Narutos Welt mal anders: Die Rebellion der Drei Schwertninjas (Teil 5) der Kristalldrache

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10 Kapitel - 7.593 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2014-04-15 - Entwickelt am: - 1.584 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier nun der fünfte Teil unserer Serie. Noch immer verfolgen die Drei Schwertninjas gewissenhaft ihre Pläne gegen ihre Kagen.

Was bisher geschah: Erfolgreich wurde Sokuron von Ina gerettet, während Kuna getötet wurde. Mit einer List gelang es ihm, Solungakure dazu zu bringen, das Labor zu finden, um in allen drei Dörfer den Impfstoff impfen zu lassen.

Nun wendet sich Sokuron einer wichtigen Angelegenheit zu.

Viel Spaß

1
Der Schwarze Drache

Der Mond schien wie eine silberne Sonne über Konohagakure, hell, leblos und kalt. Aber trotzdem hat es immer eine beruhigende Wirkung gehabt. Ihr Schatten legte sich über das Meer aus Dächern, welches unendlich lang schien für ein Dorf. Dass Konohagakure für ihre Größe bekannt war, wusste sie schon lange. Aber nie zuvor war sie hier gewesen.
Es gab immer nur Gerüchte und Legenden über den ersten Hokage, der Konoha gründete. Oder über den Vierten Hokage, welcher den Fuchsgeist besiegte. Und genau das war der Grund, warum sie heute hier war.
Im Mondlicht erschien ihre schattenartige Gestalt wie finsterer Geist, der auf der Suche nach unschuldigen Seelen war. Als sie noch ein Kind war, haben sich die Menschen vor ihr gefürchtet. Ihre nachtschwarzen Haare wallten auf ihre Schultern, ihre goldenen Augen funkelten auf wie die eines feurigen Geistes. Auf ihrer Stirn war das Symbol von Siringakure tätowiert, ein schwarzes Schwert. Nicht jeder Ninja bekam dieses Abzeichen, sondern nur die besten und mächtigsten. Darauf war Sirin stolzer als auf jede andere Auszeichnung. Ihre blasse Haut und ihre Tätowierungen, die über ihre Arme verteilt waren wie Ranken über einen Baumstamm trug dazu bei, dass sie häufig für eine Hexe gehalten wurde.
Aber sie war mehr als das. Sie war der Schwarze Drache von Siringakure. Doch sie war nicht alleine.
„Ich wusste, dass du kommen würdest“, flüsterte Sirin heiser.
Wie aus dem Nichts stand ein Junge mit weißen Mantel neben ihr. Als würde er keine Notiz von ihr nehmen starrte er auf das Fenster, in dessen Wohnung ein lustig aussehender Junge schlief. Über den Geschmack seines Schlafanzugs konnte man sich streiten, dachte sich der Ankömmling.
„Und?“, fragte ihre heisere Stimme weiter. „Wie lange ist es her, seit du das letzte Mal hier warst?“
Sokuron verschränkte die Arme vor seiner Brust. Er presste sie zusammen, um wenigsten etwas zu spüren. Seit der Folter durch die Sokage fiel ihm das immer schwerer.
„Ein Jahr, schätze ich“, meinte er.
„Du weißt, wer dieser Junge ist, nicht wahr?“, zischte sie weiter. „Du kennst seinen Fluch, den er mit sich führt.“
„Ja, das ist mir bekannt.“
„Und du weißt es schon seit Jahren, nicht wahr? Seit dem Tag, als Asugakure zusammen mit einigen Dörfern Uzushiogakure vernichtet hat. Du warst dabei, als Uzushiogakure fiel. Man hat dir aufgetragen, den Bijuus-Geist zu finden. Zwar hast du es herausgefunden, doch du hast es der Asukage verschwiegen und stattdessen dafür gesorgt, dass niemand den Blick auf Konohagakure richtet. Habe ich nicht recht, mein weißer Drachenfreund?“
Sokuron schwieg.
„Und nun bist du hier, um mich daran zu hindern, den Jungen mitzunehmen“, fuhr Sirin fort. „Jedoch würde mich interessieren, wie du mich gefunden hast.“
„Meine Augen und Ohren sind überall, nicht nur im Tal der Mondberge. Aber das wusstest du doch, nicht wahr? Schließlich hast du mich hergelockt.“
Auf einmal ruhten ihre Goldaugen auf den Weißen Drachen. Langsam, aber sicher wandte sich Sokuron ihrem finsteren Gegner zu.
Diese Stille, die nur noch durch die Bö des Windes unterbrochen wurde, war schon fast grausig. Das Mädchen war zwar anmutig, aber ihre finstere Aura, ihre gefühllose Ausstrahlung jagten jedem Angst ein. Er konnte die Kraft spüren, die in ihr schlummerte.
Plötzlich feuerte Sokuron Dutzende von kleinen Kugelblitzen ab, die wie ein Hagelsturm auf Sirin eingingen! Aber Sirin machte nur eine Handbewegung.
Auf einmal bewegte sich ihr Schatten wie von alleine. Es blieb aber nicht im Dach kleben, sondern erhob sich, nahm Gestalt an in der Form von Hunderten von Ranken. Sie wehrten die Kugelblitze ab, richteten sich auf und stürzten sich auf Sokuron! Die Schattenranken umfassten seinen Körper, drückten ihn wie eine alte Dose und schleuderten ihn wieder weg. Mit voller Wucht prallte er gegen die Wand. Als er sich aufrichten wollte, erschien plötzlich eine schwarze Klinge über ihn.
Sirin flog wie ein wütender Dämon auf ihn zu. Mit einem Schlag durchtrennte sie seinen Kopf!
Ein Baumstumpf wurde durchtrennt!
Verdammtes Tauschjutsu!
Sirin wirbelte herum, als sie seine Anwesenheit bemerkte. Dann brannten sich Blitze in ihrem Körper. Während sie von Blitzen getroffen wurde, schwebte sie auf einmal. Einer von Sokurons besonderen Fähigkeiten, wie sie hörte. Sokuron war nicht nur in der Lage, den Blitz einzusetzen, sondern auch Einfluss auf alle elektrischen Vorgänge und auch auf den Magnetismus zu nehmen. So war er in der Lage, die vollständige Kontrolle über das Nervensystem eines Menschen zu übernehmen. Das hieß auch, dass er sie wie durch Geisterhand anheben lassen oder durch die Gegend schleudern konnte.
Eine erstaunliche Fähigkeit.
Als hätte eine Drachenfaust sie erwischt wurde Sirin über das Dach geschleudert. Doch kurz bevor sie aufprallte, verpuffte sie auf einmal! Sie verwandelte sich in einen Schatten, zog sich über den Himmel und nahm vor Sokuron wieder Gestalt an.
„Wie es aussieht, können wir nicht mit unseren Jutsu, egal ob Gen- oder Ninjutsus, gewinnen“, stellte Sirin fest. „Aber mit Sicherheit mit unseren Fähigkeiten, das Schwert zu führen.“
Unter ihrem Umhang zog sie eine pechschwarze Klinge heraus, welches von einem dunklen Nebelschleier umgeben war. Die berühmte Schattenklinge.
Sokuron lächelte nur.
Aus seinem Ärmel schoss ein silberner Schwertgriff heraus, den er fest umklammerte. Innerhalb eines Lidschlags fuhr eine blaue Klinge heraus, die im Mondlicht schimmerte. Auch wenn das Schwert harmlos und hübsch aussah, wusste Sirin, dass diese Klinge aus reinen Blitz bestand und fast alles durchschlagen konnte. Seinen linken Arm presste er auf seinen Rücken, während er die Blitzklinge vor seinem Gesicht hielt.
Plötzlich verschwand Sirin spurlos!
Aber Sokuron beeindruckte es nicht. Stattdessen hob er sein Schwert über die Schulter, richtete seine Klinge nach unten quer über seinen Rücken und wehrte damit Sirins ersten Angriff ab! Sokuron wirbelte herum und schlug zu.
Die Klingen prallten aufeinander!
Sie musste ihn schnell besiegen, bevor die Konoha-Nins bemerkten, dass sich zwei Eindringlinge im Dorf befanden. Also verpasste sie ihm schnelle Hiebe. Ihre aggressive Kampfhaltung beeindruckte Sokuron jedoch wenig. Er wiederum blieb ruhig, wehrte die Angriffe ab und führte gezielte Schläge durch. Doch keiner der beiden gelang es, die Verteidigung des anderen zu durchbrechen.
Das Zimmer des schlafenden Jungen war in Sichtweite.
Sirin bekam eine Idee.
Sie trat Sokuron von sich weg, wirbelte herum und feuerte Dutzende von Schatten-Kunais ab, am dem sich Briefbomben befanden! Diese Menge würde ausreichen, um das Haus dreimal in die Luft zu jagen. Aber bevor sie ihr Ziel erreichten, erschienen vor dem Fenster auf einmal Kugelblitze. Die Kunais wurden von den Energiekugeln aufgesogen wie ein Schwamm. Kurz darauf hörte man ein dumpfes Knallen, als die Briefbomben in den Kugeln explodierten. Doch niemand hörte es, der Junge schlief weiter.
Die Gelegenheit! Sokuron ist abgelenkt, dachte sich Sirin.
Sie schlug zu! Zu schnell für Sokuron, um mit seiner Klinge parieren zu können. Aber Sirin riss die Augen auf, als Sokuron mit der bloßen Hand ihre Schattenklinge aufhielt. Der Schleier wollte auf seine Hand übergehen, aber diese wurde durch ein Blitzschild geschützt!
Bevor Sirin reagieren konnte, schlug Sokuron zu!
Dann brannte ein noch nie da gewesener Schmerz in ihre Handgelenke! Aber als Sirin herunter schaute, waren sie nicht mehr da! Da, wo noch ihre Hände vor einigen Sekunden waren, befanden sich nur noch blutende Armstumpfe.
Zuerst wollte Sirin schreien, aber der Schmerz, der Schock lähmte sie. Sie fiel auf die Knie, starrte dabei immer noch auf ihre blutende Arme.
Plötzlich spürte sie zwei Klingen an ihrem Hals. Als sie ihren Kopf anhob, schaute sie dabei in die blauroten Augen von Sokuron, welcher sich ihre Schattenklinge geschnappt hat und ihren Kopf dazwischen hielt wie eine Schere.
„Warum riskierst du so viel für diesen Jungen?“, fragte ihre zischende Stimme.
„Er wird noch eine wichtige Rolle spielen, denn ihm gehört die Zukunft. Aber das wirst du nicht mehr erleben.“
„Glaubst du das?“
Sokuron hob eine Braue.
„Vergiss nicht, wo wir hier sind“, zischte sie. Dann legte sie ihren Kopf in den Nacken und fing an zu schreien. „Hilfe! Hilft mir! Jemand versucht, mich zu vergewaltigen! Hilfe!“
Sokuron schlug zu, aber die Schere verfehlte ihr Ziel. Spurlos war Sirin verschwunden! In der Ferne war zu hören, wie mehrere Personen über die Dächer sprangen. Anbu! Ihre Schritte würde er unter tausende wiedererkennen.
Es war an der Zeit zu verschwinden, bevor die Konoha-Nins herausfanden, was hier passiert war. Schnell packte er die Schwerter weg und rannte los.
„Hey, stehenbleiben!“, brüllte jemand. Aber Sokuron huschte blitzschnell über die Schatten und verschwand genauso schnell in der Nacht wie seine Gegenspielerin. Dieses Mal war Sirin entkommen, aber seine Jagd auf sie würde nicht enden. Früher oder später würde er sie zu packen bekommen.

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