Erbin des Mond-Sharingans Teil 5

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4 Kapitel - 5.304 Wörter - Erstellt von: Ahri - Aktualisiert am: 2014-04-15 - Entwickelt am: - 3.637 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Akakos Leben bei Orochimaru geht weiter, aber für wie lange noch? Wird sie sich entscheiden abzuhauen oder doch zu bleiben?

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Ich lief durch das ganze Versteck. Nach 4 Tagen hintereinander hartes Training, durfte ich mal eine Pause machen. Das Knistern der Fackeln war ein beruhigendes und entspanntes Geräusch - für mich jedenfalls. Ich merkte wie ich mit Training voll gepumpt wurde. Jeden zweiten Tag lernte ich von Kabuto alles über die Aufgaben eines Medic-Nin. Verschiedene Jutsus, sowie auch das Neutralisieren von Gift in einem Körper standen auf den Tagesplan. Stundenlang Gift aus Versuchskaninchen entfernen und deren Verletzungen heilen, die Kabuto ihnen zufügte. Wer die Versuchskaninchen waren muss ich nicht erwähnen oder? Okay es waren andere Gefangene, die Gift in ihrem Körper hatten. Ständig hatte ich Blut an den Hände, mir war es aber schnuppe. Bald darauf begannen wir selber Gift herzustellen, was wiederum den Gefangenen eingeflößt wurde, um es kurz darauf wieder zu entfernen, beziehungsweise machte dies zu Beginn nur Kabuto. Ich war lediglich damit Beschäftigt Gifte herzustellen.

Die anderen Tage verbrachte ich mit Kiriko. Seit Tagen trainierte sie mit mir das Amaterasu ohne Fingerzeichen zu beschwören und zu kontrollieren. Ich bekam es nicht immer hin und wenn ich es mal geschafft hatte, dann war es aber sehr sehr schwach. Die Flammen waren einfach nicht heiß genug. Sie hatte mir schon gesagt, dass sie als nächstes mit mir das Gen-Jutsu üben würde und danach kämen neue Jutsus. Fast immer war auch Sasuke Anwesend, was ich nicht verstand. Hatte er etwa nichts besseres zu tun? Keine Missionen oder Training mit Orochimaru? Ich fühlte mich voll gestalkt. Ich stieß gegen etwas kaltem, ich taumelte zurück und landete auf meinen Allerwertesten. Es war die Wand. Ich war so in Gedanken vertieft, dass ich gegen die Wand lief. Hinter mir ertönte ein leises Lachen. Ich brauchte mich nicht umdrehen um zu wissen von wem es kam. "Halt einfach deine Fresse!", schrie ich ihn an. "Du hast echt kein benehmen", sagte er kalt. "Dir gegenüber nie", motzte ich nun. Ich war mittlerweile wieder auf meinen Beinen. Nach nicht mal einer Sekunde wurde ich schon gegen die kalte und steinige Wand gedrückt. "Hab mehr Respekt vor mir", zischte der Uchiha. "Und was wenn nicht?", fragte ich gelangweilt, denn seine Art war für mich zu schnell langweilig geworden. "Willst du es wirklich provozieren?", er verzog seine Augen zu Schlitzen und man sah deutlich wie er sich zusammen riss um nicht die Kontrolle zu verlieren. "Ich mag es aber nicht wenn mich jemand so gewaltsam gegen die Wand drückt. Wenn du mich mal loslassen könntest, dann kann ich es mir noch mal mit dem Respekt, dir gegen über, überlegen", kam es kalt aus meinem Mund. Er lockerte nun den Griff und just in diesem Moment stieß ich ihn weg von mir. "Aber dafür wirst du mir nicht mehr so Nah kommen, aber das gilt logischerweise nicht in einem Kampf", schlug ich einen Deal vor. Er schien kurz zu überlegen, nickte aber kurz darauf. Ich beeilte mich zurück zu meinem Zimmer. Seine Anwesenheit ist einfach unerträglich. Es reicht doch, dass wir das gleiche "Zuhause" haben. Ich hasse ihn einfach nur. So ein Möchtegern Ninja.

Umso mehr freute ich mich auf Missionen, ich hatte zwar noch keine bekommen aber ich hoffte eine zum nächst möglichen Zeitpunkt zu bekommen. Ich müsste mich zwar eventuell mit Teamkameraden herumschlagen, aber zu meinem Glück waren die besser als mein altes Team. Mein Weg endete in meinem Zimmer. So trostlos und langweilig war es. Ich seufzte und setzte mich aufs Bett. Ich schloss meine Augen. Wie gern ich jetzt trainieren würde, anstatt mir den Arsch abzulangweilen. Ich setzte meine Maske für einige Augenblicke ab. Es war zwar Alltag, aber auch anstrengend zu tun als wäre mir alles egal. Aufpassen nicht die Kontrolle zu verlieren gehörte auch dazu. Ich tat das alles doch nur um mich selber zu schützen und wegen der Abweisung der anderen. Ob mich je einer akzeptieren wird? Werde ich für immer alleine bleiben? Werde ich je Freunde finden, gar einen Freund haben? Alleine sterben oder doch mit einer anderen Person? Ich merkte nicht wie meine Miene traurig wurde, bis mich der Uchiha fragte. "Was schaust du so traurig?", seine Stimme war sanft und ein wenig warm. "Geht dich nichts an", meinte ich gleichgültig. "Sag es mir doch", beharrte er weiter. Nun funkelte ich ihn wütend an. "Du hast ja mehr Gefühle. Du kannst ja auch traurig sein anstatt nur wütend", sagte er belustigt. Er erntete einen Killerblick. "Ich habe dir gesagt, es geht dich nichts an, also frag nicht oder willst du dass ich ausraste?" "Okay", er stand auf und ging zur Tür. "Dann ertrinke in Selbstmitleid", spottete er kalt. Die Worte verletzten mich, aber nicht weil ich ihn liebe oder so. Nein, noch nie hat jemand so etwas zu mir gesagt. Ich kochte aber sofort vor Wut. "LASS MICH DOCH EINFACH IN RUHE! IST DAS ETWA ZU VIEL VERLANGT! UND HÖR AUF MICH ZU STALKEN!", brüllte ich. Vermutlich hat das halbe Versteck es gehört, aber es war mir in dem Moment echt egal. Sasuke zuckte nur gleichgültig mit den Schultern und verschwand. Ich ging zur Tür und knallte diese mit voller Wucht zu. "Was fällt dem eigentlich ein", knurrte ich vor mich hin. "Als ob er sich dafür interessieren würde. Er denkt doch nur an sich selber. Typisch Uchiha", fuhr ich fort. Zu 100% war ich mir sicher, dass ich etwas zum abreagieren brauchte, aber ich wusste nicht woran. Mein Blick huschte durch das Zimmer und doch fand ich nichts. Das Bett war mir zu schade. "Was war das denn gerade?", fragte Kabuto hinter mir. "Das geht dich nichts an", zischte ich. "Und wenn du weiter fragst, dann bist du ein toter Mann. Also kusch dich jetzt", drohte ich ihm. Doch er lachte nur, aber beließ es dabei. Die Tür fiel wieder ins Schloss und den Rest des Tages langweilte ich mich.

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