Cursed – Sirenen küsst Man(n) nicht – Lieben auf eigene Gefahr (Teil 3)

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
5 Kapitel - 6.026 Wörter - Erstellt von: Hino Kuraiko - Aktualisiert am: 2014-05-01 - Entwickelt am: - 2.135 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Du hast genug von ständigen Wiederholungen? Die normalen Agonisten aus der Naruto-Welt reichen dir einfach nicht mehr? Von heroischen Idioten, unbesiegbaren Schönheiten und heulenden Jungfrauen hast du eigentlich schon die Nase voll? Du willst einfach etwas völlig Neues? Dann darf ich dir meine Glückwünsche aussprechen, denn deine Suche hat sein Ende gefunden ;D!
Diese Geschichte handelt von einer Frau, deren Blüte gerade erst aufgeht und die ihre Persönlichkeit mit ihrem Beruf eher zwangsweise vereinbaren musste.
Sie ist eine Sirene, die Höllensirene Vexatos, wenn man genau sein möchte.
Ihr Auftrag heißt Verführung.
Ihre Waffen sind einzig ihre Aura und ihr Gesang. Trotz Ziel, gilt es allein um Vorteile, wahlweise ihre eigenen.
Aber was passiert wohl, wenn vertraute Charaktere, wie Itachi oder Sasuke Uchiha, Tobi oder die Shinobis aus Konohagakure auf sie treffen?
Nagisa ist nicht wie andere, aber sie ist auch nicht wie jene, die dies auch selbst schon von sich behaupten.
Mit Spannung, Charme, einer Menge Humor und Ironie sowie einer verzwickten Geschichte, werde ich versuchen, dich zu so gut ich kann, zu unterhalten.
Also lehne dich zurück und genieße die Show!

1
Dreiundzwanzig.Heute am frühen Morgen, als die Sonne gerade einmal zwischen den entfernten Bergen zu erahnen gewesen war, ist eure kleine Truppe scho
Dreiundzwanzig.
Heute am frühen Morgen, als die Sonne gerade einmal zwischen den entfernten Bergen zu erahnen gewesen war, ist eure kleine Truppe schon vollkommen bereit und halbwegs ausgeschlafen die weitere Reise angetreten. Das ist jetzt bereits gute sieben Stunden her und seltsamerweise scheint euch einzig die heiße Mittagssonne, - in dieser unberührten Landschaft, voll von weiten, schon lange nicht mehr ackerfähigen Feldern und Wiesen -, wohl zum Problem werden.
Vierundzwanzig.
„Was ist los Nagisa?“, hörst du Lyna schräg hinter dir fragen. Ihr folgt eigentlich bereits die ganze Zeit über, fast gesprächslos einer gewissen Formierung; Azazel als Spitze ganz vorne, seitlich von ihm du, von hinten flankiert von Lyna, die wahrscheinlich nicht einmal beabsichtig immer gut drei bis vier Meter vor der restlichen Gruppe stetig die Seiten wechselt, um sich wahrscheinlich die Gegend genauer ansehen zu können.
„Es ist zu ruhig.“, meinst du nervös, nicht wirklich überrascht, dass das Mondkind deine Körperspannung zu deuten weiß. Wie du in einem weiteren, eher halbherzig von dir geführten Gespräch mit der jungen Frau heute erfahren hast, gehört diese, einem beinahe ausgestorbenen Clan an, von dem du sogar in der Unterwelt einmal etwas aufschnappen hast können. Das freie Volk, oder die Kinder des Mondes, wie sie sich selbst gerne nennen, ziehen ein Leben als Nomaden dem eher eintönigen der Siedler im Lande definitiv vor und können wahrscheinlich mehr Legenden und Geschichten aus alter Zeit memorieren, als du in einem Jahrhundert zu lesen vermagst. Für eine von ihnen zu arbeiten, sollte dir eventuell so etwas wie eine Ehre sein, hättest du nicht diese nicht allzu seltene Gabe dich für herzlich wenig zu interessieren.
„Naja, es ist eine verlassene Gegend, hier darf es schon einmal ruhiger sein, als an anderen Orten.“, meint sie und dabei schwingt ein deutliches Lächeln mit.
Fünfundzwanzig.
Du bleibst plötzlich stehen. Lyna kann sich selbst gerade noch davor bewahren gegen deinen Rücken zu prallen. Kampfbereit wirbelst du herum und siehst an der verwirrten Gruppe vorbei, den langen, kilometerweiten, sandgelben Kiesweg zurück, bis die ersten Schatten des Waldes am Ende des Tales wieder vor deinen Augen sichtbar werden.
„Sechsundzwanzig.“, sagst du schließlich, - eiskalt konzentriert und mit einem Gesichtsausdruck, der grimmiger nicht hätte sein können. „Das ist das sechsundzwanzigste Mal gewesen, dass ich in der letzten Stunde gespürt habe, dass uns jemand beobachtet.“
Tapsig trottet Azazel an deine Seite, hebt die Schnauze in die Höhe, sodass die langen Hörner nur knapp seinen sehnigen Rücken berühren und schüttelt schließlich sein Haupt.
„Nein, ich kann keine Seele ausmachen. Das musst du dir einbilden.“
Ohne auf deine Zustimmung zu warten, macht er kehrt und nimmt erneut das eigentliche Ziel auf, während die kleine Gruppe um Sasuke tuschelnd an dir vorbei zieht. Einzig Lyna schließt sich noch nicht ihnen an.
„Nagisa?“, fragt sie mit feiner Sorge.
Du jedoch erwiderst zuerst nichts, siehst hinauf zu der gleisenden Sonne, die dein offenes Haar über den Schulter wie loderndes Feuer über schwarzen Kohlen erscheinen lässt und schließlich wieder zurück zu dem Waldstück, bevor du dich mit einer schnellen Umdrehung davon los reißt.
„Schon okay.“, sagst du, jedoch nur nach außen hin ruhig. „Ich hab mich wohl geirrt.“
Dennoch erscheint es dir viel zu einfach. Der gesamte Weg, von dem du eigentlich weißt, dass er sonst nur so von Banditen und Mördern überseht ist, liegt als friedliches und harmonisches Paradies vor euch, als hätte man ihn von jeglichem Übel dieser Welt von gestern auf heute befreit. Du weißt nicht recht, ob du dich darüber freuen solltest, einen so leichten Auftrag ergattert zu haben, oder doch lieber gut daran tun würdest jede Sekunde mit dem Schlimmsten zu rechnen.
„Hast du das Orakel eigentlich schon einmal gesehen?“
Der gut dritte Versuch Lynas an diesem Tag, dich in ein Gespräch zu verwickeln. Diesmal könnte er funktionieren.
„Nein.“, antwortest du wahrheitsgemäß.
„Aber du weißt, was es ist, oder?“
„Ich weiß das, was man sich erzählt. Dass es sich dabei um ein Geschenk der Göttin Tempurna an den Mondgott Noct’luno handeln soll. Nämlich einen Brunnen, gefertigt aus reinem Diamant, eingearbeitet in den feinsten Lapislazuli den man je gesehen hat und fest verarbeitet in einen unzerstörbaren Felsen, sodass keiner sich dem Schatz bemächtigen kann. Es heißt, dass wenn du dich in der Oberfläche des darin enthaltenen Wassers spiegelst, würde dir Tempurna, als Göttin der Zeit und des Schicksals, gestatten, zu erfahren, wie sich deine tiefsten Träume und Sehnsüchte erfüllen lassen. Zumindest sagt das die Legende.“
„Und glaubst du an Legenden?“, hackt Lyna nach, verfolgt kurz dem Treiben zweier augenscheinlich paarungsbereiter Schmetterlinge und stolpert deshalb beinahe über ihre eigenen Füße.
„Ich entstamme doch selbst praktisch der Mythologie. Es erscheint mir daher angebracht, sie zumindest in Erwägung zu ziehen.“
„Ziehst du auch in Erwägung einen eigenen Blick zu riskieren?“
Diese Frage kam diesmal von Sasuke. Du hast ja bereits geahnt, er würde euch belauschen.
„Nein, danke.“, grunzt du. „Es heißt schließlich nicht umsonst Spiegelorakel. Man riskiert einen Blick auf die Erfüllung seiner Träume und kriegt als Zugabe gleich eine Diashow seiner Seelenabgründe. Da passe ich!“, du hast nämlich die berechtigte Befürchtung, dass dir dieses Spektakel nicht gefallen würde. „Aber sag mal, bist du sicher, dass du es tun willst?“, stachelst du in die Richtung des Uchihas. „Ich weiß nicht, ob dein Ego das verkraften kann.“
„Darüber musst du dir ja zum Glück keine Gedanken machen!“, kommentiert Karin bissig, doch du kannst lediglich auflachen. Ob ihr eigentlich klar ist, wie offensichtlich ihre Zuneigung zu Sasuke tatsächlich ist?
„Sag mal, wollt ihr eure langen Beinchen nicht einmal etwas schneller benutzen?“, ruft euch Azazel nun gut dreihundert Meter weiter vorne zu. Er steht mittlerweile auf einem kleinen Hügel und die steinerne Mauer, die gerade bei euch beginnt, scheint zu seiner linken eine meterlange Öffnung aufzuweisen.
„Ich schätze wir sind da.“, rätst du und betrittst wenige Minuten später hinter Lyna, Sasuke, seiner Truppe und Azazel einen Garten, der in westlichen Regionen wohl als Eden betitelt werden würde.
Lange Reihen von Obstbäumen, Beeren tragende Sträucher und Zierblumen pflastern von nun an euren Weg, der in weiter Ferne vor einem See sein Ende findet. Als ihr zusammen weiter in diese offensichtliche Tempelanlage eintretet, fühlst du dich prompt wie der gefallene Engel, der unerlaubt heiligen Boden betritt. Dieses Gefühl ebnet nicht einmal ab, wie endlich das mächtige Spiegelorakel vor euch aufragt. Vor dem See, auf welchem sich Dutzende farbenprächtiger Seerosen an dem herrlichen Wetter erfreuen zu scheinen, steht der von dir vorhin erläuterte Brunnen, dessen weißer Diamant klarer erscheint, als pures Glas, sodass die feinen grünen Muster des Edelsteins im Hintergrund mehr als nur deutlich zu erkennen sind. Der helle, das Gebilde weiter umfassende, Sandstein, der auf der linken Seite einen gemeißelten Mond, auf der anderen eine prunkvolle Uhr, beides als Verweise auf die dahinter stehenden Gottheiten, ziert, wirkt auf den ersten Blick überhaupt nicht härter als seine Pulverform. Doch bist du mittlerweile schon zu lange im Geschäft mit höher gestellten Wesen, um nicht wissen zu können, dass geradejene die unsterblichen Sorten, nur allzu gerne mit falschem Schein zu trügen vermochten.
„Wir haben es geschafft!“, quiekt Lyna erfreut und fällt dir doch glatt in die Arme. Azazel hält sich angesichts deines verdatterten Gesichts ein Grunzen zurück und versucht seinen Schatten einfach kurz um einiges interessanter zu finden.
„Ähm, ja.“, stimmst du ihr zu und bemühst dich um ein Lächeln. Deine von dir selbst als nicht toleriert deklarierte Anwesenheit, macht dir von Minute zu Minute mehr zu schaffen und zu deinem Glück, musst du nicht erst darum bitten, bezahlt zu werden.
Obwohl du meinst so etwas wie Trauer in Lynas Augen erkannt zu haben, scheint sie völliges Verständnis dafür zu haben, dass du dich nun getaner Dinge wieder auf den Weg machen willst und auch wenn du es nicht zugeben möchtest, wirst wohl auch du sie nicht mehr so schnell vergessen.
Bevor du dich endgültig abwendest, streift dein Blick zum ersten Mal seit eurem Kuss wieder wirklich jenen von Sasuke, ohne dass du dich sofort abwendest. Etwas in seinen schwarzen Augen verwirrt dich. Was wollte er wirklich von dir in jener Nacht und welche Antworten erhofft er sich im Brunnen der Zeit zu finden? Würde es dir zu stehen, ihn danach zu fragen? … Wohl eher nicht.
Du reckst dein Kinn ein wenig in die Höhe und zuckst mit den Schultern, als würdest du auch ihm zeigen wollen, dass es dich nicht kümmert, was zwischen euch beiden vorgefallen ist. Mit gezielten Schritten verlässt du die Anlage und steuerst den Weg zurück nach Kumogakure an.
article
1398595153
Cursed – Sirenen küsst Man(n) nicht – Lieben...
Cursed – Sirenen küsst Man(n) nicht – Lieben...
Du hast genug von ständigen Wiederholungen? Die normalen Agonisten aus der Naruto-Welt reichen dir einfach nicht mehr? Von heroischen Idioten, unbesiegbaren Schönheiten und heulenden Jungfrauen hast du eigentlich schon die Nase voll? Du willst einfach ...
http://www.testedich.de/quiz33/quiz/1398595153/Cursed-Sirenen-kuesst-Mann-nicht-Lieben-auf-eigene-Gefahr-Teil-3
http://www.testedich.de/quiz33/picture/pic_1398595153_1.jpg
2014-04-27
407D
Naruto

Kommentare Seite 1 von 1
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.

Neuer Kommentar da? / Seite neu laden

Hino Kuraiko ( 13403 )
Abgeschickt vor 410 Tagen
Diese Geschichte wird nicht zu Ende geschrieben. Ich hatte noch ein paar witzige Stellen geplant und ein Ende, aber ich werde sie nicht vervollständigen. Ich hoffe, jedem, der das hier liest, hat die Story bisher gefallen.

Glg Hino
Hino Kuraiko ( 53938 )
Abgeschickt vor 597 Tagen
Bin dabei Swity ^^!
Hab jetzt nur den nächsten Teil von der Legende raus bringen müssen, jetzt mach ich langsam alle fertig

glg Hino
Swity ( 97456 )
Abgeschickt vor 623 Tagen
Schreib doch bitte weiter;-)!!!!"
Asuka ( 55785 )
Abgeschickt vor 1018 Tagen
Ist tatsächlich mal was Anderes^^
Hino Kuraiko ( 56317 )
Abgeschickt vor 1019 Tagen
wow, hatte die Geschichte schon fast vergessen XD
Hino Kuraiko ( 97565 )
Abgeschickt vor 1154 Tagen
Danke schön Cheroiu :D! Schreibst du auch?
Cheriou ( 76555 )
Abgeschickt vor 1154 Tagen
Eine wirklich tolle Geschichte und dein Schreibstil gefällt mir gut.
Ich würde mich auch sehr freuen wenn du sie weiterschreibst.
Hino Kuraiko ( 74227 )
Abgeschickt vor 1161 Tagen
Awww :D danke schön Yuka!!!
¥uka ( 73493 )
Abgeschickt vor 1162 Tagen
Wie immer sehr gut geschrieben und einfach nur hinreißend :-) ich bin stolz auf dich und schreib schnell weiter :-D lg, ¥uka
¥uka ( 68775 )
Abgeschickt vor 1127 Tagen
Na, Hino? Ich hab ja schon so gut wie alles von dir gelesen :D aber dieser Teil ist mal wieder brillant. :D ich bin stolz auf dich, Süße :D ich freu mich schon voll auf den nächsten Teil