Sasuke Uchiha und Black Ice (Part 5)

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1 Kapitel - 6.282 Wörter - Erstellt von: ¥uka - Aktualisiert am: 2014-05-01 - Entwickelt am: - 2.802 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Der fünfte Part.
Nun erfahrt ihr etwas über Black Ice.
Viel Spaß beim Lesen.
Reviews und Bewertungen sind natürlich erwünscht.
Eure ¥uka

P.s. Der sechste Part dauert hoffentlich nicht so lange wie dieser.

    1
    Was bis jetzt passiert ist: Sicht von Black Ice: "Warum willst du dich bedanken, Sabaku no Gaara? Du bist doch gefühllos, oder nicht? Genau wie
    Was bis jetzt passiert ist:





    Sicht von Black Ice:


    "Warum willst du dich bedanken, Sabaku no Gaara? Du bist doch gefühllos, oder nicht? Genau wie ich." "Schon. Aber trotzdem. Du warst die Erste, die mich nicht direkt verurteilt hat und auch die Erste, die genauso stark war wie ich." "Und was soll das jetzt für mich heißen?", frage ich Gaara und schaue ihn an. Mittlerweile stehen wir nur noch 2 Meter auseinander. "Ich habe dich gesucht, weil ich dich mag und ich dich um Hilfe bitten wollte. Ich werde hellhörig. "Hilfe? Von mir? Du weißt, dass ich ein Dämon bin? Wie kann ich dir denn helfen?" Gaara wartet noch ein paar Minuten bevor er mir antwortet. "Es geht um Akatsuki." "Akatsuki. Warum? Was wollen die von dir?" "Sie wollen Shukaku." "Bitte, was?" Ich gucke ihn kurz fassungslos an, doch dann ist meine Miene wieder eiskalt. "Das können die doch nicht machen." "Ich weiß, aber man kann sie von ihrem Ziel leider nicht abhalten." Ich nicke. "Ich weiß. Und was jetzt?" Gaara kommt noch ein Stück auf mich zu. "Wir müssen gegen sie gewinnen. Aber wir schaffen es nicht ohne dich. Hilfst du Suna gegen Akatsuki zu gewinnen? Bitte, Sarana." Beim Klang meines richtigen Namens aus seinem Mund läuft eine Gänsehaut über meinen Rücken. "Okay, ich helfe euch. Aber dafür bist du mir was schuldig." "Okay. Was willst du haben?" "Ich möchte von Ky getrennt werden."





    Gaaras Sicht:


    *Habe ich mich gerade irgendwie verhört oder so? Wieso möchte sie denn sozusagen normal leben?*, denke ich und runzele meine Stirn. "Warum?" Sarana schweigt. "Ich frage nicht zweimal." Immer noch keine Antwort. Ich gehe auf sie zu und versuche sie zu berühren - natürlich ohne Erfolg. Eine Eisschicht mit großen, abstehenden Eiszapfen schützt sie. "Ich will einfach nur von ihr getrennt werden." "Welche Beweggründe hast du dazu?" Plötzlich sieht sie mich an. Ihr vorher sehr junges Gesicht, das wie das einer Sechzehnjährigen ausgesehen hatte, wird jetzt zu einem Fünfundzwanzigjährigen. Ihre Augen bekommen einen älteren Ausdruck und an ihrer linken Seite hinter ihrem Ohr kommt ein eisblaues Muster zum Vorschein, das über ihren linken Arm bis zu ihrem linken Handrücken geht. "Was passiert mit dir?" Ich schaue zum ersten Mal in meinem Leben wirklich erschrocken und erstaunt zugleich. Durch das Eis sieht sie mich an. Ihre Augen sind leer und sie spricht nicht so selbstsicher wie sonst. Doch die Kälte in ihrer Stimme ist immer noch da, als sie wieder anfängt zu reden: "Siehst du das? Zuerst war es nur ein kleines Zeichen. Doch mit jedem Jahr, das Kyara älter wird, kommt ein neues, größeres Fragment hinzu." "Und? Was passiert dann?" "Wenn Kyara 20 wird, ist mein Körper komplett mit diesen Zeichen versehen. Sie sind schon an meinen Beinen und an meinem Rücken. Nur noch mein vorderer Oberkörper und mein Gesicht sind halbwegs frei. Ich werde zu Eis erstarren, sobald ich von ihr gerufen werde, wenn mein Körper komplett mit den Zeichen bedeckt ist. Aber das möchte ich nicht. Ich will weiterleben. Ich will frei sein." *So etwas aus ihrem Mund? Dann muss das wirklich sehr wichtig sein.*, denke ich mir. "Warum suchst du nicht selbst nach einer Lösung?", frage ich sie - was soll ich denn auch sonst sagen? "Ich kann es nicht. Kyara kann jederzeit aufwachen und durchschauen was ich vorhabe. Vielleicht wird sie das verhindern wollen, aber ich möchte doch nur von ihr getrennt werden um ein eigenes, normaleres Leben zu haben, weiter zu trainieren um stärker zu werden und um meinen Freund zu finden." Freund. Dieses Wort hallt in meinem Kopf noch ein paar Mal nach. *Was ist wohl mit 'Freund' gemeint? Meint sie so einen Freund, wie Naruto und Sasuke es mal waren? Oder so wie die Paare, die sich lieben? Irgendwie werde ich daraus nicht schlau... Aber vielleicht irre ich mich auch... Mit Liebe habe ich schließlich keine Erfahrung...* "Gaara?" Saranas Stimme unterbricht meinen Gedankenfluss. "Hm?" "Wirst du mir helfen?" Diese Frage überfordert mich ein wenig. Ich habe mich in letzter Zeit zwar bemüht, den Leuten aus Suna zu helfen, um ihnen zu zeigen, dass ich mich geändert habe, aber das scheint nicht so ganz funktioniert zu haben. "Ich werde mich umhören, ob es ein Extrahierungssiegel gibt, okay? Mehr kann ich, glaube ich, nicht machen." Ich kann eine Millisekunde Freude in ihren schwarzen Augen sehen - aber im gleichen Augenblick ist diese auch schon wieder erloschen. "Wie lange wird das dauern?" "Ich weiß es nicht. Ein paar Tage vielleicht. Aber vielleicht auch Wochen oder Monate. Ich kann es dir nicht genau sagen." "Hm... Okay..." Ich wende mich zum Gehen um und laufe los. Ich denke eigentlich, dass Sarana sich wieder in Kyara transformiert, aber da irre ich mich wohl, denn sie folgt mir und macht keinerlei Anstalten Sasuke mitzunehmen. Ich denke jedoch nicht weiter darüber nach und gehe weiter. Sarana geht hinter mir. Plötzlich spüre ich einen leichten Luftzug an meinem Rücken und dann einen leisen Aufprall auf dem Wüstensand. Ich blicke über die Schulter und riskiere einen kurzen Blick: Sarana liegt auf dem Sand und krümmt sich, sie presst die Lippen fest aufeinander um nicht zu schreien. Ihre schwarzen Augen sind zu und sie versucht verzweifelt aufzustehen. Ich renne zu ihr und versuche sie zu berühren - ohne Erfolg natürlich, denn das Eis baut mal wieder ein Schild um sie herum. *Dieses verfluchte Eis! Warum muss es sie auch immer schützen?*, fluche ich in Gedanken, aber das hilft mir bei der jetzigen Situation auch nicht weiter. Ich erschaffe einen Kokon aus Sand und schließe Sarana darin ein. Ich spüre, dass Saranas Eisschild dicke Eiszapfen bildet um meinen Sandkokon zu zerstören. Doch ich leite noch zusätzliches Chakra durch die Sandverbindung hinein und somit ist mein Kokon nahezu unzerstörbar gegen jegliche Angriffe - solange keine Bomben oder so im Spiel sind. Ich hebe den Kokon mit einiger Mühe und mithilfe meines Sandes hoch und will weiter in Richtung Suna gehen, aber ich halte in meiner Bewegung inne. Ich drehe mich um und leite eine Hand aus Sand in Sasukes Richtung. Dieser ist immer noch in Saranas Eis schockgefroren und somit ist es für meine Sandhand ein Leichtes ihn hochzuheben und ihn ebenfalls zu tragen. *Okay, jetzt erst mal nach Suna und dann sehen wir mal was ich mache.* Ich laufe über den Sand und versinke in Stillschweigen. Die zwei Kokons hinter mir bewegen sich lautlos über den Wüstenboden.






    Saranas Sicht:


    Es ist heiß. Sehr, sehr heiß. Ich öffne meine schwarzen Augen und sehe einen sterilen Raum, der ganz in weiß gehalten ist. *Hallo? Man kann doch ganz deutlich sehen, dass ich quasi das Schwarze in Person bin! Warum stecken die mich in einen weißen Raum? Diese Idioten!* Ich setze mich auf strecke mich. "Ah. Du bist endlich wach." Ich zucke nicht zusammen, reagiere allerdings auch nicht. "Was ist? Geht's dir nicht gut? Wäre nicht verwunderlich, du warst fast 3 Tage bewusstlos." Ich drehe meinen Kopf in die Richtung dieser Stimme. Und wirklich: Gaara sitzt auf einem Stuhl in der Ecke und hat die Arme verschränkt. Der Boden, von dem ich eigentlich erwartet hatte, dass er ebenfalls steril sei, ist vollkommen mit Sand bedeckt. "Doch. Alles ist okay. Warum bist du hier?" Ich schlage die weisse Decke zurück und schwinge die Beine aus dem Bett. Zu spät bemerke ich, dass meine normalen Sachen neben dem Bett auf einem Stuhl liehen und ich einen dieser komischen Krankenhauskittel trage. Gaara sieht mich unverwandt an. Er sieht mir nur in die Augen. Kein verstohlener Blick auf meinen Oberkörper. Kein Blick auf meine langen, schlanken Beine, die unter dem - für mich eigentlich etwas zu kurzen Kittel - zum Vorschein kommen. Doch um mich unter der Bettdecke zu verstecken, habe ich zu viel Stolz. Also lehne ich mich an die Wand. "Deine Antwort, bitte?" Ich sehe Gaara in seine kalten Augen. "Ich habe ein paar Fragen an dich." "Ach ja? Welche denn?" Gaara steht nun auf. Er ist genauso groß wie ich, und so sehe ich ihm genau in die Augen. "Wo kommst du eigentlich her?" "Warum sollte ich dir das sagen?" "Ich habe bewirkt, dass du nicht ins Gefängnis kommst - anders als Sasuke. Der ist übrigens immer noch eingefroren, taut aber langsam auf und anscheinend ist ihm nichts passiert. Du könntest jetzt auch in einer Zelle sitzen. Tust du aber nicht. Du bist mir was schuldig." Ich seufze. *Na gut. Gaara wird meine Geschichte schon niemandem erzählen.* "Aus Nyari.", antworte ich ihm und schließe meine Augen. Ich will verhindern, dass ich sentimental werde und er es mitbekommt. "Was ist das?" "Nyari ist meine Heimat. Naja, ich bin mit dort zumindest aufgewachsen. Geboren bin ich hier." "In welchem Dorf bist du geboren?" "Ich komme aus Hoshigakure. Dem Dorf unter den Sternen." "Den... Sternen? Ich hatte eher gedacht, dass du aus Yukigakure kommst, dass Dorf das unter dem Schnee versteckt ist." "Du meinst wegen meiner Fähigkeiten?" "Ja genau." Ich seufze leise. "Nein. Das ist es nicht. Ich wurde in der Nacht der Eissterne geboren. So weit mir bekannt ist, ist diese Nacht normalerweise sehr selten und wird sehr verehrt. Aber bei meiner Geburt war es anders. Die Menschen feierten nicht. Sie sprachen nicht. Sie hielten sich nur in den Häusern auf und beteten still. Meine Mutter hatte mich gerade geboren, da schlug ein Blitz in unser Haus ein und traf mich. Meine Eltern dachten, ich wäre tot, weil ich mich nicht mehr bewegte und meine Augen weit aufgerissen waren. Sie ließen mich in dem brennenden Haus allein und rannten hinaus. Doch um mich war so etwas wie eine Schutzmauer entstanden und rettete mich vor den Flammen. Ich war wohl noch lange im Schockzustand als eine Sternschnuppe genau auf mein rettendes Gefängnis zuschoß und durch die Decke ging. Aber anstatt kaputt zu gehen, schloß sich mein Schutz um dieses lange Seil. Das wurde plötzlich nach oben gezogen und ich in dieser Kugel mit. Ich weiß nicht wie lange ich so gen Himmel gezogen wurde, doch irgendwann wurde die Dunkelheit heller. Die ersten Sterne lagen bereits hinter mir und ich wurde immer noch weiter gezogen." "Wie? Du wurdest durch den Himmel gezogen?" "Ja. Zumindest wurde mir das alles so erzählt. Aber dazu sag ich dir später etwas." "Okay. Erzähl weiter, ich muss gleich los." "Okay, also wie gesagt, ich wurde immer weiter gezogen, bis in der Nacht so etwas wie eine weisse Tür erschien. Diese strahlte Stärke aus und öffnete sich als ich hindurch gezogen wurde. Dahinter war so etwas wie ein Dorf auf Wolken gebaut. Aber um dieses Dorf gab es einen Schutzbann, sodass niemand es von der Erde aus sehen konnte. Ich wurde dort von dem Königspaar aufgenommen, welche mich mit einem Siegel belegten, damit ich in Nyari überleben konnte, also wurde ich durch dieses Siegel zu einem Dämon und somit ebenfalls unsterblich. Das Siegel ist unlösbar. Aber dennoch brachte ich meine Kindheit eigentlich ohne weitere besondere Vorkommnisse hinter mich, ich fand Freunde und bekam auch Kampftraining. Also verlief meine Kindheit eigentlich ganz normal - naja, manchmal wurde ich komisch angesehen, weil ich von der Erde kam und nicht ganz so aussah wie die Einwohner Nyaris, die Hoshiko, die Kinder der Sterne, wie sie sich selbst nannten. Aber als ich meinen elften Geburtstag feierte, geschah etwas unvorhergesehenes: ich hatte mich mit einer Freundin von mir gestritten, sie hieß Nija. Und wir stritten uns darüber, wer von uns beiden besser im Kämpfen war. Und schließlich forderte sie mich zum Kampf heraus. Ich ging also mit allen Gästen meiner Geburtstagsfeier in meine Trainingshalle, damit diese sehen konnten, dass ich die Stärkste war. Doch Nija provozierte mich schließlich damit, dass ich nicht so schön war wie die Hoshiko und auch nicht zu ihnen gehörte, weil ich von dieser Welt hier kam. Ich wusste zwar, dass sie Recht hatte, aber da ich quasi, durch meine Adoptiveltern, die Prinzessin der Hoshiko war, hatte ich zu viel Stolz um ihnen auch zu zeigen, dass ich wusste, dass sie Recht hatten. Ich war sehr wütend und als Nija dann mehrere Kunai und Shuriken auf mich warf, wurde es mir zu bunt. Früher hatte ich blonde Haare, blaue Augen und trug farbige Sachen. Niemals trug ich damals schwarz. Aber dann war ich so wütend, dass sich alles an mir veränderte: meine Haare, meine Augen, meine Anziehsachen, mein Umhang, selbst meine Schuhe wurden schwarz. Aus meinem Rücken schoben sich eisblaue Flügel und ich flog unter die Decke. Ich wollte gerade ein Kunai aus meiner Tasche ziehen und auf Nija feuern, als ich ein Klirren hörte. Ich schaute nach unten und sah, dass sie ununterbrochen versuchte mich mit Kunai und Shuriken zu treffen. Doch ich wurde durch so etwas wie eine Eismauer geschützt. Erst hat mich das sehr erschrocken, doch dann erkannte ich, dass ich diese Fähigkeiten zu meinem Vorteil nutzen konnte. Es dauerte zwar einige Minuten und ein paar Versuche innerhalb meines Schutzes aber schließlich hatte ich raus, wie ich mithilfe meiner neu entdeckten Fähigkeiten, Waffen erschaffen konnte, die ich durch meinen Schutz auf Nija warf. Ich konnte nach einiger Zeit sogar die Waffen mit meinem Chakra so manipulieren, dass diese meine Gegner verfolgten und auch zu 100% trafen. Ich gewann dieses Geburtstagsduell, aber ich verlor gleichzeitig jeden den ich mochte. Von diesem Tag an war ich allein. Jede Stunde meines späteren Lebens wurde ich gemieden. Sogar von meinen Adoptiveltern. Ich hab das 3 Jahre ausgehalten bis ich mich dazu entschloss zu gehen. Ich flog durch die Tür des Schutzwalls und verließ Nyari. Ich konnte mich natürlich nicht an meinen Weg dorthin erinnern, nur an die Sachen, die meine Adoptiveltern mir erzählt hatten. Ich flog an den Sternen vorbei. Erkundete sie. Und trainierte auf ihnen. Ich gelang schließlich wieder hier auf diese Welt. Ich wanderte einige Zeit Ziellos durch die Gegend und fand schließlich einen Clan, der mich aufnahm. Den Yunareclan." "Den Yunareclan? Von wo kommt er? Ich hab von ihm noch nie etwas gehört." Ich setze mich wieder auf mein Bett und verschränke die Arme vor meiner Brust. "Ich erkläre dir später wer der Yunareclan ist und die ganzen Informationen die ich über ihn habe, einverstanden? Naja, ich lebte jedenfalls einige Zeit bei den Yunares bis ich genug hatte und floh. Doch dann wurde ich gefangen genommen, weil ich zu gefährlich war und dann hat mich Kyaras Mutter in ihre Tochter verbannt." "Okay, das schafft wenigstens etwas Klarheit. Ich müsste jetzt eigentlich los zu dem Treffen. Und ich als Kazekage muss dabei sein. Wir reden später weiter." "Kein Problem. Ich würde jetzt zwar eigentlich etwas schlafen, aber ich schlafe nicht. Nur wenn ich in Kyara gefangen bin. Also warte ich auf dich. Etwas anderes bleibt mir sowieso nicht übrig. Bis später." Gaara nickt nur kurz und geht dann. *Hm... Kazekage ist er also... Interessant. Dann muss er wirklich sehr, sehr stark sein... Ob er mir helfen kann?*






    Gaaras Sicht:


    Diese Treffen sind so unnütz. Was soll es denn bringen, andauernd nur zu debattieren und nichts zu machen bitte schön? Ich würde lieber über 'ne Lösung für Sarana nachdenken, als hier mit den Alten zu sitzen und mir anhören, dass ich eigentlich ungeeignet für das Amt des Kazekagen bin, aber nein, erst dieser Papierkram, dann diese ganzen Treffen um über mögliche Vorkehrungsmaßnahmen gegen Akatsuki zu reden und dann auch noch diese ganzen Ninja die Missionen brauchen: gibt es an einem so schönen Tag nicht etwas besseres was man als Kazekage machen könnte? Ja! Aber nein, das geht nicht, denn sonst haben die Alten wieder einen Grund um mich schlecht zu machen. Dabei kontrollieren die mich doch schon die ganze Zeit. Wollen die mich demnächst noch in meinem eigenen Zimmer ausspionieren? *Sollten die das versuchen, dann haben die aber ein Problem. Das ginge eindeutig zu weit.*


    Meine Gedanken sind das ganze Treffen über bei Sarana. Dieses Dämonenmädchen ist wie ich. Naja, okay. Sie ist nicht so ganz wie ich. Aber sie will sozusagen Kyara loswerden und ich Shukaku. Aber da ich weiß, dass ich bei der Extraktion sterbe, habe ich keine Wahl als Shukaku in mir zu behalten. Ich weiß leider nicht, ob bei der Extrahierung von Dämonen aus Menschen einer von beiden - oder vielleicht sogar beide - sterben könnte. "Kazekage! Wo sind Sie mit Ihren Gedanken heute!" *Das hat mir gerade noch gefehlt.* "Bei Akatsuki natürlich, was für eine Frage. Diese Organisation ist sehr gefährlich. Ich überlege gerade, was wir gegen sie unternehmen könnten. Irgendwelche Vorschläge?" Ich lenke mit einer Gegenfrage ab. Dass Black Ice hier ist und ich mich für sie eingesetzt habe, ist bei den Alten hier nicht so sonderlich gut angekommen. Und wenn sie jetzt erfahren, dass ich über sie nachdenke, gibt es quasi Krieg zwischen ihnen und mir. Und das brauche ich im Moment nicht. "Meister Kazekage?" "Was ist?" "Vielleicht könnten Sie die Stadt ja mit ihrem Sand schützen." "Theoretisch wäre das eine sehr gute Idee. Allerdings ist da das Problem, dass ich dafür eine ungeheure Menge an Chakra brauche und dann noch das Daisan no Me anwenden muss um zu sehen was ausserhalb Sunas passiert. Ich habe sehr viel Chakra, aber ich müsste diese Vorkehrungen sehr lange aufrechterhalten, da ich nicht weiß, wann Akatsuki hier eventuell auftaucht." Schweigen. Ein paar Minuten vergehen ebenfalls schweigend. Ich will gerade weiter sprechen, als die Tür zum Besprechungszimmer aufgerissen wird. Sarana. Hinter ihr steht Temari. Ich ziehe scharf die Luft ein, ignoriere die Blicke der Alten und gucke Sarana kalt an. "Was machst du hier?"





    Saranas Sicht:


    *Na super. Ganz toll. Warum hat mich Gaaras Schwester noch einmal als Erste hier 'rein geschickt? Ach ja, genau: ich bin der Gast.*, denke ich. Mann, Mann, Mann. Das nervt vielleicht. Ich meine, ja okay, ich schlafe sowieso nie, aber trotzdem! Hier geht es einfach um's Prinzip! Ich könnte so schön noch in meinem Bett liegen - ja gut, das Bett ist nicht so ganz gemütlich, aber wenigstens konnte ich mich da besser darauf konzentrieren Kyara zu unterdrücken, mich erstmal nicht zurückzuverwandeln und nach einer Lösung zu suchen um Kyara von mir zu trennen. Aber nein, stattdessen muss ich von Temari mitgeschleift werden. Und was sage ich jetzt? "Hallo Gaara. Deine Schwester wollte unbedingt, dass ich an dieser Sitzung teilnehme.", sage ich kalt und etwas arrogant wie immer. Ich kann mir denken, dass Temari gerade hinter meinem Rücken ihre Augen ziemlich genervt verdreht. "Kazekage?" Schon allein diese entnervte und skeptische Stimme raubt mir schon meine letzte Geduld. "Was ist?" "Ist sie das?" Ich gucke den alten Mann, der gerade gesprochen hat, an. "Ice!" Gaaras Stimme beruhigt mich. Ich atme kurz tief aus und gucke schließlich Gaara in die jadegrünen Augen. "Ja, Kazekage?" Meine Stimme ist kalt, aber dennoch nicht provozierend oder abstoßend. "Setz dich.", sagt er zu mir, ich erschaffe in Sekundenschnelle neben Gaara einen Stuhl aus Eis und setze mich darauf. "Gut. Da das jetzt erledigt ist..." "Kazekage. Ich verlange zu erfahren warum diese Person hier ist!" Die anderen Alten nicken zustimmend. Ich spüre eine, fast unsichtbare, Sandhaut über meine Beine, Unterarme und meinen Unterleib ziehen. Ich verstehe: wenn ich mich jetzt aufrege, wird Gaara seinen Wüstensarg auf mich anwenden. Allerdings wundert es mich, dass mein Eis nicht gegen seinen Sand reagiert - aber darüber denke ich lieber erst später nach. "Warum Black Ice hier ist, ist ganz allein meine Entscheidung. Meine Beweggründe dafür sind für Sie nicht relevant. Können wir uns jetzt weiter über..." Er wird durch einen lauten Knall unterbrochen. "Gaara?" Er blickt mich nur an. "Ich werde mich darum kümmern. Tut mir leid. Ich werde das nächste Mal an der Konferenz definitiv teilnehmen. Entschuldige mich bitte, ja?" Er nickt nur kurz und zieht seinen Sand zurück. Die anderen Anwesenden, inklusive Temari, ignoriere ich. Noch während ich in dem Raum bin entfalte ich meine Flügel und teleportiere mich dann auf das Haus vor dem Kazekageturm. Dann springe ich in die Höhe und fliege weiter in den Himmel hinauf. Ich stoppe im Zenit der Sonne und verschränke meine Arme vor der Brust. "Na, wer wird denn ausgerechnet dann Suna angreifen, während ich hier bin? So dumm kann doch keiner sein." Meine Stimme ist laut. Es ist fast unmöglich sie nicht zu hören. Und ich kann schon sehen wie die Bewohner Sunas auf die Straßen laufen und mich ansehen, doch mich nicht erkennen können, da ich genau vor der Sonne schwebe. "Hast du mich denn nicht verstanden? Ich dachte eigentlich, dass meine Stimme laut genug wäre." Ich spreche wie immer eiskalt - diesmal allerdings sehr provozierend und herausfordernd. "Ziemlich nette Sprüche für 'nen Nukenin, Ice." Eine kalte, etwas hohe Stimme, die für Jungs und Männer etwas unnormal ist, lässt einen kleinen Schauer meinen Rücken hinunterlaufen. *Das ist unmöglich.* "Na, wo ist deine Stimme hin?" *Sarana! Reiß dich zusammen.* "Was sollte mit meiner Stimme sein? Ich muss dir nur nicht auf alles antworten." "Das ist aber schade. Das letzte Mal hast du aber sehr verzweifelt versucht mit mir zu reden, nicht wahr?" Meine Unsicherheit wandelt sich in Wut um. Dieser Kerl wagt es erst Suna anzugreifen und mich dann auch noch zu beleidigen! *Na warte mein Lieber! Das kriegst du teuer zu spüren!* "Und selbst wenn, diese Zeiten sind lange vorbei. Ich habe sie bereits verdrängt. Traust du dich etwa nicht dich zu zeigen?" Ich sehe wie ein gezeichneter Panther aus einer Gasse auf ein Haus springt. Auf ihm sitzt ein junger Mann. Dieser schwingt eine Schriftrolle und einen Pinsel. "Du irrst dich. Ich habe nur gewartet, bis du dich so weit darauf vorbereitet hast, mich wiederzusehen." Ich schnaube auf. "Willst du mich beleidigen? Du solltest es sein, der sich darauf vorbereiten sollte, mich wiederzusehen und gegen mich zu verlieren." "Ich denke eher, dass genau das Gegenteil der Fall sein wird." "Ganz und gar nicht. Denn du hast nicht einmal den Hauch einer Chance gegen mich. Jedenfalls nicht mehr, nicht wahr, Sai?" "Na das wollen wir doch gleich mal sehen." Auf diese Worte gebe ich nichts und stürze vom Himmel hinab auf Sai zu, welcher sich jedoch schleunigst verdrückt und lieber den Pinsel schwingt als gegen mich persönlich zu kämpfen. Also wirklich. Sai kann doch nicht im Ernst glauben, dass mich seine Tiere aufhalten könnten, oder? So etwas lachhaftes. "Also wirklich, Sai. Du bist so dumm. Und dabei bist du ein Anbu - das passt irgendwie nicht." Dieses Lächeln auf seinem Gesicht, als er auf mich zurast um mich mit seinem Schwert anzugreifen, lässt mich eine Sekunde meine Absichten vergessen - doch mein Eis ist zum Glück schon da und rettet mich vor Verletzungen. Doch schnell habe ich mich gefangen und schüttle kurz den Kopf. *Gaara wird dir nicht helfen, wenn du gegen einen schwachen Anbu verlierst! Streng dich an! Als ob du dich von IHM runterziehen lassen würdest! Dann wärst du nicht eine der gefährlichsten Nukenin die es gibt! Sei nicht schwach! Black Ice ist NIEMALS schwach!*, rufe ich mich in Gedanken zur Ordnung. Ich schnaube kurz auf und forme innerhalb meiner, nun dauerhaften, Eishülle eine scharfe Waffe nach der anderen. Als mein Schutz nahezu überfüllt von Waffen ist, ziehe ich meinen Schild zurück und schicke innerhalb von Millisekunden mein Chakra in jede Waffe und lasse sie daraufhin sofort auf Sai los. Dann fliege ich wieder hoch zum Himmel und überblicke die Situation. *Hm... Sehr gut. Sai hat was zu tun und nervt mich nicht.* Ich blicke mich einfach routinemäßig noch einmal um und entdecke zwei Typen die anscheinend gerade am Eingang Sunas angekommen sind. Rote Wolken auf schwarzen Umhängen. "Oh nein! Akatsuki!" Ich fliege ein Stück herunter und lande draußen vor dem Fenster des Besprechungszimmers. Gaara sitzt am Tisch und diskutiert mit einem weißhaarigen Mann. Ich klopfe mit Nachdruck zweimal an die Scheibe und Gaara dreht sich entnervt um. Als er mich erblickt verschwindet seine gereizte Miene und weicht einer kalten, uninteressierten. *Na super. Wenn ich jetzt was Falsches gemacht habe, dann krieg ich 'nen Ausraster.* Doch ich gucke ebenfalls mit einem eiskalten Blick zurück und zeige wortlos in Richtung Sai und winke dann Gaara zu mir. Ich erschaffe mit meinem Eis eine der typischen Wolken der Akatsukimäntel und zeige sie ihm, dann lasse ich das Eis verschwinden und zeige auf das Dach. Er nickt.


    Nur ein paar Minuten später ist Gaara auf dem Dach und ich lande neben ihm. Dann hocke ich mich hin und erzähle ihm schnell was passiert ist. "Okay. Ice? Ich würde vorschlagen, dass du dich verziehst oder zumindest versteckst. Wenn etwas passieren sollte, dann kannst du mich am schnellsten finden." Ich nicke nur kurz und springe rückwärts vom Dach und ziehe im gleichen Moment meine Flügel ein, dabei fallen ein paar Federn herunter und segeln ruhig zu Boden.






    Gaaras Sicht:


    *Das Dämonen immer diese übertriebenen Abgänge brauchen.*, denke ich genervt und hebe eine kleine Feder auf und betrachte sie. Doch dann tritt oder vielmehr fliegt ein weißer Vogel in mein Sichtfeld. "Deidara.", sage ich eiskalt und ziehe meinen Korken aus meinem Sandkürbis. "Du hast keine Chance gegen mich. Und das weißt du ebenso gut wie ich." Deidara lacht nur laut. "Ach, wirklich? Na, das wollen wir doch mal sehen." Er wirft etwa zwei dutzend kleine Bomben auf mich. Doch mein Sand ist schneller. Er fängt die Bomben auf und schließt sie ein, damit sie nicht auf Suna herabfallen und somit Schaden anrichten können. "Damit kommst du nicht weit. Deine Bomben sind gegen meinen Sand nutzlos." "Ach, wirklich?", wiederholt er sich. "Mal sehen ob dein Sand auch noch schneller reagieren kann." Durch meinen Kopf schießen Bilder von dem Kampf zwischen Rock Lee und mir. Damals bei der Chuuninauswahlprüfung in Konoha. Ich hätte beinahe verloren! Diese buschige Augenbraue ist einfach viel zu schnell für mich damals gewesen. Aber ich habe gewonnen, weil Rock Lee, nachdem er seine inneren Tore geöffnet hatte, total erschöpft war. Doch heute bin ich viel stärker als damals! Ich bin Kazekage! Ich werde niemals aufgeben! Und ebenso wenig werde ich Suna im Stich lassen! "Hm. Versuch's doch einfach, aber ich kann dir jetzt schon sagen: du wirst verlieren." "Da wäre ich mir nicht so sicher." Mit diesen Worten wirft er ein paar merkwürdige Figuren auf mich. Sie prallen an meinem Sand ab und explodieren im selben Moment. Ich zucke kurz unmerklich zusammen. "Aha. Und mehr hast du also nicht drauf? Das ist echt traurig für ein Akatsukimitglied. Du bist ja schwächer als ich dachte.", sage ich kalt und springe auf meinen Sand. Deidara lacht. Ich schicke meinen Sand hinter ihm her und versuche ihn gleichzeitig mit Shukakus Sandfaust zu bekommen - vergeblich. *Warum zum Teufel bin ich nicht schnell genug!* Es geht eine Weile so weiter. Mal treffe ich ihn. Und dann treffen seine Bomben meinen Sand. Ich schwebe mit meinem Sand mittlerweile so hoch über Suna, das ich nur noch die groben Formen der Häuser und Straßen erkennen kann, wenn ich hinunter blicke. Ich forme blitzschnell das Jutsu für mein Daisan no Me und schließe mich in einem Kokon ein. Ich kann sehen, dass Deidara mich beobachtet. Diesen Moment nutze ich aus und lasse meinen Sand von hinten über Deidara schweben. "Sandgefängnis.", rufe ich und mein Sand schließt sich um Deidara und seinen Vogel. Doch dann lässt Deidara eine kleine Bombe explodieren und entkommt somit seinem Sandgefängnis. Doch mein Sand bekommt ihn doch noch zu fassen und hebt ihn auf die Höhe meines Kokons. Doch Deidara entkommt wieder und sein Vogel nun auch. Er flieht auf ihm vor meinem Sand, doch ich erwische ihn dennoch am Arm. "Wüstensarg.", sage ich kalt und Deidaras Arm bricht und schließlich trennt er ihn selbst mit einem heftigen Ruck von sich ab. Ich beobachte ihn durch ein Loch in meiner Verteidigung. Er hält eine weiße Lehmpuppe in der rechten Hand. Ich lasse meinen Sand immer weiter und immer schneller nach ihm jagen doch ich erwische ihn nicht. Ich höre die Dorfbewohner jubeln und ich verfolge mit meiner absoluten Verteidigung Deidaras Vogel. Plötzlich wirft er die weiße Puppe und mit einem Fingerzeichen vergrößert er sie. Ich blicke ihn gelangweilt an. Doch dann fällt die Puppe in Richtung Suna hinab. *Nein! So ein verfluchter Mist! Was mache ich jetzt bloß!* Ein weiteres Fingerzeichen und die Puppe explodiert. Doch ich bin schneller. In weniger als einer Sekunde erschaffe ich über Suna eine Sanddecke und verhindere somit, dass die Bombe Suna zerstört. Dann höre ich nur noch, wie Deidara "Los!" ruft und meine absolute Verteidigung explodiert. Aber noch ist alles okay. Doch dann kriechen in meinen absoluten Schutz lauter kleine Bomben und explodieren. Ich höre wie Kankuro meinen Namen ruft. Ich höre wie gleichzeitig noch jemand meinen Namen ruft, aber wer weiß ich nicht. Mein Schutz bricht auseinander. Der Sand fällt aus meiner Verteidigung hinunter. Ich ziehe mit meiner letzten Kraft den Sand von Suna weg und lasse ihn in die Wüste hinunterfallen. Jubeln der Sunabewohner. Jubeln der Sunanins. Jubeln von Kankuro und Baki. Und dann falle ich. Ich bemerke wie Deidaras Vogel auf mich zurast und mich auffängt. Und schließlich verliere ich mein Bewusstsein entgültig.






    Saranas Sicht:


    "GAARA!", schreie ich immer und immer wieder. Ich fliege schon seit zwei Tagen durch die Wüste um Gaara zu finden. Meine Schulterblätter tun so unmenschlich weh. Kankuro und ein paar andere Sunanins sind vorgestern schon losgerannt um Gaara zu suchen. Allerdings in Richtung Konoha und nicht in der Wüste. Ich weiß auch, dass zwei Teams aus Konoha unterwegs sind um Gaara ebenfalls zu finden. Ich seufze. "Gaara! Bitte! Wo bist du?" *Warum tut es mir weh, dass Gaara nicht da ist? Warum sage ich 'bitte'? Warum will ich ihn wieder haben?*, frage ich mich. "Wo bist du nur?", flüstere ich ein letztes Mal bevor ich fast vom Himmel abstürze und auf den Boden zurase. "Hey, hey. Nicht so schnell. Wo willst du denn hin? Unter die Erde?" Ich öffne meine Augen und registriere erst jetzt, dass ich aufgefangen wurde. Von... Sai! "Wohin ich will, geht dich gar nichts an! Lass mich sofort los!", herrsche ich Sai an und springe direkt ein paar Meter von ihm weg. Ich versuche wegzufliegen, doch meine Flügel tun einfach zu weh, also schiebe ich sie zurück in meine Schultern. "Wie du meinst. Gestatte mir wenigstens dir ein bisschen zu helfen." "Vergiss es. Ich brauche keine Hilfe." "Dann erlaube mir wenigstens, dass ich mit dir zurück nach Suna gehen kann. Ich habe keinen wirklich guten Orientierungssinn..." "Was anderes wird mir wohl auch nicht übrig bleiben. Aber rede nicht mit mir. Wir haben uns nichts mehr zu sagen." Ich sehe aus den Augenwinkeln, dass Sai nickt. Ich orientiere mich kurz und laufe schließlich in Richtung Westen.


    Einen Tag später - es ist Mittag und es ist noch heißer - wird es mir zu viel. Diese Hitze halte ich einfach nicht aus. Die Nacht war sehr angenehm kühl und frisch, doch nun ist es wieder so unersättlich heiß. Ich wische mir über meine Stirn. Meine Haare kleben aneinander und ich schleppe mich eher über den Sand als zu laufen. Doch zu fliegen traue ich mich noch nicht. Sai hingegen läuft ganz normal. Seine Hände in seinen Hosentaschen vergraben. "Wie hälst du das nur aus?" "Ich bin ein Anbu. Extremsituationen gehören zur Anbuausbildung dazu." Ich nicke. "Ich dachte, du wolltest nicht mit mir reden?" Ich zucke mit den Schultern. "Ich weiß es nicht.", sage ich erschöpft. "Ist alles okay bei dir?" Ich nicke wieder. Sai läuft zu mir und hält mich fest. Er guckt mir ins Gesicht und schüttelt seinen Kopf. "So siehst du aber nicht aus." Ich zucke wieder mit den Schultern. "Bist du dir echt sicher, dass es dir hundertprozentig gut geht?" Ich nicke. Sai lässt von mir ab und ich laufe weiter. Sai geht ein Stück hinter mir. Ich bin mir ganz und gar nicht sicher, dass es mir gut geht. Ich habe eher das Gefühl, dass in nächster Zeit etwas passieren wird, was mich entweder in Schwierigkeiten bringt oder mir hilft. Ich hebe meinen brummenden Kopf und lächle leicht. "Wir haben's fast geschafft. Da hinten ist Suna." Ich kann Sais Lächeln sehen ohne ihn angucken zu müssen. Es sind noch fast 500 Meter bis zur Stadtmauer, doch ich kann nicht mehr. Ich falle auf den Boden, atme hektisch und drücke meine Hände auf mein Herz. Sais Lächeln erstirbt und Sorge macht sich zumindest ein kleines bisschen in seinen Augen breit. "Ice? Was ist los?" "...es...tut...so weh... Ich kann nicht... mehr weiter... gehen... Mein Herz tut so weh... Wo ist er... Wo ist... Gaara...?" Ich sehe wie Sais Blick sich verhärtet. "Wieso Gaara?" "Sai... Bitte... bring mich... zu Gaara...", sage ich schwach und schließe meine Augen. Ein paar Minuten später spüre ich, wie Sai mich hochhebt und mich auf etwas legt. Ein Tier, vermute ich. Ich öffne kurz die Augen und sehe, dass ich auf einem Tiger liege und Sai meine Hüfte festhält, damit ich nicht herunterfalle, als der Tiger in einem Wahnsinnstempo auf Suna zu rennt. Ich schließe meine Augen wieder und konzentriere mich auf den Wind, der um meine Ohren pfeift als wir durch den Eingang Sunas reiten. Ich höre vereinzeltes Menschengeschrei und manchmal auch erstaunte Ausrufe. Dann stoppt Sais Tiger so abrupt, dass ich vorne überrolle und schließlich vor dem Kazekageturm liegen bleibe. Sofort höre ich Schritte, die Treppen heruntersprinten. "Was ist passiert?" *Diese Stimme... Ist das möglich..? Ist es wirklich Gaara..?* "...Gaara..." Meine Stimme ist so leise, dass sie eigentlich unhörbar ist, doch anscheinend wurde sie trotzdem verstanden. "Ice? Ist alles okay? Soll ich einen Arzt holen?" "Gaara... Hilf mir... bitte...", das ist das Letzte was ich sagen kann, bevor sich mein Bewusstsein verabschiedet.

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1397772975
Sasuke Uchiha und Black Ice (Part 5)
Sasuke Uchiha und Black Ice (Part 5)
Der fünfte Part.Nun erfahrt ihr etwas über Black Ice.Viel Spaß beim Lesen.Reviews und Bewertungen sind natürlich erwünscht.Eure ¥ukaP.s. Der sechste Part dauert hoffentlich nicht so lange wie dieser.
http://www.testedich.de/quiz33/quiz/1397772975/Sasuke-Uchiha-und-Black-Ice-Part-5
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2014-04-18
407D
Naruto

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