiter
Lilianna (42949)
vor 1254 Tagen
Bitte , bitte schreib weiter ♡♡♡
luana (22639)
vor 1277 Tagen
Bitte schreib weiter.
Die geschichte ist wundervoll
Kate (90282)
vor 1277 Tagen
Ich kann das nur nochmal sagen:
Das ist soooooooooo süß und sooooooooooooo schön!!!! Schreib weiter, bitte!!
Aivaenla (22043)
vor 1277 Tagen
Das ist eine sehr schöne geschichte , und ich hoffe auch das du weiter schreibst weil du hast echt Talent. :D
Linn (90282)
vor 1278 Tagen
Da muss ich meiner Schwester mehr als nur recht geben. Es ist wirklich eine sehr, sehr schöne Geschichte.
Kate (90282)
vor 1279 Tagen
Das ist soooooooooo süß und sooooooooooooo schön!!!! Schreib weiter, bitte!!
Alviris (27853)
vor 1280 Tagen
So schön *-* echt, mach weiter so, es ist der richtige Weg!
Mompeline2311 (64449)
vor 1280 Tagen
Das ist einfach der Hammer du musst unbedingt weiterschreiben ich will wissen wie es weiter geht