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One Piece - Das Wiedersehen

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1 Kapitel - 1.192 Wörter - Erstellt von: Lady_Siren - Aktualisiert am: 2014-04-01 - Entwickelt am: - 2.859 mal aufgerufen - User-Bewertung: 5 von 5.0 - 5 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier ist sie endlich. Die sehnsüchtig erwartete Fortsetzung zu "Law und Ophelia".
Falls ihr die erste Geschichte noch nicht gelesen habt, solltet ihr das schleunigst nachholen.
Bewertung, Kritik und Fragen sind gern gesehen.

    1
    Es waren nun drei Monate vergangen, seit ich diesen Traum hatte. Und noch immer zerbrach ich mir den Kopf, ob Ophelia nicht doch existieren könnte. Aber ich machte mir keine allzu großen Hoffnungen. Schließlich ist das hier die Realität. Da muss man sich mit so was abfinden.
    Ich begab mich an Deck, wo mir gemeldet wurde, dass Land in Sicht wäre. Eigentlich uninteressant, da die Insel klein war und nur für eine Stadt, sowie einen Wald, Platz bot. Was mich jedoch neugierig machte, war das Schiff von ein paar guten, alten Bekannten. Die Strohhüte hatten ebenfalls dort angelegt. Sicherlich wird es ein lautes Wiedersehen, so wie ich den Strohhut kenne.
    Da ich keine Lust hatte, mit meiner Crew die Vorräte aufzustocken, ging ich zum Strand, um einen klaren Gedanken fassen zu können. Doch leider war es mir nicht möglich, Ophelia zu vergessen. Diese Frau raubte mir den Verstand. Ich fuhr mir mit den Händen durchs Haar und lies mich auf den warmen Sand fallen.
    Wieso konnte ich sie nicht vergessen? Warum lies ich nicht einfach los? Wieso hielt ich so sehr an dieser Frau fest?
    Als ich meinen Blick hob, sah ich ein bekanntes Gesicht. Es war ein Mädchen der Strohhüte, das für zwei Jahre bei uns war. Auch während unserer Allianz habe ich sie nicht sonderlich beachtet.
    Warum auch? Schließlich war sie nur ein Mädchen, das wir durchfüttern durften.
    Aber als ich in ihre Augen sah, traf es mich wie der Blitz.
    Ophelia?
    "Hey, Trafalgar. Warum hockst du hier so niedergeschlagen rum? Ist doch sonst nicht deine Art."
    "Wie?"
    Es gab keinen einzigen Zweifel. Sie war es!
    Sofort sprang ich auf und packte _____ an den Schultern.
    "Sag mir, ob du dich an den Traum erinnern kannst?"
    Völlig schockiert starrte sie mich an. Als hätte ich komplett den Verstand verloren.
    "Wovon redest du? Ich find's auch schön, dich wiederzusehen."
    Sie streifte meine Hände von ihren Schultern.
    "Du warst es doch in meinem Traum. In der Geisterstadt. Erinnerst du dich daran? Ophelia?"
    Ihr Gesichtsausdruck war eindeutig. Anscheinend hatten wir wirklich den gleichen Traum gehabt, doch leider war sie nicht so erfreut wie ich. Angst gepaart mit blankem Entsetzen zierte ihr Gesicht und sie ergriff die Flucht. Aber ich wollte sie nicht gehen lassen. Nicht noch einmal. Also rannte ich ihr hinterher.
    Vergeblich versuchte _____ mich abzuschütteln, indem sie über Mauern sprang, durch enge Gassen eilte und in Richtung Wald zu verschwinden versuchte. Dennoch konnte ich an ihr dranbleiben.
    Langsam hatte ich keine Lust mehr, dieser Frau hinterherzurennen. Im Nu erzeugte ich einen meiner Räume und lies _____ den Platz mit einem Baumstamm, der neben mir lag, wechseln. Auf der Stelle ergriff ich ihren Arm, damit sie mir nicht noch einmal abhanden gehen konnte.
    "Lass mich augenblicklich los, Trafalgar!", forderte _____.
    "Wenn du mir ein paar Fragen beantwortet hast."
    "Und was willst du wissen?"
    "Warum bist du vorhin weggelaufen? Und warum hast du so schockiert reagiert, als ich dich mit "Ophelia" angesprochen habe?"
    "Weil ich dachte, du wärst wahnsinnig geworden. Kann ich jetzt gehen?"
    "Nein."
    _____ zerrte an ihrem Arm, doch mein Griff lockerte sich kein bisschen. Dafür war ich zu entschlossen.
    Erst jetzt nahm ich unsere Umgebung richtig war. Weiße Blumen bildeten ein Meer an Blüten auf der Lichtung und keine einzige Wolke trübte den Himmel. Fast wie damals. Nur das die Sonne, und nicht der Mond, den Platz mit ihrem gleißenden Licht erhellte.
    Nach kurzem Schweigen gab sie endlich auf und begann zu erklären:
    "Okay. Ich erinnere mich an den Traum, Trafalgar. Leider etwas zu gut."
    "Was willst du mir damit sagen?"
    "Das es ein Albtraum für mich gewesen ist!", fuhr sie mich an.
    Mir stockte der Atem. Im Traum schien sie über meine Gesellschaft glücklich zu sein. Jetzt jedoch war es für sie eine Tortur.
    "Nicht nur, dass ich in dieser Stadt umherirren musste, hast du mir auch noch einen Kuss aufgezwungen."
    "Ich dachte, du-"
    "Falsch gedacht. Es war ein Traum und du hast ihn gesteuert. Nur weil deine Gefühle die Oberhand gewonnen haben, bedeutet es noch lange nicht, dass ich ebenso empfinde. So ist das Leben."
    Ich lies ihren Arm los und schaute in ihre Augen mit einer Mischung aus Enttäuschung, Scham und Erleichterung.
    "Tut mir Leid, Oph- Ich meine, _____. Eigentlich hätte ich es besser wissen müssen."
    "Der Traum hat dir wohl sehr zu schaffen gemacht."
    "Kann man wohl sagen."
    _____ ging rüber zum Baumstamm und deutete mit ihrer Hand auf den freien Platz neben ihr. Folglich setzte ich mich dazu.
    Was sie wohl wollte?
    "Bis zu diesem Vorfall... Eigentlich war ich dir immer recht herzlich egal. Oder, Trafalgar?"
    Da musste ich ihr zustimmen. Entspannt legte _____ ihren Kopf in den Nacken und lies die warmen Sonnenstrahlen auf ihr Gesicht scheinen.
    "Ich finde es echt faszinierend, dass du dich in ein Mädchen verguckt hast, welches dir im Traum begegnet ist."
    Jetzt wurde es unangenehm.
    "Musst du darauf herumreiten?"
    "Wer ist hier für das Schlamassel verantwortlich, Trafalgar?"
    "War es denn so schlimm?"
    "Lass es mich so sagen... Beim nächsten Kuss solltest du dich ein wenig mehr zurückhalten."
    Wahrscheinlich hatte ich das verdient. Trotzdem gab ich ihr spielerisch eine Kopfnuss, da sie es ein wenig übertrieben hatte.
    "'Tschuldigung."
    Zuerst schwiegen wir, aber schon nach kurzer Zeit fingen wir an zu lachen. Die Situation war auch wirklich amüsant.
    Wir redeten noch ein Weilchen, doch leider mussten wir wieder zurück.
    "Nun denn, _____, lass uns gehen. Bevor die anderen noch was merken."
    "Okay."
    Und so begaben wir uns in die Stadt.
    Zwar habe ich Ophelia wiedergefunden und mein Geist war von all den Fragen befreit, dennoch ist es ganz anders verlaufen, als ich es mir erhofft hatte. Aber ich war froh darüber.

Kommentare (12)

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Rika Nara/Weasley (01968)
vor 627 Tagen
SCHADE, KEIN HAPPYEND! :'(:'( Aber eine schöne
Geschichte :-)
Lady_Siren (86359)
vor 1117 Tagen
Für ALLE:
Die FF ist schon lange beendet worden. Schaut einfach bei meinen anderen FFs rein und dann seht ihr schon die Fortsetzung XD
jazzywerewolf (25567)
vor 1145 Tagen
Schreib unbedingt weiter ^^ die story ist echt toll
Kyubay (93696)
vor 1282 Tagen
Supi bitte weiter schreiben wäre voll nett
kunchau-yusre (45510)
vor 1287 Tagen
@Lady_siren
Ich kann dich verstehen:)
werewolfjazzy (74857)
vor 1288 Tagen
Du musst die unbedingt weiter schreiben *____*
Annie (04412)
vor 1290 Tagen
FORTSETZEN!!!!!!!!!
BIIIIIITTTTTTTTTTTEEEEE
Lady_Siren (90458)
vor 1290 Tagen
@ michele
Was meinst du mit "die geschichte ist tot"?
Ich hoffe doch, dass die FF gut geworden ist XD
Und keine Bange. Wenn ich so viele "bitte"s lese, dann kann ich ja nicht anders, als eine Fortsetzung zu schreiben ^.~
Aber ich bitte euch um Geduld, da eine gute FF Zeit und Muse benötigt.
Ihr könnt auch in meine alten und künftigen FFs reinschauen, dann habt ihr wenigstens einen kleinen Zeitvertreib.
michele (15298)
vor 1290 Tagen
fortzetzug bitte bitte bitte bitte die geschichte ist tol bitte fortzetzen was du angefangenhast
Marco (29496)
vor 1291 Tagen
FORTSETZEN BIIIIIITTEEEEEE ;-)
kunchau-yusre (42387)
vor 1291 Tagen
AufjedenFALL eine FORTSETZUNG bitte bitte bitte
Julian (24232)
vor 1292 Tagen
OMG UNBEDINGT FORTSETZUNG BITTE BITTE BITTE BITTE