Story of a Dragonrider

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2 Kapitel - 3.104 Wörter - Erstellt von: DarKeyax3 - Aktualisiert am: 2014-04-15 - Entwickelt am: - 3.421 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Nach dem Tod Galbatorix‘ herrscht endlich wieder Frieden in Alagaësia. Während Eragon im Osten, außerhalb des Landes mit Saphira auf neue Reiter wartet und Murtagh sich weit im Norden mit sich selbst beschäftigt, hat sich das Schicksal nach zwei Jahren des Friedens schon eine neue Prüfung für die jungen Reiter und das gerade wieder aufgebaute Land Alagaësia ausgedacht. Zwei neue Reiter, so verschieden wie Tag und Nacht, bringen erneut einen erbitterten Kampf über Alagaësia. Während Learco krampfhaft versucht, zusammen mit seinem schwarzen Drachen Manin die anderen Reiter Arya und Murtagh mit Gewalt auf seine Seite zu ziehen, hat Safeya mit ihrem weißen Drachen Vasyr ganz andere Methoden, vor allem, um den Reiter des roten Drachen von sich zu überzeugen…

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Prolog„Ahh!“ Safeya schrie laut vor Schmerz, als sich das glühende Eisen unbarmherzig auf ihren Arm drückte. Sie flehte nicht um Gnade, weinte n
Prolog
„Ahh!“
Safeya schrie laut vor Schmerz, als sich das glühende Eisen unbarmherzig auf ihren Arm drückte. Sie flehte nicht um Gnade, weinte nicht, bettelte nicht um eine Pause. Ihr Leben bestand schon seit einigen Monaten nur aus Schmerz und dieser Stimme, die ihr in einem unglaublich verlockenden Tonfall Linderung versprach, versprach, sie reich zu belohnen, ihre Qualen enden zu lassen, wenn sie nur endlich redete, ihn in ihren Geist ließ.
„Du machst es dir einfach zu schwer… Du hast allen deine Stärke bewiesen, viel länger hältst du es nicht mehr durch. Auch du hast deine Grenzen… Das alles könnte aufhören, nur ein Wort von dir und du müsstest nie wieder Schmerzen ertragen…“, flüsterte Durza dicht an ihrem Ohr. Sie konnte seinen stinkenden Atem auf ihrer Haut spüren und seinen Geruch nach Blut und Tod riechen.
Da er keine Antwort erhielt, wurde das Eisen noch fester auf ihre Haut gedrückt. Safeyas Schreie wurden leiser, aber das Schicksal war nicht so gnädig zu ihr und gewährte ihr die Bewusstlosigkeit. Nein, sie musste wach bleiben, die Schmerzen spüren, seine Stimme hören… Sie würde es nicht mehr lange durchhalten.
Einige Stunden später verließ Durza ihre Zelle. Er habe noch andere Gefangene, denen er sich widmen musste. Dennoch ging die Tortur weiter. Durzas Schergen waren darauf trainiert worden, sie immer wieder nah an den Tod zu treiben, ihn ihr jedoch nie zu gewähren. Nur manchmal hatte sie das Glück, das Bewusstsein für ein paar viel zu kurze Stunden zu verlieren, fortzutreiben von diesem Meer aus Schmerz. Heute war keiner dieser Tage.
Safeya sah aus den Augenwinkeln, wie sich das glühende Eisen wieder zu ihr heruntersenkte. Sie spürte bereits die Wärme an ihrer Haut und schloss die Augen, um auf den Schmerz zu warten.
Er kam nicht. Stattdessen ertönte ein Sirren, gefolgt von einem dumpfen Laut. Sie traute sich dennoch nicht, ihre Augen zu öffnen. Vielleicht war das alles nur ein Trick. Vielleicht würden in wenigen Augenblicken noch größere Schmerzen folgen.
„Hab keine Angst, dir passiert nichts“, ertönte plötzlich eine Stimme etwas von ihr entfernt. Die Stimme war eindeutig männlich. Sie klang tief, aber auch sanft und für sie irgendwie tröstend. Safeya zitterte leicht, öffnete aber langsam ihre Augen. Sie erlaubte es sich nicht, Hoffnung zuzulassen. Hoffnung, aus dem Gefängnis zu entkommen, gab es nicht. Sie erblickte vor sich einen Fremden. Er trug einen zerschlissenen Umhang und einen Bart, der aber nicht wirklich zu dem Mann passte. Womöglich nur Tarnung?
„Wer.. wer seid Ihr?“, fragte sie leise, ihre Stimme zitterte und klang rau vom vielen Schreien. Der Mann näherte sich ihr und sie konnte in seine dunklen, unergründlichen Augen blicken. Sein Haar war dunkelbraun, beinah schwarz und er trug es lang. Es stand ihm und von ihm ging eine Sicherheit aus, die Safeya kaum noch kannte.
Der Mann beugte sich zu ihr herunter und öffnete ihre Fesseln. „Ich werde dich hier rausbringen“, sagte er und sah sie dann prüfend an. Safeya fühlte sich unter seinem Blick ziemlich unwohl. Ihre Kleidung war schon alt und dreckig, außerdem wurde nur das nötigste bedeckt. Überall auf ihrem Körper waren verschiedene Wunden von den Folterungen durch Durza und seine Männer. Der Mann half ihr dabei, sich auf dem kalten Stein, auf den man sie gefesselt hatte, auszusetzen und schlang seinen Mantel um ihren zitternden Leib.
Nun konnte Safeya den gesamten Raum überblicken. Ihr Kopf war nicht mehr an den Stein gefesselt und sie konnte ihn bewegen. Sie rieb leicht ihre von den Fesseln schmerzenden Handgelenke und sah auf den Mann, der sie bis vor wenigen Minuten noch gefoltert hatte. Er lag leblos auf dem Boden, ein Pfeil ragte aus seinem Rücken. Safeya sah den fremden Mann genau an. Er tötete einen Mann, um sie zu retten, obwohl er sie nicht mal kannte?
Der Fremde hatte inzwischen Verbände und Salben in eine auf dem Boden herumliegende Tasche gestopft. „Kannst du laufen?“, richtete er endlich wieder das Wort an Safeya. Sie nickte leicht und stand zaghaft auf. Ihre Beine waren die Belastung nicht mehr gewohnt und drohten, einzuknicken, doch sie konnte sich noch an einer Wand abstützen. Der Mann musterte sie prüfend und schüttelte dann seinen Kopf. Bevor Safeya hätte reagieren können, schlangen sich zwei starke um sie und hoben sie vom Boden. Sie wollte gerade protestieren, als sich schon eine Hand auf ihren Mund legte und er ihr bedeutete, leise zu sein. Sie nickte ergeben, zum Zeichen, dass sie verstanden hatte und ruhig sein würde.
So ließ sie sich von dem Fremden durch die Gänge des Gefängnisses von Gil’ead tragen, ohne seinen Namen oder sein Vorhaben zu kennen. Er versteckte sich gekonnt vor den Soldaten und bald hatten sie das große Gebäude hinter sich gelassen und liefen durch die Straßen der Stadt. Sie machten Halt bei einem großen Stall, von dem Safeya annahm, dass er einem Pferdehändler gehörte. Dem Fremden schien das Eigentum anderer Leute nicht so wichtig zu sein, er schaffte es irgendwie, die Tür zum Stall zu öffnen, wobei Safeya nicht sah, wie er es machte. Sie schlüpften in den Stall und wurden von aufgeregtem Schnauben einiger Pferde begrüßt. Der Fremde sah sich kurz um, um zu sehen, ob sie allein waren, dann lief er mit ihr zu einer der Boxen. Er setzte Safeya ab, holte Sattel und Trense aus einem anderen Teil des Stalls und begann, einen schwarzen Hengst für sie bereitzumachen.
Safeya sah ihm nur aus großen Augen zu und wusste nicht so recht, wie sie sich verhalten sollte. Ein völlig Fremder befreite sie und half ihr auch noch bei der Flucht? Sie verfolgte seine Bewegungen und musste zugeben, dass er nicht nur gut aussah, sondern auch schnell und lautlos sein konnte. Sie wagte es jedoch nicht, etwas zu sagen, aus Angst, er könnte sauer werden.
„Ich will, dass du so viel Abstand zwischen diese Stadt und dich bringst, wie du kannst. Reite nach Nordwesten und wenn du nicht mehr kannst, kümmere dich um deine Wunden“, wies er sie an und Safeya nickte verwundert. „Aber.. Ihr?“, fragte sie leise und er drehte sich zu ihr um. „Ich muss noch jemanden aus dem Gefängnis holen.“, erwiderte dieser nur und arbeitete schnell weiter. „Jetzt komm endlich!“, sagte er und Safeya bemerkte, dass das Pferd fertig war. Sie stolperte schnell zu ihm und er hob sie auf den Hengst.
„Wieso?“, fragte sie leise und sah ihn an. Der Fremde lächelte leicht und Safeya fand, dass sein Lächeln das perfekteste war, was sie je gesehen hatte. „Weiß nicht. Ich dachte, ich kann dich nicht dort lassen“, erwiderte er und Safeya lächelte ihn dankbar an.
Sie musste aber noch eine Frage stellen: „Wie kann ich mich dafür jemals bei Euch bedanken?“ Der Mann nahm die Zügel und führte das Pferd mit Safeya nach draußen auf die zum Glück menschenleere Straße. „Das brauchst du nicht. Verrätst du mir noch deinen Namen?“, fragte er sie mit leiser Stimme. Safeya sah ihn überrascht an. Er war auf jeden Fall nicht wie andere Männer. „Sa.. Safeya.“, antwortete sie stockend. Der Fremde lächelte und sagte: „Viel Glück noch, Safeya. Ich hoffe, wir sehen uns mal wieder. Ich bin übrigens Murtagh.“
Damit gab er dem Hengst einen Klaps und das Pferd stürmte los. Safeya drehte sich noch ein letztes Mal um, um ihren Retter zu sehen, dann verschwand er in der Dunkelheit.
Irgendwann werde ich ihn wiedersehen und mich bei ihm bedanken…, schwor sie sich in Gedanken, während sie aus den Toren der Stadt galoppierte. Die Soldaten am Tor hielten sie nicht auf, sondern dachten wahrscheinlich, sie wäre ein Bote oder so. Wer würde schon damit rechnen, dass eine Gefangene des Schattens aus Gil’ead, der besten Gefängnisstadt im gesamten Imperium entkommen konnte?
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Story of a Dragonrider
Story of a Dragonrider
Nach dem Tod Galbatorix‘ herrscht endlich wieder Frieden in Alagaësia. Während Eragon im Osten, außerhalb des Landes mit Saphira auf neue Reiter wartet und Murtagh sich weit im Norden mit sich selbst beschäftigt, hat sich das Schicksal nach zwei Jah...
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2014-04-04
406D
Eragon

Kommentare Seite 1 von 1
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Laria ( 76.50 )
Abgeschickt vor 353 Tagen
😍😍😍weiter!!! Beste Eragonff der ganzen Seite, das weißt du?
cara mia ( 5.239 )
Abgeschickt vor 374 Tagen
Bitte , du musst unbedingt weiterschreiben !!!
Dein Stil erinnert mich so sehr an Christopher Paolini und ist doch so anders, deine Fanfiction klingt einfach toll . ❤💕❤
Tear ( 5.125 )
Abgeschickt vor 379 Tagen
Super! So schön! Mach weiter!
Herbstwind ( 5.141 )
Abgeschickt vor 443 Tagen
Das ist bis jetzt das beste Fanfiktion aller Zeiten!!! Schreib weiter!!!
Saphira&Eragon&Arya-Fan ( 1.237 )
Abgeschickt vor 459 Tagen
Bitte schreib weiter!!!
Bitte!BITTE!!!!
Bitte tu das!
Es ist gut!
Lg Saphira&Eragon&Arya-Fan
Akira ( 7.133 )
Abgeschickt vor 560 Tagen
Du kannst doch jetzt unmöglich aufhören T.T
Bitte schreib weiter, es ist so spannend.
S-Girl ( :b51e )
Abgeschickt vor 642 Tagen
Ja, bitte schreib weiter! Die Idee ist super! Vielleicht kommen Safeya und Murtagh am Ende ja zusammen?
Bori ( 2.165 )
Abgeschickt vor 683 Tagen
Bitte Bitte Bitte Bitte weiterschreiben!!!
lilli24 ( 55.48 )
Abgeschickt vor 822 Tagen
Schreib bitte weiter
sammy ( 4.106 )
Abgeschickt vor 825 Tagen
Schreib bitte weiter es ist super!
Adhara ( 3.187 )
Abgeschickt vor 897 Tagen
Schreib bitte bitte bitte weiter! Es ist fast so gut wie das originale ERAGON. Es ist echt unglaublich gut!
Adhara ( 3.187 )
Abgeschickt vor 897 Tagen
@ Luthienna
Wenn es klar wäre, wäre ja keine Spannung da. Ich finde es so viel besser.
Adhara ( 3.187 )
Abgeschickt vor 897 Tagen
Schreib bitte bitte bitte weiter! Es ist fast so gut wie das originale ERAGON. Es ist echt unglaublich gut!
Tinuviel ( 2.155 )
Abgeschickt vor 943 Tagen
Bitte schreib weiter. Egal was die Anderen sagen. Über zwei Kapitel kann man sowie so nicht wirklich urteilen. Aber es macht einen guten Eindruck. Ich freue mich auf weiteres.
DragonsDance ( 1.155 )
Abgeschickt vor 982 Tagen
Findest du nicht, dass das als 1 Kapitel n bisschen wenig ist?
Luthienna ( 2.252 )
Abgeschickt vor 1009 Tagen
Es ist nicht wirklich klar worum es geht aber trotzdem gut geschrieben