(Pferde) Märchen

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1 Kapitel - 639 Wörter - Erstellt von: AnimeGirl06 - Aktualisiert am: 2014-05-01 - Entwickelt am: - 1.176 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ich Werde nur sagen es geht um Pferde XD

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    Die Nordlichtpferde

    In einem sehr kalten Winter fiel es dem Gesinde eines Gutshofes auf, dass ihr Herr oft ganze Nächte auf Ausfahrten verbrachte. Bei diesen durfte ihn niemand begleiten oder zu Hause empfangen. Selbst das einspannen der Pferde besorgte er allein und pflegte sie in einem Stall, zu dem nur er allein den Schlüssel besaß. Das kränkt den langjährigen Kutscher Kaarel und er beschloss, einmal aufzupassen und festzustellen, was das für Pferde waren, die der Herr ihm nicht anvertrauen wollte.
    Als der Herr in der nächsten eisigen Nacht wieder in den Stall ging, schlich ihm Kaarel nach und entdeckte durch eine Ritze in der Tür, dass es drinnen so hell war, als wenn viele Lampen brannten. Im Schein dieses Lichts spannte der Herr einen feuerblitzenden Hengst vor einen goldenen Schlitten. Als er mit dem anschirren fertig war, warf er dem Pferd eine Decke über, so dass der feurige Glanz erlosch. Danach führte er das Gespann auf den Hof hinaus. Kaarel hatte sich hinter dem Türflügel verborgen gehalten und stieg schnell auf die Schlittenkufen, nach dem der Herr sich gesetzt und die Zügel ergriffen hatte. Nach einer Weile, da sie über das schneebedeckte Land Gefahren waren und sich genügend weit vom Gutshof entfernt hatten, hielt der Herr an, stieg aus und nahm die Decke vom Pferd. Sofort erglänzte es wieder in feurigen Schein. Dann ging die Fahrt weiter und zwar so sausend schnell, dass der Wind dem Kaarel um die Ohren Pfiff und er Mühe hatte, sich am Schlittenrand festzuhalten.
    Auf einmal entdeckte Kaarel, dass sie sich gar nicht mehr auf der Erde befanden, sondern hoch oben am Himmel entlang führen. Tief unter ihnen schimmerten die Wolken im Mondlicht wie gefrorene Seen.
    Nun kamen von allen Seiten andere Goldene Schlitten, von Feuerpferden gezogen, herbeigefahren und jagten miteinander um die Wette. Das war ein Spaß! Wie bei einer brausenden Hochzeitsfahrt stürmten sie dahin, die Lenker jauchzten und schrieen sich anfeuernde Rufe zu und hundertfach blitzte der Glanz der leuchtenden Gefährte über den Himmel hin ... So ging es mehrere Stunden lang.
    Allmählich wurden die Schlitten, von Feuerpferden gezogen, immer weniger. >>Die anderen Nordlichtschlitten sind schon heimgefahren<<, rief ein Mann aus einem vorbeigleitenden Gefährt dem Gutsherr zu, >>es wird auch für uns zeit umzukehren!<<
    Da wandte der Herr das Pferd und stürmte in fliegender Fahrt abwärts.
    Am nächsten Tag sprachen die Leute in der Gesindestube davon, dass sie noch nie ein so starkes nördlich gesehen hätten wie in der vergangenen Nacht.
    Kaarel schwieg dazu und erzählte niemandem von seinem Erlebnis. Es ist nämlich nicht gut, von Dingen zu sprechen, die sich oben am zutragen, ebenso wenig wie es erlaubt ist, auf die Gestirne und den Regenbogen mit dem Finger zu weisen - der Finger könnte einem abfaulen. Und vor dem neuen Mond muss man sich tief verbeugen und den Hut ziehen.
    Das alles wusste Kaarel und hütete sich, von Vorgängen zu reden, die nicht für seine Augen bestimmt gewesen waren. Erst, als er schon nahe am sterben war, vertraute er seinen Kindern das Geheimnis an und klärte sie über den waren Ursprung des feurigen Glanzes auf, der in klaren Winternächten über dem nördlichen Himmel flammt.

Kommentare Seite 1 von 1
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Ginafrancesca ( 93127 )
Abgeschickt vor 584 Tagen
Das Märchen ist schön! Toll erzählt.
Aber hast du dir das selbst ausgedacht?
lissy ( 13264 )
Abgeschickt vor 1047 Tagen
langweilig gib dir mehr mühe beim schreiben