Naruto: Die Geschichte der Eisprinzessin

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
3 Kapitel - 4.912 Wörter - Erstellt von: ItsOke1404 - Aktualisiert am: 2014-05-01 - Entwickelt am: - 5.002 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ein kleines Mädchen wird in einer stürmischen Winternacht von ein paar Ninjas gefunden und nach Konohagakure gebracht. Aber was ist mit dem Mädchen passiert? Und was hält die Zukunft für sie bereit? - Der erste Teil meiner Geschichte


Und hier gleich der nächste Teil: http://www.testedich.de/quiz33/quiz/1398780722/Naruto-Die-Geschichte-der-Eisprinzessin-2

1
Prolog: In Eis und Schnee

Es war Nacht. Eine der kältesten und dunkelsten Nächte die es in diesem Winter je gegeben hat. Der Schneesturm tobte nur so über die Landschaft und alles war überzogen von einer Schicht aus Eis und Schnee. Einzig und allein drei kleine Lichter erhellten die Dunkelheit. Sie wandelten schnell durch die Landschaft und jemand der dieses Schauspiel beobachten würde, hätte es vielleicht für eine Halluzination gehalten. Doch es war keine Halluzination, kein Trugbild, nein. Es war eine kleine Gruppe von 6 Männern und Frauen und 2 Kindern, die schnell durch diese eisig, kalte Nacht wanderten. Sie waren die letzten überlebenden des Suno-Clans. Dieser Clan war bis vor wenigen Stunden noch einer der mächtigsten und größten in dieser Umgebung. Sie lebten in keinem der umliegenden Dörfer sondern etwas abseits und abgeschieden. Und das auch nur, weil die Leute sie wegen ihrem besonderem Erbe mieden. Sie fürchteten sich regelrecht vor ihnen und ihrer Stärke und ihre Angst, dass der Clan zu Mächtig wurde und sie alle unterwerfen könnte, stieg bis ins unermessliche. Deswegen hatten sich die Dorfältesten zusammengetan und beschlossen in dieser Nacht die stärksten und besten Ninjas zu schicken um den Clan ein für alle mal auszulöschen, damit sie sich nie wieder vor ihnen fürchten müssen. Heimlich schlichen sich die Ninjas in die Häuser und ermordeten die Familien hinterrücks im Schlaf. Nur diesen acht gelang es zu fliehen und brachten so die zwei letzten Kinder mit dem Kekkei Genkai des Suno-Clans in Sicherheit. Diese zwei Kinder, ein Junge und ein Mädchen, mit blonden, fast weißen Haaren und stechend blauen Augen hatten die Fähigkeit alles gefrieren und in Eis verwandeln zu können und das mit nur einer Fingerbewegung. Aber die beiden waren noch nicht in Sicherheit. Die feindlichen Ninjas hatten ihr Verschwinden bemerkt und verfolgten jetzt ihre Spuren, die in dem meterhohen Schnee nicht schwer zu übersehen waren. Die acht rannten schon seit Stunden, ohne Pause und ohne zurück zu sehen, doch die Kleine, ihr Name war Rin, war gerade mal vier und auch wenn sie fast die ganze Zeit von den Erwachsenen getragen wurde, hielt sie die Strapazen irgendwann nicht mehr aus. Ihr Vater, das Oberhaupt de Clans und ihr ältester Bruder waren die einzigen Verwandten die ihr noch geblieben waren. Ihre Mutter wurde ermordet, als sie Rin's zweitältesten Bruder holen wollte um zu fliehen. Nun hatten nur noch sie drei die Gabe des Eises und mussten deswegen unter allen Umständen beschützt werden. Die Gruppe war gerade dabei einen zugefrorenen See zu überqueren, da konnte die kleine Rin nicht mehr. Ihre Verfolger hatten aufgeholt und waren nicht mehr weit entfernt, doch sie wollte einfach nicht mehr weiter. „Großer Bruder ich will nicht mehr.“, schrie sie Ichiro an und blieb auf dem rutschigen Eis stehen. Ihr großer Bruder hatte sie an der Hand genommen und zog sie noch ein Stück hinter sich her, bevor er sich umdrehte. Auch die Anderen waren stehen geblieben und blickten das Mädchen an. Sie hatte jetzt Tränen in den Augen und schaute aus großen, blauen Augen zu ihrem Bruder auf. „Ich habe Angst Ichiro. Mama ist tot, Ryu auch und all die Anderen. Bitte mach das es aufhört, bitte.“, flüsterte sie mit zitternder Stimme. „Es wird alles gut werden kleine Rin.“, flüsterte Ichiro in ihr Ohr und nahm sie in den Arm. Nun kam ihr Vater auf die beiden zu und kniete sich neben ihnen hin. „ Ichiro...“, sprach er seinen Sohn an, legte seine Hand auf Ichiro's Schulter und sprach weiter. „Du musst jetzt auf deine Schwester aufpassen und sie in Sicherheit bringen. Wir werden versuchen sie aufzuhalten. Und du, meine kleine Eisprinzessin, du musst jetzt tapfer sein und ohne Wiederworte mit deinem Bruder gehen. Ich werde sie stoppen und du musst keine Angst mehr haben. Ich verspreche es dir.“ Er nahm seine beiden Kinder noch einmal in den Arm und drückte sie ganz fest an sich. „Wir werden nachkommen so bald es geht. Lauft jetzt, schnell!“ Ichiro nahm Rin huckepack, sah seinem Vater ein letztes mal in die Augen und rannte los. Die feindlichen Ninjas hatten jetzt das Ufer des Sees erreicht und nach wenigen Minuten durchschnitten Kampfgeräusche die stürmische Nacht. Als die Schreie lauter wurden, blieb Ichiro stehen, setze seine Schwester ab und drehte sich um. „Nein, großer Bruder, tu es nicht. Bleib bei mir. Lass du mich nicht auch noch allein.“ „Rin, ich muss es tun. Ich muss ihnen helfen. Lauf in den Wald und such dir ein gutes Versteck bis wir dich holen kommen. Du musst jetzt tapfer sein. Bitte tu mir den Gefallen. Ja?“ Er hatte sie bei den Schultern gepackt und schaute ihr tief in die Augen. Doch sie weinte und schüttelte nur den Kopf. „Nein, nicht du auch noch. Nein!“ Sie wusste ganz genau, wenn sie ihn jetzt gehen ließe, würde er nie wieder kommen, genau so wie ihr Vater, ihre Mutter und ihr Bruder Ryu. Ichiro's Augen füllten sich auch langsam mit Tränen und er gab seiner Schwester einen Kuss auf die Stirn, bevor er sich umdrehte um in Richtung der kämpfenden Ninjas zu rennen. Rin jedoch folgte ihm, wollte ihn aufhalten, bis sie plötzlich im Eis versank. Ihr Bruder hatte sie in ein Eisgefängnis gesteckt das jetzt nach unten sank. Der See hatte sie nach kurzer Zeit verschlungen und Ichiro kniete sich zu ihr herunter. Ganz verschwommen sah sie ihn durch das dicke Eis und hörte seine gedämpfte Stimme. „Es tut mir Leid Rin, aber ich muss ihnen helfen, sonst könnte ich mir das nie verzeihen. Das Eis wird dich frei lassen wenn die Gefahr vorbei ist. Versprich mir, dass du ein starker Ninja wirst, der unseren Clan nicht in Vergessenheit geraten lässt. Und denk immer daran, du bist die Eisprinzessin des Suno-Clans. Bitte verzeih mir meine Selbstsucht. Ich liebe dich.“ Schon war er verschwunden. Rin weinte, schrie und hämmerte gegen die Eisschicht, doch ihre Fähigkeiten waren noch nicht wirklich ausgeprägt und sie konnte nur die einfachsten Sachen, wie Wasser gefrieren lassen und somit war sie eingeschlossen, bis das Eis sie freigeben würde. Irgendwann schlief sie vor Erschöpfung ein und als sie aufwachte waren keine Kampfgeräusche mehr zu hören. Einzig das Schnee toben war zu vernehmen und als sie wieder anfangen wollte gegen das Eis zu trommeln, fing die Eisschicht an Risse zu bekommen. Das Eis begann sie nach oben zu schieben und als sie endlich wieder an der Oberfläche war, rannte sie sofort zu der Stelle an der sich ihr Vater und die Anderen den feindlichen Ninjas gestellt hatten. Schon von weitem sah sie die dunklen Gestalten, die auf dem Boden lagen, umgeben von dunklen Pfützen, vom Schnee bedeckt und ein komischer Geruch lag in der Luft. Sie rannte schneller und schneller, bis sie abrupt vor einem Körper zum stehen kam. Mit zittrigen, von der Kälte blauen Fingern, wischte sie den roten Schnee von dem toten Körper. Sofort färbten sich ihre Finger auch rot, doch sie achtete gar nicht darauf. Sie wusste sofort wer vor ihr lag. „Ichiro...“, flüsterte sie mit brüchiger Stimme. Tränen tropften auf den noch warmen Körper, es wurden immer mehr, während Rin ihren Kopf auf Ichiro's Brust fallen lies. So verharrte sie mehrere Stunden. Es wurde bereits Morgen, der Schneesturm hatte aber noch nicht nachgelassen und so erkannte man den Morgen nur daran, dass es nicht mehr ganz so dunkel war...

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.